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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfahrungsbericht 7 Jahre nach OP



Horst1949
09.01.2015, 07:19
Bei der jüngsten PSA Messung vor 3 Tagen wurde mein postoperativer PSA Wert mit 0,001 (zuletzt 0,007) angegeben. Das ist der tiefste Wert seit der OP und er wirkt außerordentlich beruhigend auf mich, so dass ich die bisher regelmäßigen Quartalsmessungen auf ein halbes Jahr ausdehne.
Ich will den Krebs nach 7 Jahren endlich auch aus dem Kopf bekommen und werde mich daher auch nicht mehr regelmäßig hier ins Forum einklinken, jedoch meine Werte und die weitere Entwicklung dokumentieren.
Ich fühle mich "sauwohl" (nun sogar 9 auf der 10er Skala) und -wie bereits mitgeteilt- ertrage ich daher die andauernde Impotenz gerne im Tausch für die Befreiung von der Kreberkrankung. Wie gesagt, das war mein Weg ("jeder Jeck iss anners", sagt der Rheinländer).
Ich freue mich auf die kommende Radsaison, diesmal nicht über die Alpen sondern entlang der Ostseeküste.

Allen Forumaktivisten alles, alles Gute,
mein herzlichster Dank gilt Konrad für seine kompetenten Ratschläge und beruhigenden Worte...
und da gibt es noch eine Verabredung zu einem bestimmten Jahrestag (in noch weiter Ferne)... ich will den bei guter Gesundheit erreichen.

In diesem Sinne
Euer Horst1949

Hartmut S
09.01.2015, 14:38
Ich will den Krebs nach 7 Jahren endlich auch aus dem Kopf bekommen und werde mich daher auch nicht mehr regelmäßig hier ins Forum einklinken

Lieber Horst,

was meinst du damit?
aus dem Kopf bekommt du den Krebs nicht wirklich. Das wird nicht klappen!

Willst du nun die Menschen, die hier im Forum diese Sache nicht so recht im Griff bekommen haben in Stich lassen?
Hauptsache mir geht`s gut, der Rest der Welt ist mir sch. . . egal?

Nein, lieber Horst, so geht es nicht.
dazu kennen wir uns auch zu gut, glaube ich.
Das ist nicht deine Art, dein Carakter!

Ich erwarte dich weiterhin hier in diesem Forum, mit deinen Erfahrungen, die wir brauchen.
Du musst nicht pünktlich sein . . .
aber spätestens beim nächsten Treffen in diesem Jahr!

Gerne würden wir weiter von den Menschen profitieren, die den Krebs besiegt haben.


Lieben Gruß
Hartmut

Reinhold2
09.01.2015, 16:26
@Horst

jeder Psychologe wird dir zu diesem Schritt gratulieren!

Hartmut S
12.01.2015, 11:09
jeder Psychologe wird dir zu diesem Schritt gratulieren!
Genau so ist es!
Mein Posting war auch nicht ernst gemeint, eher humorvoll :)

Gruss
Hartmut

Horst1949
17.02.2015, 07:21
Vielleicht sollte ich abschließend noch erwähnen, dass ich mich seinerseits bewusst gegen die seitens des Operateurs angebotene "mögliche einseitig nerverhaltende OP" entschieden habe. Meine Absicht war ein Größtmaß an "Sicherheit" vor dem Fortschreiten der PCA Erkrankung zu erhalten. Diese Intention ging auf, jedoch auf Kosten der Potenz. Ich bin jedoch zu Beginn des 8. postoperativen Jahr immer noch mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.
Horst

Horst1949
02.07.2015, 12:48
Nachtrag
Die gestrige PSA Messung ergab einen Wert von 0,006 ng/ml, er bewegt sich also weiterhin im Bereich der messtechnischen Toleranzen. Was soll ich sagen? Bin sehr, sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Einer baldigen Radtour von Lübeck nach Flensburg steht nunmehr nichts mehr im Weg.
Hartmut S: Schick mir doch bitte noch mal Deine Adresse per PN, wenn Du auf dem Weg wohnst, komme ich auf ein Flens oder einen Korn vorbei ;)

Hartmut S
02.07.2015, 14:44
Moin lieber Horst,

Flens oder Korn müsste ich besorgen. Das Flensburger Pilsener ist mir etwas zu herb.
Warsteiner ist immer vorrätig.

Herzlich Willkommen!

Schade, dass du dich nur noch hier im Forum weniger meldest.
Aber andere Mitglieder haben wohl recht. Es tut deiner Seele gut, falls du eine hast. *g*

Mensch Horst, dass ist doch so was von geil, dass der PSA unten bleibt.
7 Jahre nach OP.
7 Jahre, die dir nur gutes gebracht haben . . . .
Oh je, ich wäre froh, wenn es bei Konrad und mir auch noch 7 Jahre gebe.
Ich habe diese Hormontherapie noch vor mir. Gut wird sie wohl nicht sein.
Ob sie bei mir überhaupt wirkt, ist eine andere Sache, worüber ich mir heute noch keine großen Gedanken mache.
Wenn bei dir einmal der Fall eintritt, wirst du auch noch viele Jahre Leben.
(es sei denn, du strampelst dich zu viel auf dem fahrrad ab, und bekommst einen infarkt).
Hartmut ruft dann den Notarzt! :)

Spaß bei Seite

Liebe Grüsse
an Frauchen( name der redation bekannt) und deinen lieben, hübschen, weiblichen Enkelkindern
auch von Brigitte

PS: lieber horst, du warst damals einer der vielen menschen im forum, die mir in der ersten not geholfen haben.
lass meinen humor einmal weg.
ich hoffe, deine familie und du werden diese, nicht zu unterschätzende krankheit , weiterhin gut meistern!

Hartmut S
03.07.2015, 13:42
moin lieber horst,

nun habe ich doch tatsächlich enkelkinder geschrieben.
gemeint waren natürlich deine "jungen" töchter :) !
(wie gut dass ich ein nettes avartar habe . . .) :)

kein wunder, dass du dich nun hier im forum nicht mehr meldest.
schock - - ich mach dich älter, als du bist :).

als ich schrieb, konrad und ich, habe ich natürlich auch an andere forum-mitglieder gedacht., die auch 7 jahre überleben möchten.

gruss
hartmut

Kleiner Nachtrag: Antworte nun bitte nicht!
Es tut deiner 60 Jahre alten Seele gut. :)

Schabi
10.07.2015, 18:11
Hallo Horst,
Dein Erfahrungsbericht macht uns Mut. Mein Mann wurde am 02.06.2015 operiert. Auch er hat sich -wie Du- dafür entschieden, nach Möglichkeit nervenschonend, aber die Befreiung von der Kreberkrankung hat Vorrang.
Und so wurde es auch durchgeführt, nervenschonend war nicht möglich. Aber wir hoffen, dass der Krebs besiegt ist.
Sein großes Problem ist nun die starke Inkontinenz. Nach der OP war er für drei Wochen in der AHB, da war kurzzeitig eine kleine Besserung bemerkbar, aber bei einer Gymnastikübung spürte er plötzlich einen stechenden Schmerz
im Unterboch und seit dem läuft es wieder wie ein Wasserhahn. Der behandelnde Arzt in der Reha meinte, ja das kann der Auslöser sein, aber das gibt sich wieder.
Er ist seit dem nur Deprimierter. Wie lange hat bei Dir die Inkontinenz gedauert? Und wie hast Du sie in der Griff bekommen.
Er macht regelmäßig Beckenbodengymnstik, wie er es in der Reha gelernt hat.
Da sein Urologe noch bis 18.7l.2015 in Urlaub ist, können wir erst dann einen Termin bekommen. Mal sehen was er dazu meint und ob er einen Rat hat.
Wahrscheinlich ist er einfach noch zu ungeduldig. Da haben uns auch schon zwei Forumsmitglieder auf unsere Frage "Inkontinenz" mitgetelt, das war mal schon eine Hilfe.
Vielleicht hast Du ja noch noch einen Tip.
Wir wünschen Dir aber vor allem weiterhin viel Glück und freuen uns mit Dir, dass Du es geschafft hast.

Gruß
Benutzername: Schabi

Starlight
10.07.2015, 21:21
Hallo Schabi.

Mir hat man mal erklärt, dass die Narbe an der Naht zwischen Harnröhre und Blase nach der OP geschwollen und verkrustet ist. Nach einiger Zeit, und das passt zu Deiner Schilderung, löst sich die Verkrustung. Damit wird der Durchmesser der Öffnung zur Harnröhre und der Druck wieder größer; die Inkontinenz kann ansteigen.
Jetzt soll man sich aber nicht entmutigen lassen und weiter die Übungen machen. Bis zur Wiederherstellung der Kontinenz kann es durchaus Monate dauern.

Viele Grüße
Ingo

uwes2403
10.07.2015, 22:27
Hallo Schabi,

das mit dem stechenden Schmerz kann ich nicht bestätigen, dass es einige Zeit nach der OP erstmal wieder schlechter werden kann schon. Das hat auch damit zu tun, dass sich die Schwellungen im OP Gebiet, die die Harnröhre auch komprimiert haben, zurückbilden und der verbliebene Schließmuskel dann wieder allein für die Dichtheit verantwortlich ist. Hilft nichts...Geduld haben und weiter trainieren.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass der Grund für den stechenden Schmerz in der AHB abgeklärt wurde ?

Grüße

Uwe

Horst1949
10.07.2015, 22:56
Hallo Schabi,
ich kann mich nur daran erinnern, dass die Kontinenz kontinuierlich besser wurde. Nach dem Ziehen des Katheders machte ich einen Spaziergang und nach ca. 20 Minuten ging etwas in die Vorlage, das wurde jedoch von Tag zu Tag besser also weniger und so konnte ich auch 6 Wochen nach Entlassung in Urlaub fahren, dabei trug ich die Vorlage nur noch aus Sicherheitsgründen. Obwohl ich in den Jahren danach "trocken" war, lösten manche Gedankenimpulse (z.B. beim Joggen der Gedanke, dass nun die letzte Runde ansteht) den Abgang von einigen Tropfen aus. Dies war auch noch im 5. Jahr feststellbar. Nun ist auch diese Erscheinung überwunden.
In den ersten Wochen nach der OP lösten sich gelegentlich Blutverkrustungen aus der Blase, die ein leichtes Ziehen in der Harnröhre auslösten, jedoch nahm ich das nicht als Schmerz wahr. Das ist das, was Starlight im Beitrag #10 erwähnt.
Sorry, dass ich Euch keine konkreten Hinweise geben kann, was zu einer Verbesserung führt.
Die Beckenbodengymnastik mit Spannungs- und Entspannungsübungen für den Schließmuskel habe ich insgesamt gut 3 Monate durchgeführt.
Alles Gute für Euch - und nicht aufgeben
Horst

Schabi
11.07.2015, 16:46
Hallo Uwe und Horst,

ich danke Euch ganz herzlichst für Eure Infos. Das gibt mir doch Kraft und Hoffnung.

Ein schönes Wochenende
wünscht Euch

Schabi

Schabi
11.07.2015, 16:48
Hallo Ingo,

Danke für Deine Info. Ich werde daran denken, dass ich mich nicht entmutigen lasse und weiter Übungen mache.


Ein schönes Wochenende wünscht Dir
Schabi

Horst1949
07.01.2016, 18:38
Aktualisierung: Erfahrungsbericht 8 Jahre nach der offenen OP

Gestern fand der halbjährliche Urologenbesuch statt, heute bekam ich das Ergebnis. Der PSA Wer beträgt genau wie vor einem halben Jahr 0,006 ng/ml, also eigentlich unterhalb der Nachweisgrenze.
Meiner Bewertung vom Vorjahr einschließlich aller guten Wünsche für die Mitforisten habe ich nichts hinzuzufügen.
Zum Thema Über- bzw. Untertherapie nur soviel:
Ich bin mit den Folgen meiner frei gewählten Übertherapie mehr als zufrieden.
Alles Gute für Euch
Horst1949

Horst1949
29.06.2016, 12:51
Erfahrungsbericht 8 1/2 Jahre nach der offenen OP

Bei der gestrigen Messung betrug der PSA Wert 0,007 ng/ml, eine mir sehr sympathische Zahl, stimmt sie nämlich überein mit der ersten postoperativen Messung vor nunmehr 8 1/2 Jahren.
Außer der anhaltenden Impotenz habe ich keinerlei Beschwerden etc., mit den Folgen meiner "selbstgewählten Übertherapie" bin ich sehr, sehr zufrieden. Verbringe jetzt mehr als 2000 Km jährlich im Sattel, Tendenz steigend.
Alles Gute für Euch
Horst1949

Briele
29.06.2016, 13:26
Lieber Horst1949,

da freuen wir uns sehr mit Dir! Weiterhin alles Gute - auch bei Deinen Fahrradtouren - und Du weißt ja: hier wartet eine wirklich harte Herausforderung auf Dich..... Hab einen schönen Sommer und es insgesamt gut und fein.

Herzliche Grüße von Rastaman und Briele

lumberjack
29.06.2016, 14:21
Erfahrungsbericht 8 1/2 Jahre nach der offenen OP
... bin ich sehr, sehr zufrieden. Verbringe jetzt mehr als 2000 Km jährlich im Sattel, Tendenz steigend.
Alles Gute für Euch
Horst1949

Schön, dass zu lesen!

Alles gute weiterhin.

Jack

Klaus (A)
29.06.2016, 15:13
Lieber Horst,

Das ist doch schön - auch einmal positive Nachrichten zu hören!

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, auch eine persönliche positive Nachrichte kund zu tun und zu zeigen, dass zur Zufriedenheit nicht immer ein PSA von 0 die Voraussetzung sein muss.

Auch ich bin sehr zufrieden und happy obwohl meine Situation eine ganz andere ist:
- im 22. Jahr nach meiner RPE;
- im 12. Jahr nach Bestrahlung Knochenmetastase;
- seit etwa 2 Jahren kastrationsresistent;
- PSA z.Zt. stabilisiert zwischen 2 und 3 (Metabloc);
- körperlich topfit mit meinen 76 Jahren;
- ich liebe meine Frau;

----> UND "ÄTSCH": ICH FAHRE ETWA 4000 KM Fahrad jedes Jahr!!!

Sei gegrüsst und "weiter so" !

Klaus

Horst1949
03.07.2016, 08:32
Hallo Leute,
ich danke Euch für die positiven Rückmeldungen,
das "Ätsch" von Klaus ist mir ein Ansporn, diese Marke für die Zukunft anzupeilen;)
Noch geht es aufwärts.

In diesem Sinne, alles Gute für Euch und die vielen anderen Betroffenen hier im Forum.
Ich ziehe mich bis auf Weiteres wieder in die "Schläferposition" zurück.
Horst

Hartmut S
03.07.2016, 12:53
moin horst und klaus,

schön, so etwas positives zu lesen!

naaa, wer gibt als erste zu, das das fahrrad einen hilfsmotor hat? :)
4000 km sind eine ganze menge . . . .

gruss
hartmut

"ÄTSCH"

Peter1963
03.07.2016, 16:10
Hallo lieber Horst,

ich gönne dir den Erfolg wirklich von Herzen und ich wünschte, ich könnte hier auch einen Eintrag schreiben, wie Du. Jeder, der es geschafft hat, sich von diesem Martyrium zu befreien ist beneidenswert.

Aus dem Kopf wird man es wohl nie mehr bekommen, dazu ist es für alle viel zu einschneidend. Auch deshalb, um immer wieder in seinen Körper hinein zu hören, was für ihn gut ist.
Mein Kampf ist noch lange nicht vorbei, ich bin mitten in der Schlacht und verloren ist es auch nach einer Niederlage noch lange nicht. Ihr seht, auch wenn man immer wieder am Boden ist, muss man sich selber wieder aufrichten, oder noch besser von einem lieben nahestehenden Menschen wieder aufrichten lassen.

In diesem Sinne, wünsche ich Dir alles liebe und Gute und das Du möglichst ganz wenig Beiträge schreiben musst.

Peter

Horst1949
04.01.2017, 12:50
Aktualisierung: 9 Jahre nach der OP
Der gestrige PSA Wert verbleibt weiterhin im Promillebereich mit 0,006 ng/ml.
Soll ich das noch weiter kommentieren? Bin sehr, sehr zufrieden.

# All: Ich wünsche Euch gleichfalls alles Gute und drücke Euch die Daumen
Horst1949

PS Das Rad mit "Hilfsmotor" habe ich im Herbst bei knapp über 2000 Km Jahresleistung geschrottet, das neue Rad (ein Schweizer) wird gerade eingefahren...die jährlichen Fahrleistungen steigen also weiterhin.

Hartmut S
05.01.2017, 16:23
lieber horst,

herzlichen glückwunsch!

eine kleine anmerkung sei mir erlaubt.
mit prostatakrebs gleason 6 oder 7 kann man auch im höheren alter sehr lange leben.
pass aber auf dein herz auf.
fahre nicht zuviel fahrrad.
mein schwager hatte es übertrieben. brauchte eine neue herzklappe (verschleiß).

gruss
hartmut

adam 60
05.01.2017, 16:42
Glückwunsch das es bei dir geklappt hat,
auch zu dem neuen Rad ,

bin selbst auch mit dem Rad unterwegs,
muss aber jetzt auf Elektro umsteigen , mit den Steigungen
ist es problematisch,
was hast denn für ein Rad gekauft ?

Lg
adam

Horst1949
06.01.2017, 06:49
Ein Flyer Tourenrad, ein "Sonderangebot" meines Händlers, der Rahmen vom Auslaufmodell des Vorjahres, die Technik funkelnagelneu und den Akku habe ich eine Nummer größer gekauft (18 A/h), das ist genug für Tagestouren von gut 100 Km einschl. Reserve.
Always on the move

Horst1949
26.06.2017, 13:03
Aktualisierung 9 1/2 Jahre nach OP:

Der PSA Wert betrug am 21.06.2017 0,009 ng/ml
Bin mit dem Ergebnis weiterhin supersupersuperzufrieden. Am Tag nach der Messung radelte ich von Kehl/Straßbourg in 2 1/2 Tagen bis Stein/CH, (fast) am Bodensee. Das "Projekt Rhein 2017" bedarf damit nur noch der Fortsetzung nordwärts Köln bis Mündung, voraussichtlich in den beiden nächsten Monaten.
Mit der jetzigen Tour habe ich fast Konrads Heimat erreicht. Im August geht es vom Bodensee weiter zum Lago Maggiore. Es würde mich sehr freuen, wenn es zu einem bereits avisierten Treffen mit Konrad bzw. bei einer Rast in seiner Nähe klappt.
Alles Gute auch Euch anderen "Dauerschreibern" im Forum, wenn ich mal nichts Neues von Euch hier lese, bin ich immer beunruhigt.
Ich bleibe "auf Achse" und berichte weiter.
Also, alles Gute (ja, lieber Hartmut, das gilt auch insbesondere Dir) und toi, toi, toi
Horst1949

Wolfjanz
26.06.2017, 18:41
(P)sycho(S)omatischer(A)ngst/Mutmacher
~~~
Schon erstaunlich, was der PSA-Wert mit PK-Betroffenen so machen tut tut tut..

Gruss,
dillinger
mi-zaru, kika-zaru, iwa-zaru

Harald_1933
26.06.2017, 19:57
(P)sycho(S)omatischer(A)ngst/Mutmacher
~~~
Schon erstaunlich, was der PSA-Wert mit PK-Betroffenen so machen tut tut tut..

Gruss,
dillinger
mi-zaru, kika-zaru, iwa-zaru

Was soll das?

HGROES
26.06.2017, 20:54
Du hast seit Jahren keine Probleme (siehe Profil), und dann so ein Scheiß!
Eine Erklärung wäre schon hilfreich, bester Dillinger!

Wolfjanz
26.06.2017, 22:01
Guckstu hier..
https://www.youtube.com/watch?v=hkyi8ECOv-4

Georg_
26.06.2017, 22:30
Ich glaube den PSA Test wie in dem Film als "böse" zu bezeichnen und abzuschaffen löst nicht das eigentliche Problem. Es ist ja so, dass die meisten Ärzte ein großes wirtschaftliches Interesse an der Prostatabehandlung haben. Mein Urologe sagte trotz sichtbarer Metastasen: lassen Sie sich operieren, dann sind sie alle Probleme los. Die Metastasen machen wir bei der Operation mit weg." Wenn der Patient neutral beraten würde, wäre das Problem viel geringer.

Aber auch die Patienten tun sich schwer mit dem Tumor zu leben. In der Protect Studie haben viele im Active Surveillance Arm sich nach einiger Zeit doch operieren lassen. Man will den Tumor einfach loswerden.

Georg

Horst1949
04.01.2018, 13:20
Genau 10 Jahre nach meiner bewusst nicht nervschonenden OP und einem am 02.01.2018 gemessenen PSA Wert von 0,001 ng/ml beende ich hiermit meinen Eröffnungsthreat und erkläre mich -was der liebe Hartmut S vor einiger Zeit vorausahnte- als GEHEILT.

Ich werde hier gerne weiterhin meine Werte/Veränderungen pp. im Profil ergänzen - auch werde ich gerne auf PNs antworten.
Aus dem Forum ziehe ich mich jedoch weitestgehend zurück - ich will die Gedanken an den Krebs nämlich auch "einstellen", sofern das möglich ist.
Eine angenehme Erfahrung i.S. Prostata hatte ich kürzlich anlässlich einer Weihnachtsfeier auf der Herrentoilette einer Kölschkneipe, wo ein Altersgenosse beim Wasserlassen unter Ächzen und Stöhnen große Schwierigkeiten hatte...
und ich pinkelte mit "jugendlichem" vollem Strahl lautstark in die Mitte des Beckens. Genugtuung oder Gemeinheit des Augenblicks, auf jeden Fall hat es MIR in diesem Moment gut getan.
Allen Freunden hier, Mitbetroffenen und Lesern des Forums...alles Gute Euch
Horst1949

Hvielemi
04.01.2018, 14:28
Lieber Horst,

Ich wünsche Dir weiterhin frohes, kräftiges und gesundes Pinkeln
und auch sonst alles Gute beim Verlassen unseres Jammertals!

Carpe diem!
Konrad

Briele
04.01.2018, 15:09
lieber Horst,
da freuen wir uns mit Dir, so soll es bleiben! Weiterhin alles Gute und Du weißt ja, an welcher Radfahrroute Du uns in den Sommermonaten antreffen kannst.
Herzliche Grüße, gute Wünsche
Briele und Rastaman