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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nach Radikaler Prostataektomie - welche Therapiemöglichkeiten?



Sunflower_06
21.08.2006, 17:01
Hallo,

ich habe eine Frage. Mein Vater hatte vor 2 Wochen eine Radikale Prostataektomie -OP. Er hatte einen hohen Gleason-Score Wert von 8. Jetzt sagen die Ärzte sollte eine Strahlentherapie und eine Hormontherapie (24 Monate) angeschlossen werden. Man befürchtet, daß sich immer noch Krebszellen im Körper befinden und will diese damit abtöten. Die Strahlentherapie kann aber erst 3 Monate nach der OP begonnen werden. Was meint Ihr dazu? Ich habe gehört, daß die Hormontherapie mit Casodex ziemlich umstritten ist und die Nebenwirkungen nicht ganz ohne (Anschwellen der Brust, Hitzewallungen, Gewichtszunahme etc.).

Vielen Dank für Euren Rat!

Grüße von

Sunflower

Jörg (O)
22.08.2006, 12:30
Hallo Sunflower,
da kann Dir niemand einen Rat geben, wenn der pathologische Befund nach der Op nicht bekannt ist.
Es ist ratsam, alle bisherigen Berichte - pathologische Befunde der Biopsie
und des entnommenen Operationsmaterials, Op-Bericht, usw - und alle künftigen Berichte von anstehenden Maßnahmen zu kopieren, damit sie bei
Arztwechsel stets parat sind.
Wenn Du den letzten pathologischen Befund kennst, wende Dich bitte erneut an uns.
Gruß Jörg (O)