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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Libidoverlust nach radikaler Prostataentfernung



BurgerH
16.11.2006, 18:46
Hallo liebe Mitstreiter,

mich erreicht der Hilferuf eines Betroffenen, der nach seienr Prostata-OP einen totalen Libidoverlust erlitt.

Sein sexuelles Verlangen ist vollständig erloschen und auch seine Orgasmusfähigkeit, die nach einer OP, normalerweise solange die Hoden Testosteron produzieren, erhalten bleibt.

Der Betroffenen macht weder eine medikamentöse Hormonblockade noch wurde eine chirurgische (Orchiektomie) durchgeführt.

Sein Testosteronspiegel ist nach Aussagen seine Urologen auf dem Stand eines 40 jährigen.

Sein Arzt vermutet psychische Ursachen.

Wer hat gleiches erlebt und kann darüber berichten?

Aber bitte beachten, Betroffene, die unter Hormonblockade stehen, brauchen sich nicht zu melden, denn da ist der Libidoverlust "normal".

Gruß

Hansjörg Burger
Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar

Eren1950
17.11.2006, 09:12
hallo hansjörg,
wie lange ist die operation her? ich konnte in den ersten wochen auch nie daran denken, weil ich die totale inkontinenz hatte usw... ich denke auch, daß das eher psychisch bedingt ist. die familiäre verhältnisse sind auch wichtig, zb eine verständnissvolle ehefrau die zu ihm steht! man weiß ja diese sachen nie als außenstehende deshalb sollte er eher zu einem therapeuten gehen.
gruss
eren

BurgerH
17.11.2006, 09:30
Hallo Eren,

die OP war bereits in 08/2002. Onkologisch ist sie gut verlaufen, der PSA-Wert bleibt bis jetzt unter 0,01. Allerdings ist der Betroffene auch inkontinent.

Gruß

Hansjörg