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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Symposium - Gemeinsam Gegen Krebs am 18. Nov in Frankfurt/Main



Günter Feick
14.11.2006, 12:44
Liebe Mitstreiter,

diesen Beitrag bringe ich noch einmal zu Eurer Kenntnis, um auf die Veranstaltung am 18. Nov. in der Deutschen Nationalbibliothek, Adickesallee 1 in Frankfurt/Main, hinzuweisen. Von besonderem Interesse ist für uns sicher der Veranstaltungsteil -

Konzepte zur Versorgung der Prostatakrebs Patienten -

Dieser Teil der Gesamtveranstaltung beginnt um 13.30 im "Sitzungssaal der Generaldirektion" (Raum 404) und hat folgende Struktur -

13.30 – 13.35 Einführung
Prof. Dr. W. Weidner
13.35 – 13.50 Erfahrungen und Erkenntnisse der Patienten mit Prostatakrebs
G. Feick
13.50 – 14.10 Prostatazentrum: Vorstellungen des Dachverbandes der
Prostatazentren Deutschlands e. V.
Prof. Dr. W. Weidner
14.10 – 14.20 Uro-onkologische Konzepte
OA Dr. G. Lüdecke
14.20 – 14.30 Radiotherapeutische Konzepte
PD Dr. G. Strassmann
14.30 – 14.50 Die Einbindung der niedergelassenen Urologen in ein
Kompetenzzentrum zur Versorgung von Prostatakarzinomen
Dr.J. Rudnick, Landesvorsitzender des Bundes der Deutschen
Urologen - Hessen
14.50 – 15.00 Allgemeine Diskussion und Zusammenfassung
Prof. Dr. W. Weidner

Der Ablauf der Gesamtveranstaltung ist weiter unten ersichtlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, würde aber den Veranstaltern bei der Planung behilflich sein. DieTeilnahme ist kostenfrei

Günter Feick

Symposium „Gemeinsam gegen Krebs“
Zukünftige Versorgungsqualität von Krebskranken
Unter der Schirmherrschaft der Hessischen Sozialministerin Silke Lautenschläger

Veranstalter
Hessische Krebsgesellschaft e. V
Dr. med. Klaus-Peter Schalk, Vorstandsvorsitzender
Veranstaltungsort
Deutsche Nationalbibliothek Adickesallee 1, 60322 Frankfurt
Organisation und Anmeldung
Dr. med. Klaus-Peter Schalk
Dr. phil. Ursula Haupt
Hessische Krebsgesellschaft e. V
Heinrich-Heine-Straße 44, 35039 Marburg
Tel: 0 64 21 / 6 33 24 Fax: 0 64 21 / 6 33 16
email: oeffentlichkeitsarbeit@hessische.krebsgesellschaft .de
www.hessische-krebsgesellschaft.de (http://www.hessische-krebsgesellschaft.de)

Die Hessische Krebsgesellschaft veranstaltet alle 2 Jahre das Symposium „Gemeinsam gegen Krebs“, zu dem Krebskranke, Angehörige von Betroffenen, Ärzte, Psychologen, Politiker, kurz alle Beteiligten und Interessierten, eingeladen sind. Dieses Jahr wollen wir in Vorträgen und Arbeitsgruppen moderne Strukturen zur Optimierung der Diagnostik und Behandlung von Krebspatienten diskutieren. Wo wird zukünftig der Tumorkranke diagnostiziert und therapiert werden? Wer legt die Therapie fest und wer führt sie durch? Soll der Patient seine Entscheidung aufgrund der Empfehlungen eines großen Zentrums oder auf der Basis der Gespräche mit dem Onkologen vor Ort und dem Hausarzt treffen? Muss zukünftig jeder Patient in einem großen Zentrum vorgestellt werden? Diese Fragen zeigen das Spannungsfeld zwischen einer heimatnahen Versorgung gegenüber einer hochspezialisierten wohnortfernen Behandlung auf

9.00 Eröffnung und Begrüßung
Dr. Klaus- Peter Schalk
Grußwort der Hessischen Sozialministerin
Silke Lautenschläger

Vorträge
Vorsitz: Prof. Dr. R. Engenhart-Cabillic/Dr. S. Siehl
9.15 Mindestmengen in der Diskussion - Ist Quantität gleich Qualität
Dr. H. Wetzel
9.45 Was ist und leistet ein Comprehensive Cancer Center (CCC)
Prof. Dr. U. Wagner
10.15 Alles unter einem Dach – wenn Spezialisten zusammen arbeiten. Konzept eines onkologischen Schwerpunktkrankenhauses
Prof. Dr. M. Wolf
10.45 Pause
11.15 Onkologische Schwerpunktpraxis – Welchen Nutzen kann ich als Patient erwarten
Prof. Dr. H. Tesch
11.45 Welche Versorgungsstruktur ist aus Sicht der Patient/innen wünschenswert
H. Schulte
12.15 Mittagspause
13.30 Arbeitsgruppen (paralell)
a) Brustzentrum
Prof. Dr. M. Kaufmann /PD. Dr. U.-S. Albert
b) Prostatazentrum
Prof. Dr. W. Weidner / G. Feick
c) Darmzentrum
Prof. Dr. K.-H. Link / B. Nied
d) Lungenzentrum
Prof. Dr. E. Jäger / PD Dr. J. Schirren
e) Krankheitsverarbeitung innerhalb der Familie
Dr. E. Staib-Sebler / Dipl.-Psych. B. Senf
15.00 Pause
15.30 Podiumsdiskussion
Was ist für die Versorgung von Krebskranken unverzichtbar, was verzichtbar
Prof. Dr. M. Kaufmann, Prof. Dr. K.-H. Link, Dr. H. Schindler, PD Dr. J. Schirren, H. Schulte, Dr. E. Staib-Sebler, Prof. Dr. H. Tesch, Prof. Dr. U. Wagner, Prof. Dr. W. Weidner, Prof. Dr. M. Wolf
Moderation: Dr. Klaus-Peter Schalk
17.00 Verabschiedung

Vorsitzende, Arbeitsgruppenleiter, Referenten
PD Dr. Ute-Susanne Albert, Universitätsfrauenklinik Marburg
Prof. Dr. Rita Engenhart-Cabillic, Universitätsklinikum Marburg/Gießen, Abt. Strahlentherapie
Günter Feick, Bundesverband Prostatakrebs-Selbsthilfe
Prof. Dr. Elke Jäger, Krankenhaus Nordwest Frankfurt
Prof. Dr. Manfred Kaufmann, Universitätsfrauenklinik Frankfurt
Prof. Dr. Karl-Heinrich Link, Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden
Barbara Nied, Deutsche ILCO
Dr. Klaus-Peter Schalk, Vorstandsvorsitzender Hessische Krebsgesellschaft
Dr. Hubert Schindler,Verbände der Krankenkassen in Hessen
PD Dr. Joachim Schirren, Dr. Horst Schmidt Klinik Wiesbaden
Hilde Schulte, Bundesvorsitzende Frauenselbsthilfe nach Krebs
Dipl.-Psych. Bianca Senf, Markus-Krankenhaus Frankfurt
Dr. Siegfried Siehl, Onkologische Schwerpunktpraxis Kassel
Dr. Elsbeth Staib-Sebler, Ketteler Krankenhaus Offenbach
Prof. Dr. Hans Tesch, Onkologische Schwerpunktpraxis Frankfurt
Prof. Dr. med. Uwe Wagner, Universitätsfrauenklinik Marburg, Stellvertretender Direktor CCC
Prof. Dr. Wolfgang Weidner, Urologische Universitätsklinik Gießen
Dr. HermannWetzel, Bundesärztekammer Berlin
Prof. Dr. Martin Wolf, Klinikum Kassel<!-- / message --><!-- edit note -->

GeorgS
17.11.2006, 20:06
Hallo Günter,

leider habe ich an diesem Tag seit langem einen anderen Termin.
Das Programm des Symposiums signalisiert im Gegensatz zu Kongressen eine gewisse Offenheit. Die Tatsache, dass der Vorsitzender einer PK-Selbsthilfegruppe zu Wort kommt, ist allein schon eine Palast-Revolution.

Vor ein paar Tagen habe ich die Tagesschau aus dem Jahre 1987 gesehen. In einem der Beiträge warnte ein Ärztefunktionär eindringlich vor Selbsthilfegruppen.
Morgen ist Günther Feick, ein Betroffener, Redner auf dem Symposium „Gemeinsam gegen Krebs“ in Frankfurt/M. :-)
Ich bin sicher, Du wirst unsere Perspektive kompetent darstellen.

Vielleicht könntest Du danach über die Ergebnisse berichten.


Herzliche Grüsse


GeorgS

Günter Feick
20.11.2006, 12:29
Hallo Georg und Mitleser,

gerne möchte ich die zwei wichtigsten Botschaften vom Symposium der Hessischen Krebsgesellschaft am letzten Samstag hier weitergeben. Grundsätzlich haben sich die teilnehmenden Mediziner klar positioniert für eine vertrauensvolle und praktische Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe. Zur Versorgung von Prostatakrebspatienten haben Prof. Weidner, Dir. Urologische Klinik, Uniklinik Gießen u. Marburg, Standort Gießen, Dr. Lüdecke, Dr. Strassmann und Dr. Rudnick, Vorsitzender des Bundes der Urologen (BDU) für Hessen, das Folgende vorgestellt -

*Die Urologische Klinik ist im Begriffe gemeinsam mit den niedergelassenen Urologen der Region ein Prostatazentrum zu organisieren.
*Das Prostatazentrum wird interdisziplinär arbeiten (Onkologen, Radiologen, Pathologen u. Urologen).
*Die Klinik befindet sich im Zertifizierungsprozess für die Anerkennung als Prostatazentrum nach den Richtlinien des Dachverbandes Deutscher Prostatazentren.

Hierzu hat Dr. Rudnick in einem mich nachdenklich machenden Beitrag die jetzige Situation und die Chancen der Behandlung des Prostatakrebses nach gelungenem Aufbau des Prostatazentrums dargestellt.

Besonders spannend und ertragreich für Patienten waren die Vorstellungen von Prof. Weidner und Dr. Rudnick zum Management der Patientendaten und den dadurch entstehenden Chancen. Alle klinischen Daten werden in einer elektronischen, interaktiven Datei erfasst, die kompatibel mit der hard- u. software aller Mitwirkenden des Prostatazentrums sein wird. Mit Hilfe dieses Teilens von Information sollen zum Beispiel wöchentliche Telephonkonferenzen stattfinden, zur gemeinsamen Beratung über Hochrisikopatienten (niedergelassene Urologen und Urologen in den Kliniken, Radiologen, Pathologen, Onkologen). Diese Form der Telemedizin ist im Raume Gießen erleichtert durch einen abgeschlossenen Forschungsauftrag und dem Verbleiben der Strukturen vor Ort.

Mein Redeversuch während des Symposium, habe ich weiter unten abgelegt. Damit möchte ich versuchen Lesern hier im Forum etwas mehr Detailinformation zu Thema Prostatzentrum zu geben, so wie ich es verstehe.

Günter

Erfahrungen und Erkenntnisse der Patienten

Die Gründe für das Entstehen eines Prostatakrebses und die Prozesse seines weiteren Fortschreitens sind gesichertes, medizinisches Wissen. Die verfügbaren Diagnosemittel zeichnen ein unmissverständliches Bild der Erkrankung in jedem Stadium, und sie geben klare Anweisungen für erfolgreiche Therapien. Die Therapie des Prostatakrebses ist sowohl standardisiert als auch gut dokumentiert und Behandlungsergebnisse aller Kliniken können von Patienten nachgelesen werden.

Diese Einleitung klingt nicht nur beruhigend, sie entspricht auch nicht der Wirklichkeit

Prostatakrebs ist eine sehr heterogene Erkrankung und die Biologie des Prostatakarzinoms ist uns nicht ausreichend bekannt
Viele Therapienebenwirkungen sind besser vorhersagbar als die Therapiewirkungen.
Die Langzeitergebnisse der älteren Therapieformen und Ergebnisse der neueren Therapieformen, lassen es zu, daß Onkologen, Hämatologen, Radiologen und Urologen ihre empfohlenen Behandlungsformen als jeweils konkurrenzfähig darstellen können

Wie können Patienten mit diesen Fakten umgehen?

Zu allererst müssen wir den Erkenntnisprozess zulassen, daß es bisher nur bedingt wirksame Mittel der Diagnose und Therapie bei Prostatakrebs gibt. Während der Dauer der heutigen Veranstaltung werden rechnerisch wiederum 10 Männer in Deutschland an Prostatakrebs versterben. Zu viele Opfer, zuviel menschliches Leid, zu großer Schaden für unsere Volkswirtschaft. Als Nächstes müssen wir uns fragen - wie können wir jetzt, heute die Risiken für Patienten minimieren und ihre Chancen für ein erfolgreiches Therapieergebnis maximieren?

Auf die Ergebnisse der Forschung zu warten, und ansonsten so weiter wie bisher zu verfahren, ist nicht akzeptabel vor dem Hintergrund der 12.000 Männer, die jedes Jahr in Deutschland am Prostatakrebs versterben. Aber die Forschung muß auch intensiviert werden, hier in Deutschland. Vergleichen wir die Ausgaben der Bundeshaushalte Deutschlands und der USA für die Forschung am Prostatakarzinom in den letzten fünf Jahren, so wird die Notwendigkeit dieser Forderung überdeutlich. Der US Bundeshaushalt hat in den letzten fünf Jahren insgesamt die Prostatakrebsforschung mit 400 Millionen Euro gefördert. In derselben Zeit waren es in Deutschland 5 Millionen Euro, oder 1,25% der Forschungsförderung der USA.

Wie können wir mehr erreichen mit den heutigen Möglichkeiten?

Geschaffen werden sollte und kann die Organisation des Zusammenwirkens der Mediziner gegen den Prostatakrebs. Durch Kooperation werden Synergien gehoben, Lücken geschlossen und Überschneidungen vermieden. Gemeinsames Handeln wird Prozesse ökonomischer gestalten und es werden damit die Mittel geschaffen, die für Intensivierung und Spezialisierung notwendig sind. Von einer Konsolidierung der Kenntnisse und Mittel werden Patienten und das Gesundheitssystem profitieren. Diese Kooperation hat einen Namen und der lautet - Prostatazentrum

Was erwarten Patienten konkret von einem Prostatazentrum?

Behandlungsqualität die mit den besten medizinischen Einrichtungen in Deutschland konkurrieren kann.
Verständliche Information für den Vergleich von Behandlungsergebnissen.
Umfassende Aufklärung über alle Behandlungsformen des Prostatakrebses, ihre Wirkungen und Nebenwirkungen, als auch Angebote der psychosozialen Betreuung und Kooperation mit den Selbsthilfeorganisationen.

Wie ist ein Prostatazentrum organisiert und wer kann als Prostatazentrum glaubhaft sein?
Ein Prostatazentrum ist der Verbund von Ärzten einer Region mit klinischem Nukleus. Das Zentrum ist eine interdisziplinäre, integrierte, medizinische Einrichtung. Das Ladenschild an der Türe macht allerdings noch kein Prostatazentrum. Gleich den Brustkrebszentren müssen Prostatazentren bestimmten Qualitätsnormen entsprechen und sich einem Zertifizierungsprozess unterziehen. Eine fortdauernde Berechtigung zur Führung des Prädikates Prostatazentrum müssen Qualitätskontrollen sicherstellen.

Welche Diagnose- und Therapieformen möchten Patienten mit einem Prostatazentrum vorfinden?

1. Transrektale Ultraschalluntersuchung mit Geräten der neuesten Version (Farbdoppler) plus Artifizielle Neuronale Netzwerk Analyse (ANNA) und PSA Tests mit vereinbarten assays. PSA Anstiegsgeschwindigkeit, Prostatavolumen und PSA Dichte gehören zur Standarddiagnostik
2. Neue Blut-/Krebsmarker und ihre diagnostische Anwendung werden durch die Urologische Klinik geprüft und mit den niedergelassenen Urologen vereinbart. Messungen der Knochendichte und Knochenumbauaktivität sind Teil des Diagnosestandards.
3. Routinemäßige Knochenszintigraphie wird ersetzt durch Bedarfsschema –erst ab PSA 10 und Gleason 4 + 3
4. Biopsien werden unter Einbeziehung von ANNA durchgeführt. Vor Biopsien wird die Möglichkeit einer Prostatitis abgeklärt. Biopsien zur Abklärung eines Prostatakrebses werden invasiven BPH Behandlungen vorgeschaltet
5. Histologie wird von auf Prostatakrebs spezialisierten Pathologen durchgeführt. DNA zytometrische Bestimmung, molekularbiologische Untersuchungen und radiologische Verfahren (MRT mit endorektaler Spule, PET-C11 Cholin, MRT plus USPIO) werden Patienten, zwecks Bestimmung der Aggressivität, Ausbreitung und Sensibilität des Tumors für bestimmte Therapieformen, angeboten.
6. Patienten erhalten eine schriftliche Standardaufklärung über PK Diagnose und Therapie, inklusive einer Information zu Prostatakrebs Selbsthilfegruppen. Auf Basis des interdisziplinären Konsils werden Patienten über alle im Zentrum für ihren Fall möglichen Therapien und weitere Behandlungsformen informiert. Frühe, niedrig dosierte Chemotherapie und neoadjuvante Hormonblockade wird angebote. Patienten werden befragt und beraten zu ihrer Partnerbeziehung und erwünschter Lebensqualität nach Therapie
Die Therapieentscheidung basiert auf Konsensus zwischen Patient und Arzt
7. Rehabilitation wird von der Klinik festgelegt und organisiert. Weiterbehandlung im Prostatazentrum wird standardisiert und mit der Klinik verabredet durch Festlegung auf Zielwerte.
8. Kooperationspartner des Prostatazentrums nutzen eine kompatible, interaktive software zur Führung der Patientendaten und Erinnerung an die vereinbarten Standards. Der Verbund interdisziplinär arbeitender Ärzte erfasst diese Daten nicht nur für die Beobachtung des Einzelpatienten, sondern auch für statistische Analysen der Verläufe, Therapiewirkungen, etc, aller Patienten, zum Zwecke medizinischer Beobachtungen, notwendig für Behandlungsoptimierung des Prostatakrebses insgesamt.
9. Ärzte des Zentrums verabreden ein Fortbildungsprogramm und laden Vertreter der Selbsthilfe zu ihren Qualitätszirkeln ein

Was sagen Mitglieder der Deutschen Gesellschaft der Urologie (DGU) zu therapeutischen Notwendigkeiten und den Möglichkeiten von Prostatazentren?

Die Herren Professoren Altwein, Gschwend, Miller, Wirth und Wolff empfahlen kürzlich (Quelle: Videokonferenzen, Dt. Krebsgesellschaft) –

1. Wichtig ist die Unterscheidung in Hochrisikopatienten und Patienten mit niedrigen Risiken. Patienten mit niedrigen Risiken werden öfter übertherapiert und sie würden mit einer aktiven Überwachungsstrategie gut behandelt werden können
2. Durch die neuen Diagnose- und Therapieverfahren wird es notwendig stadiengerechter, multimodal und interdisziplinär zu behandeln. Davon werden Patienten profitieren.
3. Für eine optimale Behandlung des Prostatakrebses ist die Therapie in einem Zentrum erforderlich.

Wenn die Manifestationen von Prostatagesundheit oder -krankheit nach dem Stand der heutigen Wissenschaft von Ärzten beobachtet und beachtet wird, kann Prostatakrebs zu einem Zeitpunkt erkannt werden, an dem mit großer Wahrscheinlichkeit die häufigste, bösartige Erkrankung des Mannes auch mit den heutigen Mitteln geheilt werden kann. Prostatazentren die alle diagnostischen Verfahren beherrschen, alle Therapieformen verstehen, interdisziplinär arbeiten, Studienergebnisse genau verfolgen und selber an Studien teilnehmen, können diese Aufgaben am besten lösen

Männer und ihnen Nahestehende wünschen und unterstützen die Organisation dieser Zentren, die ihnen endlich auch Chancen eröffnen, wie sie Aeskulap sei Dank, für Frauen durch die Brustkrebszentren geschaffen wurden. Bitte unterstützen Sie uns, machen Sie sich bitte die überzeugenden Argumente für die Schaffung von Prostatazentren zu eigen. Helfen Sie diese Zentren aufzubauen.