PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grundsatzfrage: Nach TURP--Avodart absetzen JA oder Nein ???



Yokurt
26.11.2013, 17:01
Lieber Urologe Fs,
liebe Mitbetroffene

Wie von Ihnen lieber Urologe Fs im anderen Thread das Hauptthema war, (Turp erfolgreich) die Blasenprobleme (kurze Wc-Intervalle) anzugehen, wurde nun wie sie es auch empfohlen hatten, heute eine Urin-Kultur angelegt etc) ----
================================================== ================================================== ===========
tritt nun mein grundsätzliches Hauptproblem (erhöhte PSA Werte seit zwanzig Jahren, drei Biopsien negativ etc--siehe meine Vorgeschichte in my prostate----- wieder massiv in den Vordergrund, weil er gestern ankündigte, noch vor Weihnachten einen neuen, aktuellen PSA Wert habenzu wollen.

Einen enuen PSA Wert sozusagen auf dem Hintergrund meiner so langen Vorgeschichte und wohl auch auf Grund der aktuellen Turp-Ergebnisse:
+) normaler Heilungsverlauf
+) kontinent
+) histologischer Befund der operierten Prostata negtativ

wohl einen neuen "Basiswert" (so schien es) als Ausgangspunkt (für die zukünftigen weiteren Überlegungen (?) braucht.
================================================== ================================================== ===============
Leider wurde von mir nicht nachgefragt, ob er nun grundsätzlich bei seinen Üvberlegungen davon ausgeht, daß Avodart --nach Turp---abgesetzt bleiben soll, oder wieder als (Dauer) Medikation mit der Einnahme nun begonnen werden soll ?

Das wäre meine so wichtige Frage zur Grundsatzentscheidung (obwohl ich meine in den Jahrten hier im Forum gelernt zu haben, daß eine Weitereinnahme doch nicht sinnvoll wäre, oder?)
================================================== ================================================== ================
Doch dann!! wird es erst schwierig, denn: wie? ---und wann ?--soll denn eine reale PSA-Bewertung des künftigen "Laborwertes" (welcher ja ca den echten PSA Wert bis jetzt jahrelang "halbiert" hatte, gefunden werden ?

================================================== ================================================== ===============
Da der Prof. noch "vor Weihnachten" (warum so dringend ?) sich einen PSA Wert wünscht, ---da stimmt irgendetwas nicht ganz zusammen.
Ich wäre Ihnen Herr Urologe Fs, bzw. den Mitbetroffenen welche mir inhaltlich zu meiner Thematik mit ihrem Wissen weiterhelfen könnten, sehr dankbar.
liebe Grüße aus Wien
Yokurt

Urologe
27.11.2013, 10:07
Solange kein Karzinom nachgewiesen wurde ist nach einer TURP jegliche Prostatamedikation abzusetzen

Yokurt
27.11.2013, 12:11
Lieber Urologe Fs,


Solange kein Karzinom nachgewiesen wurde ist nach einer TURP jegliche Prostatamedikation abzusetzen
das bedeutet also ?
-) es wird wohl nun ein ---von Avodart Nachwirkungen unverfälschter ----- neuer aussagekräftiger PSA Labor-Wert ermittelt ?
wenn das überhaupt so kurz nach Absetzen von Avodart möglich ist. Der Hersteller "GlaxoSmithKline Gmbh" gibt lt. meinem heutigem Telephonat diesbezüglich an "Patienten" keine Informationen weiter!

-) und dann ? wird in der Regel "engmaschig" auf Grundlage dieses Basiswertes die weitere PSA- Entwicklung beobachtet ? ist das der Regelfall?
oder wird "aktiv" (Biopsien etc) versucht ein Karzinom "nachzuweisen?

-) inwieweit ist meine in my prostate hier im Forum dokumentierte Entwickung des PSA Wertes seit 1993 ! ( PSA zu hoch aber keine steigende Kurve !) für die zukünftige Vorgangsweise verwendbar?

liebe Grüße aus Wien und danke für Ihre Mühe und Information.
Yokurt

Urologe
27.11.2013, 13:21
Avodart hat eine Halbwertzeit von etwa drei Wochen und generell sagt man,
dass nach 4 HWZ eine Substanz aus dem Körper eliminiert ist.
Also hier bei Avodart nach frühestens drei Monaten!

Yokurt
27.11.2013, 16:11
Lieber Urologe Fs,


Also hier bei Avodart nach frühestens drei Monaten! vielen Dank,

ich werd nun meine eigene Dokumentation in my prostate auf den letzten Info-Stand bringen und versuchen ggf.
die weiteren Krankheitsverläufe nach einer TURP studieren zu können.

Im Patientenbrief wurde (vor der OP) von einer "deutlich vergrößerten Prostata im transrektalem Ultraschall von rund 80cc gesprochen.

Aus diesem Forum hier weiß ich noch, daß es eine Relation zwischen der Gesamtgröße der Prostata vor OP und PSA--sowie des bei der OP entnommenen Materials und des "PSA- Wertes Neu" sich einstellen sollte.

Ich werd den Prof. beim kommenden Kontrtoll-Termin auf die entnommene Materialmenge ansprechen.
================================================== ===============================================
Was ich noch sehr deutlich und definitiv weiß, ist, daß er vor der TURP bei der Besprechung meiner 2o jährigen gesammelten PSA Werte, sowie der drei negativen Biopsien, MRT etc
meinte, daß weitere Biopsien NICHTS mehr bringen würden-----so kam es unter Anderem zur aktuellen Entscheidung zur Turp.

Ich hoffe, daß nunmehr nach der Turp diesbezüglich die gleiche Grundüberlegung gelten wird-----

danke Ihnen für die Information
liebe Grüße aus Wien
Yokurt

Urologe
28.11.2013, 08:51
EInfach mal den PSA-Wert drei Monate postOP abwarten!

Yokurt
28.11.2013, 19:34
EInfach mal den PSA-Wert drei Monate postOP abwarten!

genau das wurde mir heute---im Gespräch mit meinem langjährigen praktischen Arzt, bzw. als Zweitmeinung jenes (Oberarztes) Urologen, welcher an einem Wr. Krankenhaus operiert und meine Vorgeschichte genauestens kennt-----bestätigt.

Der Urologe meinte, daß 5 Wochen nach der OP keine vernünfitig interprettierbare Werte möglich sein werden, ja diese Werte sogar (manchmnal) durch eine Art "flair up" noch höher als vorher liegen könnten. So oder so, niedrig oder höher, sie wären unbrauchbar.

Wieso der Herr Prof. diesen Weg "andachte" kann ich jedenfalls (noch) nicht einordnen. Bei der nächsten Kontroll-Untersuchung 9. Dez. wird dies wohl zur Sprache kommen (müßen)
================================================== ================================================== =============
Ein anderes Thema: Hier im Forum wurde vor Jahren einmal daqvon gesprochen, daß gutartiges Prost. Gewebe einen bestimmten PSA- Wert/g "produziert"
Bösartiges Gewebe aber einen weit größeren PSA-Wert/g.

Nun, meine Prostata hatte lt. Ultraschall vor OP lt. Patientenbrief eine Größe von 80 cc.---bei einem PSA-Wert von rd. 8.0.
Da gab es eine Berechnung wieviel davon auf gutaertiges Gewebe entfällt------
leider finde ich diese Werte, bzw. diese Diskussion im Forum nicht mehr.

für Hinweise wäre ich dankbar
liebe Grüße aus Wien
Yokurt

RalfDm
28.11.2013, 23:08
für Hinweise wäre ich dankbar

Voilà:

http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/dia_psa.html — mit dem Lesen der Seite bist Du dann wohl erstmal beschäftigt.

Ralf

Yokurt
29.11.2013, 17:41
Hallo, lieber Ralf, Servus

wir kennen uns ja persönlich---von einem BPS-Wochend-Seminar (glaube ich) in München, vor einigen Jahren. Es waren Vorträge auf dem Gelände eines
Spitals---wie die Zeit vergeht.

Freue mich von dir zu hören/lesen----
Auch danke für deinen Link.

Ja, auf der Grundlage der Turp-Ergebnisse bin ich gedanklich wieder stark auf die PSA Problematik etc.hingewiesen gewesen.
liebe Grüße dir aus Wien
Yokurt