PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Therapie nach radikaler Prostatektomie und steigendem PSA-Wert



klingefr
05.12.2009, 14:11
Nach RP und trotzdem steigendem PSA-Wert (von 0,19 auf zuletzt 0,37) frage ich nach einem Rat (die Beratung mit meinem Urologen bzw. Operateur steht inmittelbar bevor), bzw. nach Erfahrungswerten bei den möglichen Therapie arten.

Heribert
05.12.2009, 15:13
Hallo Franz,

um Deine Situation einschätzen zu können, braucht man mehr Daten als aus dem Profil z.Zt. ersichtlich sind.

Den wesentlichen Faktor, nämlich das postoperative Ergebnis der Pathologie mit dem Gleason Score ist für die Einschätzung der PSA-Entwicklung nach der OP von Bedeutung.

Gruß Heribert

klingefr
08.12.2009, 14:20
Lieber Herbert,

danke für Deine Nachricht, mein Gleason Score ist (3 + 3) 6. Ich ergänze meine Profil und diesen Wert.

LG Franz

Heribert
08.12.2009, 15:10
Hallo Franz,

allem Anschein nach, hast Du eine lokales Rezidiv, was schnellst möglich mit einem Strahlentherapeuten besprochen gehört. Um die Chance der endgültigen Heilung nicht zu verpassen, würde ich jetzt die Prostataloge bestrahlen lassen.

Gruß Heribert

BERNET
08.12.2009, 15:13
Hallo Franz,
wenn möglich, schreibe deinen gesamten pathologischen Befund in deine PKH.
Insbesondere
T?
N?
M?
L?
V?
R?
Welcher GS unmittelbar an der Kapsel, wenn der Tumor sie erreicht/infiltriert/durchbrochen hatte?
Besonderheiten zu Kapsel, Invasionen, PIN ?
Wurde ein Schnellschnitt gemacht?

Allerdings geht ein erster Verdacht zum Rezidiv, da dein PSA-Wert 8 Wochen nach der RPE nicht bei 0 bzw. unter 0,01 war.

Das könnte Nachbestrahlung bedeuten.

Gruß

Frank