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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schlafen und noch mal schlafen



ebachstelze
28.08.2006, 14:30
hallo zusammen ,

mein mann hat prostatakarzinom die wirte liegen jetzt bei 200 gleason 4+5=9 mit metastasierung von kopf bis fuss,er hat sehr starke schmezen bekommt motphium einmal im monat zometa alle drei monate hormonspritze und sehr viele schmerztabletten dann bekommt er jede woche eine chemo docetaxel und nix hilft er hat weiter schmerzen kein hunger nur schlecht, auch dafür bekommt er was ,er ist nur am schlaffen was kann mann noch tun ,zweimal hat er im krankenhaus eine schmerztherapie mit gemacht ,habe angst

Hans-W.
28.08.2006, 15:03
Hallo Ebachstelze,
kein Wunder dass du Angst hast bei der Situation! Wie alt ist dein Mann und seit wann hat er die Diagnose zu Prostatakrebs? Wie waren die Anfangswerte? Ich habe den gleichen Gleason Wert, bin aber wesentlich besser dran als dein Mann, habe aber auch keine Chemo machen müssen. Die Menge an Medikamenten, Chemo, etc. kann dein Mann wahrscheinlich gar nicht alle gleichzeitig verkraften. Mehr tun kann man wahrscheinlich nicht aber ev. weniger, damit er sich etwas erholen kann. Was sagen denn die behandelnden Ärzte zu seiner Prognose? Es gibt viele Fragen für dich und leider wenig Trost zu diesem Zeitpunkt. Gib nicht auf!!!! Hole Rat bei einem anderen guten Arzt. Eine Bitte an die Mítstreiter - wer kann eine Empfehlung in der Flensburger Gegend geben. Hier ist eine Familie die unsere Hilfe braucht. Ich kann nicht verstehen, dass Ebachstelze 3 mal um Hilfe geschrieben hat und keiner antwortet.
Hans-W.
p.s. Deinen Hilferuf solltest du als neuen Beitrag unter Erste Hilfe.. setzen, hier scheint er unter zu gehen.

RuStra
28.08.2006, 17:57
Eine Bitte an die Mítstreiter - wer kann eine Empfehlung in der Flensburger Gegend geben. Hier ist eine Familie die unsere Hilfe braucht. Ich kann nicht verstehen, dass Ebachstelze 3 mal um Hilfe geschrieben hat und keiner antwortet.
Hans-W.


Hallo Hans-W.,

das Antworten fällt umso schwerer, je weiter der PK fortgeschritten ist - egal welche Gegend - von Hamburg über Itzehoe und Schleswig haben wir ja Selbsthilfegruppen - aber wir haben wenig Infrastruktur, auf die wir bei fortgeschrittenem PK zeigen können.

Hallo Ebachstelze,
was kann man noch tun?

1. 10 bis 15 g EPA/DHA aus hochreinem Fischöl geben, das kann helfen im Krebs-Endstadium gegen diese Auszehrung durch den Krebs, das kann helfen gegen Schmerzen, das kann helfen gegen Metastasen - ob es das wirklich auch tut, weiss ich nicht; ich weiss nur, dass es dafür starke Hinweise gibt und dass die Einnahme von solchem Fischöl nur gut tut, auch der Appetit kann wieder kommen. Die Fischöl-Kapseln von Barry Sears, die ich meist vorrätig halte, kosten pro 120 Kapsel-Schachtel 35 Euro, man bräuchte pro Monat 5 Schachteln, also 175 Euro. Bei dieser grossen Kapsel-Anzahl (20 Kapseln pro Tag) wäre eine Flüssig-Form, die man ins Essen oder einen Kraft-Shake reinmischen kann, besser.

2. klären, ob diese derzeitige Therapie-Kombination Chemo+Hormonblockade+Zometa+Morphium+Schmerzmittel
weitergeführt werden soll, wenn sie sowieso nicht hilft.

3. Tägliche Infusionen mit aufbauenden, aber auch Krebszellen zerstörenden Sachen geben: Hochdosierte Mischung von Vitamin C, Alphaliponsäure, Vitamin K3. Schöner Vorschlag, nur weiss ich keinen Arzt in Flensburg, der sowas machen könnte. Und ich habe auch noch keine Stiftung, die Dir das bezahlen würde, wenn Ihr das nicht selbst könnt.

4. Viel, viel Selen in Trinkampullen –Natriumselenit- zur unmittelbaren Entgiftung geben (sollte auf Rezept gemacht werden können).

Hast Du denn Ärzte, die zu solch weitergehender Unterstützung bereit wären?
Ansonsten schreib weiter über Deinen Mann, aber auch über Deine Verzweifelung, Du bist durch dieses Forum nicht alleine - auch wenn Hans-W. Recht hat, dass ja nicht immer viel geantwortet wird. Aber gelesen und mitgefühlt wird auf jeden Fall.

Grüsse aus Hamburg,
Rudolf

HansiB
28.08.2006, 19:44
Hallo ebachstelze,

auch ich habe Knochenmetastasen vom Kopf bis zu den Füßen, bin aber vermutlich jünger, wie Dein Mann. Habe "nur" GS 8 dafür etwas höheren PSA. Bei meinen Metastasenschmerzen (allerdings lediglich im linken Fuß) haben Schmerzmittel praktisch nicht geholfen, seit Dezember 2004 sind die Schmerzen weg und die Metastasen scheinen zu ruhen. Gegen Knochenschmerzen sollte dieser Link, evt. Hilfe bringen können: http://www.quadramet.de/scripts/patienten/schmerztherapie_mit_Radionukliden/wasbedeutetrnt.php?menu=3&sub=1
Mir wurde diese Therapie zur Reduzierung der Metastasen verschrieben, diese wirkt allerdings nur gegen die Schmerzen (die ich ja zu diesem Zeitpunkt nicht mehr hatte).

Als Stärkung, Entgiftung und Minderung von Nebenwirkungen würde ich zur Einnahme folgender Ergänzungsmittel zusätzlich zu den Medikamenten, wie Celluläre Bierhefe, Knoblauch (wenn verträglich und möglich), evt. Selen (ist auch in der Bierhefe enthalten) und Spirulina Algen raten. Dein Mann sollte versuchen sich, wenn möglich zu bewegen und kleine Mengen Nahrung zu sich nehmen.

Ich wünsche Euch alles Gute und Erfolg bei der Therapie
Hans

ebachstelze
28.08.2006, 20:01
hallo,

danke euch ,

du hast mich gefragt wie alt mein mann ist er ist gerade mal 60 geworden, die diagnose haben wir genau am 04,11,05 erfahren da waren seine psa werte auf 100, dann sind sie am anfang gantz schnell nach unten gegangen ,ab apriel steigen sie wieder ,jetzt sind sie wieder auf 200 ,viele liebe grüsse ebachstelze ,

Urologe
28.08.2006, 21:20
Hallo,

der Tipp mit dem Samarium = Quadramet sollte kurzfristig umgesetzt werden. Dazu eine maximale Androgenblockade mit frühzeitiger Taxotere-Chemotherapie.

Gruss
fs

ebachstelze
29.08.2006, 11:59
hallo zusammen ,

morgen haben wir wieder chemo,ich weiss blos nicht wie das gehen soll ,mein mann liegt seit einer woche schon ,er marg nicht mehr ,alles was er bekommt hilft nix, er sagt mir das das alles nix mehr mit leben zu tun hat ,er will kein arzt kein krankenhaus ,er will garnichts mehr ,er kann auch keine tabletten mehr sehen ,ihn ist so übel, nur schlafen ,ich will auch nicht gegen sein will ertwas tun .,ich weiss auch nicht mehr weiter ,

ich wünsch euch noch einen schönen tag gruss ebachstelze

RuStra
29.08.2006, 13:46
hallo zusammen ,

morgen haben wir wieder chemo,ich weiss blos nicht wie das gehen soll ,mein mann liegt seit einer woche schon ,er marg nicht mehr ,alles was er bekommt hilft nix, er sagt mir das das alles nix mehr mit leben zu tun hat ,er will kein arzt kein krankenhaus ,er will garnichts mehr ,er kann auch keine tabletten mehr sehen ,ihn ist so übel, nur schlafen ,ich will auch nicht gegen sein will ertwas tun .,ich weiss auch nicht mehr weiter ,

ich wünsch euch noch einen schönen tag gruss ebachstelze

Liebe ebachstelze,
das kann so nicht weitergehen - entweder kann die therapie noch umgestellt = verbessert werden, mit spürbarer Erleichterung für Deinen Mann, oder er hat Recht, nichts hilft mehr.

Aber nach dem, was Du an Einzelheiten mitgeteilt hast, sieht es so aus, dass die Therapie umgestellt werden kann:

1. die Chemo. welche macht er? ist es taxotere? meinen die ärzte, dass es wirkt oder meinen sie, dass sie das nicht wissen? und wie federn sie die nebenwirkungen ab? oder glauben sie, das hat gar keine nebenwirkungen?

Urologe fs hat Samarium vorgeschlagen.
Ich habe einen Artikel des Onkologen Dr.Sartor vorhin ins Forum gestellt, da kannst du über Samarium was lesen. Er schreibt:

"
Ich habe Radioisotope in einem Insights Artikel (Vol. 8, Nr. 2, May, 2005) behandelt, deshalb werde ich hierüber nicht ins Detail gehen. Es genügt zu sagen, das dies interessante Mittel sind, die eine breitere Anwendung und mehr klinische Studien verdienten. Ihr Einsatz in Kombination mit Chemotherape ist von besonderem Interesse. Samarium-153 EDTMP (Quadramet) ist das Mittel, von dem ich meine, dass es das beste Verhältnis von Effektivität zu Nebenwirkungen hat (15). Es ist eine vorzügliche zielgerichtete Therapie.
"

2. die Hormonblockade. Wenn es stimmt, dass Dein Mann nur die Monotherapie (Spritze alle drei Monate) bekommt: warum bekommt er nicht Anti-Androgene, als Pillen, Casodex oder Flutamid?

3. die Übelkeit - was wird direkt dagegen getan?

4. die Schmerztherapie - ist die Morphiumdosis schon so hoch, dass er deshalb ständig schläft? Das kenne ich aber nur von Situationen, wenn bereits vom Patienten entschieden ist, dass er sich zurückziehen und sterben will - dieser Punkt ist aber bei Deinem Mann nicht erreicht - ausserdem spricht das Verhalten der Ärzte, die Therapie fortsetzen zu wollen, dagegen?

5. INFUSIONEN : Das Samarium würde wie Taxotere infundiert. Aber man kann in die Insufionsbottel noch viele viele weitere Sachen, eindeutig als "gut" zu bezeichnen, reintun - vielleicht an an den anderen Tagen:
Fischöl als Infusionslösung - Natriumselenit zur Entgiftung und Abfederung der Chemo-Nebenwirkungen - Vitamin C - Alphaliponsäure - Vitamin K3.

Dieser Arzt hier

PD Dr. Axel R. Heller Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie Fetscherstrasse 74
01309 Dresden Email: axel.heller@mailbox.tu-dresden.de Tel.: 0351 458 2785
ist Ansprechpartner für eine Studie mit 255 Krankenhauspatienten, denen infundiertes Fischöl gut getan hat.

Ich bin heute nachmittag hier, kannst mich anrufen,wenn du magst: 040 692 13 8 31 - Ich wünsche Dir Kraft - Grüsse aus Hamburg, Rudolf

anastasia
29.08.2006, 17:26
Hallo ebachstelze,

mir persönlich erscheint der Ansatz von Johanna Budwig sehr vielversprechend zu sein, aber ich kenne noch niemanden, der damit Erfahrung hat, ob es denn auch wirklich hält, was es verspricht.

Schau selbst:
http://www.krebstherapien.de/html/budwig.html

Alles gute für deinen Mann
Anastasia

Carola-Elke
30.08.2006, 16:26
hallo zusammen ,

mein mann hat prostatakarzinom die wirte liegen jetzt bei 200 gleason 4+5=9 mit metastasierung von kopf bis fuss,er hat sehr starke schmezen bekommt motphium einmal im monat zometa alle drei monate hormonspritze und sehr viele schmerztabletten dann bekommt er jede woche eine chemo docetaxel und nix hilft er hat weiter schmerzen kein hunger nur schlecht, auch dafür bekommt er was ,er ist nur am schlaffen was kann mann noch tun ,zweimal hat er im krankenhaus eine schmerztherapie mit gemacht ,habe angst

Hallo liebe Ebachstelze,

was du über den Zustands deines Mannes berichtest hört sich gar nicht gut an und ich verstehe gut, dass du hier Hilfe und Unterstützung suchst, denn ganz alleine und hilflos dieser bedrückenden Situation ausgeliefert zu sein, ist kaum zu ertragen.
Da du davon schreibst, dass dein Mann kaum noch Appetit hat, unter Schmerzen leidet - trotz des Morphiums -, dass er viel schläft, antriebslos, ängstlich ist und kaum noch Lebensmut und Hoffnung verspürt, sollte an eine zusätzliche Therapie mit Dronabinol THC gedacht werden.
Dieses Medikament aus der Cannabispflanze hat nichts mit der Droge, die du unter dem Namen Haschisch sicher kennst, zu tun. Vor Jahrhunderten wurde der Auszug aus der Pflanze in der Medizin verwendet und erfuhr inzwischen weltweit eine Art von Wiederauferstehung, wenn es um therapeutische Verwendungszwecke geht. Seine Vorteile sind besonders die der Appetitanregung, der Stimmungsaufhellung, der Angstreduzierung und, gerade in Kombination mit Morphium, eine verbesserte Schmerzreduktion bei Schwerkranken; dazu zählen u.a. Krebspatienten und chronisch Schmerzkranke, die z.B. unter MS leiden. Es wirkt zudem antiemetisch.
Die Verschreibung ist nur über einen Arzt möglich, der bereit ist ein Betäubungsmittelrezept zur individuellen Verordnung auszustellen und den Einsatz von Dronabinol THC für den Einzelfall zu begründen.
Meiner Meinung nach wäre das der wichtigste und im Augenblick erfolgversprechendste Schritt in der palliativen Akutbehandlung deines Mannes. Daher würde ich empfehlen die Links anzusehen und schnellstens Kontakt mit den diversen Anlaufadressen, die darunter zu finden sind, aufzunehmen, um auf diese Weise Kontakt zu einem hilfsbereiten Arzt herzustellen. Vielleicht wird man dir von Seiten einer der aufgezählten Organisationen einen Arzt in eurer unmittelbaren Umgebung nennen.

Alles Gute wünscht dir und deinem Mann,

Carola-Elke

http://www.netdoktor.de/feature/cannabis_medizin.htm
http://www.netdoktor.de/004738.htm
http://www.wowowo.de/enews/9776.htm
http://www.thc-pharm.de/index.html
http://www.dronabinol.at/
http://www.stiftung-warentest.de/online/versicherung_vorsorge/meldung/1336214/1336214.html
http://www.cannabis-med.org/german/nav/home-patients.htm
http://www.acmed.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=209
http://www.cannabislegal.de/neu/2006-05.htm
http://www.onkologie2006.de/exec/login/login.cgi?check=0&site=/palliativmedizin/seite1.htm
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Retrieve&dopt=AbstractPlus&list_uids=16849753&query_hl=3&itool=pubmed_docsum
http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/10/11/183a1101.asp?cat=/medizin/cannabis

Das ZDF widmete im November 2005 dem Cannabis als Heilpflanze einen eigenen Themenzweig:
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,2140325,00.html

Hier ein kleines Video aus der ZDF-Mediathek, in dem die Vorteile der Dronabinoltherapie anschaulich dargestellt werden:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/24/0,4070,2174968-6-wm_dsl,00.html

HansiB
31.08.2006, 17:37
Hallo Freunde,

ich glaube eine Schmerztherapie direkt in die Knochenmetastasen ist effektiver und hat geringere Nebenwirkungen. Vermutlich wird ein Joint leichter zu bekommen sein, als die von Carola-Elke vorgeschlagene Medikation.

Die Radionuklid-Therapie wird ambulant vorgenommen, zuvor muss durch eine Skelettszintigrafie die Knochenmetastasen nachgewiesen werden, welche die Knochensubstanz aufbauen. Nur dann ist die Therapie wirksam. Während einer Chemo wird die Therapie nicht möglich sein, aufgrund der vermutlich nicht ausreichenden weißen Blutkörperchen und -plättchen und einer herabgesetzten Nierenfunktion. Das Radionuklid wird in eine Armvene gespritzt und somit die Substanz schnell in die Knochenmetastasen eingebaut.

Die Ernährungsempfehlung nach Budwig sind unbedingt einzuhalten bei einem so geschwächten Körper und weitfortgeschrittenen PK.

Carola-Elke
31.08.2006, 22:23
Hallo Freunde,

ich glaube eine Schmerztherapie direkt in die Knochenmetastasen ist effektiver und hat geringere Nebenwirkungen. Vermutlich wird ein Joint leichter zu bekommen sein, als die von Carola-Elke vorgeschlagene Medikation.



Hallo Hans,

den "Joint" kannst du getrost vergessen - das ist wirklich genau die Schiene, auf die man die Medikation mit Dronabinol THC nicht bringen sollte.

Wenn Ebachstelze am 29.08. schreibt:
"hallo zusammen ,
morgen haben wir wieder chemo,ich weiss blos nicht wie das gehen soll ,mein mann liegt seit einer woche schon ,er marg nicht mehr ,alles was er bekommt hilft nix, er sagt mir das das alles nix mehr mit leben zu tun hat ,er will kein arzt kein krankenhaus ,er will garnichts mehr ,er kann auch keine tabletten mehr sehen ,ihn ist so übel, nur schlafen ,ich will auch nicht gegen sein will ertwas tun .,ich weiss auch nicht mehr weiter...",

dann klingt das für mich nicht gerade so, als stünden hier alleine Schmerzen im Mittelpunkt der Beschwerden, und als wäre ihr Mann noch in irgend einer Weise belastbar - er scheint seine physischen und psychischen Grenzen erreicht zu haben.
Die Übelkeit, die Appetitlosigkeit und die Müdigkeit sind für mich keine guten Voraussetzungen ihren Mann durch zusätzliche Therapien zu schwächen. Klar, die Schmerzbekämpfung sollte an erster Stelle stehen, doch auch in dieser Situation wäre Dronabinol einen Versuch wert. Die Radionuklid-Therapie schliesst ja das andere nicht aus, oder?

Viele Grüsse,

Carola-Elke

Carola-Elke
31.08.2006, 23:37
http://www.cannabis-med.org/german/germany/legal-use.htm#praeparate

In Deutschland ist die Verwendung von Cannabis als Medizin oder zu Genusszwecken verboten. Seit 1983 kann Nabilon, ein synthetischer THC-Abkömmling, verschrieben werden.
Seit 1998 kann der Cannabiswirkstoff Dronabinol (THC) durch Ärzte verschrieben werden.

Zur medizinischen Verwendung von Dronabinol (THC)
Dronabinol ist der internationale Freiname für das pharmakologisch wirksamste Delta-9-Tetrahydrocannabinol, der pharmakologisch wirksamste Bestandteil der Hanfpflanze. Es ist in Deutschland auf einem Betäubungsmittelrezept rezeptierfähig.


Dronabinol-Präparate
Das weltweit bisher einzige Dronabinol-Fertigpräparat ist das in den USA hergestellte und dort zugelassene Marinol. Es wird geliefert als weiche runde Gelatinekapsel, die 2,5 mg, 5 mg oder 10 mg synthetisch hergestelltes Dronabinol, gelöst in Sesamöl, enthält.
Die Firmen THC Pharm aus Frankfurt und Delta 9 Pharma aus Neumarkt stellen Dronabinol aus Faserhanf her. Telefon: 069-65302222 (THC Pharm), 09181-231350 (Delta 9 Pharma). Das Dronabinol dieser Firmen kann von Apotheken zur Herstellung von Arzneimitteln (Kapseln oder Tropfen) erworben werden. Apotheker verwenden dazu die offiziellen Rezepturvorschriften des DAC (Deutscher Arzneimittelkodex), eine Institution der deutschen Apothekerverbände.


Indikationen für Dronabinol
Die therapeutische Verwendung von Marinol ist in den USA auf zwei Indikationen beschränkt:

Appetitlosigkeit bei Gewichtsverlust von Aids-Patienten sowie Übelkeit und Erbrechen bei Krebschemotherapie.

Das deutsche Gesetz sieht eine derartige Beschränkung nicht vor.

Dronabinol kann bei jedem Krankheitszustand rezeptiert werden, bei der sich der behandelnde Arzt einen Behandlungserfolg verspricht.


Dosierung
Unterschiedliche Indikationen verlangen unterschiedliche Dosierungen zur Erzielung eines befriedigenden Effekts.
Die interindividuelle Ansprechbarkeit ist groß. Daher ist zur Erzielung eines optimalen therapeutischen Effektes die Ermittlung der besten individuellen Dosierung wichtig. Wenn möglich sollte zur Vermeidung unerwünschter Nebenwirkungen (hier sind vor allem die psychischen Wirkungen und die Wirkungen auf das Herzkreislaufsystem zu nennen) eine einschleichende Dosierung erfolgen.
Begonnen werden kann beispielsweise mit 2 x 2,5 mg, 1 x 5 mg oder 2 x 5 mg THC pro Tag.


Verschreibung
Jeder Arzt kann in Deutschland Dronabinol auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben.
Die Verordnungshöchstmenge für Dronabinol beträgt 500 mg Dronabinol in 30 Tagen.
Auf dem Betäubungsmittelrezept kann beispielsweise stehen:
"Ölige Dronabinoltropfen 2,5 %, 10 ml (entsprechend 250 mg Dronabinol), (Dosierung einschleichend beginnend mit 2 x 3 Tropfen (2 x 2,5 mg)"
"100 Kapseln à 5 mg Dronabinol (entsprechend 500 mg Dronabinol), (2 x 1 Kapsel tgl.)"

Delta 9 Pharma und THC Pharm: Beide Firmen liefern den Apothekern keine Fertigarzneimittel, sondern reines Dronabinol, das in kleinen Mengen zu 250 mg, 500 mg oder 1000 mg abgepackt ist.

Vielleicht fragen Sie Ihren Apotheker, ob er Dronabinol von diesen Firmen beziehen möchte, um entsprechende Rezepturen herzustellen.

Marinol: Grundsätzlich kann jede Apotheke eine Erlaubnis zur Einfuhr von Marinol beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte beantragen.
Apotheken können sich auch an einen der Importeure wendet, die bereits eine Importerlaubnis haben. Dazu zählen:
- Chilla Pharma GmbH, Eduard-Pestel-Strasse 14, 49080 Osnabrück, Tel. 0541-7709720.
- Pharimex GmbH, Mercatorstrasse 11, 49080 Osnabrück, Tel. 0541-770890.
- Bremer Arzneimittel Kontor, Gregor Schiffer e.K., Containerstrasse 13, 28197 Bremen, Tel. 0421-9490481.


Herstellung von Dronabinol-Kapseln und -Lösungen
Es gibt Anweisungen zur Herstellung Medikamenten auf Dronabinol-Basis durch Apotheker. Solche Anweisungen finden sich beispielsweise in einem Artikel der Pharmazeutischen Zeitung.


Kosten und Kostenübernahme
Ein Milligramm Marinol kostet je nach Packungsgröße etwa 3-5 Euro.
Das ist etwa 50mal teurer als das THC in natürlichen Cannabisprodukten wie Marihuana oder Haschisch.
Der Apothekenabgabepreis für 60 Kapseln zu 2,5 mg (= 150 mg) beträgt bei Bezug über Chilla Pharma 534 Euro. 25 Kapseln zu 5 mg (= 125 mg) kosten 450 Euro, und 60 Kapseln zu 10 mg (= 600 mg) kosten 1681 Euro.
Dronabinol von THC Pharm bzw. Delta 9 Pharma kostet weniger als ein Drittel des Preises von Marinol. 500 mg Dronabinol kosten dem Apotheker 210 Euro und dem Patienten etwa 465 Euro.

Kostenübernahme:
Die gesetzlichen Krankenkassen sind nicht zur Kostenübernahme verpflichtet.

Viele Krankenkassen übernehmen jedoch die Kosten.

Sie oder Ihr Arzt sollten vor der Verschreibung Kontakt mit Ihrer Krankenkasse aufnehmen und fragen, ob sie bereit ist, die Kosten für Dronabinol zu übernehmen.

In Fällen, in denen eine schwere Erkrankung vorliegt, andere Therapien versagen und aufgrund der bestehenden wissenschaftlichen Datenlage "die begründete Aussicht besteht, dass mit dem betreffenden Präparat ein Behandlungserfolg (kurativ oder palliativ) zu erzielen ist", sind die Krankenkassen nach einem Grundsatzurteil des Bundessozialgerichts vom 19. März 2002 zur Übernahme der Kosten verpflichtet.

HansiB
01.09.2006, 18:17
Das mit dem Joint war eher spassig gemeint, ich wollte nur auf die Problematik der Suchtmedikamente hinweisen.



...dann klingt das für mich nicht gerade so, als stünden hier alleine Schmerzen im Mittelpunkt der Beschwerden...

Da hast Du natürlich Recht. Die Schmerzen werden das kleinere Problem sein. Meine Metastasen-Ischias-Schmerzen waren so stark, dass ich nicht liegen konnte und schon gar nicht schlafen konnte, sie verschwanden, wahrscheinlich durch die Einnahme diverser Globuli vom Heilpraktiker.

Carola-Elke
01.09.2006, 19:42
... , ich wollte nur auf die Problematik der Suchtmedikamente hinweisen.
....

Meine Metastasen-Ischias-Schmerzen waren so stark, dass ich nicht liegen konnte und schon gar nicht schlafen konnte, sie verschwanden, wahrscheinlich durch die Einnahme diverser Globuli vom Heilpraktiker.

Hallo Hans,

den Zusammenhang zum "Suchtmedikament" im Vergleich zwischen Cannabis als Medikament und Morphin sehe ich entgegengesetzt zu dem von dir vermuteten: Bei Cannabis kennt man keine körperliche, eher eine psychische Abhängigkeit, beim Morphin ist die körperliche Abhängigkeit wesentlich ausgeprägter und hohe Dosierungen können sich lebensbedrohlich auswirken. Man sollte da etwas differenzierter sein, denn Morphin besitzt wie alle Opiate ein sehr hohes Suchtpotential und wird trotzdem medizinisch ohne allzu große Bedenken verordnet. Die Nebenwirkungen sind für den Patienten oft zu Anfang der Therapie, bis sich der Körper dran gewöhnt, nicht gerade angenehm und oft muss man deswegen zusätzlich weitere Medikamente einnehmen.
Cannabis als Droge zählt zu den sog. "weichen Drogen" - Opiate, wie Heroin, Morhium zu den "harten Drogen".

Ich bin weiß Gott keine Verfechterin, die zu irgendeinem "Drogenkonsum" animieren möchte, doch hier scheinen Ärzte in Deutschland und vielen Teilen Europas noch sehr von Vorurteilen gegenüber dem THC geprägt zu sein. Ähnlich wie du, denn über die Morphinmedikation hast du dich gegenüber Ebachstelze nicht echauffiert.

Selbst in dem WHO Stufenschema zur Schmerztherapie wird die Wirkung des Dronabinols THC als Begleitmedikation positiv erwähnt: http://www.krebsinformation.de/ksid/Schmerzmedikamente/zusaetzliche_Medikamente.html#subcontent_Cannabino ide

Man sollte die medizinische Verwendung des Cannabis THC nicht mit dem gesellschaftlich vielfältigen Missbrauch, der politisch unter illegalen Gesichtspunkten zur Diskussion steht, vermischen. Die Mehrzahl der Bevölkerung ist offensichtlich nicht ausreichend über den medizinischen Nutzen des Cannabis THC informiert.
Es könnte durchaus das finanzielle Desinteresse der Pharmaindustrie eine Rolle dabei spielen, dass die selbstverständlichere Durchsetzung einer "humaneren Begleittherapie" von Schwerstkranken mit Dronabinol bislang so schwer zu realisieren ist.
http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_drucken_jsp/key=rbb_beitrag_1303195.html

Sei froh, dass auch du einen alternativen Weg durch deinen Heilpraktiker aufgezeigt bekamst, um die schlimmern Schmerzen in den Griff zu bekommen. Das finde ich sehr positiv; man sollte öfter erst mal sanftere Methoden ausprobieren und die stärkeren für später aufheben, falls sie nötig werden sollten.

Viele Grüsse,

Carola-Elke

ebachstelze
01.09.2006, 20:13
hallo zusammen ,

danke euch ,ich finde es ganz lieb von euch ,das ihr uns hilfen wollt,heute waren wir wieder beim arzt ,die schmetzen wollen einfach nicht aufhören ,er hat heute nacht richtig geschrien vor schmerzen,ich wusste nicht was ich machen sollte ,wir sind die ganzen tabletten duch gegangen, alles rein damit ,und dann heute gleich zum arzt ,wir erzählten ihn auch was loss war ,und was wir gemacht haben ,er gab uns wie ein neues schmerzmittel mit ,das heisst gabapentin-ct600mg ,wieder eins mehr ,liebe grüsse ebachstelze

Carola-Elke
01.09.2006, 20:23
Hallo Ebachstelze,

ist der Arzt ein Onkologe? Hast du ihm mal gezeigt, worum es hier im Faden geht - Dronabinol THC?
Zum Gabapentin lies einmal hier weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/Gabapentin

Mir gefällt das Nebenwirkungspotential nicht und die Frage ist überhaupt, ob dein Mann an neuropathischen Schmerzen leidet?
Ist seine Müdigkeit und die Übelkeit besser geworden?

Alles Gute und viel Kraft wünscht euch,

Carola-Elke

ebachstelze
01.09.2006, 21:12
Hallo Ebachstelze,

ist der Arzt ein Onkologe? Hast du ihm mal gezeigt, worum es hier im Faden geht - Dronabinol THC?
Zum Gabapentin lies einmal hier weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/Gabapentin

Mir gefällt das Nebenwirkungspotential nicht und die Frage ist überhaupt, ob dein Mann an neuropathischen Schmerzen leidet?
Ist seine Müdigkeit und die Übelkeit besser geworden?

Alles Gute und viel Kraft wünscht euch,

Carola-Elke hallo elke wir waren heute bei unseren hausarzt,der hat uns das gegeben ,ich verstehe es auch nicht ganz ,mein mann hat doch keine anfälle,müde ist er nach wie vor ,essen tut er nur suppe.aber wie gesagt er wird immer von seine starken schmerzen wach ,es ist schlimm, in drei wochen fangen sie mit strahlen an ,ich hoffe nur das er bald mal schmerzfrei wird ,damit wir mal wieder ein wenig leben können,wir können nicht mal wo hin gehen ,er kann ja auch so schlecht gehen ,wegen der schmerzen ,gruss ebachstelze

jürgvw
01.09.2006, 21:17
Hallo Bachstelze

Gabapentin-CT 600 ist ein Medikament, das bei Epilepsie und - wie Carola-Elke schon geschrieben hat - neuropathischen Schmerzen eingesetzt wird. Dass es bei Tumorschmerzen etwas helfen könnte, ist mehr als fraglich. Und fragwürdig scheint mir, was sich der Arzt bei der Verschreibung gedacht hat.

Es gibt Ärzte und Universitätsinstitute, die auf Schmerzbehandlung spezialisiert sind und wissen, was für Deinen Mann in dieser Hinsicht hilfreich sein kann. Wenn Du in Deinem Profil angeben würdest, in welcher Gegend Du wohnst, dann könnten wir versuchen, geeignete Adressen herauszufinden.

Eine Lösung, von der ich allerdings nicht weiss, ob sie (noch) funktioniert, kann ich Dir schon vorschlagen: In Hannover soll über die Telefonnummer 0511 / 2603636 eine Hotline erreichbar sein, die von Spezialisten betreut wird und Angehörigen und Pflegenden von Schwerstkranken zur Verfügung steht.

Es ist mir klar, dass Deinem Mann mit einem Telefonanruf nicht geholfen ist, doch kann man Dir telefonisch wenigstens sagen, wohin Du Dich wenden solltest, um mitzuhelfen, ihm die Schmerzen zu lindern.

Liebe Grüsse

Jürg

shg-pca-husum
02.09.2006, 12:06
Hallo Ebachstelze,

es gibt in Flensburg das Katharinen Hospiz, welches auf Palliativ- bzw. Schmerztherapie spezialisiert ist. Die Ärzte dort haben sehr große Erfahrung in der Linderung von Krankheitsbeschwerden. Im Umkreis von 25 Km von Flensburg kommt ein Arzt auch zu Euch nach Hause wenn Ihr wollt. Das geht auch ohne den Hausarzt, der Euch bisher wohl nicht so richtig hilft.

Katharinen Hospiz Flensburg: 0461/503230

Bei einer gründlichen Schmerzbekämpfung genügt es nicht, irgendein Medikament zu geben, sondern es wird vielmehr eine komplette, meist aus Wirkstoff-Kombinationen bestehende Schmerztherapie aufgebaut und auf den Patient eingestellt.

Wünsche Dir und Deinem Mann weiterhin Kraft und Zuversicht!

SHG Husum
Dieter

ebachstelze
02.09.2006, 20:48
Hallo Ebachstelze,

es gibt in Flensburg das Katharinen Hospiz, welches auf Palliativ- bzw. Schmerztherapie spezialisiert ist. Die Ärzte dort haben sehr große Erfahrung in der Linderung von Krankheitsbeschwerden. Im Umkreis von 25 Km von Flensburg kommt ein Arzt auch zu Euch nach Hause wenn Ihr wollt. Das geht auch ohne den Hausarzt, der Euch bisher wohl nicht so richtig hilft.

Katharinen Hospiz Flensburg: 0461/503230

Bei einer gründlichen Schmerzbekämpfung genügt es nicht, irgendein Medikament zu geben, sondern es wird vielmehr eine komplette, meist aus Wirkstoff-Kombinationen bestehende Schmerztherapie aufgebaut und auf den Patient eingestellt.

Wünsche Dir und Deinem Mann weiterhin Kraft und Zuversicht!

SHG Husum
Dieterhallo ich möchte mich erstmal bei allem bedanken,ich finde es ganz lieb von euch ,das ihr uns hilft ,ich werde motag gleich mal im hospiz anrufen ,die tabletten die wir am freitag von unseren hausarzt bekammen,hilfen auch nicht ,wünsche euch ein schönes wochenende,gruss ebachstelze

jürgvw
02.09.2006, 21:19
Liebe Ebachstelze

könntest Du nicht noch heute oder spätestens morgen früh mit dem Hospiz telefonieren? Von dort aus, wo ich wohne, kann ich nicht beurteilen, ob dort ein Pikettdienst besteht, meine aber, das sollte eigentlich der Fall sein. Einen Versuch solltest Du auf jeden Fall unternehmen. Je schneller Dein Mann eine gute Schmerztherapie bekommt, desto besser!

Liebe Grüsse

Jürg

ebachstelze
02.09.2006, 21:22
Liebe Ebachstelze

könntest Du nicht noch heute oder spätestens morgen früh mit dem Hospiz telefonieren? Von dort aus, wo ich wohne, kann ich nicht beurteilen, ob dort ein Pikettdienst besteht, meine aber, das sollte eigentlich der Fall sein. Einen Versuch solltest Du auf jeden Fall unternehmen. Je schneller Dein Mann eine gute Schmerztherapie bekommt, desto besser!

Liebe Grüsse

Jürg hallo jürg kann ich da morgen ,am sonntag anrufen ?

shg-pca-husum
02.09.2006, 22:04
Hallo,

das Katharinen-Hospiz befindet sich in der Mühlenstraße, ganz nahe bei Euch! Geh einfach morgen mal hin, da ist dann eine diensthabende Ärztin oder Arzt. Sprich mit diesen und schildere das Problem.

Gruß Dieter

jürgvw
02.09.2006, 22:35
Danke, Dieter - um solche Details zu kennen, dazu wohne ich doch zu weit weg!

Ebachstelze, Du hast von Dieter die richtige Empfehlung bekommen. Du kannst übrigens im Internet (die Adresse findest Du unten) vorher anschauen, was das Hospiz alles anbietet - das Wichtigste für Deinen Mann, die Schmerztherapie, gehört dazu.

Ich wünsche Dir und Deinem Mann alles Gute

Jürg


http://www.malteser.de/05.Malteser_Krankenhaus_Flensburg/05.04.Weitere_Einrichtungen/05.04.01.Katharinen_Hospiz_am_Park/Katharinen_Hospiz_am_Park.htm

RalfDm
02.09.2006, 23:03
Liebe Ebachstelze,

wenn Du zum Hospiz gehst und mit der Ärztin sprichst, dann frage doch auch gleich, ob man sich im Hause mit der Verabreichung von Kytril auskennt. Zitat aus dem Beipackzettel von Kytril (Hersteller: Roche):

"Was ist Kytril und wann wird es angewendet?
Übelkeit und Erbrechen sind bekannte unerwünschte Wirkungen einer Krebsbehandlung.
Die Ursache der Nebenwirkung liegt in der Freisetzung der chemischen Überträgersubstanz (Transmitter) Serotonin. Dadurch werden Bindungsstellen (Rezeptoren) für Serotonin aktiviert. Dies führt zur Anregung des Brechzentrums. Sobald ein Schwellenwert der Anregung erreicht ist, wird der Brechreflex ausgelöst.
Der Wirkstoff von Kytril, Granisetron, blockiert die Serotoninrezeptoren und verhindert Übelkeit und Erbrechen.
Kytril wird, ausschließlich auf ärztliche Verordnung, zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen, hervorgerufen durch eine Krebsbehandlung, angewendet."

Die auf die Behandlung von Prostatakrebs spezialisierten amerikanischen Onkologen/Hämatologen Dres. Leibowitz und Tucker verabreichen Kytril bei einer Chemotherapie immer zusätzlich zur Verabreichung von Docetaxel (Taxotere) gegen Übelkeit, und zwar wie folgt:

Kytril 1 mg in 50 cm<sup>3</sup> physiologischer Kochsalzlösung oder 5-prozentiger Dextroselösung.


Manche deutschen Ärzte machen sich anscheinend nicht soviele Gedanken darüber, wie sie ihren Patienten die Chemotherapie erleichtern können.


Ralf

Carola-Elke
03.09.2006, 01:27
Liebe Ebachstelze,

trotz allen theoretischen Unwissens von unserer Seite aus, um welche Gründe es sich tatsächlich handelt, die erklären würden, warum der Gesundheitszustand deines Mannes so leidet:
Gehe morgen unbedingt zum Schmerzhospiz oder rufe dort an - diese Empfehlung halte ich für sehr sinnvoll!

Wir drücken dir dafür die Daumen und hoffen, dass ihr beide dort in gute Hände geratet.

Alles weitere kannst du nach und nach unter der kommenden Woche klären.
Abschließend finde ich, dass ihr einen hämatologischen Onkologen konsultieren solltet, falls dies möglich wäre, der die Zusammenhänge im Einzelnen wirklich durchschaut und auch entsprechende Untersuchungen im Blut durchführt, die weiterführenden Aufschluss geben werden.

Viel Mut und alles Gute,

Carola-Elke


P.S.:
Wenn ich mir den gesamten Problemkreis von Ebachstelzes Mann vor Augen führe, dann fällt mir auf, das hier die eine Hand nicht weiß, was die andere tut oder tun sollte.

Die Schmerzproblematik wird angeblich schon vielfältig behandelt - u.a. mit Morphin -, die Chemotherapie mit Taxotere ist im Gange - ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ohne Begleitmedikation, die heute Standard wäre, durchgeführt wird, wozu auch Medikamente gegen Emesis (schwere Übelkeit und Erbrechen) zählen, genauso wie ein Antiallergikum, Dexamethason und Diuretika. Oft wird auch etwas gegen Obstibation benötigt; und so kommen sehr schnell sehr viele Tabletten zusammen, die ihrerseits Wechselwirkungen miteinander eingehen.

Gegen Übelkeit bei Chemotherapie gibt es zahlreiche hochpotente Medikamente aus dem Bereich der 5-HT3-Antagonisten, nicht nur das von Ralf genannte. Wichtig hierbei sind unterschiedliche Halbwertszeiten. http://www.onkosupport.de/aso/content/e974/e981/e994/ifo0405_59_F31.pdf
Manche Patienten sprechen leider nicht ausreichend auf sie an.
http://www.dgho.de/_cmsdata/_file/file_105.pdf

Wir können nicht genau beurteilen, woher die Übelkeit ursprünglich kommt - es könnte auch das Morphin und alle anderen Medikamente, die verabreicht werden, es könnte der geschwächte Allgemeinzustand sein -
http://www.onkologie2006.de/exec/login/login.cgi?site=/therapien/seite2.htm&check=0 - Emesistherapie
http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.php?t=17385 - neues Medikament aus der Reihe der 5-HT3-Antagonisten
Eine gute englisch-sprachige Seite scheint mir auch diese zu sein:
http://www.cancernausea.com/splfeatures/choose_antiemetic.asp

Wir wissen einfach nicht alles ganz genau; wir kennen die Blutwerte nicht - ist der Hb-Spiegel noch im Normbereich, wird er kontrolliert? Ist der Leukozytenwert in Ordnung? Fehlt dem Körper sonst etwas Essentielles? Fehlen Mineralien, die er wegen der Entwässerung vermehrt verliert - beispielsweise Magnesium und Kalium, was über die Nieren ausgeschieden wird? Sind die Leberwerte im Normbereich?

Aufgestockt werden sollte hinsichtlich der Schmerz- und Antiemesistherapie auf jeden Fall.
Auch kennen wir die längerfristige Prognose nicht, denn es ist eine Bestrahlungstherapie in drei Wochen angesetzt, was ich in diesem Zustand für einen zu langfristigen Termin halte.
Der letzte PSA, den Ebachstelze hier nannte, lag um die 200.

Wie geht es weiter?
Eigentlich sollte verstärkt an einer palliativen Linderung gearbeitet werden, die dem Patienten die Lebensqualität einigermaßen wiederherstellt.
Ungern wiederhole ich mich, denn meiner Meinung nach könnten, gerade weil bereits eine Basismedikation mit Morphin läuft, sowohl die Schmerzen als auch die Appetitlosigkeit mit Dronabinol THC gleichzeitig bekämpft werden, ohne wieder zu neuen Nebenwirkungen zu führen - dazu diesmal dieser Faden aus dem Krebskompass:
http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.php?t=4156 .

Hoffen wir das Beste!

HansiB
03.09.2006, 14:21
Hallo Hans,

...Cannabis als Droge zählt zu den sog. "weichen Drogen" - Opiate, wie Heroin, Morhium zu den "harten Drogen"...

Liebe Carola-Elke,

Du hast mich missverstanden, ich spreche von Suchtmedikamenten allgemein. Nicht eine eventuelle Sucht bei uns Schwerkranken ist das Problem, sondern die Politik, Gesetzgebung und die Gutmenschen.
Ich bin heilfroh, dass die Schmerzen, seit bald zwei Jahren weg sind und die Metastasen durch HB und Zometa ruhen. Ganz falsch ist das Probieren durch Schmerzmitteln durch einen Hausarzt, ich hab das damals mit vier verschiedenen Mitteln hinter mich bringen müssen.



...Das finde ich sehr positiv; man sollte öfter erst mal sanftere Methoden ausprobieren und die stärkeren für später aufheben, falls sie nötig werden sollten...

Wenn für mich in vielen Jahren ;) eine Schmerzmedikation notwendig werden sollte, werde ich als erstes die Nuklidtherapie wählen. Für mich ist die Radiologie und Nuklearmedizin in 20 Minuten zu erreichen und ich verspreche mir sehr viel davon. Auch eine Bestrahlung der größten Metastase (5. LW) ist vor Ort leicht zu organisieren und die "Einladung" dazu hab ich schon und kenne Prof. und Schwestern (gehört eigentlich in die Plauderecke).

ebachstelze
03.09.2006, 15:03
Liebe Carola-Elke,

Du hast mich missverstanden, ich spreche von Suchtmedikamenten allgemein. Nicht eine eventuelle Sucht bei uns Schwerkranken ist das Problem, sondern die Politik, Gesetzgebung und die Gutmenschen.
Ich bin heilfroh, dass die Schmerzen, seit bald zwei Jahren weg sind und die Metastasen durch HB und Zometa ruhen. Ganz falsch ist das Probieren durch Schmerzmitteln durch einen Hausarzt, ich hab das damals mit vier verschiedenen Mitteln hinter mich bringen müssen.


Wenn für mich in vielen Jahren ;) eine Schmerzmedikation notwendig werden sollte, werde ich als erstes die Nuklidtherapie wählen. Für mich ist die Radiologie und Nuklearmedizin in 20 Minuten zu erreichen und ich verspreche mir sehr viel davon. Auch eine Bestrahlung der größten Metastase (5. LW) ist vor Ort leicht zu organisieren und die "Einladung" dazu hab ich schon und kenne Prof. und Schwestern (gehört eigentlich in die Plauderecke). hallo zusammen ersteinmal schreibe ich euch mal die bludwirte auf ,und zwar von 30,8, 06leukozyten 14.8 erthrocyten4.6hämoglobin 13.3mcv84mch 29 mchc34 thrombozyten 608.calcium 2,28die psa wirte 200 metastasen schädeldan zeigt sich eine ausgedehnte poytope metastasierung der gesamte wirbelsäüle ,der rippen bds.sowie der scaulaebds,des weiteren offensichtlich befall des os sacrumbds, und der sitz und schambeine bds,sowie der subtrochantären fermura bds,komplette überwiegend osteoplastische metastasierung des gesamten beckenskelttes einschlieslich der proximalen femuren mit strukturverdichtungen auch der oberschenkelnochen lings betont .so wurde es am 06, 11,05 ,uns mitgeteilt, da lagen seine psa werte bei fast zweitausend, dann haben sie die runterbekommen auf 40, das ging so bis monat märz ,und von da ab nur noch rauf ,er hat ein urologe dort bekommt er ja noch die drei monats spitze,und alle 6 wochen wirt sein schlauh ausgetauscht, wo er sein wasser ablässt tabletten bekommt er nicht mehr von sein urologen,mann ist davon ausgegangen ,das die nix mehr bringen ,also nur noch chemo und schmerz tabletten ,und davon reichlich ,wenn ihr mehr wissen wollt ,dann sende ich es euch gerne rüber , gruss ebachstelze

shg-pca-husum
03.09.2006, 15:16
tabletten bekommt er nicht mehr von sein urologen,mann ist davon ausgegangen ,das die nix mehr bringen ,also nur noch chemo und schmerz tabletten ,und davon reichlich ,wenn ihr mehr wissen wollt ,dann sende ich es euch gerne rüber

Hallo Ebachstelze,

werden Infusionen von Bisphosphonaten (Zometa) gemacht?

Dieter

ebachstelze
03.09.2006, 17:23
Hallo Ebachstelze,

werden Infusionen von Bisphosphonaten (Zometa) gemacht?

Dieter hallo , ja zometa bekommt er alle drei wochen

gruss ebachstelze

shg-pca-husum
03.09.2006, 18:31
ja zometa bekommt er alle drei wochen

gut, das hatte ich aber auch so angenommen.

Dann nochmals viele Grüße von hier und morgen viel Erfolg und alles Gute.

Dieter

ebachstelze
04.09.2006, 17:03
hallo zusammen

ich habe heute im hospiz angerufen ,es kamm dabei raus, das wir erst zum hausarzt gehen müssen ,und er muss dort anrufen ,toll bei den sind wir fast jeden tag ,warum hat er uns nie was darüber gesagt ? der arzt sagte mir ,das er das weiss,nun müssen wir morgen erst zu ihn ,es ist alles sch....., er hat sowieso grosse probleme mit dem laufen,er sagte heute zu mir ,er hat kein bock mehr ,wenn das so weiter geht ,und dann sagte mal mir ,das mann auf die warteliste kommt, wie lange soll das noch gehen ,gruss ebachstelze

ebachstelze
30.03.2007, 20:10
grüsse euch ,

mein mann liegt wieder im krankenhaus ,ich habe ihn alle zwei wochen ins krankenhaus bringen müssen,vor zwei wochen ist bei ihn die prota ausgeblutet,es war schrecklich, ich bin fertig mit den nerven ,heute habe ich mit den arzt gesprochen,sie können nix mehr für ihn tun ,chemo schlägt nicht mehr an .er liegt im sterben ,versuchen alles um ihn schmertz frei zubekommen,er hat ganz tolle schertzen ,er will auch kein von uns auf zimmer haben ,er schickt uns alle weg,ich denke wegen die schmertzen .ich gehe morgen ins hospiz ,und werde mit den reden ,ich hoffe das wir noch so viel zeit bekommen ,ich wünsche mir ,das er schmerzfrei gehen kann

ebachstelze

Schorschel
31.03.2007, 00:06
Liebe ebachstelze,

das sind sehr bedrückende Nachrichten.

Ich wünsche Deinem Mann, dass er die ihm verbleibende Zeit schmerzfrei erleben kann (das sollte heutzutage hoffentlich möglich sein!), und Dir wünsche ich die Kraft, ihn dabei liebevoll zu begleiten und mit all dem, was auf Dich zukommen wird, möglichst gut fertig zu werden. Wir alle hier im Forum fühlen mit Euch.

Bitte grüße Deinen Mann sehr herzlich von uns!

Mit besten Wünschen aus Wiesbaden

Schorschel

WinfriedW
03.04.2007, 10:59
Liebe ebachstelze,

du hast auf deinen Beitrag vom 30. 3. bisher nur eine einzige Antwort erhalten. Selbst ich, der normalerweise zu jedem Thema seinen Senf abgibt, habe mich bisher zurück gehalten. Der Grund ist ein einfacher: Eine solche Entwicklung macht einen, auch vor dem Hintergrund der eigenen Erkrankung, einfach sprachlos und betroffen. Mir fällt in dieser Situation auch kein Rat mehr ein, den ich dir mit auf den Weg geben könnte.

Dir, ebachstelze, wünsche ganz viel Kraft, Mut und Stärke für die kommende Zeit.

Was soll ich deinem Mann wünschen? In erster Linie doch wohl, dass er keine Schmerzen leiden muss, dass man alles für ihn tut, um das zu verhindern. Ich wünsche ihm, dass er die Hoffnung nicht aufgibt - aber ich wünsche ihm gleichzeitig, dass das Leiden bald vorbei ist.

Gruß Winfried

PeterP
04.04.2007, 01:38
Liebe ebachstelze,
wir alle hier im Forum haben den letzten Beitrag von Dir mit mit großer Betroffenheit gelesen. Wir empfinden mit Dir die hilflose Ohnmacht, mit der wir schlußendlich dieser Krankheit gegenüberstehen und sie dennoch aktzeptieren müssen.
Auch ich kann mich nur den Worten von Winfried anschließen und Dir sagen, daß wir alle in Gedanken bei Dir und Deinem Mann sind und unsere guten Wünsche Euch begleiten.
Liebe Grüße
Peter

ebachstelze
24.04.2007, 16:56
Hallo an Alle, ich möchte hiermit miteilen, dass mein Mann am Freitag den 20.04.07 nach seinem langem Krebsleiden eingeschlafen ist, trotz des langen Leidens ist er ruhig und ohne Qual und sehr friedlich eingeschlafen. Mein Mann fand sein Frieden im Kreise seiner liebsten, so wie er sich das immer gewünscht hat. Seine Söhne haben ihn bis zu seinem letzten Weg begleitet und dies macht mich sehr stolz. Nun wird er auf uns warten und wie er es schon zu lebzeiten tat über uns wachen.

Ich wünsche allen anderen, viel Kraft und alles liebe für die Zukunft.
Zu guter Letzt möchte ich mich für die oftmals aufbaueneden Worte herzlichst bedanken.

Harro
24.04.2007, 17:25
Aufrichtiges Beileid

Liebe Ebachstelze,

meine tief empfundene Trauer von ganzem Herzen möchte ich hiermit zum Ausdruck bringen.

Denke immer zurück, was dieser Mann in seinem Leben geleistet hat und sei stolz auf ihn.

Herzlichen Gruß Hutschi

WinfriedW
24.04.2007, 17:41
Mein herzliches Beileid an dich, liebe Ebachstelze, und deine Angehörigen. Ich wünsche dir für die Zukunft viel Kraft und alles erdenklich Gute.

Winfried


"Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt." (Bertold Brecht)

Harald
24.04.2007, 19:04
Liebe Ebachstelze;

mein aufrichtiges und herzliches Beileid zum Tod deines Mannes; vielleicht gibt dir der Gedanke, dass sicherlich jeder der in diesem Forum deine Mitteilung gelesen hat zumindest einen Augenblick bei dir war und ist und dir Bewunderung und Hochachtung zollt, für deine rührende Fürsorge, die du deinem Mann in dieser doch sehr, sehr schwierigen letzten Zeit entgegengebracht hast, etwas Trost.
Viel Kraft und alles Gute für die Zukunft

harald

Schorschel
24.04.2007, 19:16
Liebe ebachstelze!

Warmherziger als Harald kann ich es nicht formulieren...

Alles erdenklich Gute und viel Kraft wünscht Dir

Schorschel

Katrin
24.04.2007, 20:28
Liebe Ebachstelze!


Auch ich möchte mein aufrichtiges Beileid und Mitgefühl zum Ausdruck bringen, ich fühle mit Dir, bin auch traurig.
Deinen lieben Mann kannte ich zwar nicht, aber irgendwie sind wir doch durch dieses Forum alle miteinander verbunden.

Alle guten Wünsche und ganz viel Kraft an Dich und auch Deine Söhne,

viele Grüße

Katrin.

RuStra
24.04.2007, 20:46
Liebe ebachstelze,
mein herzliches Beileid zum Tode Deines Mannes! Vielen Dank, dass Du uns noch ein letztes Mal einbezogen hast! Ich wünsche Dir Kraft, auch und gerade aus der Trauer heraus.
Am Prostatakrebs zu sterben ist schlimm, es sollte gar nicht mehr sein! Wenn seine Söhne ihn bis zuletzt begleitet haben, dann ist das Verpflichtung: Wenn auch aus unseren Reihen immer wieder Männer sterben müssen, in der Generation nach uns muss das ein Ende haben! Ich habe auch zwei Söhne und führe den Kampf die ganze Zeit nicht nur für mich und meinesgleichen, sondern auch dafür, dass diese Geissel dann wenigstens bei den Nachgeborenen verschwindet.
Herzliche Grüsse,
Rudolf

Carola-Elke
24.04.2007, 23:07
Liebe ebachstelze,

ich erinnere mich noch gut an Deine ersten Anfragen hier im Forum, um Deinem Mann das Leid erträglicher zu machen.
Nun lese ich, er ist von Dir gegangen und das macht mich wirklich traurig.
Behalte ihn in guter Erinnerung, versuche die schmerzhaftesten Momente nach und nach zu vergessen.
Mein aufrichtiges Beileid und meine besten Wünsche für Dich begleiten Deinen schmerzhaften Verlust.

Carola-Elke

shg-pca-husum
25.04.2007, 18:57
Liebe Ebachstelze,

zum Tod Deines Mannes übermitteln wir unsere aufrichtige Anteilnahme.

Als Du damals hier ins Forum geschrieben hast und uns von den Schmerzen Deines Mannes berichtet hast, haben wir zusammen mit anderen versucht, Euch ein paar Möglichkeiten zur Schmerzlinderung aufzuzeigen. Vielleicht ist uns ein wenig gelungen zu helfen. Danke für Dein Vertrauen zu uns.

Nach der Zeit der Tränen und der tiefen Trauer bleibt die Erinnerung.
Die Erinnerung ist unsterblich und gibt uns Trost und Kraft.

Für die SHG Husum
Dieter