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Thema: Löwenzahnwurzeln effektiver als Chemotherapie?

  1. #11
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    Hallo Georg,

    hier liegt die Aussage im Detail: leaf extract, also Blattextrakt stoppt PCa, flower und root extract, also Blüten- und Wurzelextrakt nicht.
    Ich muss etwas ähnliches damals gelesen haben, weil ich mich bewusst für Blätterextrakt entschieden hatte.
    Meine Bezugsquelle war übrigens das sog. Kraftfuttermischwerk (Google findet es).

    Detlef

  2. #12
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    An dieser Stelle vielleicht ein paar zusätzliche Infos von Dr. Retzek:

    Löwenzahn – Blätter hemmen Brustkrebszell-Wachstum (über ERK-Mechanismus), nicht aber Blüten/Wurzel-Extrakt.

    Löwenzahn – Wurzel hemmt Brustkrebszell-Metastasierung – nicht aber Blüten/Blätter

    Löwenzahn – Blätter hemmen Prostatakrebs-Metastasierung – nicht aber Blüten/Wurzel

    Die Metastasierung wird sowohl durch Hemmung der Matrix-Proteinasen gehemmt, als auch über die Hemmung der Fok

    Siehe hier: http://www.homeopathy.at/loewenzahn-...cum-officinale

  3. #13
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    Muggelino,welches Pulver nahmst Du und in welcher Dosierung?

  4. #14
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    Von diesem hier 1 TL, wie hier unter #8 beschrieben:

    http://kraftfuttermischwerk.net/prod...miumqualitaet/

    Mehr dürfte auch nicht schaden.
    Das wäre vielleicht sogar was für Konrad, denn es soll gegen Bluthochdruck helfen, gut für die Nieren sein und den Speichelfluss anregen.
    Aber vermutlich reicht ihm die Studienbeweislage nicht aus...

  5. #15
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    Zitat Zitat von Muggelino Beitrag anzeigen
    Aber vermutlich reicht ihm die Studienbeweislage nicht aus...
    Da hab ich was von hohem Kaliumgehalt des Pulvers gelesen.
    Das wär schon mal gut für mich, denn trotz 50mmol Kalium/d
    lieg ich immer noch etwas unter dem empfohlenen Blutwert von
    3.5 - 5.1mmol/l. Nun haben wir auf 60mmol/d erhöht, aber wenn
    das Löwenzahnpulver auch noch diuretisch wirken sollte, wär das
    doppelt gut. Dass das Pulver dann auch noch ein paar Krebszellen
    in den Tod triebe, wäre ja schon jenseits der kühnsten Träume ...
    Unt das vertrocknete Kuchenstück von soeben mal wieder richtig
    einspeicheln können beim Kauen - Ja, warum nicht?

    Übrigens:
    Zu meiner gegenwärtigen PSMA-Lu177-Radiorezeptor-Ligandentherapie
    gibt es auch keine abgeschlossenen Studien. Mindestens die Metastasen
    macht es weg und den PSA senkt es. Damit überlebe ich wohl auch
    ein Bisschen länger.
    Ganz ohne Studien, denn ich bin nicht derjenige in diesem Forum, der
    stets auf Evidenz und Studien pocht. Im Gegenteil, ich nehme gern
    auch mal an Studien teil, deren Ausgang ja keineswegs vorbestimmt ist.

    Konrad

  6. #16
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    Löwenzahn neu aufgebrüht

    weil es das Thema "Löwenzahn" schon gibt, mache ich kein neues auf, sondern hänge meine Gedanken zum Löwenzahn hier an.


    Löwenzahn – Allgemein


    Nachdem im Thema „BPS-Arbeitskreis Fortgeschrittenes PK – noch aktuell?“ sich einige Beiträge überraschend mit der Alternativmedizin/Schulmedizin beschäftigten und dabei mehrmals der Löwenzahn erwähnt wurde möchte ich versuchen hier den aktuellen Stand der „Forschung zum Thema Löwenzahn/Nahrungsergänzung/Prostatakrebs“ herauszufinden.

    Löwenzahn (Taraxacum officinale) gilt momentan als die Wunderpflanze schlechthin. Besitzt Vitamine, Mineralstoffe und wenig Kalorien (wie andere Gemüsepflanzen übrigens auch).
    Er soll bei der Blutreinigung, Verdauung, bei Rheuma, Akne und vielen anderen Beschwerden helfen. Und seit einigen Jahren auch bei Krebs. So die Werbung.
    Am besten frisch als Salat, als smoothie oder als Tee.

    Löwenzahn frisch:
    Lässt sich leicht sammeln und ist schnell zubereitet. Rezepte finden sich jedes Frühjahr in vielen Zeitungen.
    Trotzdem Vorsicht: Löwenzahn enthält Bitterstoffe, Harze und Terpene die nicht jedermann verträgt. Und er kann ab einer bestimmten Menge zu einer Löwenzahnvergiftung führen.
    Verantwortlich dafür ist wohl der Bitterstoff „Taraxacin“.
    Nach kurzer Zeit Übelkeit, leichtes Erbrechen, Magenschmerzen. Musste ich selbst erleben als ich vor etlichen Jahr ein halbes Glas „Löwenzahnpesto“, ca. 150 ml verzehrt hatte (weil es schmeckte, mein PK war damals noch nicht entdeckt). Konnte drei Tage nichts essen und einen Tag nichts trinken.

    "Daunderer et al" stuft den Löwenzahn Taraxacum off. als schwach giftig ein (Bitterstoffe bewirken superazide Magenbeschwerden,). Über den Bitterstoff Taraxacin gibt es einiges an Literatur.
    Daunderer erwähnt als beobachtete giftige Dosis 10 Löwenzahnstängel, das dürfte leicht in meiner Pesto-Portion enthalten gewesen sein.
    Wieder mal der uralte Spruch: "Die Menge machts"


    Literatur: z. B. "Roth, Daunderer, Kormann - Giftpflanzen, Pflanzengifte" ständig neue Auflagen.




    Löwenzahn – Nahrungsergänzungsmittel
    Komfortabler ist die Einnahme von Löwenzahnkapseln, Pulver und ähnlichen Produkten. Hier sollte es keine Überdosierung geben. Höchstens überteuerte Präparate.
    Löwenzahnpräparate, meist Pulver aus Wurzeln oder Blüten werden u. a. zur Nahrungsergänzung bei Krebs, auch bei Prostatakrebs empfohlen. Geht man auf die entsprechende Internetseite kann man Schlagzeilen wie diese lesen:
    „Ich hatte noch 3 Wochen zu leben…., Löwenzahnwurzeln verzehrt…., Krebs weg!
    „dieser Extrakt heilt Krebs in 48 Stunden !“
    48 Stunden, ich bin bescheiden, mir würde schon eine Heilung in 48 Wochen reichen oder die Aussicht auf Heilung überhaupt, irgendwann.
    Diverse Studien finden sich zu Löwenzahnextrakten und Krebszellen im Labor. Mal helfen die Inhaltsstoffe der Wurzel, mal die der Blätter, mal die Blüten, je nach Krebsart und Labor.
    z. B. Sigstedt et al. (2008): Evaluation of aqueous extracts of Taraxacum officinale on growth and invasion of breast and prostate cancer cells.
    in:https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18425335

    Aktuell habe ich Hinweise auf eine neue Studie aus Kanada gefunden, die im Frühjahr 2017 angelaufen ist. z. B. unter

    https://www.businessinsider.de/winds...extrakt-2017-6

    Kennt jemand aussagekräftige neuere Studien über Löwenzahn (Taraxacum officinale) als Nahrungsergänzung beim PK?


    Optimist


  7. #17
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    Löwenzahnwurzelpulver

    Hallo zusammen,

    hier 2 Links u dem Thema. Memorial Sloan Kettering Cancer Center in USA rät davon ab bei hormonsensitiven Krebsarten, insbesondere Brustkrebs.
    https://www.mskcc.org/cancer-care/in...erbs/dandelion
    https://www.mskcc.org/cancer-care/in...erbs/dandelion

    Beste Grüße

    Johan

  8. #18
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    Danke Johan,

    für die links zum Löwenzahn, ist 2 mal der gleiche. Hast du den 2. link noch?

    Gruß vom Optimist

  9. #19
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    @Hvielemie
    Der Kaliumgehalt des Blutes ist irrelevant. Entscheidend ist, wieviel der Körper in die Zellen pumpen kann. Deshalb kann nur gelten, maximal Kalium zu sich zu nehmen. Gersson hatte Krebs (unter anderem) mit Kalium geheilt. Man darf nur nicht zu viel auf einmal nehmen, da ein zu hoher Blutwert Störungen verursacht. Deshalb stündlich etwas nehmen (Gersson gab stündlich Gemüsesäfte mit extra Kalium).

  10. #20
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    Hallo Mitleser,
    nur so als Info. Meine Frau und ich essen von Kindsbeinen an (da wo wo herkommen, gehört das zu den Grundnahrungsmitteln) im Frühjahr immer jede Menge Löwenzahnsalat, selbst gestochen natürlich. Und seit einigen Jahren macht meine Frau mit Hilfe der gelben Blüten einen sogenannten "Löwenzahnhonig". Das ist ein wässriger Auszug der Blüten, der mit Zucker angereichert und eingedickt wird. Irgendwelchen Einfluss auf die Entwicklung von Prostatakrebs hatte das bei mir aber, leider, offensichtlich nicht.
    Gruß Arnold

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