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Thema: Vorstellung

  1. #11
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    Danke für die Info. Noch eine Frage bevor ich morgen zum neuen Urologen gehe. Würdet ihr die Biopsie beim Urologen oder in einer Klinik vorziehen ? Kann man sich eine Sedierung bei der Biopsie wünschen ?

    Beste Grüsse,
    Guenter

  2. #12
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    Sedierung ist allemal angenehmer, ohne gehts auch, das muss man sich aber heutzutage nicht mehr geben. Sedierung geht imho nur im KHS. Vor der Biopsie ist eine Woche Antibiotika-Einnahme angesagt.
    R.

  3. #13
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    Zitat Zitat von Reinhold2 Beitrag anzeigen
    Vor der Biopsie ist eine Woche Antibiotika-Einnahme angesagt.R.
    Meines Wissens reicht die Einnahme eines Antibiotikums am Abend vor der Biopsie. Anschließend wird die Medikation im Ermessen des behandelnden Urologen noch 1-3 Tage fortgesetzt.

    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  4. #14
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    Moins,
    Biopsie habe ich im Universitätsklinikum machen lassen !
    ich würde die nie beim Urologen machen lassen.
    Habe eine Woche vorher Antbiotikum bekommen, hat der Urologe selbst " angeordnet "

  5. #15
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    Hallo,
    ich komme gerade zurück von dem neuen Urologen. Aufgrund meiner letzten Herzkatheder Behandlungen mit neuen Stents muss die Biopsie in den Januar 2018 geschoben werden. Grund dafür ist das Medikament Clopidogrel das ich wegen der "drug eluting" Stents nehmen muss.
    Grundsätzlich befürwortet der Professor nach der Biopsie und den Patalogie Ergebnissen eine Betrahlung anstelle einer OP. Grund dafür sei meine Erkrankungshistorie und letzlich auch mein Alter. Die Biopsie kann er selber in seiner Praxis durchführen. Lt seiner Aussage fast schmerzfrei (Spritzen in die Prostata) unter lokaler Betäubung. Vorher wird der Darm auf Bakterien o.ä. untersucht und ein angepasstes Antibiotikum gereicht.
    Biopsie unter MRT werde von der GKV nicht bezahlt und empfiehlt er deswegen auch nicht. Bei meiner Diagnose "Inhomogen vergrösserte Prostatahyperplasie" würde man wohl aussagefähiges Material mit der "normalen" Biopsie bekommen (12-14 Stanzungen).

    Ich bin etwas skeptisch bei dieser Bestrahlungs Aussage, aber ich denke ich gedulde mich bis nach der Biopsie. Oder fällt euch sonst etwas ein was man in der langen Wartezeit noch tun kann.

    Beste Grüsse
    Guenter

  6. #16
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    Zitat Zitat von Guenter77 Beitrag anzeigen
    fast schmerzfrei
    Das ist ein SEHR dehnbarer Begriff. Da ich eine Memme bin, wäre die Einschränkung "fast" für mich ein KO-Kriterium.

  7. #17
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    Moin Günter,
    a)ein mpMRT bei Erstbiopsie übernehmen die gesetzlichen KV's bisher nicht, Ausnahmefall AS aktive Beobachtung und nicht 100%iger Befund. Eine 12er Biopsie bei Deinen Werten sollte o.k. sein
    b)lokale Betäubung da tue ich mich etwas schwer, es gibt jede Menge Urologen die Sedierung mittels Dormicum oder Propofol können, das ist das gleiche Verfahren wie bei Magen- und Darmspiegelungen
    und m.E. nach das anstrebenswerte, eine schwache Anästhesie im Krankenhaus wäre etwas zu viel des guten
    c)bei den Komorbiditäten(Herzkatheder etc.) wird es nicht einfach Operateur und Anästhesisten zu überzeugen zu operieren, die haben ungern Problemfälle mit Komplikationen auf dem OP Tisch, ich denke bei aktueller Evidenzlage ist die Strahlentherapie (IMRT / IGRT Verfahren) eine gleich gute Lösung
    d)die angezeigte Antibiotikathematik finde ich ausreichend
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
    SHG Prostatakrebs Pinneberg
    Dies ist die Ansicht eines Betroffenen und keine fachärztliche Auskunft
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  8. #18
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    Das "schlimmste an einer Biobsie ist das man erschrickt wenn der Urologe auslöst.
    Ich bin ja zur Zeit in einer REHA und da unterhält man sich ja nit Leidensgenossen und die haben mir versichert das es nicht einfach war überhaupt noch einen Operatör zu finden der nach Bestrahlung noch eine OP durchführt da ja das Gewebe geschädigt ist. Es sind auch sollche Patienten hier die auch noch längere KH-Aufenthalte hatten wie ich der sofort operiert wurde. Das ist keine Theorie aus einem Buch sondern es sind Tatsachenberichte. Das hier in eine Onkologische REHA-Klinik.

  9. #19
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    @Michi1,
    wenn ich das richtig lese meinst Du, dass eine Strahlenterapie u.U. komplizierter oder zeitmässig länger dauern kann als eine OP ??
    Also der Hauptgrund für die Meinung des Urologen war a-die Krankheitshistorie, b-mein Alter, c-die mögliche Inkontinenz nach einer OP unter Berücksichtigung von Punkt a und b. Nach seiner Ansicht ist die Gefahr der Inkontinenz bei iner OP sehr hoch.

    @Guenther
    danke für deine ausführliche Beschreibung, der Mist ist halt, dass man solange in Ungewissheit leben muss. Meinst du ich sollte mir noch eine andere Meinung direkt aus einer Klinik einholen ?? Aber ich befürchte, dass da bei meiner Gesundheitslage nicht viel anderes herauskommt, oder ??

    Beste Grüsse,
    Guenter

  10. #20
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    @ Guenter

    Wenn du Zeit und Lust hast, gehst du irgendwann auf diese Seite:

    http://myprostate.eu/

    meldest dich an und vergleichst deinen Fall mit hunderten anderen. Da bekommst du auch einen Überblick über die verschiedenen Therapien, die andere Betroffene gewählt haben.
    Gruß
    R.

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