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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Viel Testosteron, viele Muskeln, weniger Hirn aber auch weniger NE PCa Zellen?



Günter Feick
29.09.2006, 10:53
Erhöhtes Testosteron zerstört Gehirnzellen

eine Studie der Yale School of Medicine lieferte den Nachweis für den katastrophalen Verlust von Gehirnzellen durch hohe Testosteronwerte, wie sie durch Anwendung von Steroidhormonen zur Muskelstärkung bzw. für eine Hormonersatztherapie erreicht werden können.

"Wenn Sie das nächste Mal von einem muskelbetonten Kerl in einem Sportwagen auf der Autobahn bedrängt werden, sind Sie ihm nicht böse, atmen Sie einfach tief durch und verstehen Sie, daß es evtl. nicht seine Schuld ist", sagte Barbara Ehrlich, Prof. für Pharmakologie u. Physiologie.
Der weitere Text dieser Meldung steht unten.

Ich spekuliere - die Wirkung einer Testosteronsupplementation, ebenfalls Anwendung findend bei hormonrefraktärem PCa, erhält durch Prof. Ehrlichs Beobachtung vielleicht auch eine Erklärung hinsichtlich der Entwicklung neuroendokriner Tumorzellen der Prostata - sie sterben ab durch den Einfluß/Wiederkehr des Testosterons, etwa nach Beendigung einer Hormonblockade (siehe auch den Gesprächsfaden "Warum intermittierende Hormonblockade"? in der Rubrik Androgenentzugstherapien).

Günter Feick


Der weitere Text der Meldung

Taking large doses of androgens, or steroids, is known to cause hyperexcitability, a highly aggressive nature, and suicidal tendencies. These behavioral changes could be evidence of alterations in neuronal function caused by the steroids, said the senior author, Barbara Ehrlich, professor of pharmacology and physiology

Testosterone is the main male hormone and it plays fundamental roles in development, differentiation, and cellular growth. In neurons, testosterone acts as a neurosteroid and can induce changes at the cellular level, which in turn lead to changes in behavior, mood and memory. Both neuroprotective and neurodegenerative effects of androgens have been reported.

The researchers showed that high levels of testosterone triggered programmed cell death in nerve cells in culture. Cell death, or apoptosis, is critical in many life processes, including development and disease. It is characterized by membrane instability, activation of caspases, which are the executioner proteins in apoptosis, change in membrane potential, and DNA fragmentation.

"In the present study we have demonstrated for the first time that the treatment of neuroblastoma cells with elevated concentrations of testosterone for relatively short periods, six to 12 hours, induces a decrease in cell viability by activation of a cell death program," Ehrlich said. "Low concentrations of testosterone had no effects on cell viability, whereas at high concentrations the cell viability decreased with incremental increases in hormone concentration."

The testosterone-induced apoptosis described in this study occurs through overactivation of intracellular Ca2+ signaling pathways. Overstimulation of the apoptotic program in neurons has been associated with several neurological illnesses, such as Alzheimer disease and Huntington disease

Günter Feick
29.09.2006, 15:08
Hallo Dieter

habe verstanden. Aber ernsthaft - beim Schreiben habe ich daran gedacht, daß Eunuchen in orientalischen Staatswesen wichtige Funktionen hatten und als fähige Köpfe selbige auch meisterten.

Zu manchen Stimmungen und Stimmen, den bedenklichen und den nachdenklichen, kommt mir dieser Beitrag aus der Prostate Problem Mailing List ins Gedächtnis -

Versuche nichts aufzuschieben, oder zu unterlassen, was Lachen und Lust in unser Leben bringt.
Ist das Leben vielleicht auch nicht die erhoffte Party, können wir aber dennoch tanzen während wir hier sind.
An ein Wunder glaube ich nicht - ich brauche es.

Gruß und ein schönes Wochenende mit unaufhaltsam steigenden Öchslegraden in den Bälgen

Günter