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Thema: Erhöhter PSA-Wert

  1. #11
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    Danke für die Antworten, möchte auch nicht mehr mit meinen teilweise unnötigen Fragen nerven. Wir werden abwarten müssen.
    Wünsche euch einen schönen Sonntag

  2. #12
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    Sind doch keine unnötige Fragen. Krebs ist ein ernstes Thema und wer weiß schon wenn er oder ein Angehöriger damit zu ersten Mal damit zu tun hatte Bescheid.

  3. #13
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    Danke für ihr Verständnis, vor kurzem ist ein Nachbar an Prostatakrebs verstorben deshalb mache ich mich verrückt ich recherchiere auch viel im Internet was mich noch mehr beunruhigt am Dienstag haben wir einen Termin beim Urologen ich hoffe das die Stanzbiopsie so schnell wie möglich erfolgt

  4. #14
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    Anne, genau so hab ich es vor 2 Jahren auch gemacht, es hat mich auch nur imer mehr verwirrt. Jetzt mache ich das was mir mein URO sagt, gehe wenn es bewilligt wird in eine AHB auch wenn ich belächelt werde wenn mir immer wieder gesagt wird das man sich auf Ärzte nicht immer verlassen kann. Mir ist es so angenehm und ich Lebe viel lockerer. Ich habe immer gemeint im Internet kann ich mehr von Betroffenen lesen und kann man dann danach richten aber weit gefehlt, das meiste ist Theorie ach wenn es von vielen dann so rübergbracht wird als wenn es das einzige richtige ist. Nach einer Op "DaVinci" mussteich mich 12 Monate danach eine Bestrahlung unterziehen, die PSA Werte sind bis jetzt immer noch in Ordnung aber ich bin halt Inkontinent. Auch dagegen unternehme ich noch alles was man mir Empfohlen wird. So habe ich am 24.5. einen Temin in KH dort wird mir ein künstlicher Schließmuskel eingesetzt. Ich will ja wieder voll im Leben stehen und alles eine zeitlang vergessen können.

  5. #15
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    Ich wünsche ihnen viel Glück bezüglich der OP und das sich ihre Lebensqualität dadurch steigert.

  6. #16
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    Nach dem Recherchieren kommen ordnen und bewerten - sonst sind die Ergebnisse in der Tat verwirrend. Beim Ordnen der Fakten (oder Pseudofakten) hilft der Dialog mit Fachleuten und Betroffenen, beim Bewerten (wie gewichte ich die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten aufgrund meiner Lebenseinstellung) eher nur andere Betroffene. Wenn man sich lange genug "verrückt" gemacht hat kommt nach der Verwirrung eine Klarheit, die einem weiterhilft. Da Prostatakrebs in der Regel langsam voranschreitet ist genug Zeit sich damit auseinander zu setzen.
    Zuerst einmal würde ich oben den Link "Wichtige Links zum Thema Protstakrebs" anklicken und den ersten Rat herunterladen. Dort steht auch einiges zur Biopsie. Das ist leider keine so einfache Sache nach dem Motto: "gehe zum nächsten Urologen und laß' das machen und das Resultat sagt alles". Transrektal oder transperineal? Betäubung? Antibiotika-Prophylaxe? 10 Nadeln/24 Nadeln? MRT vorher? Oder nachher, weil - schlimmster Fall - keine Karzinomstelle getroffen wurde: dann könnte man annehmen, dass nichts da ist, aber eigentlich weiß man es nicht. Und PSA weiterhin erhöht und ansteigend, also dann doch MRT und erneute Biopsie (gut, die Wahl "erst MRT - dann Biopsie" hat man als Kassenpatient nicht, außer man zahlt selbst).

  7. #17
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    Um es ganz naiv zu sagen. Ich will die Krankheit nicht studieren ich will sie beherschen sonst beherscht sie mich.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Theorie kann man in Mengen im Internet finden ...
    Ich lasse mich von dieser Krankheit nicht so weit runterziehen,
    dass ich mich so Intensiv damit befasse.
    Schon möglich, lieber Michi, aber ich habe 'PSA-Alert' nicht im
    Internet gefunden, sondern der Autor kam aufgrund meiner
    Werte, die ich in myprostate.eu publiziert hatte, auf mich zu,
    um zu verstehen, warum der letzte Wert vor meiner RPE von
    der langjährigen Messreihe abweiche. Dieser Wert störte die
    ansonsten auf ein Prozent genaue Addition der beiden
    Exponentialfunktionen für PSA-BPH und PSA-BPS, guck [3].
    Klar, der 'falsche' Wert war von meinem Urologen unmittelbar
    nach der Biopsie abgenommen worden ...
    Ich habe mich lange mit H.H. Glättli über das Prognosepotential
    seiner mathematischen Methode unterhalten und bin überzeugt,
    dass damit bessere Prognosen erstellt werden können,
    als mit dem subjektiven Gleason-Score.
    Der Pferdefuss ist die erratische Störung der Auswertung durch
    Prostataentzündungen (was in meine erste Antwort an Anna
    einfloss).

    Was das Internet angeht, also auch dieses Forum, hat mir die
    intensive Beschäftigung mit der Krankheit schon ein deutlich
    längeres Leben eingebracht:
    Wäre ich ahnungslos beim Urologen geblieben, einem begnadeten
    Operateur, hätte ich Abirateron bekommen, dann Docetaxel,
    Cabazitaxel vielleicht noch und Exitus.
    Mithilfe der KSSG-Onkologie habe ich mir Enzalutamid schon
    vor der Zulassung erstritten, und habe an der Studie zur
    3.-Linien-Hormontherapie-VT464 teilnehmen dürfen.

    ich habe bereits 2012 ein erstes PSMA-PET machen lassen, als
    man das ausserhalb Heidelberg noch nicht mal buchstabieren
    konnte und Zweimal bisher PSMA-RLT bekommen und mehrere
    lokale Bestrahlungen. Mein PSA ist trotz extrem kurzen
    Verdoppelungszeiten heute, sieben Jahre nach der Erstdiagnose,
    nicht höher als damals.

    Klar, wir befassen uns mit vollkommen verschiedenen Problem-
    kreisen: Dein PSA ist stabil <0.07ng/ml (möge das immer so bleiben!)
    und Du befasst dich mit den Nebenwirkungen einer schlecht
    gelaufenen RPE.
    Was kümmern dich also Fragen nach einer siebten oder achten
    Krebs-Therapie?

    Ich war vom ersten Tag nach dem Katheterziehen dicht und
    befasse mich weiterhin mit einem lebensbedrohenden Krebs.
    Was kümmern mich AHB, REHA und der Einbau von Implantaten?

    Dementsprechend schreiben wir zu verschiedenen Themenkreisen.
    Es ist nicht so, dass "mich von dieser Krankheit ... so weit
    runterziehen (lasse), dass ich mich so intensiv damit befasse",
    sondern die Beschäftigung damit hat mir Jahre gegeben,
    in denen ich immer mal wieder schreiben durfte:
    "Ich bin glücklich!", auch heute.

    Das allerdings habe ich nicht der Krankheit zu verdanken,
    sondern meiner Doris, die zu Beginn unserer Partnerschaft
    auch nicht glaubte, dass die jemals so lange dauern würde.
    Dafür, lieber Michi, lohnte sich für mich jede Minute der
    Auseinandersetzung mit der Krankheit.

    Annas Vater wünsche ich sehr, dass er sich "danach" weder
    mit deinem, noch mit meinem Themenkreis auseinandersetzen
    müsse. Wenn doch, hat er das Glück einer sorgenden Tochter.

    Carpe diem!
    Konrad
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  9. #19
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    Ja, das Internet kann informativ, aber auch abschreckend sein.

    Als ich vor kurzem meine Beschwerden hatte, gab ich bei „Dr. Google“ folgendes ein:
    Bauchschmerzen, Lenden- Flanken- Rücken- u. Nierenschmerzen.
    Ergebnis: Leberzirrhose Endstadium.
    Als ich dann an eine Metastase dachte, fand google im Zusammenhang mit der Leberzirrhose gar nichts.

    Anne, alles Gute für deinen Vater!

    Gruss
    hartmut

  10. #20
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    Zitat Zitat von Hartmut S Beitrag anzeigen
    Ja, das Internet kann informativ, aber auch abschreckend sein.

    Als ich vor kurzem meine Beschwerden hatte, gab ich bei „Dr. Google“ folgendes ein:
    Bauchschmerzen, Lenden- Flanken- Rücken- u. Nierenschmerzen.
    Ergebnis: Leberzirrhose Endstadium.
    Och, Hartmut, das toppen meine Urologen locker:
    Bloss weil ich einen verengten Ureter und in der Folge mal 'ne Nierenkolik hab,
    drehen die mir doch glatt ein DD Malignes Ureterkarzinom an ...

    Die Biopsie wird diesen Verdacht pulverisieren.

    @Anna:
    Solche wilden Äusserungen immer erstmal einer Plausibilitätsprüfung unterziehen
    egal ob die vom Netz oder einem übermotivierten Doktor kommen.
    Dazu ist das schon mehrfach erwähnte "Grundwissen" von Ralf oben im gelben Link
    ein erstklassiges Hilfsmittel im Bereich Prostatakrebs.
    Auch wenn es kompliziert erscheint.
    Prostatakrebs ist nun mal kompliziert, weil man viel mehr darüber weiss, als über
    jede andere Krebsart. Das kommt dann dem engagierten Patienten zugute.

    Konrad

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