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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : OP oder Bestrahlung?



marpari
15.03.2012, 18:06
Hallo,

ich kenne mich zum Thema Prostatakrebs nicht so sehr aus. Ich bin noch relativ jung (39), allerdings ist mein Vater (70) davon betroffen. "Zum Glück" ist seine Krebserkrankung nicht weit fortgeschritten und er überlegt eine Strahlentherapie zu machen. Wie ich hier von Herrn Prof. Dr. Stief über Prostatakrebs (http://www.apotheken-umschau.de/Prostatakrebs) gelesen habe, scheint eine Operation aber die sichere Variante zu sein. Oder verstehe ich etwas falsch? Mache mir jedenfalls große Sorgen, dass mein Vater sich für die falsche Therapie entscheidet.

Welche Erfahrungen haben Sie hier mit der Strahlentherapie gemacht? Ist die radikale Variante nicht sinnvoller?

Vielen Dank und liebe Grüße
Florian

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Hajoke
16.03.2012, 17:17
Hallo,

ich kenne mich zum Thema Prostatakrebs nicht so sehr aus. Ich bin noch relativ jung (39), allerdings ist mein Vater (70) davon betroffen. "Zum Glück" ist seine Krebserkrankung nicht weit fortgeschritten und er überlegt eine Strahlentherapie zu machen. Wie ich hier von Herrn Prof. Dr. Stief über Prostatakrebs (http://www.apotheken-umschau.de/Prostatakrebs) gelesen habe, scheint eine Operation aber die sichere Variante zu sein. Oder verstehe ich etwas falsch? Mache mir jedenfalls große Sorgen, dass mein Vater sich für die falsche Therapie entscheidet.

Welche Erfahrungen haben Sie hier mit der Strahlentherapie gemacht? Ist die radikale Variante nicht sinnvoller?

Vielen Dank und liebe Grüße
Florian
entschieden hat, dann
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Hallo marpari,
für eine Therapieempfehlung fehlen noch viele anderen Werte. Wenn sich dein Vater schon für die Strahlentherapie (Brachy-Seedimplantation) entschieden haben sollte, dann spricht auch das Alter dafür.
Du solltest dich aber nicht aus der Information aus der Apotheken-umschau aus dem Jahre 2005 verleiten lassen, insbesondere das hier

Die Brachytherapie (Dauerbestrahlung der Prostata von innen) kann bei niedrigen Prostatakrebs (http://www.apotheken-umschau.de/Prostatakrebs)-Stadien eingesetzt werden und Heilung bringen. Es ist jedoch nicht erwiesen, dass sie der Totalentfernung der Prostata überlegen ist, weswegen diese Methode nicht generell empfohlen werden kann.
Diese Meinung ist inzwischen überholt, denn zumindest ist nachgewiesen, dass beide Therapien derzeit gleichwertig sind und vorallem bei den Nebenwirkungen, bei der Potenz-und Kontinenzerhaltung klare Vorteile für die innere Bestrahung sprechen.

Gruß
Hajoke

Daniel Schmidt
16.03.2012, 17:47
Urologen-Propaganda...