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Thema: Pollstimol vorerst nicht lieferbar

  1. #51
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    Ja, lieber Heribert, das ist ja das Fatale an dieser Lippenherpes-Historie! Eigentlich ging es ja um Pollstimol. Der Thread hat sich mittlerweile durch verschiedene anders beschriebene Postings in eine neue Richtung entwickelt. Und auch deswegen lässt mich das Gelesene aus Deinem Link 68 Jahre zurückblicken, als ich nämlich als unbegleiteter Jugendlicher in einem Jugendwohnheim in Hamburg-Rahlstedt untergebracht, wohl das erste Mal mit diesen Lippenbläschen so heftig konfrontiert wurde, dass die obere Lippe total das Ausehen von den auffälligen Lippen einiger afrikanischer Menschen aufwies. Es war nicht nur optisch weniger vorteilhaft für einen jungen Hamburger, sondern auch lästig und schmerzhaft. Ich kann mich aber nicht mehr erinnern, wie sich das wieder zurückgebildet hat und ob Medikamente eingesetzt wurden.

    Aus heutiger Sicht kann ich nur dringend zur sofortigen Nutzung der beschriebenen Medikamente raten, und weil diese Infektion hoch ansteckend ist, sollte das jeder im Umgang mit anderen Menschen beachten.

    Herzliche Grüße

    Harald


    "Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen"
    (Aristoteles)

  2. #52
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    Zitat Zitat von Harald_1933 Beitrag anzeigen
    Aus heutiger Sicht kann ich nur dringend zur sofortigen Nutzung der beschriebenen Medikamente raten, und weil diese Infektion hoch ansteckend ist, sollte das jeder im Umgang mit anderen Menschen beachten.
    Hallo Harald (weiterhin außerhalb des eigentlichen Themas 'Pollstimol),

    Fachleute gehen davon aus, dass 80-90% der Bevölkerung mit dem Herpes-Virus infiziert sind. Da brauchst man in puncto Ansteckungsgefahr jetzt nicht unbedingt die größten Befürchtungen zu haben. Der Ausbruch eines Herpes-Labialis, das man in sich trägt, vom Immunsystem aber normalerweise unter Kontrolle gehalten wird, ist am ehesten ein Hinweis auf eine vorhandene Schwäche des eigenen Immunsystems bzw. ein Indiz für die auslastende Beschäftigung der Immunabwehr mit einer oder mehreren anderen Erkrankungen, so dass das Herpes-Virus nicht mehr im Zaum gehalten werden kann - z.B. sogenannte "Fieberbläschen" bei einem grippalen Infekt.

    Was gegen eine ausgebrochene Herpes-Infektion hilft, daran scheiden sich die Geister. Es gibt da allerlei Empfehlungen aus "Großmutters Erfahrungsschatz", von Fettcreme über Zahnpasta bis hin zu Lippenstift. Auch die dafür entwickelten Virostatika (Aciclovir) wirken da nur sehr begrenzt. Bei viralen Infekten hilft oft leider nur Zeit und Geduld bis zum wirksamen Anspringen der eigenen Immunabwehr.

    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  3. #53
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    Zitat Zitat von rolando Beitrag anzeigen
    Was gegen eine ausgebrochene Herpes-Infektion hilft, daran scheiden sich die Geister. Es gibt da allerlei Empfehlungen aus "Großmutters Erfahrungsschatz", von Fettcreme über Zahnpasta bis hin zu Lippenstift. Auch die dafür entwickelten Virostatika (Aciclovir) wirken da nur sehr begrenzt. Bei viralen Infekten hilft oft leider nur Zeit und Geduld bis zum wirksamen Anspringen der eigenen Immunabwehr.
    - of topic -
    Hallo Roland,
    nicht alles was die kritische Literatur so hergibt, kann aus praktischer Erfahrung bestätigt werden. Besonders wenn es um die nicht so harmlosen Infekte wie bei Herpes labialis et simplex geht. Aciclovir und Penciclovir stoppen die weitere Entwicklung des Virus und geben damit dem Immunsystem die Chance die Herpesvieren zu inaktivieren. Für Herpes Zoster Betroffene (Gürtelrose, Gesichtsrose) kann es auf jeden Fall, wenn rechtzeitig eingesetzt, die Postzosterische Neuralgie verhindern.

    Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  4. #54
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    Ach Vitamin B12 Spritzen könnten helfen.
    http://www.vitaminb12.de/krankheiten/
    Damit wurde u.a. meine damalige Gürtelrose erfolgreich behandelt.

    Gruss
    hartmut

  5. #55
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    Huhu zusammen,

    lieben Dank für Eure Antworten. Mein Gatte hat ja ein sehr umfangreiche Krankheitsbilder und scheint beim Verteilen derselben ständig 'hier' gesagt zu haben.
    Anscheinend infiziert man sich gleich/ kurz nach der Geburt mit dem Virus. Ist ja auch wurscht, denn hat man ihn, begleitet einen das Thema das ganze Leben.
    Wir sind z Hause 3 Geschwister: mein Vater hatte diesen Lippenherpes, meine Mama nicht. Meine Schwester (Erstgeborene) hat es ganz schlimm erwischt. In der Pubertät (Mitte der '70er Jahre) wurde es so schlimm bei ihr, dass Großteile des Gesichts mit diesen Bläschen bedeckt waren. Sie wurde dann in der Uniklinik in Göttingen über Jahre sensibilisiert, bekam Spritzen mit hochdosiertem Hühnereiweiß. Irgendwann hat das auch geholfen, aber es dauerte Jahre. Heute hat sie das Problem seltener und auch nur noch an der Lippe. Bei meinem Bruder 'blüht der Herpes nur, wenn er erkältet ist und ich kenne das gar nicht. Auch mein Mann konnte mich in 32 Jahren nicht infizieren.
    Bei ihm kommt es schnell zu Ausbruch: Sonne, Stress, ruckzuck geht es los. Er hat so ziemlich alles probiert (inkl. Vitamin B12 Injektionen). Das einzige, was funktioniert sind tatsächlich die Lippenstifte. Selbst sein Hautarzt, der auch darunter leidet, konnte dank den Dingern wieder Hochgebirgstouren machen.
    Ich sag mal, am besten, man hat sowas gar nicht erst...
    LG Christine

  6. #56
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    Hallo,
    Lakritze, besser gesagt Süßholzzucker oder Glycyrrhizinsäure soll Herpes-Viren bekämpfen:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-344266.html
    Viele Grüße
    PeterPan

  7. #57
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    Wäre super, wenn es hier nur um Pollstimol gehen würde.
    Jedes mal klicke ich mich hier rein, in der Hoffnung, dass Pollstimol wieder offizell in Deutschland zu haben ist und stelle dann fest, dass es um euer schxxxx Herpes geht.
    Wenn euch das Thema so sehr beschäftigt, dann macht euch doch einen Herpes-Thread auf.
    Viel Spaß dabei ;-)

  8. #58
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    Eieiei, welche Laus ist Dir denn über die Leber gelaufen??? Es soll Menschen geben, die neben ihrer Krebserkrankung auch noch andere (heftige) Baustellen haben. Pardon, wenn es nicht genehm ist, hier darüber zu schreiben...

  9. #59
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    Gegen Herpes: Saubere Luft

    Zitat Zitat von Snoopy1958 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    mein Mann hat Herpes simplex, also Lippenbläschen.
    Nun ist es Zeit, auch mal von meinen Herpes-Erfahrungen zu berichten:
    Wintersmog, also einfache Dreckluft, ist für mich Gift.
    Eine der Wirkungen sind sehr schmerzhafte Fieberbläschen, Herpes,
    mit verkrusteten, aufgerissener und blutender Unterlippe.
    Das tritt vor allem auf, wenn ich tagelang Dreckluft saugen musste
    und dann durch Wetterwechsel die Sonne auf die Lippen scheint.
    Sei das durch eine Kaltfront, die die Luft reinigt, sei das kurzfristig oberhalb
    des Nebels im Schnee, oder durch meine spätherbstliche Reise auf die Kanaren,
    um ebendiesem Dreck auszuweichen.
    Dieses Jahr auf Gomera ist nichts passiert, weil im Spätherbst die Luft auch
    zuhause ausserordentlich sauber war wegen des vielen Windes, womit ich bei
    meinem erfolgreichen Rezept gegen Herpes bin:

    Saubere Luft!

    Das ist nach meinen Erfahrungen ein Feinstaubgehalt von weniger als 20μg/m3,
    was im Unterland und in Grosstädten nur bei kräftigem Westwind erreicht wird.
    Deswegen bin ich ja einst nach Lappland und später in die Voralpen gezogen,
    wo es nur grad einen Drittel der Smogtage gibt im Vergleich zum Unterland.

    Eine Bemerkung doch noch zu den bisher erwähnten Mitteln:
    Seit etwa einem Jahr substituiere ich Vitamin B12 mit dreimonatlichen Spritzen.
    Könnte sein, dass dies zu der bisher Herpes-freien Herbst-Winter-Saison beiträgt.


    Carpe diem!
    Konrad


    PS@Ralf
    Tomaso hat sich wohl im Ton vergriffen, aber im Grunde hat er recht:
    Ab dem oben zitierten Beitrag #48 geht es nicht mehr um Gerstenpollen,
    sondern nur noch um dieses 'scheixxxx Herpes'.
    Das könnte man tatsächlich abtrennen, denn das ist, vor Allem für Chemo-
    Patienten, ein durchaus wichtiges Thema, das einen eigenen Theread verdient.

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