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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 5 Jahre nach RPE



Heribert
23.11.2011, 11:56
Liebe Mitstreiter,

seit 5 Jahren bin ich rezidivfrei. Ob das so weiter geht, steht in den Sternen - ich weiß es nicht.
Genauso wenig weiß ich, ob meine Entscheidung zur RPE richtig war. Meine Nebenwirkungen sind
auf jeden Fall so gering, dass ich nicht mit einem Betroffenen der AS macht tauschen möchte.
Dabei denke ich oft an jene unter uns, deren Therapie so(zu) spät einsetzte, dass sie sich heute mit
den Nebenwirkungen der Hormontherapien und Chemotherapie auseinander zu setzen haben.

Ich bin also ein glücklicher und zufriedener Mensch,
der allen Mitbetroffenen eine gute, lebenswerte Zeit wünscht.

Herzliche Grüße
Heribert

skipper
23.11.2011, 12:50
Lieber Heribert,
es freut mich das zu lesen! Mögest du das Forum noch lange mit deinen fundierten, sachlichen Beiträgen bereichern.
Viele Grüße und weiterhin PSA<0,01
Skipper

GeorgS
23.11.2011, 14:48
Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.

So lautet Dein Motto.

Also umarme ich Dich, damit wir noch eine Weile fliegen können, Lieber Heribert.
Die erste Heilungsphase (5 Überlebensjahre) hast Du nun hinter Dir. :)

Deinen Wissensfundus bewundere ich auch und danke Dir, dass Du in den vielen Jahren gemeinsamen Agierens im Forum dennoch, der Versuchung widerstanden hast, mir Deine erfolgreiche Therapie aufzudrängen. Es ist ein Indiz für innere Gelassenheit, aus der die Zuversicht erwächst. In diesem Sinne

hoffnungsvolle Grüße aus Unterfranken

GeorgS

dillinger
23.11.2011, 16:27
Glückwunsch, Heribert, und recht herzlichen Dank für Deine fundierten Beiträge hier im Forum!

gruss, dillinger

hartmuth
23.11.2011, 16:37
Lieber Heribert,
wir hatten hie und da Kontakt. Ich schließe mich den Glückwünschen meiner Vorredner an und möchte auch besonders hervorheben, wie sehr ich deine Beiträge hier im Forum schätze.

knut.krueger
23.11.2011, 18:17
Lieber Heribert,
es ist mir ein Herzensbedürfnis, Dir zu Deinem kleinen Jubiläum zu gratulieren verbunden mit dem Wunsch, dass es einmal ein großes, silbernes Jubiläum zu feiern gibt.
Liebe Grüße aus Andalusien
Knut.

vaukaa
23.11.2011, 21:45
Hallo Heribert,

den Glückwünschen schließe ich mich an, wir haben beide so ziemlich den gleichen Verlauf unserer Krankheit, auch das Alter ist ziemlich gleich, ich bin 3 Wochen älter und auch mein PSA Wert ist seit 5 Jahren und 2 Monaten < 0,07.
Ich hoffe und wünsche allen, denen es ähnlich geht, weiterhin einen guten Verlauf.
P.S. Deine Beiträge sind wirklich lesenswert, ich bewundere Dein Engagement in diesem Forum.

Alles Gute

Volker

spertel
24.11.2011, 03:39
Sawadee Heribert

Meine Vorschreiber haben alles gesagt, dem ist nichts hinzu zu fuegen !!!

Gratalation und Respekt zu diesem Ergebnis und zu Deinen stets hilfreichen Beitraegen !!


Gruss aus KL/Malaysia

Reinhard

premme
24.11.2011, 07:46
Hallo Heribert,

auch ich möchte mich in die Gratulanten einreihen.
Wünsche dir weiter, noch weiter, diese Werte.
Toll, das du hier, im Forum, aktiv bist.
Auch für dich ist der Blumenstrauß, oben links, gedacht.

Viele Grüße,
Reinhard

Heribert
24.11.2011, 08:35
Vielen Dank, liebe Mitstreiter,

es sind doch erst 5 Jahre, also ein erster Schritt. Nach euren Grückwünschen könnte man fast
in Euphorie verfallen. Dabei wissen wir alle, dass sich die paar vagabundierenden Zellen, die übrig
geblieben sind, bei Unachtsamkeit in der Lebensführung wieder melden können.
Ich denke genau das will uns WaB (http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?6938-PSA-Screening-ohne-%DCberlebensvorteil-kein-Vorteil-der-RPE-die-ERSPC-Studie-2009&p=59774#post59774) mit seinem Beitrag und den folgenden Diskussionen sagen.

Nochmal allen Gratulanten, meinen herzlichsten Dank.
Heribert

Harald_1933
24.11.2011, 09:20
Lieber Heribert,

eines Deiner Geheimnisse, dass Du nun schon 5 Jahre lang ununterbrochen fast ohne Beschwernisse trotz eines PCa über die Runden gekommen bist, ist zweifellos Deine ständige Aktivität in Richtung Bewegung. Wer so munter auch über hügeliges Gelände laufen kann, wie ich es einmal anläßlich einer Wanderung über die Höhen des Pfälzer Waldes von Dir gesehen habe, der wird auch in den nächsten 10 Jahren kaum Mühe haben, das so fortzusetzen. Die gesunde Ernährung hat sicher auch dazu beigetragen. Lieber Heribert, an unseren ausdauernden Fußmarsch nicht nur durch Straßburg sondern auch durchs Elsaß und dem Schlußpunkt mit dem berühmten Automuseum in Mulhouse erinnere ich mich immer wieder gern.




http://www.knittkuhl.com/images/Dsc09138a.jpg
http://www.knittkuhl.com/images/Dsc09094a.jpg

skipper
24.11.2011, 13:51
Ist das nicht Wissembourg/Weissenburg ?
Skipper

Harald_1933
24.11.2011, 14:17
Hallo Skipper,

nein; die 2 eingestellten Fotos entstanden in Straßburg. Das (http://www.cityalbum.de/france/wissembourg.htm) ist Wissembourg. Das erste Foto zeigt die Ill mit ihren vielen Nebenarmen. Wir befanden uns hier auf dem Weg zum "La Petite France". Das zweite Foto entstand auf dem Place Klèber. Es lohnt sich, Skipper, eine umfangreiche Elsaß-Tour möglichst auf eigene Faust einzuplanen und die herrlichen Rotweine schon in Anbetracht von PCa vor Ort zu genießen. Die sollen sich günstig auf den PCa-Verlauf auswirken, wovon ich übrigens fest überzeugt bin. Zu Straßburg siehe dies. (http://de.wikipedia.org/wiki/Straßburg)

Schorschel
26.11.2011, 13:31
... Meine Nebenwirkungen sind auf jeden Fall so gering, dass ich nicht mit einem Betroffenen der AS macht tauschen möchte...

Lieber Heribert,

zunächst mein Glückwunsch zu Deinem Therapieerfolg, der hoffentlich unverändert bleiben wird!!

Was Du allerdings mit Deiner oben zitierten Anmerkung sagen möchtest, verstehe ich nicht. Warum stellst Du eine Verbindung zwischen Deinem Therapieerfolg und AS her? Wie ich Dich kenne, willst Du sicher nicht zum Ausdruck bringen "RPE ist so unproblematisch und nebenwirkungsarm - also denkt gar nicht erst über AS nach!" Warum also dieser Hinweis auf AS?

Natürlich ist es toll, dass Du wenig Nebenwirkungen hattest. Aber Du weißt sehr gut, dass es sehr, sehr viele Fälle gibt, bei denen das dramatisch anders ist. Bei vielen dieser bedauernswerten Mitstreiter war die RPE (wie Du selbst oft schreibst) eine Übertherapie - oft genug auf Drängen der Urologen, wie gerade in den letzten Tagen wieder einige neue Mistreiter bestätigt haben.

AS wäre sicher in vielen Fällen eine überlegenswerte Option gewesen, die die Übertherapie und damit auch die fatalen Nebenwirkungen vermieden hätte.

Nochmals weiterhin alles Gute und beste Grüße ins Rheinland.

Schorschel

Heribert
26.11.2011, 14:47
Lieber Schorschel,

dieser Satz bezieht sich ausschließlich auf meine, sehr geringen Nebenwirkungen, die ich einzig und alleine meinem Operateur und meiner körperlichen Konstitution verdanke. Es sagt aber auch aus, dass es nicht jedem gegeben ist, sich mit der notwendigen Gelassenheit auf AS einzulassen. Denn den Therapieweg möchte ich doch jedem Betroffenen selbst überlassen, wenn er sich einer sorgfältigen Diagnostik unterzogen hat und umfassend informiert ist! Ich nehme an, da sind unsere Gedankengänge wieder identisch.

Herzliche Grüße und vielen Dank für die guten Wünsche
Heribert