Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 16 von 16

Thema: Fragen zu Nebenwirkungen von Xtandi

  1. #11
    Registriert seit
    12.03.2008
    Ort
    bei Köln/Bonn und rund ums Mittelmeer
    Beiträge
    1.401
    Lieber Burkhard,

    Fachpathologische Begutachtung: Gering differenziertes, mikroazinäres, partiell duktales Adenokarzi-nom, Gleason-Score: 5+4=9 28.09.2015 CT: Deutlich inhomogene Organvergrößerung mit An-hebung des Blasenbodens, kein organüberschrei-tendes Wachanstum, keine regionalen oder para-aortalen Lymphknotenmetastasen, Verdacht auf Metastasierung im Bereich des rechten Sitzbeins und des rechten Schambeins
    Meine Einschätzung als Betroffener möchte ich dir mitteilen:

    Ich würde sofort versuchen den Primärtumor loszuwerden, ob RPE, oder TUR-P mußt du ausloten, wer in diesem Stadium sich da ran wagt.
    Es gibt Studien, die auch im metastasierten Zustand die Tumorlastsenkung als OS Gewinn sehen. mikroazinäres = azini Sensibilität ist aufgrund des hohen GS nicht endlich.

    Die Zeit der Ansprache von 1. oder 2. second line ADT nutze bitte.

    Der partielle duktale Anteil gehört raus. ( Ohne dich zu ängstigen )

    Wahrscheinlich wird der angehobene Blasenboden auf Dauer zu hohen Restharnmengen führen und dich zum öfteren Wasserlassen zwingen. (Nieren ?)

    Zu Xtandi habe ich persönlich keine Erfahrungen gemacht. Es wird sowohl eine Verstärkung bei Abi als auch bei Xtandi durch die Einnahme von Fetten/Ölen in der Literatur beschrieben, welche als Verstärker fungieren. Die Pharma wird natürlich hierüber keine Studien ins Leben rufen.
    Einige verstorbene Mitbetroffene konnten mit Abi so fast 2 Jahre hinausziehen und die Dosierung halbieren.
    Mit der Halbierung sind die NW stark zurückgegangen.

    Der von Dieterkarl gemachte Vorschlag mit Cannabidiol trage ich mit, lindert Unwohlsein, fördert den Appetit, sorgt für guten Schlaf usw. - wurde hier mehrfach ausgeführt -

    Zur Behandlung von Lebermetastasen/Knochenmetastasen würde ich als weitere Ergänzung - neben Radium 223 Xofigo - die Luthetium 177 als Tumorspezifische Therapieformen noch anführen.
    Als fokale Therapie der Leber könnte sich sowohl die Radiofrequenzablation als auch die Radiochemoembolisation noch eignen, wenn keine andere Therapieform möglich ist.

    Bei der RFA werden Sonden durch die Leiste bis zur Leber vorgeschoben, mit einer gewisse Spannung die Wärme erzeugt, die Hitze wird einwirken gelassen und die M. perforiert und zerstört. Ist dein Immunsystem noch intakt, bestehen gute Aussichten, dass absterbenenden TZ die T - REG = Gedächtniszellen trainieren.

    Die Forschung ist hier besonders aktiv und auf Basis der Inhibition der Restriktionspoints im Apoptosezyklus sind nicht nur Studien in der Mache, sondern das erste Medikament ( Keytruda ) ist in USA auf dem Markt.
    ODM 201, Atezolizumab ( Tecentriq ) Padelipofin, JNJ-56021927 plus sind in der pipeline und in klinischen Studien.

    Es gilt einfach OS zu gewinnen, denn die Therapie beim PCa wird sich in Zukunft grundlegend verändern.
    Ich möchte dir mit meinen Ausführungen auch Mut machen um Entscheidungen zu treffen, die deine Tumorlast senken.

    @Hi Klaus,

    dass ich dich lese ist ein rares Ereignis.

    je nach Therapie ca. alle 3-4 Monate ........ und unbedingt einen,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, kompetenten Onkologen ..................der nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießt.
    Bei unseren früheren Diskussionen haben wir aber noch den Ansatz diskutiert. "Hoher Input an Schulmedizin bei guter körperlicher Verfassung"
    Das ist keine Kritik, ich habe da ja immer einen anderen Standpunkt eingenommen.

    Aber nach so vielen Verstorbenen Mitbetroffenen aus dem Verein der Schwerbetroffenen habe ich immer wieder versucht, die Therapien nachzuvollziehen und mußte feststellen, dass im Endstadium die Hinwendung zu den komplementären Therapien nicht mehr griffen, aber stark linderten.

    Besonders bei Peter aber auch bei Rudolf besonders ausgeprägt.

    Somit gehe ich vollkommen konform mit deiner Erkenntnis. Schulmedizin+komplementär Medizin gehört zusammen. Denn die Auszeiten aus der Schulmedizin ist LQ pur.

    Streichle deinen treuen Weggefährten von mir

    mit herzlichem Gruss
    Hans-J.

  2. #12
    Registriert seit
    27.03.2007
    Ort
    Oberfranken
    Beiträge
    293
    Zitat: Hans j. Streichle deinen treuen Weggefährten von mir.


    Das find ich ja völlig daneben.

  3. #13
    Registriert seit
    12.03.2008
    Ort
    bei Köln/Bonn und rund ums Mittelmeer
    Beiträge
    1.401
    Das find ich ja völlig daneben.
    Bitte kläre mich auf, denn ich hatte es anders gemeint. Sollte es anders sein, war es auch nicht bös gemeint. Bin halt nicht auf dem letzten Stand.
    Kein Grund, meine Nichtinformiertheit direkt als völlig daneben zu bezeichnen. Du kannst es ja richtig stellen und kannst von mir eine anständige Antwort und Anteilnahme erwarten, sofern dein Hund nicht mehr lebt.

  4. #14
    Registriert seit
    27.03.2007
    Ort
    Oberfranken
    Beiträge
    293
    Mensch Hans, da hab ich ja was völlig falsch gelesen. Sorry, sorry, sorry. Da war "ich" völlig daneben.
    Ich hoffe Du nimmst mir Das nicht übel. Also nochmal in aller Form..... Entschuldigung.


    Das ist aber lieb das Du Dich noch an Ihn erinnerst. Er war ja auf allen Treffen des Arbeitskreises mit dabei. Leider ist er im Frühjahr 2014 nach fast 16 Jahren verstorben.


    LG klausi

  5. #15
    Registriert seit
    12.03.2008
    Ort
    bei Köln/Bonn und rund ums Mittelmeer
    Beiträge
    1.401
    Alles OK Klaus.

    Grüsse mir den Josef ( Sepp ) wenn du ihn siehst. Dir alles Gute, vielleicht lesen wir uns wieder einmal.
    Bin auch nicht mehr oft hier, denn die schulmedizinische Ausrichtung auf die Zielgruppe der wenig schwer Betroffenen ist stark hier vertreten.

    Schwerbetroffene - nach wie vor - werden stiefmütterlich behandelt. Da hat sich wenig geändert die letzten Jahre. Die bescheidenen Änderungen in weiterführenden Therapien werden mit zu hohen Nebenwirkungen erkauft.

    Der neue Ansatz - die Immunkontrolle über das PCa- geschehen - wieder zu erlangen, ist somit eine große Chance. Aber solange eine Keytruda Jahrestherapie noch ca. 120.000 $ kostet, wenig Aussicht auf Erfolg.

    Lieben Gruss
    Hans

  6. #16
    Registriert seit
    27.03.2007
    Ort
    Oberfranken
    Beiträge
    293
    Hallo Hans, da wird Er sich freuen.


    Tja, viele Freunde unter Ärzten hab ich auch nicht. Aber Einer reicht ja.(Gott sei Dank)

    Nur das mich mein Urologe und der Onkologe am Ende der Sitzung immer fragen " Was machen Wir jetzt ?"

    deprimiert mich schon manchmal.


    Würd mich auch freuen von Dir wieder zu hören. Alles Gute für Dich und das Alles so bleibt wie es soll.

    LG klausi

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •