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Thema: Vorstellung

  1. #131
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    Günter, Du hast mir dafür noch etwas zum Googlen gegeben. Dafür weiss ich jetzt auch was "Mea culpa" heisst.
    Ich konnte dafür nicht mal Deinen Namen richtig schreiben, mea culpa. Diesmal sollte es passen.

    Franz, danke für den nützlichen Link zum Umrechner.

  2. #132
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    Hallo zusammen,
    ein Update von mir. Anlässlich einer Darmspiegelung wurde die Strahlenproktitis bestätigt. Der Arzt bot mir zur Behandlung dieser Proktitis (ca. 10 cm Ausbreitung) eine Koagulationstherapie mittels einer APC-Sonde vor.
    Nun meine Frage: Hat jemand von Euch schon diese Behandlung bei einer Strahlenproktitis gehabt und wenn ja, welche Erfahrung habt Ihr mit dieser Behandlung gemacht ?

  3. #133
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    Hallo,
    am 08.04.2019 hatte ich nun meinen nächsten Termin beim Urologen zwecks erneuten 3 Monats Hormonspritze. Dabei wurde ein Anstieg des Testosteron von 0,11 ng/ml auf 0,30 ng/ml festgestellt.
    Bedeutet das, daß ich auf eine Hormonresistenz zu steuere, oder sind solche Erhöhungen noch akzeptabel ? Der PSA Wert ist dagegen auf 0,23 mg/l gefallen.

  4. #134
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    Ich habe meinen Urologen auf den Anstieg meines o.a. Testestoron angesprochen. Er meinte der Wert sei in Ordnung. Wenn ich im Basiswissen hier nachlesen, steht dort aber der Wert sollte kleiner als 0,2 sein.
    Was soll man nun glauben ?

  5. #135
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    Ein Anstieg des Testosteronwertes bedeutet keine Resistenz, die zeigt sich über den PSA Wert.

    Der Testosteronwert sollte kleiner als 0,2 sein, dies ist aber manchmal nicht ganz einfach zu erreichen. Die Messungen von Testosteronwerten können auch abhängig von verschiedenen Faktoren schwanken. Diese stehen wahrscheinlich auch im Basiswissen. Im Moment kannst Du nur die nächste Messung abwarten und sehen, ob diese wieder unter 0,2 liegt.

    Georg

  6. #136
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    Danke Georg für den Hinweis,
    kann denn die Bluttransfusion (ca 3 Wochen vor der Blutwertemessung) zu dem Anstieg des Testosteronwertes auch beigetragen haben ?

  7. #137
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    Hier hatte ich im Basiswissen nachgelesen und das hatte wir dann doch Sorgen bereitet:

    8.5.1 Wenn der Testosteronspiegel nicht inden Kastrationsbereich abfällt.
    Es ist bei einer antihormonellen Therapie außerordentlich wichtig, dass der Testosteronspiegelin den Kastrationsbereich abfällt. MehrereStudien haben gezeigt, dass die Behandlungsergebnisse deutlich schlechter sind, wenn einTestosteronspiegel von ≤0,2 ng/mℓ nicht erreichtwird. Aus diesem Grunde ist es ebenfalls wichtig, dass der Testosteronspiegel überwacht wird.Aus mir unerklärlichen Gründen weigern sichauch heute noch viele Urologen besonders hartleibig, dies zu tun. Sie verweisen dann meist aufden doch zufriedenstellenden Abfall des PSAWertes und meinen, mit dessen Bestimmen hätten sie genug getan. Dieser Abfall ist aber nurein Sekundäreffekt der „Spritze“. Für einen Diabetiker und seinen Arzt ist es ganz selbstverständlich, dass der Primäreffekt der Insulinspritze misst, nämlich ob der Blutzuckerspiegel im„grünen Bereich“ liegt, und nicht irgendeinSekundäreffekt.Tatsächlich kommt es in etwa 35 % der Fälle vor, dass der Kastrationswert nicht erreicht wird,der Testosteronspiegel zu hoch bleibt.Es gibt dann zwei Möglichkeiten, dies zu verbessern:
    ➢ Wechsel des GnRH-Analogons,
    ➢ Wechsel von einem GnRH-Analogon aufeinen der beiden verfügbaren GnRH-Antagonisten oder umgekehrt, je nachdem, was ursprünglich verwendet wurde.

  8. #138
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    Die Leitlinien fordern, dass der Testosteronwert unter 0,5 ng/ml fallen soll, dies wird bei einigen Patienten jedoch nicht erreicht. Dann sollte man das Medikament wechseln um zumindest die 0,5 ng/ml zu erreichen.
    Das Basiswissen hat Recht, die Hormontherapie wirkt um so länger, je tiefer der erreichte Testosteronwert ist, am besten unter 0,2 ng/ml. Wenn er aber einmal auf 0,3 ng/ml steigt, ist das natürlich nicht so gut als wenn er immer unter 0,2 ng/ml bleibt, aber "man muss damit leben". Wenn Du bisher immer 0,2 ng/ml erreicht hast, würde ich das Medikament nicht wechseln sondern die weiteren Messungen abwarten.

  9. #139
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    Besten Dank, das werde ich dann machen.

  10. #140
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    Zitat Zitat von Guenter77 Beitrag anzeigen
    Danke Georg für den Hinweis,
    kann denn die Bluttransfusion (ca 3 Wochen vor der Blutwertemessung) zu dem Anstieg des Testosteronwertes auch beigetragen haben ?
    Keinesfalls, dafür sind die 3 Wochen viel zu lang. Testosteron wird innerhalb weniger Stunden verstoffwechselt und muss dann wieder nachgeliefert werden.

    Franz

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