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Thema: Vorstellung

  1. #41
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    Zitat Zitat von Guenter77 Beitrag anzeigen
    Halo Konrad,
    besten Dank für Deine Hinweise. 14 Tage vor der Biopsie wurde der PSA mit 25,9 wemittelt. Lt. dem Profs sollen nun die weiteren Untersuchungen erfolgen, er macht mir hierzu die Termine. Die Hormonbehandlung soll auch kurzfristig erfolgen. Nach meiner Erfahrung mit meinem ersten Urologen hat dieser mir nun ein paar Tage zum Sinkenlassen des Ergebnisses und zur Selbstinformation gegeben. Damit kann ich im Moment gut umgehen.

    Beste Grüsse,
    Günter

    Gleason 9 und PSA 23, da würde ich vor Bestrahlung eine PSMA-PET durchführen.
    Eine Metastasierung in Lymphknoten und/oder Knochen ist bei diesen Ausgangswerten leider möglich
    und sollte VOR Bestrahlungsplanung gewusst werden.
    ----------------------------------------------------------
    Meine Kommentare stellen keine verbindliche Auskunft dar,
    sondern spiegeln meine PERSÖNLICHE Meinung und Erfahrung
    wider und können keine direkte Beratung und Behandlung
    vor Ort ersetzen

    Gruss
    fs
    ----------------------------------------------------------

  2. #42
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    Danke für den Hinweis, ich habe meinem Urologen eine email geschrieben und um eine Stellungnahme zur einer PSMA-PET Untersuchung gebeten.
    Soeben erhielt ich einen Termin bei Radiologen zu einem CT und zu einer Skelettszintigraphie zum 18.12.2017.
    Mal sehen was da noch alles kommt.

    Beste Grüsse,
    Günter

  3. #43
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    Dazu musst du aber viel Zeit einplanen. Bei mir hat das zusammen über 8 Stunden gedauert. Bei der Skelettsintigraphie muss man nach dem Einspritzen vom radioaktiven Komtrastmittel 2 Stunden warten und in der Zeit mindestens 2 Liter trinken.So wars auf jeden Fall bei mir.

  4. #44
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    Hallo Günther,

    ich selbst habe den Termin für die Skelettszintigrapie abgesagt und statt dessen ein PSMA PET/CT gemacht. Dies ist auch bereits ein Ganzkörper-CT. Das Problem ist vor allem, ob Deine Krankenkasse diese Untersuchung zahlt.

    Unser Urologe schreibt: "Eine Metastasierung in Lymphknoten und/oder Knochen ist bei diesen Ausgangswerten leider möglich". Das ist freundlich formuliert. Ich würde sagen, es ist leider sehr wahrscheinlich. Aber besser ist: "Gefahr erkannt, Gefahr bekämpft".

    Ohne das PSMA PET/CT stellst Du u.U. nach der Operation fest, dass der PSA Wert nicht auf Null zurückgeht. Dies ist der Fall, da noch Metastasen da sind.

    Georg

  5. #45
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Dazu musst du aber viel Zeit einplanen. Bei mir hat das zusammen über 8 Stunden gedauert. Bei der Skelettsintigraphie muss man nach dem Einspritzen vom radioaktiven Komtrastmittel 2 Stunden warten und in der Zeit mindestens 2 Liter trinken.So wars auf jeden Fall bei mir.
    Ich habe einen Termin um 12.00 Uhr mittags und man sagte mir, ein Liter Wasser mitbringen plus 4 Std. Zeit. Mal sehen, aber ich denke, ich komme damit klar.
    Danke für Deine Info.

    Beste Grüsse,
    Günter

  6. #46
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Unser Urologe schreibt: "Eine Metastasierung in Lymphknoten und/oder Knochen ist bei diesen Ausgangswerten leider möglich". Das ist freundlich formuliert. Ich würde sagen, es ist leider sehr wahrscheinlich. Aber besser ist: "Gefahr erkannt, Gefahr bekämpft".
    Georg
    Ja, ich warte mal was mein Urologe dazu meint. Eine OP ist bei mir z.Zt. nicht vorgesehen, sondern Hormontherapie und Bestrahlungen.
    Danke für Deinen Hinweis.

    Beste Grüsse,
    Günter

  7. #47
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    Hallo Georg,
    ich habe soeben eine mail von meinem Urologen erhalten. Er sieht das PSMA-PET-CT auch als eine mögliche und sinnvolle Bildgebung zum weiteren Ausschluss von Metastasen oder des lokalen Staging. Leider bezahlt, lt. Urologe, die KV diese Untersuchung nicht. Die Kosten würden für mich bei EUR 700,00 liegen.
    Was mir noch nicht ganz klar ist, wäre das PSMA-PET-CT on top auf die anderen Unersuchungen, oder macht man das anstelle des CT plus Skelettsintigraphie.

    Muss oder sollte ich noch was zu der Hormontherapie wissen ? Gibt es das Unterschiede in den gespritzen Präperaten ? Der Urologe möchte so bald wie möglich damit beginnen .

    Beste Grüsse und vielen Dank für Eure Hilfestellungen
    Günter

  8. #48
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    ganz egal was Du nun selbst dazu zahlen mußt....wünsche Dir das ALERBESTE....wir drücken Dir die Däumchen...
    Daß mir der Hund das Größte sei , sagst Du als Mensch sei Sünde.
    Der Hund ist mir im Sturme treu - der Mensch nicht mal im Winde.

  9. #49
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    Hallo Günther,

    ein PSMA PET/CT für 700 Euro ist ausgesprochen preiswert. Da würde ich mich bei der durchführenden Klinik noch absichern. Sonst kostet es über 2000 Euro. Ein zusätzliches CT ist nicht erforderlich, dies wird beim PSMA PET/CT ja mit gemacht. Das Knochenszinitigram ist bei einem PSMA PET/CT an sich entbehrlich, wird aber von der Versicherung anstandslos bezahlt.

    Zur Hormontherapie schrieb Konrad: "Hierzu auch den Kardiologen beiziehen." Ein wichtiger Hinweis. Die Hormontherapie erhöht das kardiovaskuläre Risiko - teilweise weil Muskelmasse in Fett umgewandelt wird. Das Medikament Degarelix/Firmagon soll dieses Risiko nicht haben. Dies wird aber selten verschrieben und ist Deinem Urologen wahrscheinlich nicht geläufig.

    Georg

  10. #50
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    Zitat Zitat von Georg_ Beitrag anzeigen
    Zur Hormontherapie schrieb Konrad: "Hierzu auch den Kardiologen beiziehen." Ein wichtiger Hinweis. Die Hormontherapie erhöht das kardiovaskuläre Risiko - teilweise weil Muskelmasse in Fett umgewandelt wird. Das Medikament Degarelix/Firmagon soll dieses Risiko nicht haben. Dies wird aber selten verschrieben und ist Deinem Urologen wahrscheinlich nicht geläufig.
    Das Medikament Firmagon (Wirkstoff - 'Degarelix') birgt ebenfalls kardiovasukläre Risiken, allerdings weniger als die bereits lange zur Verfügung stehenden GnRH-Analoga Enantone, Trenantone, Lucrin (Leuprorelin), Profact (Buserelin), Zoladex (Goserelin),...,.
    Siehe hier: https://link.springer.com/article/10...120-015-0013-1
    Kann mir nicht vorstellen, dass einem einigermaßen auf Höhe der Zeit befindlichen Urologen der GnRH-Antagonist Firmagon nicht geläufig ist. Sehr wahrscheinlich möchte er aber dieses Medikament nicht so gerne einsetzen, weil es erstens 4-wöchig injiziert werden muss, zweitens etwas teurer ist als die GnRH-Analoga und drittens oft schlecher vertragen wird als die Agonisten.

    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

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