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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bin ich, wenn ich nicht mehr bin?



Harald_1933
05.07.2014, 14:47
Was ist der Sinn des Lebens? Wohin gehe ich, wenn ich sterbe? Der Bestseller-Autor Professor Markolf Niemz lädt uns zu einem neuen, ganzheitlichen Denken ...

Bei Interesse bitte die folgenden Links anklicken:

http://www.freiewelt.net/interview/liebe-und-wissen-sind-die-hochsten-werte-interview-mit-markolf-niemz-16438/
http://de.wikipedia.org/wiki/Markolf_Niemz
http://www.youtube.com/watch?v=NV9DBJJ99o8
http://stiftung-rosenkreuz.org/veranstaltung/bin-ich-wenn-ich-nicht-mehr-bin-nahtoderlebnisse-beschreibung-und-deutung/
http://www.srf.ch/player/radio/perspektiven/audio/bin-ich-wenn-ich-nicht-mehr-bin?id=826332ba-07ba-487f-84b5-c040a417b448

"Die Nichtexistenz von Beweisen ist nicht der Beweis von Nichtexistenz"
(Donald Rumsfeld)

Gruß Harald

MalteR
05.07.2014, 16:41
Lieber Harald,

wenn Du Dir darüber Gedanken machst, empfehle ich Dir das Buch von Dr. med. Eben Alexander "Blick in die Ewigkeit", die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochiurgen, zu lesen.

Herzliche Grüße

Malte

Harald_1933
05.07.2014, 16:54
Lieber Malte,

in der Tat ist dieses (http://www.sein.de/archiv/2013/dezember-2013/blick-in-die-ewigkeit--die-nahtoderfahrung-eines-neurowissenschaftlers.html) Erleben eine ganz vortreffliche Ergänzung des Themas. Vielen Dank für Deinen Hinweis.

"Das Bewußtsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele gute Stunden sind das größte Glück auf Erden"
(Marcus Tullius Cicero)

Herzliche Grüße

Harald

Hvielemi
05.07.2014, 19:46
... "Blick in die Ewigkeit", die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochiurgen ...

Ach was, Menschen können nicht über die Schwelle des Todes schauen.
was dieser Dr. med. Eben Alexander absondert*, ist Kitsch - Gut geträumt
oder schlecht erfunden.
"Nahtoderfahrung" bleibt eine Erfahrung des Lebens, sonst wäre sie
nicht später mitteilbar. Auch das Sterben ist ein Vorgang des Lebens.
Erst wenn das Sterben abgeschlossen ist, ist der Mensch tot.
Dann aber macht er keine Erfahrung mehr, hat kein Erlebnis
mehr. Er IST nicht mehr, ganz wie er vor der Zeugung nicht WAR.
Was bleibt ist Erinnerung in uns Hinterbliebenen und ein toter Körper.
Warum nur muss man Religionen gründen und Bücher schreiben,
um diese einfache Erkenntnis zu verschleiern?
Reicht denen das EINE LEBEN nicht?
Wovor haben die Angst?

CARPE DIEM!
Hvielemi / Konrad


*gemäss der von Harald verlinkten Zusammenfassung von R. Engert.


PS@Harald:
Der Rumsfeld hat diesen Unsinn abgesondert, um zu verschleiern,
dass keinerlei Beweise für Saddam Husseins angebliche Weitergabe
von Massenvernichtungswaffen an Terroristen vorlägen, bzw. seine
diesbezüglichen Lügen zu verharmlosen.

„There are known knowns; there are things we know we know.
We also know there are known unknowns;
that is to say we know there are some things we do not know.
But there are also unknown unknowns – there are things we do not know we don't know.“

Er wusste wohl mehr, als er vorgab nicht zu wissen - oder so ähnlich.

Konrad

MalteR
06.07.2014, 15:14
Hallo Konrad,

bevor Du Dich auf das "Urteil" eines Dritten verläßt (R. Engert) und solchen Unsinn schreibst, solltest Du das Buch lesen. Eben Alexander hat keine Angst vor dem Tod aber er nimmt anderen die Angst vor dem Tod.

MalteR

Hvielemi
06.07.2014, 17:16
bevor Du Dich auf das "Urteil" eines Dritten verläßt (R. Engert) und solchen Unsinn schreibst, solltest Du das Buch lesen.

Hier, lieber Malte, mal eine Textprobe (Zitiert nach "Der Spiegel"):

"Groteske Tiergesichter kamen blubbernd aus dem Schlamm hervor, stöhnten und krächzten und verschwanden wieder. Ab und zu hörte ich ein dumpfes Brüllen. (...) Das rhythmische Hämmern in der Ferne spitzte sich zu und wurde gleichzeitig intensiver. Es war der Arbeitstakt für eine Armee von koboldartigen Untertagearbeitern, die irgendeine nie endende, brutal monotone Aufgabe erfüllten."
Billigster Phantasy-Stil für den riesigen amerikanischen Esotherik-Markt.
Das tu ich mir nicht an.

Ich verlass mich einmal mehr auf Rezensenten und zitiere deren Schlusssätze:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/nahtod-buecher-blick-in-die-ewigkeit-von-eben-alexander-a-885895.html

Deutsche Leser haben sich bisher als eher resistent gegen das Jenseitsfieber erwiesen. Was in den USA zur normalen Lektüre zählt, ist hier noch Nische. Wohl auch deswegen erscheint Alexanders Reisebericht in der Esoterik-Edition Ansata, neben Werken über Chakraheilung und Schamanismus. Nach dem Riesenerfolg in den USA hat der deutsche Verlag aber immerhin den Publikationstermin auf Anfang März vorgezogen:
Es eilt offenbar mit der Ewigkeit.

http://www.welt.de/vermischtes/article110284211/Die-betoerende-Nahtoderfahrung-eines-Hirnexperten.html

Für die Leser beginnt hier das weite Feld von Glauben oder Nichtglauben.

Für die, die nun doch neugierig geworden sind, hier weitere Textproben bei Amazon:
http://www.amazon.de/Blick-Ewigkeit-faszinierende-Nahtoderfahrung-Neurochirurgen/dp/3778774778#reader_3778774778

Viel Spass bei der sicherlich sehr unterhaltsamen Lektüre!

Hvielemi / Konrad

MalteR
06.07.2014, 19:06
Lieber Konrad,

Du musst Dir das ja auch nicht antun. Aber letzlich zitierst Du nur. Ich habe das Buch gelesen und fand es interessant, nicht unterhaltsam.

Dir alles Gute!

MalteR

Hvielemi
06.07.2014, 19:51
Ich habe das Buch gelesen und fand es interessant, nicht unterhaltsam.

OK, Du hast es gelesen, ich nicht.

Auch Dir alles Gute!
Konrad

GeorgS
09.08.2014, 14:56
Hallo Miteinander,

habe mir das Buch von Dr. Eben Alexander angetan, weil ich aufgrund einer belanglosen Textprobe (Zitiert nach "Der Spiegel") mir kein Urteil bilden wollte.

Die Erfahrungen des akademisch (Havard Universität) geprägten Gehirnchirurgen, haben eine andere Qualität als die seit langem herumgeisternden Nahtoderfahrungen.

Fakt ist, dass sein Neokortex während des siebentägigen Komas mit medizinischen Geräten überwacht und dokumentiert wurde. Es waren keine Aktivitäten feststellbar. Er hätte also nichts fühlen oder wahrnehmen dürfen. Alles aus dem Fingern gesogener esoterischer Quatsch, ist man versucht zu unterstellen, wären da nicht auch die Schilderungen aus seinem Umfeld.


Lieber Hvielemi,

beim Lesen Deiner „einfachen Erkenntnis“


"Nahtoderfahrung" bleibt eine Erfahrung des Lebens, sonst wäre sie
nicht später mitteilbar. Auch das Sterben ist ein Vorgang des Lebens.
Erst wenn das Sterben abgeschlossen ist, ist der Mensch tot.
Dann aber macht er keine Erfahrung mehr, hat kein Erlebnis
mehr. Er IST nicht mehr, ganz wie er vor der Zeugung nicht WAR.
Was bleibt ist Erinnerung in uns Hinterbliebenen und ein toter Körper.
Warum nur muss man Religionen gründen und Bücher schreiben,
um diese einfache Erkenntnis zu verschleiern?
Reicht denen das EINE LEBEN nicht?
Wovor haben die Angst?


fiel mir folgendes Gedankenspiel ( Autor unbekannt) ein:

Christ sprach der Atheist,
wie du doch betrogen bist,
wenn der Himmel eine Fabel ist!

Atheist, sprach der Christ,
wie du doch weitaus mehr betrogen bist,
wenn die Hölle keine Fabel ist.



Herzliche Grüße

GeorgS

helmut.a.g.
10.08.2014, 16:03
@all:

Kreuz-, Kopp-, und Mobiwell (Jim Humble)- Verlag zählen zu den s. g. "Ramschverlagen", welche sich auf das publizieren von abtrusen Verschwörungstheorien, utopischen-, pseudo- Wissenschaften etc. spezialisiert haben.

Gruß Helmut

Hvielemi
10.08.2014, 17:10
Christ, sprach der Atheist**,
wie du doch betrogen bist,
wenn der Himmel eine Fabel ist!

Atheist, sprach der Christ,
wie du doch weitaus mehr betrogen bist,
wenn die Hölle keine Fabel ist.

Klingt lustig und reimt sich.
Aber bleiben wir doch bitte bei den diesseitigen Fakten,
anstatt über eine immaterielle Zukunft zu fabulieren:

Dr. Eben Alexander war nie tot.
Sonst hätte man ihn von den Geräten abgehängt, evtl. autopsiert
und anschliessend einem Krematorium oder dem Totengräber zugeführt.
Also kann er auch nicht vom Totsein erzählen, sondern, sofern er
nicht fabuliert, von einem sehr tiefen Koma, also einem prekären
Lebenszustand.

Carpe diem!
Hvielemi


**Ich zähle mich durchaus nicht zu den Atheisten.
Irgendwas, und sei es der Drang der Materie selbst,
bringt diese hohe Komplexität hervor, die wir 'Leben'
nennen. Ich weiss nicht, was das sei. Dass diesem
'Leben' ein zweites, für uns unsichtbares unterlegt oder
übergeordnet sei, halte ich allerdings für vollkommen
unnötig. Daher wird wohl weder der "Christ", noch der
"Atheist" bange sein müssen, was den Zustand nach dem
Tod betrifft.
Wer's anders glaubt, möge sein Leben danach ausrichten.
Ich tu das nicht, ich lebe im 'Diesseits'. Bis dass der Tod
mich hole oder ich selbst für mein Ende sorge.
Mir reicht das.

(Wie wär's damit? (http://www.stupidedia.org/stupi/Agnostiker))