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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Immunsystem wieder aktivieren und Apoptose herbeiführen durch das Immunsystem



Hans-J.
18.04.2013, 12:36
Hallo Mitbetroffene und Interessierte,

seit geraumer Zeit befasse ich mich nun schon mit Tumorresistenz, Sensibilisierung, Hypoxie und Oxygenierung u.a.
Ich möchte einige Teilergebnisse veröffentlichen die evtl. einigen Schwer- aber auch Leichtbetroffenen eine weitere Therapieoption erschließen können.

Als Hintergrund dienen einige Threads die als Hintergrund hier in diesem Forum eingehend und auch sehr detailiiert ausgeführt wurden.

In diesem Forum wurde schon vor vielen Jahren die Bedeutung der Mitochondrien zur Aktivierung des Immunsystems diskutiert.<o:p></o:p>
Ulrich – der Mitochondrienpfleger – hat seinen Zusatz nicht umsonst so gewählt und manche Diskussion mit WW, HansiB, Rustra(Rudolf) JürgenS und viele andere haben sich diesem Thema gewidmet.<o:p></o:p>
Nun sind 6-7 Jahre vergangen und viele wissenschaftliche Erkenntnisse neu hinzugekommen, einschließlich Medis und Mittel die keine Unterstützung von Seiten der Pharma zur weiteren Verwendung und Beforschung erfahren. Die Ursachen liegen im natürlichen Vorkommen einerseits oder an der schon bestehenden Anwendung in anderen Krankheitsenitäten andererseits, welche keine kommerziellen Interessen bieten. <o:p></o:p>

Unlängst hat die Medizinforschung im Rahmen der sog. mitochondrialen Medizin erkannt, dass gesundheitliche Störungen ein energetisches Problem innerhalb der Zellen -den Mitochondrien - darstellen.<o:p></o:p>
Energie ist u.a. auch notwendig, wenn Reparaturarbeiten durchgeführt werden sollen und um die Zellfunktionen aufrecht zu erhalten. Fehlt Energie, führt das unweigerlich zu gesundheitlichen Komplikationen. Hinzu kommtdie Tatsache, daß an Orten wo Energie produziert wird, zusätzlich belastende Stoffwechselnebenprodukte anfallen! D.h. bei der Energiebildung in den Mitochondrien und bei anderen Leistungen der Zelle entstehen gleichzeitig immer auch freie Radikale oder Molekühle mit zellschädigenden Auswirkungen.

Die Differenzierung in reaktive Sauerstoffspezies bzw. reaktive Nitrospezies., deren zerstörende Arbeit im gesunden Organismus durch ausreichende Nährstoffversorgung und genügend Antioxidantien unter Kontrolle gehalten werden kann. Kippt dieses System aus den verschiedensten Gründen, kommt es in der Folge zu weiterem Energiemangel, gestörten Enzymfunktionen und zum Teil beeinträchtigter Hormonbildung.


D.h. eine Blockade dieser Zellorgane kann letzten Endes zu verheerenden Stoffwechselkatastrophen führen. Aus diesem Grund stehen nahezu alle chronischen Beschwerden und Krankheiten mit Störungen der Mitochondrien im Zusammenhang mit:<o:p></o:p>



Vielzahl an chronischen Leiden und Zivilisationskrankheiten (Allergien, Immunschwäche, ADHS / ADHD, Parkinson, Fettleibigkeit, Multiorganerkrankungen, Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis, Multiple Sklerose, Rheumatismus u.v.m.)<o:p></o:p>
erhöhte Zellteilung / Zellentartung / Zelltod (Krebs)<o:p></o:p>
Neurovegetative Beschwerden (u.a. innere Unruhe, Nervosität, Herzrhythmusstörungen, depressive Verstimmung)<o:p></o:p>
Leistungsabfall, verringerte Konzentration und Ausdauer<o:p></o:p>
reduzierter Allgemeinzustabd / chronische Müdigkeit <o:p></o:p>
vorzeitige Alterserscheinungen (verstärkte Zellalterung) <o:p></o:p>
ständiger Esszwang (der das Energiedefizit aber nicht korrigieren kann)<o:p></o:p>
schlechte Leberentgiftung<o:p></o:p>
erhöhter Cholesterinspiegel<o:p></o:p>

Das vordringliche Ziel bei Tumorerkrankten sollte dahersein:<o:p></o:p>


Behebung von Störungen des Energiestoffwechsels in den Körperzellen<o:p></o:p>
Zellregeneration / -regulation und dadurch Aktivierung der Selbstheilungskräfte<o:p></o:p>
Verbesserung / Modulation des Immunsystems<o:p></o:p>
Steigerung der antioxidativen Kapazität bzw. Abbau / Neutralisation schädlicher freier Radikale / Nitrostress


Welche Hilfsmittel können dieses herbeiführen und unterstützen:


· Natriumdichlorazetat( DCA )<o:p></o:p>
· Artemisinin/Artesunate<o:p></o:p>
· Cimetidin<o:p></o:p>
· Kurkuma/Ingwer<o:p></o:p>
· u.a.

Zu DCA gibt es mittlerweile zu viele Links mit auch zum Teil irreführenden Überschriften. DCA wirkt über den Stoffwechsel der Mitochondrien. Es switscht von Vergährung auf Oxygenierung und aktiviert die NK und LAK Killerzellen.

Meine Erfahrungen unter Einnahme obiger Mittel:


TKTL1 Ref.W. <119 09.02.2012 166 APO 10 135 Ref. W.100-130 <o:p></o:p>
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TKTL1 12.03.2013 122 APO 10 138


TKTL1 wird von TZ gebildet, wenn diese von Verbrennungsstoffwechsel (oxidative Phosphorylierung) auf Vergährungsstoffwechsel (aerobe Glykolyse) umschalten und damit zur aggressiven Krebszelle werden. Aber auch mitochondriale Störungen (Mitochondropathien) zellulärer Stress, Entzündungsprozesse und Wundheilungsprozesse können zur Erhöhung führen.


Apo 10 wird unabhängig von der Tumorenität besonders in Tumorzellen exprimiert, besonders bei gestörter Apoptose. Der Nachweis ergibt einen Hinweis auf Polypen, Zysten und Tumoren.<o:p></o:p>
Oxidativer Streß wird durch radikale Sauerstoffverbindungen (freie Radikale) gebildet. Die Substitution durch die bekannten Antioxidantien ist oft in einem unkontrollierten Bereich angesiedelt. Nach neueren Erkenntnissen (siehe RudolfsThread Watsons Thesen) kann ein zu niedriger Level eher kontraproduktiv bei TUMORPATIENTEN sein. Diese These wird zunehmend auch in wissenschaftlichen Publikationen gestützt.


Aber die Untergruppe von oxidativem Streß – hier die Lipidperoxide – PerOx sind es, die den Nachweis auf die Zellmembran und Plasmalipide als freie Radikale ausweisen und bei Erhöhung zu einer Radikalschädigung der DNS in den Mitochondrien führen können.

Ein weiterer Marker über die DNA Schädigung/Entartung dient der Marker DNA-Oxidation.

Beide Werte konnten bei mir in den Normbereich zurückgeführt werden. Hierbei stellt sich nun die Frage, inwieweit eine Redifferenzierung der entarteten DNA, Auswirkungen auf das Tumorgeschehen erhalten könnte.
.<o:p></o:p>
Nitrostress( Nitro-Phenyl-Essigsäure )

Ist ein Abbauprodukt und bildet – wenn erhöht – das sehr destruktive Peroxinitritt. Dieses hemmt die Proteine der mitochondrialen Atmungskette sowie Schäden an der Zellmembran. Peroxinitritt inhibiert wichtige Stoffwechselwirkungen der Mitoch. und des Energiestoffwechsels. Beeinträchtigt die Bildung von Serotonin, Melatonin, Schilddrüsenhomonen und Melanin.<o:p></o:p>
Dieser Wert Ref. Wert < 3 konnte von 36 in 2012 auf 4,21 zurück geführt werden.


Und jetzt der wichtigste Wert und die Frage:<o:p></o:p>
Sind die natürlichen Killerzellen (NK) in Funktion?

Hierzu zeigt der NK-Zell Funktionstest eine hohe Grundaktivität mit einer im Normbereich liegenden Tumor- Killingrate. Ob diese Untersuchung stimmig ist, wurde zur Stimulationskontrolle Interleukin 2 (Proleukin) den Lymphozyten injiziert,welche daraufhin durch T- Zellwachstum reagierten.<o:p></o:p>
Link zur Funktion der T Zellen/Lymphozyten u.a.<o:p></o:p>
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http://www.labor-bayer.de/publikationen/9_Immundiagnostik.pdf (http://www.labor-bayer.de/publikationen/9_Immundiagnostik.pdf)

Wie kann man das Immunsystem wieder reaktivieren?

Die oben angeführten Hilfsmittel als Infusionen arbeiten fast alle auf Basis eines funktionierenden Immunabwehrsystems.

Über DCA wurde ja schon besonders ausgeführt, Vitamin C ist bekannt und Curkumin ebenso. Artesunate ( Artemisinin ) ( Beifuß ) arbeitet auf Basis eines Trojaners.

Als Trojaner dient Ferritin/Eisen, welches sich vermehrt auf der Oberfläche von TZ/Gewebe befindet und ausschließlich diese markiert. Gesundes Gewebe bleibt nachweislich unberührt.

Da Artesunate/Artemisinin eine starke apoptotische Wirkung – neben seiner ursprünglichen Eigenschaft – gegen Malaria - besitzt, kann es seine Wirkung bei den TZ/Gewebe an den markierten Stellen voll entfalten, ohne das gesundes Gewebe beinträchtigt wird.
Die weitere Entwicklung von Artesunate zur Optimierung verspricht ein hochinteressantes Feld zu werden.
Die derzeitigen klinischen Studien ob

a. Normalapplikation
b. zusätzlich Eisen/Ferritin zur Erhöhung oder Optimierung beitragen

müssen abgewartet werden. Ebenso wie sich die Belegung oder Bindung von Eisen/Ferritin auf die Blutbildung auswirkt. Weiterhin ist die Konzentration und die Übertragungswege in das Knochenmark zur systemischen Behandlung zur Zeit Gegenstand wissenschaftlicher, hochinteressanter Studien, da hier ja durch den Transport in das/durch das Knochenmark ungeahntes Potential einer systemischen Therapie offenlegen als auch die lokale Tumortherapie.

Aber die alles entscheidende Frage ist wohl die, inwieweit diese Immunreaktionen in der Lage sind, eine gewisse Menge X anTumorlast in Arrest/Apoptose zu bringen und zu halten.
Die Optimierung unter Hyperthermie – und zwar der moderaten H. – als Verstärker des Immunsystems – hier besonders der NK =natürlichen Killerzellen, werden nachweislich im Temperaturbereich von 39 – 40,5°C am stärksten aktiviert. Diese Aktivitäten halten bis zu 24 Std.nach H. an. Entsprechend können bestimmte Medis substituiert werden zur synergistischen Verstärkung.
Die zusätzliche Therapieoption durch ein funktionierendes Immunsystem bei Schwerbetroffenen scheint ein viel versprechender Ansatz zu sein.

Wenn diese Ansätze bei metastasierten Betroffenen Immunreaktionen mit der Folge von PSA Sprüngen verursachen, darf man doch wohl unterstellen, dass ein aktiviertes Immunsystem bei nichtmetastasierten B. einen nachhaltigen Erfolg verursachen könnte, da hier ja eine geringerere Tumorlast vorliegt. <o:p></o:p>
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Nach meinem derzeitigen Wissen und Erkenntnisstand könnte diese Therapie bei metastasierten Einzelmetastasen Erfolg versprechen. In jedem Fall bedeutet es Lebenszeitgewinn unter fast 0 NW. Die Werte sagen es aus, es muß eine Abstimmung der Tumorlast zur Immunbelastung hergestellt werden.


Im Verbund mit konservativen Therapieoptionen wie RT, IGRT, IMRT usw. zur Tumorlastsenkung + Hyperthermie könnte die Tumorlast bei Schwerstbetroffenen so weit gesenkt werden, dass nach der Sanierung des Immunsystems dieses in der Lage wäre, einen wirklichen chronischen Erkrankungsstand herbeizuführen und zu kontrollieren.

Ob dieser Ansatz Erfolg verspricht, bedarf es weitgehendem Umdenken, besonders der Mediziner, die einen systemisch Erkrankten aufgrund von alten Dogmen eine Überlebensverlängerung mit Skepsis entgegentreten.
Es muß zur Kenntnis genommen werden, dass metastasiert Betroffenen die Überführung in eine chronische Erkrankung nicht verwehrt werden darf, wenn sich die Möglichkeit bietet.

Das hier die S3 keine Hilfestellung und die derzeit angebotenen Therapien unzulänglich sind, wird ja auch in Fachkreisen nicht bestritten.

Grüsse
Hans-J.