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Thema: Psa fällt nach Bestrahlung nur knapp unter 1

  1. #21
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    Lieber Hartmut,
    inzwischen ist es nicht mehr zwingend erforderlich eine Überweisung beim Proktologen vorweisen zu können, das geht auch mit der Versichertenkarte. Andererseits sollte man grundsätzlich seinen Hausarzt bei allen Erkrankungen mit einbeziehen, der natürlich auch eine Überweisung zum Proktologen ausstellen kann.
    Wie schon gesagt, ist der Proktologe der Facharzt für den Enddarm, der Dir nach der Bestrahlung solche Probleme macht.
    Gruß Heribert

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    (Luciano de Crescenzo)

  2. #22
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    Lieber Kanarenvogel (hartmut),

    wurde dir zur Bestrahlung keine Prophylaxe verordnet?

    Versuche es doch einmal mit Mutaflor.
    Dieses Medikament bereinigt die Darmflora. Baut sie wieder auf.
    Es hilft gegen Verstopfungen und gegen Durchfall (wie in deinem Fall).
    Mir hat diese "Gabe", die kühl gelagert wird, sehr geholfen.
    Den Tipp hatte ich einmal von Heribert erhalten.

    Lieber Heribert, die Flohsamen habe ich, aufgrund deiner aktuellen Lage verbannt.
    Einen Zusammenhang mit deiner Neuerkrankung gibt es sicherlich nicht, aber ich lese gerne . . . .
    und reime mir dann "jegliche Eventualitäten zusammen.
    Ich weiß, es ist Blödsinn, aber so tickt nun einmal mein Gehirn.
    Mein unlogischer (logischer Verstand) sagte mir immer schon, dass Zucker schlecht, und Fett gut ist.
    Dazu brauchte ich keine "Studie"
    Neue Erkenntnisse haben es bestätigt.
    Ich wusste auch, dass Milch nicht schlecht sein kann, wie es nun erkannt wurde.

    Gruss
    hartmut

  3. #23
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    Moin Hartmut,

    ich antworte einmal hier, muss erst einmal meine Emails aufräumen.

    Ich verwende diese:
    Mutaflor Kapseln Darmtherapeutikum.
    Je nach Krankenkasse und Verwendung (Krankheitsbild) werden die auch vom Arzt verschrieben.

    http://mutaflor.de/

    Gruss
    hartmut

  4. #24
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    Hallo Hartmut,

    Mutaflor Kapseln sind bestens geeignet die Darmflora zu ihrem Wiederaufbau nach der Medikation von Antibiotika, Chemotherapeutika und anderen Bakterien abtötende Medikamenten einzunehmen. Bei der Bestrahlung werden in Zellteilung befindliche Körperzellen, nicht nur Krebszellen, auch Schleimhautzellen in die Apoptose geschickt. Das kann unter anderem zur Strahlenproktitis führen.

    Gruß Heribert

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    (Luciano de Crescenzo)

  5. #25
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    Hallo zusammen,
    ich wollte mal einen kleinen Update machen. Ich war mittlerweile wegen meiner anhaltenden Probleme bei einer Darmspiegelung. Dabei wurde ein Polyp entfernt und im Enddarm wie erwartet eine leichte irreparable Strahlenschädigung der Schleimhaut festgestellt. Desweiteren wurde ein Geschwür im Enddarm festgestellt, aber ich bekam weder genauere Angaben zu der Strahlenschädigung, noch zu dem Geschwür es wurde eine Salbe verschrieben welche bei bedarf aufzutragen ist. Ich habe ja immer das Tallent, dass wenn etwas schief gehen kann so wird das bei mir auch passieren, irgendwie zieh ich das negative an wie ein Magnet. Ich weiß nun nicht was ich weiterhin machen soll auch mein Hausarzt hat beim Gespräch nicht viel dazu sagen können. Ich wurde ja vor der Bestrahlung darüber aufgeklärt welche Nebenwirkungen die Bestrahlung haben kann, aber dass gerade ich davon betroffen bin und dazu noch die 3jährige Hormonbehandlung mit allen Nebenwirkungen, ich bin im Moment ganz schön bedient. Der einzige Lichtblick, mein PSA Wert ist innerhalb eines Jahres von 10,4 auf 0,37 gesunken und ich hoffe das geht auch noch etwas so weiter.
    Gruß, Hartmut

  6. #26
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    Hallo Insel-Fan,

    ein Polyp bedeutet ja nun nicht viel.
    Hat man diesen Polypen genauer untersucht?
    Erst danach entscheidet sich, ob du öfter eine Darmspiegelung machen solltest.

    Enddarm wie erwartet eine leichte irreparable Strahlenschädigung der Schleimhaut festgestellt. Desweiteren wurde ein Geschwür im Enddarm festgestellt, aber ich bekam weder genauere Angaben zu der Strahlenschädigung, noch zu dem Geschwür es wurde eine Salbe verschrieben welche bei bedarf aufzutragen ist.
    Da halten sich die Ärzte leider sehr bedeckt.
    Keine Krähe hackt der anderen Krähe ein Auge raus (oder so ähnlich).

    Frage einmal beim Arzt nach, welche genaue Behandlung nun erforderlich ist.
    Es kann doch wohl nicht sein, dass man dich bei dieser Diagnose "Geschwür" mit einer Salbe abspeist.
    Wechsel notfalls den Arzt.

    lieber heribert, ich habe die mutaflor kapseln in den letzten tagen genommen.
    mein bauchweh (wo ich vermutete, es kommt vom darm), haben die aber nicht wegbekommen.

    Gruss
    hartmut

  7. #27
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    Liber Hartmut,
    Zitat Zitat von Hartmut S Beitrag anzeigen
    lieber heribert, ich habe die mutaflor kapseln in den letzten tagen genommen.
    mein bauchweh (wo ich vermutete, es kommt vom darm), haben die aber nicht wegbekommen.
    nun hast Du immer noch zwei Möglichkeiten:
    Kommen die Beschwerden vom Abdomen, könnte Buscopan helfen, kommen die Beschwerden von der Bauchmuskulatur, helfen normale Schmerzmittel oder Wärmflasche.
    Aber wie Du weißt bin auch ich kein Arzt und kann Dir nur aus meiner persönlichen Erfahrung berichten

    @ Kanarenfan: Was bei Deiner Strahlenproktitis als Geschwür bezeichnet wird ist voraussichtlich ein Strahlenulkus, also eine Ablösung von tieferen Schichten der Darmschleimhaut. Das sollte auf jeden Fall behandelt werden um Fistelbildung zu verhindern, da dort Darmbakterien eindringen können, die letztlich die Darmwand durchstoßen und Fistelgänge verursachen.
    Die richtige Adresse dafür ist der Proktologe, also ein besonders ausgebildeter Arzt für den Enddarm. Viszeralchirurgen haben in aller Regel eine proktologische Sprechstunde.

    Gruß Heribert

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    (Luciano de Crescenzo)

  8. #28
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    Warum sagt mir das denn der Gastroenterologe dann nicht, er hat ja immerhin auch gesagt dass so eine Strahlenproktis so gut wie jeder Bestrahlte bekommen würde und man da auch nix dagegen machen könnte. Aber von dem Enddarmgeschwür hat er mir nix gesagt.

  9. #29
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    Hallo Helmut,

    der Strahlentherapeut hat sicher einen Aufklärungsbogen vorgelegt. Ich hoffe, Du hast noch die Kopie davon. U.a. wird darin beschrieben, dass es zur Strahlenproktitis kommen kann, und seltener zu Fistelbildungen. Ein Vorzeichen für eine mögliche Fistelbildung ist ein Strahlenulcus. Das heißt nicht, dass sich daraus zwangsläufig eine Fistel bildet. Zunächst ist das nur eine Läsion der Darmmukosa, in der sich Darmbakterien vermehren können.

    Gruß Heribert

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    (Luciano de Crescenzo)

  10. #30
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    Hallo,
    ich wollte mich mal wieder melden. Meine Darmbeschwerden sind leider nicht besser geworden, eher schlechter, immer noch Durchfall und immer mal wieder Blut auf dem Toilettenpapier, mal mehr mal weniger. Neulich hatte ich mal wieder Blähungen bei der Arbeit und ich habe bemerkt, dass da wieder etwas in die Hose gegangen ist, auf der Toilette angekommen sah ich dann die Bescherung, ein dicker Schleimpropfen mit Blut, wenn das jetzt immer schlimmer wird weiß ich echt nicht mehr weiter. Mein Psa Wert ist leider auch nur noch von 0,37 auf 0,34 gesunken, also eher stagniert da habe ich jetzt schon Angst vor dem nächsten Termin im Juni da kann ich dann wohl davon ausgehen dass er wieder steigt. Und ist das dann schon das erste Zeichen dass die Hormontherapie noch gut einem Jahr keine Wirkung mehr zeigt, oder dass die Bestrahlung versagt hat, oder gar beides ?
    Ich habe jetzt natürlich schon wieder sehr große Angst vor dem was auf mich zukommen wird.
    Gruß Hartmut

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