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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abgabe von Medikamenten



Briele
02.06.2013, 09:02
Guten Morgen,

ich weiß jetzt nicht wo ich meinen Beitrag, meine Frage posten soll - daher an dieser Stelle.

Nach dem Tod meines Mannes sind eine Menge Medikamente und Pflaster geblieben, z.T. in unangebrochenen Packungen, manche davon ziemlich teuer.
Ich könnte sie natürlich in der ambulanten palliativ-care Einrichtung abgeben, von der mein Mann einige Zeit betreut wurde, stelle mir aber vor, daß dort kein Mangel für die Patienten besteht.

Lieber würde ich sie an "Ärzte ohne Grenzen" oder an eine ähnliche Einrichtung abgeben.
Wisst Ihr ob es erlaubt ist Medikamente, auch Opiate, zu verschenken und habt Ihr vielleicht andere Vorschläge?

Liebe Grüße Briele

Rastaman
02.06.2013, 14:29
Hallo Briele,

ich stand vor knapp 3 Jahren vor dem gleichen Problem. Die Ärzte der Palliativ Care Unit, die damals meinen Bruder behandelt haben, haben abgewunken, als ich denen die Medikamente überlassen wollte. Ist juristisch oder standesrechtlich heikel, wenn ich mich recht erinnere unabhängig von geschlossener oder angebrochener Packung. Sie konnten mir aber einen Arzt in der Region nennen, der u.a. Obdachlose umsonst behandelt. Ist auch in dem Fall, glaube ich, nicht ganz legal, aber wenn der beschenkte Arzt mitspielt...

Gruß, Rastaman

RalfDm
02.06.2013, 21:55
Liebe Briele,

auf keinen Fall darfst Du verschreibungspflichtige Medikamente an Patienten weitergeben, Du würdest Dich strafbar machen. Wie "Ärzte in besonderem Einsatz", also Ärzte ohne Grenzen, Ärzte, die umsonst Obdachlose behandeln usw. dazu stehen, solche Medikamente anzunehmen, solltest Du bilateral mit denen abklären. Es würde sicher auch für diese Ärzte ein rechtliches Risiko darstellen, solche Medikamente bei ihren Patienten zu verwenden.

Ralf

Briele
08.06.2013, 22:00
Lieber Rastaman
lieber RalfDm,

ein spätes "danke" für Eure Antworten. Ich habe dann eine gute Möglichkeit gefunden die keinen in Schwierigkeiten bringt.
liebe Grüße Briele