PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Strahlentherapie



Heinrich
27.08.2006, 18:10
Ich habe mich nach längerem Überlegen für eine Strahlentherapie entschieden. 1999 habe ich eine sogenannte Hifu-Therapie machen lassen. In den letzten Jahren ist mein PSA-Wert ganz allmählich wieder gestiegen. Ausgangswert nach der Hifu war 0,2 und ist jetzt bei 3.9 Ich mache jetzt eine Hormonbehandlung (Enatone, Ein-Monatsdepot) zeitgleich mit der Bestrahlung. Ich habe Bedenken mit Nebenwirkungen der Bestrahlung und würde gerne wissen ob es noch jemand hier gibt, der die Bestrahlung hinter sich gebracht hat und wie es ihm erging.

pattaschon
27.08.2006, 18:25
Hallo Heinrich,

bei mir wurde 6 Jahre nach einer RP im Mai ein Rezidiv an der OP-Narbe mittels PET diagnostiziert. Danach habe ich im Juli eine Strahlenbehandlung gezielt auf das Rezidiv begonnen, die ich am kommenden Mittwoch nach 37 Sitzungen abschließe. Die NW waren gering. Unangenehm waren lediglich ab der 25. Bestrahlung ein Brennen beim Stuhlgang und ein geröteter und juckender Po. Dieses wurde mit einer Salbe begleitend behandelt. Sonst keine Beschwerden. Habe wie immer Sport gemacht.

Schöne Grüße
Joachim

Michael
27.08.2006, 18:32
Hallo Heinrich,
ich wurde 2004 mit 64,8 Gy bestrahlt nach einer RPE. Habe die Bestrahlung ganz gut überstanden. Abgesehen von etwas Durchfall, gab es keine Nebenwirkungen, da es die ED bereits nach RPE schon gegeben hat.
Gruß und alles Gute
Michael

Hans (GL)
27.08.2006, 19:00
Hallo Heinrich,
auch ich habe mich einer Bestrahlung meines Recidivs unterzogen.
Außer etwas Müdigkeit habe ich bis jetzt fast keine Nebenwirkungen.

Viele Grüße
Hans

erw1939
28.08.2006, 07:41
Hallo Heinrich

Ich gehöre zu den "Nur-Bestrahlten" und habe mit dieser Therapie bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Hatte keinerlei Nebenwirkungen. Der PSA Wert pendelt seit langer Zeit zwischen 1,2 und 1,7.
Erwin

Anonymous2
28.08.2006, 07:43
Hallo,
selbst habe ich keine Erfahrungen mit den Nebenwirkungen einer Strahlentherapie, kann aber von Betroffenen aus der Selbsthilfegruppe berichten.
Abgesehen von den Hautrötungen und den leichten Problemen am Po stellen sich doch verhältnismäßig oft nach längerer Zeit merkbare Beschwerden mit dem Darm ein. Es sind Blutungen die teilweise recht
kräftig in Erscheinung treten. Ich glaube sagen zu können, dass man diese Nebenwirkungen akzeptieren muss, wenn man sich bestrahlen läßt. Vorbeugen mit entsprechenden Naturmitteln für die Verdauung ist angezeigt.

Gruß
Franz

freddy
08.09.2006, 13:56
Ich glaube sagen zu können, dass man diese Nebenwirkungen akzeptieren muss, wenn man sich bestrahlen läßt. Vorbeugen mit entsprechenden Naturmitteln für die Verdauung ist angezeigt.

Gruß
Franz

hallo,
wer kann mir zur vorbeugung ernährungstipps geben oder links nennen?
danke
freddy

ganther
13.09.2006, 19:58
Hallo Heinrich,
mein PSA-Wert hat nun auch 3,9 erreicht, 1/2Jahr nach der IMRT-Bestrahlung. Neben erhöhtem Stuhldrang hatte ich auch eine Darm-Schleimbildung, die jedoch nach und nach zurückgeht. Ich hoffe nur, daß die PSA-Erhöhung wirklich nur strahlenbedingt ist, was ja auch immer wieder angemerkt wird.
Mein Rezidiv ist mit 60 Gy bei 30 Terminen behandelt worden.
Grüsse, ganther

Herbert Kramlofsky
15.09.2006, 20:23
Hallo Heinrich,
ich hatte vom 10.10. bis 6.12.2005 insgesamt 38 Bestrahlungen, insgesamt 68,4 Gy. Bei Bestrahlungsbeginn hatte ich einen PSA-Wert von 7,0. Ich wurde im Feb. 1998 operiert und der PSA-Anstieg kam von einem Rezidiv. Die weiteren PSA-Werte: 8.11.05 - 4,1; 22.12.05 - 3,08; 23.2.06 - 1,34; 22.6.06 - 0,42.
Nebenwirkungen: Nach dem Ende der ST, ab und zu etwas Durchfall, hat sich aber wieder gegeben. Was bis heute noch geblieben ist, sind des öfteren etwas laute Darmgeräusche (Winde). Keine Blutungen. Mir geht es soweit ganz gut.
Vor der ST habe ich eine USPIO gemacht um Lymphknotenmetastasen auszuschließen. Meine PK-Geschichte kannst Du in meinem Profil nachlesen.

Alles Gute für Dich

Herbert