PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Liebe Not mit der DNA



Helmut.2
23.11.2006, 22:19
Besser so?

Gruß Helmut

WinfriedW
24.11.2006, 10:00
...
Leider kam die Werbung mit.

Wobei es eine leichte Übung wäre, den ganzen Müll heraus zu löschen. Wenn du mal den Button mit den beiden A oben rechts betätigst, dann siehst du klarer.

WW

WinfriedW
14.12.2006, 16:50
Besser so?

Gruß Helmut
Wenn du im Editorfenster auf den Button A/A oben rechts drückst, dann siehst du die Steuerzeichen und kannst die Werbung gezielt eliminieren.

WW

Helmut.2
17.12.2006, 19:42
Menschen unterscheiden sich genetisch stärker als erwartet

Die genetischen Unterschiede zwischen Menschen sind einer Studie zufolge deutlich größer als bislang erwartet.

Gentechnik-Labor
© dpa

Wie das Wissenschaftsmagazin "Nature" berichtet, könnte sich die Annahme als Irrtum erweisen, dass die sechs Milliarden Menschen auf der Erde zu 99,9 Prozent übereinstimmende Erbanlagen haben. Eine internationales Forscherteam überprüfte demnach das Fehlen oder mehrfache Vorkommen bestimmter Genabschnitte. Sie kamen bei Menschen unterschiedlicher Herkunft auf die überraschend hohe Zahl von 1447 Unterschieden in 2900 Genen.
Dies könnte erklären, warum Menschen eine unterschiedlich hohe Anfälligkeit für Krankheiten aufweisen oder verschieden auf Medikamente reagieren. Bisher hätten sich Forscher bei der Betrachtung des menschlichen Erbgutes vor allem darauf konzentriert, Fehler aufzudecken, hieß es in dem Bericht.
Mit dem neuen Ansatz, die so genannten Kopierzahl-Variationen zu untersuchen, sei klar, "dass jeder von uns ein einmaliges Muster von Zugewinnen und Verlusten kompletter DNA-Abschnitte hat", schreibt Matthew Hurles, Mitautor der Studie vom britischen Wellcome Trust Sanger Institute. "Eine der echten Überraschungen war, wie stark unsere DNA bei der Kopierzahl variiert. Wir schätzen, dass es wenigstens zwölf Prozent des Genoms sein könnten."
Anzeige
Laut dem Bericht wurden bei 16 Prozent der Gene, die mit Krankheiten in Verbindung gebracht werden, Kopierzahl-Variationen festgestellt. Dies gilt etwa für Erbkrankheiten wie das Katzenaugen- oder das Williams-Beuren-Syndrom sowie Schizophrenie oder Arteriosklerose. Möglicherweise könnten auch Nierenkrankheiten, Parkinson oder Alzheimer und eine verstärkte Anfälligkeit für Malaria und Aids ihre Ursache in Kopierzahl-Variationen haben.
Die Mitautoren Huntington Willard und Kevin Shianna vom Institut für Erbgut- und Wissenschaftspolitik an der Duke-Universität im US-Bundesstaat North Carolina betonten, es seien nun neue Studien notwendig, um die klinische Bedeutung von genetischen Unterschieden zwischen Menschen zu klären. Auch für die Evolution der Menschen könnte der neue Ansatz Erkenntnisse verschaffen: Bei 269 untersuchten Menschen aus Asien, Afrika, Amerika und Europa stimmten rund 89 Prozent der Kopierzahl-Variationen in allen Erbgut-Regionen überein. Beim Rest gibt es aber je nach Herkunft deutliche Unterschiede.
© AFP