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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieder hat ein tapferer Kämpfer den Kampf verloren



Pinguin
01.03.2010, 10:01
Liebe Forumsfreunde, leider habe ich soeben diese Nachricht (http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?5410-Wo-ist-Konrad&p=47350#post47350)an den Thread anhängen müssen, in der sich Konrad selbst noch einmal zu Wort gemeldet hatte. Sein tapferes Kämpferherz hat aufgehört zu schlagen.


"Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken"

christinew
01.03.2010, 12:40
Es tut mir so unendlich leid, er ist unbeirrbar seinen Weg gegangen, dafür habe ich ihn immer bewundert.
Meine Gedanken sind bei seiner Frau und Familie, ich wünsche Ihnen viel Kraft
Christine

wassermann
01.03.2010, 20:15
Ja, ein großer Kämpfer war er, ein streitbarer noch dazu, der vielen Mitlesern, auch mir, der ich vielen seiner Theorien und Schlussfolgerungen skeptisch gegenüber stand, zahlreiche Einsichten und Denkanstöße gegeben hat. Anerkennenswert, wie er unbeirrt seinen Weg gegangen ist.

Fragen entstehen: Hat er mit seinen Therapien sein Leben verlängern können? Hat er seine Lebensqualität damit halten oder gar verbessern können? Hätte er sich die letzten Jahre auch angenehmer gestalten können?

Seine Antworten darauf nimmt er mit ins Grab.
Wir können wohl nur Vermutungen anstellen.

Uns bleibt die Trauer und die Ernüchterung darüber, dass auch er es nicht geschafft hat und mittlerweile schon so vielen, die man im Forum kennnen gelernt hat, gefolgt ist.

Seine Anregungen und seine Hilfsbereitschaft bleiben dem Forum erhalten.

Herzliches Beileid den Hinterbliebenen

Wassermann

Miriam
02.03.2010, 12:49
Herzlichen Dank für die Anteilnahme! Wir wissen das zu schätzen.

Man kann nur vermuten, aber ich denke, sein Lebenswille und sein Optimismus haben vielleicht die größte Rolle gespielt. Ich glaube, mein Vater wäre schon viel früher gestorben, wenn er nicht mit dieser Energie gelebt hätte und mit dieser enormen Lebensbejahung und mit dieser Unbeirrbarkeit (die mich teilweise zur Weißglut gebracht hat, aber auch die wird mir fehlen).
Er hat gekämpft bis zum Ende. Und das Ende fand (und darüber bin ich wirklich glücklich - wenn man das in dieser Situation überhaupt sein kann) im Kreise der Familie statt. Wir waren da, wir hielten seine Hände, er war nicht allein und ich glaube, er hatte keine Schmerzen mehr, er ist einfach eingeschlafen. "Sanft entschlafen" passt wirklich gut.

Noch mal vielen Dank für die lieben Worte.

hartmuth
02.03.2010, 14:21
Die von Hutschi in den letzten Wochen im Forum angedeuteten Hinweise ließen schon nichts Gutes ahnen.
Konrad war ein Ausnahmekämpfer, und auf sympathische Weise eigenwillig. Mit großer Konsequenz und festem Glauben hat er an seinen uns Laien teilweise skurril anmutenden nutriotherapeutischen Maßnahmen festgehalten und seine Sichtweise vertreten. Wir konnten viel dabei lernen. Für einen hochmalignen Tumor und T4 sind die vielen Jahre, die er erfolgreich gekämpft hat, aussergewöhlich und ein Beweis, dass er etwas richtig gemacht haben muß.
Obwohl man's ahnt, der Tod eines Mitkämpfers geht einem doch verdammt nahe.
Meine herzliche Anteilnahme den Angehörigen.

Liebe Grüße
Hartmut

vaukaa
06.03.2010, 19:18
Ich habe Konrad zwar nicht persoenlich gekannt, aber immer mit grossen Interesse seine eigenen Heilmethoden gelesen. Ich habe ihn ob seines geraden Weges bewundert -ich haette es so nicht gekonnt und fuer ihn gehofft, dass er den Kampf gewinnt.
Mein Mitgefuehl gilt seinen Angehoerigen.

Ein letzter Gruss von mir:

Volker

spertel
07.03.2010, 03:13
Tief bestürzt.......

Erst Michael, Winfried, Christine´s Mann und die vielen anderen.......das ist alles sehr deprimierend.

Der "alte Haudegen" wird mir sehr fehlen; sein persönlicher Weg hat mir oft imponiert, seine Art war immer liebenswert.....

R. I. P

Ein letzter Gruss aus D.C.

Reinhard

Nikolaus
07.03.2010, 10:45
Es ist sehr traurig zu lesen, dass Konrad seinen Kampf letzten Endes verloren hat.
Mein tiefes Mitgefühl den Angehörigen.

Liebe Grüße
Susanne