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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : No Novedades en Espana



Reinardo
17.09.2013, 13:39
Hallo:-

Mit diesem geschichtsträchtigen Spruch möchte ich mich aus Deutschland vorübergehend abmelden und dem Wunsch einiger meiner Leidensgenossen nach Schweigen und Innehalten mit jeglicher Kritik an BPS und Krebshilfe nachkommen.

Die Themen, über die hier in Spanien diskutiert wird, haben nichts mit Prostatalkrebs oder PSA-Screening zu tun, auch nicht mit der bayrischen Landtagswahl oder den Enthüllungen über die Jugendsünden des Jürgen Trittin, vielmehr beschäftigt die heutige Ausgabe der La Gacette sich wieder einmal vorrangig mit dem Separatismus der Provinz Catalunia und malt als abschreckendes Argument für den Fall des Austritt aus dem spanischen Staat den Verlust der EU-Zugehörigkeit und den Austritt aus dem Euro an die Wand, was nach meiner Einschätzung allerdings eher ein blessing in disguise wäre.

Die Schulden Spaniens sind trotz der ehrlich vorangetriebenen und auch erfolgreichen Einsparungsbemühungen der Regierung Rajoy ab Juni dieses Jahres auf mehr als 942 Milliarden Euro gestiegen, was 92% der Wirtschaftsleistung entspricht, und werden weiter steigen, weil das strukturell verursacht und infolge der Zins- und Amortisationslasten gar nicht mehr rückzahlbar ist. Man muss sich immer klarmachen, dass diese wirtschaftliche Lage der Situation Deutschlands nach dem ersten Weltkrieg entspricht, als die Reparationsleistungen aufgrund des Versailler Vertrages nicht mehr zu bezahlen waren und die Wirtschaft strangulierten. Wie damals würde Spanien nur ein radikaler Schuldenerlass und, besser noch, ein gleichzeitiger, mindestens vorübergehender Austritt aus dem Euro helfen.
Unvergleichlich höher ist noch der bald auf uns zukommende Schuldenberg Italiens. Da wird Deutschland wieder tüchtig "retten" müssen. Na,wir haben's ja.

Auch gegen die Arbeitslosigkeit hat die Regierung Rajoy keine wirksamen Massnahmen ergriffen. Kleine Stillstände oder Rückgänge in den Arbeitslosenzahlen werden der Bevölkerung als "Kehrtwende" verkauft. Noch nmmer wird der spanische Markt mit (oft minderwertigen) chinesischen Billigprodukten überschwemmt, während die eigenen Produktivkräfte - die Millionen Arbeitslosen - brach liegen und der Allgemeinheit Sozialleistungen kosten. Die wirtschaftspolitischen Berater Rqoys haben alle aus den gleichen Lehrbüchern gelernt und die gleichen Seminare besucht. Darin ist Arbeitsalosigkeit kein eigenständiges Thema, gilt nur als Kollateralschaden einer ansonsten liberalistisch sein sollenden Wirtschaftspolitik.
Große Arbeitslosikeit, das lehrt die deutsche Wirtschaftsgeschichte, bekämpft man nur durch Aktivierung der eigenen Produktivkräfte, konkret, vorübergehend Beschränkung der Einfuhr von Gütern und Diensten, die man auch im eigenen Lande erzeugen kann und durch Kontrollen des Geldverkehrs und der Investitionen. Das in einem EU-Land durchzusetzen erfordert allerdings Politiker anderen Schlages als unsere Parteiensysteme sie hervorzubringen in der Lage sind. .

Der Verleger der Costa Blanca-Nachrichten, Dr. Dirk Ippen, hat in der Ausgabe vom 6.9.2013 eine Kolumne geschrieben "Von guten zum schlechteren Geld", von einer Einfachheit, Klarheit und finanzpolitischem Sachverstand, wie ich sie selbst in überregionalen und renommierten Zeitschriftenin Deutschlands bisher nicht gelesen habe. Ich kann den Artikel hier nicht ganz wiedergeben, aber einige Sätze zitieren:

"Um den Wert unseres Geldes brauchten wir Deutsche uns seit Ludwig Erhards großartiger Währungsumstellung 1948 nicht weiter Gedanken zu machen. Dafür sorgte die Bundesbank.

Gutes Geld muss Dreierlei sein: Tauschmittel, Wertmaßstab und dazu Wertaufbewahrungsmittel.

Die Älteren von uns haben als Kinder noch die Zeit der abgewirtschafteten Reichsmark erlebt, als man für Geld fast nichts mehr kaufen konnte. Stattdessen blühte die Tauschwirtschaft. Das Geld hatte seine Funktion als Tauschmittel verloren.
Geld muss aber auch Wertmaßstab sein. Erst durch Geld wissen wir, was eine Dienstleistung oder ein Gegenstand wert ist. Auf vielen Gebieten ist diese Messlatte heute verfälscht. Ist eine Kilowattstunde Strom wirklich 26 Cent wert? Das zeigen die niedrigeren Strompreise in anderen Ländern. Sind Grundstücke, Wälder, Ackerland und Eigentumswohgnungen in guten Lagen wirklich soviel wert wie sie heute angeboten werden? Wohl kaum. Die überhöhten Preise und das geringe Angebot entstehen, weil viele Bürger dem Geldwert nicht mehr recht trauen. Sie wollen lieber Sachwerte besitzen statt Geld.
Geld hat aber auch die dritte Aufgabe, ein Wertaufbewahrungsmittel zu sein. Und genau das ist der Euro im sechsten Jahr seit der ersten Griechenland- Rettung nicht mehr. Der EZB-Chef Mario Draghi druckt Geld soviel er kann und sorgt damit für niedrige Zinsen. Die Finanzminister mit ihren Schuldenbergen freuen sich, der normale Bürger aber kann nicht mehr für sein Alter vorsorgen. Denn die Zinserträge reichen nicht aus, um Preissteigerungen auszugleichen. Lebensversicherungen mussten den von ihnen gewährten Zinssatz schon auf 1,75% absenken.
Wo zwei von drei Funktionen guten Geeldes aus dem Ruder laufen, haben wir eine abschüssige Bahn betreten. Vorsicht - bald könnte noch mehr fehlen am guten Geld".

Soweit Dirk Ippen. Mir aus dem Herzen geschrieben. Die wirtschaftliche Lage Deutschlands wird von den Parteien wahlpolitisch verklärt. Ziehen wir uns für die kommenden Jahre warm an!

Gruß aus dem sonnigen Spanien, wo z. Zt. in Hoch das andere ablöst.

Reinardo

Harald_1933
17.09.2013, 17:07
Lieber Reinhard,

"No Novedades en Espana"

dieser von Dir als geschichtsträchtig bezeichnete Spruch wurde von Dir nach meinem Empfinden an der falschen Stelle und in Bezug auf das falsche Land interpretiert.

Und in der Tat hast Du uns mit dem von Dir begonnenen Thread nichts kund getan, was wir nicht schon an anderer Stelle haben erfahren können.

Um Dir die Suche nach weiteren Highlights aus dem von Dir so bevorzugten Spanien zu erleichtern, bieten sich die nachfolgenden Links an:

http://www.spanienlive.com/

http://www.spain.info/de_DE/reportajes-portales/Alemania/novedades.html

http://www.spanien-bilder.com/spanien_nachrichten.php

http://www.spaintalking.com/Deutsch/Nachrichten_und_Medien/

http://themen.t-online.de/news/spanien

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Reiselaender/Spanien/News/

http://news.feed-reader.net/132-spanien.html

Viel Spaß beim Lesen!!

"Honi soit qui mal y pense"

Gruß Harald

Tedham Porterhouse
17.09.2013, 18:28
Ich halt´s mit Elvis dem "King of Rock":

Never Been To Spain..
http://www.youtube.com/watch?v=62s5QIB3WXE

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt;)

Gruesse
T.P.

Harald_1933
19.09.2013, 10:05
Hallo T.P.,

hochaktuell und ganz neu: http://www.youtube.com/watch?v=KqMszVPa6e4

"Was nützt es, mehrere Sprachen zu sprechen, solange wir nicht die Geduld aufbringen, einander zuzuhören"
(Art van Rheyn)

Gruß Harald

Reinardo
21.09.2013, 12:19
Lieber Harald:-
Deine Faehigkeit, perfekte Reiseberichte zu schreiben und buntfarbige Photos einzufuegen, geht mir allerdings ab. Erstens habe ich keine Lust zu reisen, mache auch keine Photos und verfuege weder ueber das technische Geraet noch ueber die Fertigkeit, solches ins Forum einzustellen.
Wenn ich hier etwas ueber Spanien schreibe, dann sind das nur unmassgebliche Momenteindruecke, von denen ich hoffe, dass sie Leser anregen, ueber angesprochene Themen ebenfalls nachzudenken und sich ihre eigene Meinung zu bilden.
Nun will es der Zufall, dass ich dieser Tage die Autobiographie von Margaret Thatcher "The Path to Power" mir kaufen konnte und ab Seite 487 meine dezidierte Meinung zum Euro von so illustrer Seite bestaetigt finde: "It makes no sense for Germany to abandon the Deutschmark; nor for France to settle down permanently to playing second fiddle to its dominant eastern neighbour; nor for Italy to be distracted from the task of domestic political reform, nor for SPAIN, Potugal, Greece and Ireland to rely on subsidies from Germany . . ."
Es hatte mich gefreut, wenn Du zu diesen Themen etwas Erhellendes gesagt haettest, anstatt mich nur abzuwerten und herunterzumachen, wie ich es in diesem Forum leider schon allzu oft erfahren habe.
Gruss, Reinardo

HorstK
21.09.2013, 13:29
,... anstatt mich nur abzuwerten und herunterzumachen, wie ich es in diesem Forum leider schon allzu oft erfahren habe.


Lieber Reinardo,

bleibe tapfer und genieße die Sonne in Spanien, das soll gut für die (alten) Knochen und mehr sein...:)

Gruß Horst

Hvielemi
21.09.2013, 14:15
Große Arbeitslosikeit, das lehrt die deutsche Wirtschaftsgeschichte, bekämpft man nur durch Aktivierung der eigenen Produktivkräfte, konkret, vorübergehend Beschränkung der Einfuhr von Gütern und Diensten, die man auch im eigenen Lande erzeugen kann und durch Kontrollen des Geldverkehrs und der Investitionen. Das in einem EU-Land durchzusetzen erfordert allerdings Politiker anderen Schlages als unsere Parteiensysteme sie hervorzubringen in der Lage sind.

Klar, aber solche Politiker nennt man besser nicht beim Namen.
Die haben die Wirtschaft für ihre eigenen Zwecke missbraucht, die im Falle
Deutschlands zwar zur Vollbeschäftigung geführt haben, aber an seltsamen
Orten, von Guernica bis Stalingrad.
In Spanien hatte irgendsoein Glatzkopf auch Vollbeschäftigung geschaffen,
um den Preis von Blut, bitterer Armut und Quasi-Skalverei.
Auch die Herren - nun nenn ich Namen - Ulbricht, Honecker und Krenz wurden
nicht von Parteiensystemen hervorgebracht, sondern von einer Nomenklatura.
Deren durchschlagende Erfolge sind sicher ein starkes Argument für dein
Wüten gegen den freien Waren-, Menschen- und Gedankenverkehr in Europa.
Einfach toll!

Es ist gut, dass in EU-Ländern die Parteiensysteme nur wenige solche Typen
hervorbringen. Haiders und Berlusconis gab/gibt es leider zur Genüge.

Und was die "Deutschmark" angeht, die die Thatcher so toll fand:
Fast während der gesamten 50 Jahre pendelte deren Inflationsrate um 3%
mit Spitzen bis zu 7%, mal vom Deflationsjahr 1986 abgesehen.
Die Inflation des Euro war bisher mit aller Unvernunft nicht über 2% zu treiben.
So schlimm?

Verzeih, Reinardo, wenn ich auf Deine Polemik nicht mit braven Argumenten
antworte, sondern ebenfalls mit Polemik. So geht es nunmal, wenn man in
den Wald hineinruft.

Ein paar Bilder von Deinen ausgedehnten Aufenthalten unter der Sonne
wären unterhaltsamer. Versuchs mal mit picr.de

Let the good times roll!
Hvielemi / Konrad

Horst1949
21.09.2013, 16:54
Lieber Konrad,
was soll denn an Deiner Antwort polemisch sein?
Das sind doch Tatsachen, die Du beschreibst. Ich bin sehr froh, hier und jetzt unter diesem demokratischen und -das darf man doch auch mal sagen- erfolgreichen System zu leben.
Und das sollen meine Kinder und Kindeskinder auch.
In diesem Sinne,
Allen ein schönes Wochenende
Horst1949

Hvielemi
21.09.2013, 18:21
was soll denn an Deiner Antwort polemisch sein?


Nur schon die Nennung der üblen Typen, die ich mit Reinardos "Politiker anderen Schlages"
assoziierte, war auf's äusserste polemisch. Vielleicht hätte ich Oberst Tejero erwähnen sollen,
aber dieser hat ja von einem Anderen, der auch nicht vom Parteiensystem hervorgebracht
worden war, seine Grenzen gezeigt bekommen:
von Juan Carlos, dem Bourbonenkönig, einst von Francos Gnaden.

Vielleicht meinte Reinardo ja diesen tapferen Elefantenäger, dem ich, obwohl
eingefleichter Republikaner, aufgrund der Transition und der Ereignisse von 1981
auch heute noch hohe Achtung entgegenbringe.

Hvielemi

Reinardo
22.09.2013, 12:41
hallo Konrad, HorstDie Antwort, welche Politiker "anderen Schlages" ich meine, habe ich ja schon selbst hier und in anderen Beitraegen mitgeliefert: z. B. Margaret Thatcher, de Gaulle, auch Adenauer haette die "Euro-Rettung" wahrscheinlich nicht mitgemacht. Im uebrigen macht Ihr den Gedankenfehler, den viele im Zusammenhang mit geschichtlichen Ereignissen machen: die Zwecke mit den Mitteln gleichzusetzen. Man kann mit den richtigen Mitteln boese Ziele verfolgen, aber auch mit boesen Mitteln gute Ziele, mit richtigen Mitteln gute Ziele und mit boesen Mitteln boese Ziele. Da koennte man die Faelle, die Euch so abschreckend vorschweben, entsprechend einordnen und erklaeren, aber ich habe heute keine Lust, Wirtschaftspolitik in der Klippschule zu dozieren. Als Kind habe ich noch miterlebt, was Arbeitslosigkeit fuer die betroffenen Familien bedeutet, zu einer Zeit, als die Vaeter meistens die alleinigen Geldverdiener waren. Daher beruehrt mich die Misere der Arbeitslosigkeit in Spanien mehr als vielleicht Euch, und mache mir Gedanken, was richtig waere.Lasst·s gut sein. Wir verstehen uns eh nicht.Reinardo

Harald_1933
22.09.2013, 14:32
aber ich habe heute keine Lust, Wirtschaftspolitik in der Klippschule zu dozieren.

Hallo Reinardo,

wir haben uns mittlerweile sehr gute Kostproben Deiner überdurchschnittlichen Intelligenz und Deines hohen Bildungsgrades zu Gemüte führen können.

Aber nun übertreibst Du es arg mit Deiner Überheblichkeit:

http://de.wikipedia.org/wiki/Winkelschule

http://mundmische.de/bedeutung/11717-Klippschueler

Dir scheint auch nicht bewußt zu sein, dass Du die überwiegende Mehrheit der Leserschaft mit Deiner laxen, abwertenden Einlage in gewisser Weise beleidigt hast. Du solltest Dich wirklich etwas zurücknehmen in Deiner Wortwahl. Gisela meinte mal bei einem meiner telefonischen Kontakte, als ich nach Dir verlangte, spontan: "Was hat er nun wieder angestellt". Muss wohl was dran sein. Dabei kannst Du doch auch anders. Versuch es zumindest hin und wieder, und Du wirst kaum Widerspruch ernten.

"Einem Menschen, der nichts weiß, sollte man mit Nachsicht begegnen, einem, der alles weiß, mit Vorsicht"
(Karl Heinz Karius)

Gruß Harald

Hartmut S
23.09.2013, 15:03
Hallo,<o:p></o:p>
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ich fühle mich in Deutschland und Spanien sehr wohl.<o:p></o:p>
Ob ich immer mit der Regierung und der Handhabung des Euros einverstanden bin, weiß ich nicht genau.<o:p></o:p>
Ich habe in meinem Leben fast die ganze Welt gesehen und oft das leid gesehen.
Bis auf ein paar Ausnahmen finde ich es in Deutschland immer noch am schönsten.
Ich möchte dort im Ausland kein Haus bauen, wo ich weiß, dass 100 km weiter die Menschen nicht einmal eine trockene Unterkunft haben.<o:p></o:p>

Die Euro-Umwandlung einiger unserer europäischen Nachbarn find ich ein wenig krass.<o:p></o:p>
Bereits vor der Euroeinführung hatten wir in Alicante auf dem Wasser einen 2. Wohnsitz.<o:p></o:p>
Damals (im Jahr 2000) bezahlten wir für einen Liegeplatz ca. 2.700 DM. Heute bezahlen wir für den gleichen Platz über 4.000 Euro im Jahr.<o:p></o:p>
Ein Postzusteller oder ein Busfahrer verdiente 1999 teilweise ca. 2/3 weniger, als wir.<o:p></o:p>
Heute verdienen sie mehr, als so mancher Busfahrer in unserem Lande.<o:p></o:p>
Ähnlich ist es auch in Griechenland bei dem Bahnfahrern.<o:p></o:p>
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Nun wird es nach vielen Jahren wieder hingebogen. Zumindest wird es versucht.<o:p></o:p>
Wenn es nicht klappt, würde ich kein Problem damit haben, falls Griechenland für ein paar Jahre aus dem Euro austritt.
Sonst würden wir uns vielleicht noch eine Anzeige wegen Folterung einfangen.<o:p></o:p>
Durch die Arbeitslosigkeit können sich in Spanien heute weniger Menschen den Einkauf bei Lidl oder Aldi leisten. Das ist traurig, auch wenn die Spanier in den 10 Jahren zuvor eine bessere Zeit erlebt hatten.<o:p></o:p>
Ich bin kein Wirtschaftswissenschaftler. Es ist nur meine Einschätzung zur Lage des Euros.<o:p></o:p>
Ich lebe gerne in Deutschland und Spanien, futtere heimlich Kaviar, und möchte den Euro behalten.<o:p></o:p>
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Gruss<o:p></o:p>
Hartmut<o:p></o:p>
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