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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ist das Granatapfel-Elixier ein abzugsfähiges "Heilmittel" oder "Medikament"



HerriS
06.06.2011, 15:06
… wenn auch einige schmunzeln werden, hier trotzdem die Frage:
"Hat jemand von Euch Erfahrungen hinsichtlich der steuerlichen Absetzbarkeit als "Außergewöhnliche Belastungsausgaben"?

Gruß HerriS

Heribert
06.06.2011, 17:00
Hallo Herri,

Heilmittel sind keine Arzneimittel (Medikamente) und werden vom Gemeinsamen Bundesausschuss festgelegt, ob sie zur Genesung oder Schmerzlinderung etc. beitragen. Die Auflistung findest Du hier... (http://www.g-ba.de/informationen/richtlinien/12/)

Da es sich beim Granatapfelelexier nicht um ein verordnungsfähiges Arzneimittel handelt, sondern um ein Nahrungsergänzungsmittel (http://www.bfr.bund.de/de/gesundheitliche_bewertung_von_nahrungsergaenzungsm itteln-945.html), kann es auch nicht steuerlich geltend gemacht werden.

Ich denke, das wird schwierig.
Gruß Heribert

HerriS
06.06.2011, 17:30
Hallo Heribert,
vielen Dank für Deine ausreichende Antwort – eine Überlegung war es schon wert. Oder besser gesagt: "Es wär' zu schön, um wahr zu sein!".

Gruß HerriS

Klaus (A)
06.06.2011, 18:17
… wenn auch einige schmunzeln werden, hier trotzdem die Frage:
"Hat jemand von Euch Erfahrungen hinsichtlich der steuerlichen Absetzbarkeit als "Außergewöhnliche Belastungsausgaben"?

Gruß HerriS

......ja, ich schmunzele!
Ich bin dafür:
Weizenbier sollte man als PK Patient von der Steuer absetzen. Hefeweizen enthält bekannterweise Östrogene, die wiederum wirksam gegen PK sein können!
das wäre doch einen Versuch wert!!!

Klaus

RuStra
06.06.2011, 18:18
Hallo Heribert,
vielen Dank für Deine ausreichende Antwort – eine Überlegung war es schon wert. Oder besser gesagt: "Es wär' zu schön, um wahr zu sein!".

Gruß HerriS

Nein_nein, so weit weg von der Realität ist das nicht - wenn man alle Belege hübsch sammelt, seine eigenen Bemühungen bei vorhandener schwerer, chronischer Erkrankung dokumentieren kann, kann man durchaus mit dem Finanzamt reden - jedenfalls ist mir das bekannt, dass das dann auch anerkannt werden kann!

hartmuth
06.06.2011, 18:54
Nein_nein, so weit weg von der Realität ist das nicht - wenn man alle Belege hübsch sammelt, seine eigenen Bemühungen bei vorhandener schwerer, chronischer Erkrankung dokumentieren kann, kann man durchaus mit dem Finanzamt reden - jedenfalls ist mir das bekannt, dass das dann auch anerkannt werden kann!

Korrekt, Rudolf. In meiner langen Liste, die ich dem Finanzamt vorlegte, war alles anerkannt worden, was ich anführte, von Omega-3 über Granaprostan bis zu den Fahrtkosten nach Planegg. Es hängt wohl vom Beamten, vielleicht auch von dessen "Tagesform" ab.
Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Gruß
Hartmut

WolfhardD
06.06.2011, 18:57
...ein ärztliches Attest könnte da möglicherweise hilfreich sein, besonders wenn bestätigt wird, dass die im Attest aufgelisteten nichtverordnungspflichtigen Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Vitamine, Spurenelemente und Hilfsmittel aus ärztlicher Sicht dem Patienten helfen, therapiebedingte Nebenwirkungen zu mildern.
Wird bei Weizenbier nördlich des Mains sicherlich schwierig.
Wolfhard