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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Curriculum urologicum



RuStra
08.12.2010, 17:37
Hier (http://www.uro-akademie.de/fileadmin/uploads/LEK_m_A_CU6.pdf)
kann man es nachlesen ...

selten, dass ich mal in der "Plauderecke" was schreibe, aber das ist doch richtig hier, oder?

ach ja, Ralf, ich wäre dir dankbar, wenn du die Diskussion über die FDA-Ablehnung von Finasterid/Dutasterid ins Teil-Forum Androgenentzugstherapien umhängen könntest, ja?

RalfDm
08.12.2010, 18:03
ach ja, Ralf, ich wäre dir dankbar, wenn du die Diskussion über die FDA-Ablehnung von Finasterid/Dutasterid ins Teil-Forum Androgenentzugstherapien umhängen könntest, ja?
Hallo Rudolf,

so richtig passt der thread dort auch nicht hin, es geht ja nicht um eine Androgenentzugstherapie, sondern um echte Prostatakrebs-Prävention. Dafür haben wir aber keine Rubrik, und so habe ich den thread doch wunschgemäß verschoben.

Ralf

RuStra
08.12.2010, 18:50
Vielleicht sollten wir den Titel dieses Teilforums ändern? In der neuen Insights (http://www.prostate-cancer.org/pcricms/node/59)
gibts einen Artikel von Dr. Scholz (http://www.prostate-cancer.org/pcricms/node/440) mit der Überschrift "Testosterone Inactivating Pharmaceuticals"

"Testosterone Inactivating Pharmaceuticals (TIP), otherwise known as androgen deprivation or hormone blockade, are FDA approved medicines used either alone or with radiation to treat various stages of prostate cancer."

"Androgenentzugstherapien" ist normalerweise schon mit der Behandlung des Prostatakrebs verbunden, wenngleich es ja dann, wenn man das Enzym 5-alpha-Reduktase hemmt, auch um eine weitgehende "Inaktivierung" eines Androgens geht, eben des DHT. Die FDA hat Dutasterid nicht zur Prävention zugelassen, die von Glaxo beantragt war und die wir vermutlich auch alle (?) im Einzelfall für sinnvoll halten würden, das ist ein gewisser Androgenentzug. Wird dieser zur Therapie eines schon diagnostizierten PCa eingesetzt, ist das ja, da diese Therapieform effektiv ist, auch ein Vorbeugung schlimmerer Krebs-Entwicklungen. Prävention = vorweggenommene Therapie. Therapie=Prävention späterer Eskalationen.

Aber das Teil-Forum "TestosteronHemmung" umzubennen, käme mir auch nicht wie ein Fortschritt vor. Zumal die positive Wirkung, die Testosteron wohl auch bei Krebs haben kann, nicht geklärt ist. Und die Frage, warum die PCa-Zellen, im Vergleich zu Brustkrebs-Zellen, so gut auf Hormon-Manipulationen ansprechen, auch nicht. Erst recht nicht, wieso der Androgenrezeptor mal so (Differenzierung) oder so (Wachstum) seine Zellkern-Signale abgibt. Oder??

So, jetzt wollte ich aber nochmal in der FDA-Ablehnung weiter nachlesen ...

Josef
25.12.2010, 12:10
http://www.uro-akademie.de/fileadmin/uploads/LEK_m_A_CU6.pdf

D Leistungssport ist mit einem erhöhten Risiko assoziiert.
sei somit falsch!

Bitte wer kenn eine Arbeit, wo dies auch bei Radrennsportler nicht festgestellt wurde?