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Thema: Rpe, gs9,ht

  1. #21
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    Ich hatte mich daran orientiert, wie lange es dauert, bis das Testosteron den Kastrationsbereich wieder verlässt. Das sind, abhängig von der Dauer der ADT und dem Alter des Patienten durchaus bis zu 9 Monate oder länger.

    Kleine Flare-ups werden oft bei einer neuen 3-Monatsspritze beobachtet. Das soll ein Argument für Degarelix sein, heißt es.

    Georg

  2. #22
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    2 Wochen vorher ist besser als 2 Wochen später wie geplant! Besonders zu Beginn einer ADT kann es, bei erneuter Injektion des GnRH Analogons (Depotspritze), in seltenen Fällen zu vorübergehenden Testosteron Flares/Breakthroughs kommen, und die wären sehr schädlich (Morote 2007).
    if nothing's fails, it's not real life

  3. #23
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    Hallo zusammen,
    einen herzlichen Dank an Georg, Urologe und Low Road für die Informationen und Einschätzungen zu meiner Frage. Werde mir heute dann die etwas vorgezogene 3-Monats-Spritze abholen.
    Danke nochmals und euch allen eine gute Zeit,

    Thomas

  4. #24
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    Hallo zusammen,
    meine Therapie mit Pamorelin lief ja eine ganz Zeit vom PSA her ganz gut (meist <0,03). Seit Januar dieses Jahres ist der PSA am steigen:
    Jan 2019 : 0,08
    Apr 2019 : 0,24
    July2019 : 1,10
    daraufhin am 31.07.2019 PSMA PETCT in Homburg mit folg. Ergebnis:
    1. Mehrere teils vergrößerte intensiv PSMApos. (SUVpeak bis 35,8 links) Lymphknotenmetastasen beidseits iliakal.
    2. ca. 1,6 x 2,4 cm großer intensiv PSMApos. (SUVpeak 24,5) Lymphknoten perirektal/retrovesikal, eine LK-Metastase entsprechend.
    3. Retrosternale Struma links bei Z. n. Hemithyreoidektomie rechts (benigne) mit kernigem fokalem Uptake (SUVpeak 7,1) im linken Lappen. DD Malignom nicht auszuschließen, weitere Abklärung empfohlen.
    Der Urologe empfiehlt keine Op, keine Bestrahlung, .."da perirektal bzw. retrovesikal", könnte in diesem Fall gravierende Nebenwirkungen haben ohne Erfolgsgarantie.
    Strahlenarzt ist der gleichen Ansicht.
    Ich habe jetzt ab morgen 4 Bestrahlungen der Brustdrüsen, anschließend Einnahme von Bicalutamid.
    Würde mich freuen, Eure Meinungen/Erfahrungen dazu zu hören.
    Thomas

  5. #25
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    Hallo Thomas,
    Bin Leidensgenosse mit den starken Hitzewallungen. Mein Uro hatte mir dagegen auch Cyproteronacetat gegeben. Nachdem ich aber zu Hause den Beipackzettel gelesen hatte, hatte ich keine Lust mehr, mir zusätzlich zur Depotspritze (Leupro Sandoz) noch ein Antiandrogenmedikament reinzuziehen. Vom Bicalutamid 150 hatte ich unter anderem fiese Ekzeme an den Beinen bekommen. Ich habe beschlossen, mich einfach an die Hitzewallungen zu gewöhnen
    Die Brustdrüsenbestrahlungen hatte ich ja letztes Jahr auch bekommen. Die haben bei mir ein Kribbeln und leichte Spannungsgefühle im Brustbereich verursacht. So ein ähnliches Gefühl wie leichter Sonnenbrand. Das fand ich harmlos. Das Bicalutamid 150 hatte ich ja über mehrere Monate genommen. Die Hauptnebenwirkung war bei mir eine hohe Empfindlichkeit der Brustwarzen und des -Bereichs. Und, wie gesagt, zunehmende Hautprobleme. Aber immerhin ist meine Brust (oder muss ich jetzt Brüste sagen?) nur wenig größer geworden und sieht auch noch nicht weiblich aus. Also hatte diese Brustbestrahlung wohl auch was gebracht.

  6. #26
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    Hallo lutzi,
    vielen Dank für deine Informationen bzgl. Brustbestrahlung und Bicalutamid.
    Ich hatte heute meine erste (von 4) Brustbestrahlungen - mal sehen wie es wird.
    Bicalutamid habe ich die Stärke von 50 mg, da ich ja noch die Pamorelinspritze habe, die aber nicht mehr wirkt, s. Beitrag No. 24. Da ich ja momentan ja gar keine andere Möglichkeit habe, muß ich mich darauf verlassen (dass es einen Abfall bringt)
    Ich hatte ursprünglich ja "gehofft", daß es eine Oligometastasierung wäre, die gut behandelbar wäre mit OP oder Strahlen. Pustekuchen..., s. ebenfalls Beitrag 24.
    Thomas

  7. #27
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    Hallo zusammen,
    Tja, hatte gestern, nach 3 Monaten, wieder Blutuntersuchung. Der PSA ist jetzt bei 2,55 angekommen, ist also sehr flott unterwegs. Nach Brustbestrahlung nehme ich jetzt seit 25.08.19 zusätzlich zu der Pamorelin-Spritze tägl. 50 mg Bicalutamid mit der Hoffnung, den PSA - Werte zu drücken. Fürs Erste ist er aber seit dem 07.10.19 von 1,10 auf jetzt 2,55 gestiegen - unter Bicalutamid in den letzten 6 Wochen.
    Nochmal die letzten Daten: (Verlauf im Profil)
    PSA 10.1.19 0,08
    PSA 08.05.19 0,24
    PSA 23.08.19 1,75 (Hausarzt, ging aber immer konform mit Messung Uro)
    (Beginn Bica 25.08.19)
    PSA 07.10. 19 2,55 (VZ gegenüber 15.07. = 45 Tg)
    (VZ gegenüber 23.08. = 83 Tg)
    Beginn Bic)

    Vielleicht ist jemand im Forum der evtl. Aukunft geben kann über mögl. Zeitverlauf Bicalutamid, hat evtl. Erfahrung ob der PSA Wert noch sinken kann oder ob man evtl. mit stetiger Steigerung rechnen muss?
    Danke für die Mühe und
    liebe Grüße
    Thomas

  8. #28
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    Thomas,

    so wie es aussieht, bist Du resistent gegen Pamorelin geworden. Jetzt Bicalutamid zu ergänzen ist "old school". Lass Dir statt dessen Abirateron oder Enzalutamid zusätzlich verschreiben, diese wirken erheblich besser.

    Ansonsten frag Prof. Ezziddin in Homburg/Saar, ob er bereit ist, Deine Lymphknotenmetastasen mit Lu177 zu behandeln. Sag, Chemo würdest Du nicht vertragen.

    Georg

  9. #29
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    Hallo Georg,
    danke für deine Einschätzung. Werde nach seinem Urlaub mit dem Urologen sprechen - die Lu 177 wollte ich mir evtl. noch etwas aufbewahren, wäre ja gut wenn der PSA mit einer Hormontherapie noch eine Zeitlang in Schach gehalten werden könnte.
    Gruß
    Thomas

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