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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wiedereingliederung?



condin
21.11.2006, 12:01
Hallo liebe Forummitglieder,

wieder einmal habe ich Probleme - diesmal mit der Wiedereingliederung
ins Arbeitsleben. Als Mitarbeiter in einem MediaMarkt mit stark
reduziertem Personal - wie überall - habe ich vom 15.11. bis 18.11.06
jeweils 2 Stunden versucht wieder mitzumischen. AAAAber -
da ich teilweise alleine war in der Abteilung wurde ich von den
Kunden kräftig aufgemischt - so daß ich innerhalb kürzester Zeit
oft in die Vorlage gepinkelt habe - bin ansonsten fast trocken.

Habe seit dem nachts wieder Angstzustände und Schwitzattacken.

(Meine OP war am 1. Juni 06 - und meine Krankenkasse drängelt
mich schon seit September mit wöchentlichen Anrufen wegen
einer Wiedereingliederung.)

Wer von Euch hat/te bei der Wiedereingliederung (ab wann - wie lange etc.) ebenfalls Probleme und welcher Art. Ich möchte mal erkunden,
ob ich der einzige Problemfall bin.

Für alle Antworten bedanke ich mich im voraus
Grüsse an Alle von
Josef Condin

Hans (GL)
21.11.2006, 21:29
Hallo Condin,

im Januar 2005 hatte ich nach der Operation Wiedereingliederung mit 2 Wochen a`4 Std. und 1 Woche m a`6 Std.

Die Stundenzahl des Planes bestimmt man mit seinen Urologen selbst, eine Verlängerung der Wiedereingliederungszeit ist möglich und wäre von unserer Betriebsärztin auch begrüßt worden.

Während der Wiedereingliederung arbeitet man so lange wie man sich fit fühlt. In dieser Zeit ist man vom Status her krankgeschrieben, das Entgeld zahlt die Krankenkasse.

Während dieser Phase hatte ich keinerlei Probleme und ich finde diese Zeit auch im nachhinnein als sehr positiv.

Jedoch - ein Jahr später-nach einer weiteren Operation- spielte mir mein Arbeitgeber übelst mit, was zu psychosomatischen Erscheinungen führte. Sie äußerten sich in Schlaflosigkeit, Herzrasen und sehr niedergeschlagener Stimmung. Hierzu hat mir mein Hausarzt und später ein Neurologe psychisch dämpfende und später aufhellende Medikamente verschrieben die mir sehr gut geholfen haben und ich z.T. auch heute noch nehme.

Ich wunsche Dir alles Gute

Hans

Hans-W.
23.11.2006, 15:42
Hallo liebe Forummitglieder,

(Meine OP war am 1. Juni 06 - und meine Krankenkasse drängelt
mich schon seit September mit wöchentlichen Anrufen wegen
einer Wiedereingliederung.)
Für alle Antworten bedanke ich mich im voraus
Grüsse an Alle von
Josef Condin

Hallo Josef, (oder sollte ich Dich lieber Alf nennen?),

Ich (54) bin zwar wegen meiner Ausgangssituation nicht operiert worden und selbstständig und somit nicht in einer vergleichbaren Situation aber ich würde mich auf keinen Fall von einer Krankenkasse hetzen und nötigen lassen. Nur Du und Deine Ärzte sollten entscheiden ob und wann Du wiedereingliederungsfähig bist.
Gruß,
Hans-W.