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Bernhard A.
04.09.2006, 21:42
Hallo Mitbetroffene !
Diese Sendung habe ich gestern gesehen.
Aus RTL-Aktuell 03.09.2006<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p>
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NEUE THERAPIE GEGEN KREBS ENTDECKT<o:p></o:p>
Manipulation der weißen Blutkörperchen ist das Geheimnis<o:p></o:p>
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http://www.rtl.de/news/rtl_aktuell_artikel.php?article=18&pos=8<o:p></o:p>
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Eine neue Therapie gegen Krebserkrankungen wurde von dem Tumorimmunologe Steven Rosenberg vom US-amerikanischen National Cancer Institute entwickelt. Die an Menschen getestet Therapie scheint den an Krebs erkrankten Menschen helfen zu können, da 2 von 17 Patienten mit schwarzem Hautkrebs nach einer anderthalb Jahre andauernden Therapie nun geheilt sind. <o:p></o:p>
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Seit Jahren suchen Forscher nach einem Impfstoff, der vor einer Krebserkrankung schützen kann. Erste Erfolge gelangen ihnen mit Krebserkrankungen, bei denen Viren an der Entstehung von Tumoren beteiligt sind. Andere Arten von Krebs konnten bisher nicht erfolgreich behandelt werden, da geeignete Impfstoffe nicht gefunden werden konnten. Die Schwierigkeit bei der Behandlung von Krebsarten, die nicht im Zusammenhang mit Viren stehen, ist der Umstand, dass die Tumorzellen und die normalen Körperzellen die gleiche Erbsubstanz aufweisen. Dadurch ist es den bestimmten weißen Blutkörperchen nicht möglich die Tumorzellen zu erkennen. <o:p></o:p>
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Genau an dieser Schwierigkeit setzt S. Rosenberg an. Mit einem gentechnischen Kunstgriff werden die weißen Blutkörperchen des Patienten in Zellen umgewandelt, welche die Tumorzellen erkennen können. Die entnommenen weißen Blutkörperchen erhalten mit Hilfe von Genen bestimmte Rezeptoren mit denen sie Krebszellen identifizieren um anschließend das Immunsystem aktivieren zu können. Das aktivierte Immunsystem wiederum geht gegen die Tumorzellen vor.<o:p></o:p>
Zwei von 17 Patienten wurden geheilt<o:p></o:p>
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Der Anteil der veränderten weißen Blutkörperchen, welche den zwei Patienten zwei Monate zuvor gespritzt wurden, war hoch genug um die Metastasen sogar schrumpfen zulassen. Die Reste der Metastasen konnte anschließend operativ entfernt werden.<o:p></o:p>
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Nach 18 bis 19 Monate Therapie wurden die zwei Patienten als klinisch gesund eingestuft. Ob jedoch zwei von siebzehn Patienten genug sind um von einer erfolgreichen Therapie zu sprechen, ist fraglich. "Es ist das erste Mal, dass diese Methode beim Menschen ausprobiert wird; bisher hat man das nur in Gewebekulturen und an Mäusen getestet. Da ist es schon ein Erfolg, dass immerhin überhaupt zwei Patienten als geheilt erscheinen", meint Günter Hämmerling vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Eine erneute Bildung von Krebs kann jedoch auch nach einer erfolgreichen Therapie nicht ausgeschlossen werden.<o:p></o:p>
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Eine weitere Optimierung der Therapie ist notwendig, berichtet Rosenberg und sein Team selbstkritisch. Der deutschen DKFZ-Forscher Hämmerling sieht eine notwenige Optimierung in der Diversifizierung der Rezeptoren: "Man sollte die normalen T-Zellen auf jeden Fall mit verschiedenen Krebs erkennenden Rezeptoren aufrüsten." Dies soll verhindern, dass Krebszellen sich auf die Rezeptoren der veränderten weißen Blutkörperchen einstellen können <o:p></o:p>
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Auch in Deutschland könnten Forscher den neuen Ansatz von Vorreiter Rosenberg durchführen. "Seit drei Jahren sind wir in der Lage, die Therapie mit den T-Zell-Rezeptoren am Menschen zu testen. Wir behaupten sogar, die besseren Rezeptoren zu haben", sagt Christoph Huber von der Universität Mainz. Die einzige Schwierigkeit für die deutsche Forschung besteht aus den zu geringen finanziellen Mitteln.<o:p></o:p>
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Siehe auch:<o:p></o:p>
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» Die neue Krebstherapie - jetzt in den VIDEO-NEWS!<o:p></o:p>