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Thema: Steigender PSA-Wert

  1. #61
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    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    Wie wähle ICH die denn? Das macht doch der absendende Pathologe? Allerdings versteht sich doch von selbst, dass eine Probe mit Tumor gesendet wird, auch wenn das bei mir offenbar nicht so war (worüber ich mich immer noch wundere).

    Ich dachte, dass die archivierten Proben immer in Paraffin liegen? Warum ist diese Anmerkung so wichtig? ist das nicht Routine?
    Nein Paraffinblöcke sind NICHT Routine, sonst werden nur die schon verarbeiteten und vorgefärbten Objektträger geschickt (kostengünstiger) (und nur DIE MÜSSEN aufgehoben werden, aber die meisten archivieren zumindests zeitweise auch die Blöcke).
    Da kann Pathologe 2 dann nur draufschauen. Bei Paraffinblöcken kann der Zweitgutachter weitere Schnitte und z.B Immunhistochemie nachmachen.
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    Meine Kommentare stellen keine verbindliche Auskunft dar,
    sondern spiegeln meine PERSÖNLICHE Meinung und Erfahrung
    wider und können keine direkte Beratung und Behandlung
    vor Ort ersetzen

    Gruss
    fs
    ----------------------------------------------------------

  2. #62
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    So, den Befund der DNA-Zytometrie habe ich erhalten. Die DNA-Zytometrie wurde ebenfalls von der Pathologie des UKE in Hamburg durchgeführt.


    Zitat:
    "Auf Wunsch des Patienten wurde an den Stanzen 6. und 7. eine DNA-Zytometrie des Prostatakarzinoms durchgeführt.

    Diese ergibt einen diploiden Chromosonensatz. Dieser Befund passt zum Gleason-Grading 3+3=6.
    Somit ergeben sich keine weiterführenden, zusätzlichen Aspekte.
    "


    Gibt es dazu von euch zusätzliche Anmerkungen?

  3. #63
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    Hallo Jens,

    aus meiner Erinnerung ist bei diploidem Chromosomensatz eine Bestrahlung z. B. per IGRT empfehlenswert!

    Ergänzung: https://www.krankenhaus-dueren.de/im...Zytometrie.pdf

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  4. #64
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    Hallo Jens,

    Mit diesem Ergebnis kannst Du wirklich ganz entspannt den nächsten PSA Wert abwarten, somit weiter AS machen. Diploider Chromosomensatz ist das beste, was gefunden werden konnte für die Gleason 3+3 Krebszellen (alle gesunden Zellen sind ja auch diploid, bei einem 3-er kann man ja auch streiten, ob das überhaupt schon Krebs ist).

    Alles Gute weiterhin für die AS
    Tritus

  5. #65
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    Zitat:
    "Auf Wunsch des Patienten wurde an den Stanzen 6. und 7. eine DNA-Zytometrie des Prostatakarzinoms durchgeführt.

    Moin

    Macht das eigentlich generell Sinn? Auch nach einer RPE? Da es sicherlich kein Standard ist, wie sieht das mit den Zusatzkosten aus?

    VG

    Ulli

  6. #66
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    Zitat Zitat von Unverwüstlicher Beitrag anzeigen
    aus meiner Erinnerung ist bei diploidem Chromosomensatz eine Bestrahlung z. B. per IGRT empfehlenswert!
    ist das so? Bei meinen bisherigen Werten??




    Zitat Zitat von Ulli68 Beitrag anzeigen
    Macht das eigentlich generell Sinn? Auch nach einer RPE? Da es sicherlich kein Standard ist, wie sieht das mit den Zusatzkosten aus?
    mein Urologe hält jede zusätzliche Überprüfung (Zweitmeinung etc.) für überflüssig. Aber gerade weil ich AS bevorzuge wollte ich gerne eine weitere Auswertung haben. Kosten weiß ich noch nicht. Sobald ich die Rechnung bekomme, poste ich den Betrag hier.
    Ob das generell Sinn macht, können ggf. andere besser beurteilen.(?)



    @Tritus; auch dir danke für die Einschätzung.

  7. #67
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    Hallo Jens,

    Herr Professor A. Böcking befundete am 18.7.2007 die vom Labor des Klinikums Ludwigshafen ihm zugesandten Gewebsschnitte von Prostatastanzbiopsien und die entsprechenden Paraffinblöcke mit dem Gewebe eines Prostatakarzinoms. Das Ergebnis ergab eine peridiploide DNA-Verteilung (Typ A nach Tribukait) allerdings mit einer gering erhöhten Wachstumsfraktion von 10 % (Grenzwert für eine prognostisch noch bessere geringe Fraktion ist 10 %)

    Das prognostisch günstigste Muster der DNA-Verteilung beim Prostatakarzinom ist das „peridiploide“

    In einem weiteren sehr umfangreichen Schreiben meinte er, dieser Befund ließe darauf schließen, dass der Tumor seinerzeit strahlenempfindlich war.

    Wie recht er damit hatte, kann ich bestätigen, denn ich hatte von Mai 2007 (Ende der IGRT) bis 2019 ohne jegliche Medikamente gegen PCa Ruhe und ein recht angenehmes Leben.

    Jetzt verstehst Du vielleicht meinen spontanen Hinweis auf eine Bestrahlung. Natürlich ist für Dich aktuell AS angesagt.

    @Ulli,

    es wird kaum einer auf die Idee kommen, nach Prostatektomie eine DNA-Befundung in Auftrag zu geben. Es sei denn, er möchte die ganze entnommene Prostata befunden lassen. Für wissenschaftliche Zwecke wird es wohl mal veranlasst.

    Übrigens habe ich damals für die DNA-Zytometrie so knapp um 100 € bezahlt. Was es heute im UKE bei Prof. Dr. med. Guido Sauter kostet, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Dir, Jens, wünsche ich weiterhin Aussicht auf Erfolg mit AS.

    Gruß Harald
    nicht nachlassen

  8. #68
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    Die Zytometrie nach RPE hat keine therapeutische Konsequenz, solange der PSA-Wert unter der Nachweisgrenze ist. Steigt er an, so kann sie zusammen mit der VZ helfen, Notwendigkeit und Zeitpunkt einer Salvagetherapie zu bestimmen. Allerdings macht das nur bei Gleason 6-7a Sinn.
    Ich möchte hier auch mal wieder auf die vielen Aufsätze von Prof. Bonkhoff verweisen, der sich aus Sicht des Pathologen mit der Prognose des PCa beschäftigt: http://www.prostapath.de/Home

  9. #69
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    Du solltest mit diesem Problem eventuell zu einem Arzt gehen und das ganze dort abklären lassen. Dann weißt du welche Ursache das hat und der Arzt könnte dir dann auch gleich noch eine Behandlung empfehlen.

  10. #70
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    Zitat Zitat von Marianne Trimmel Beitrag anzeigen
    Du solltest mit diesem Problem eventuell zu einem Arzt gehen und das ganze dort abklären lassen. Dann weißt du welche Ursache das hat und der Arzt könnte dir dann auch gleich noch eine Behandlung empfehlen.
    Marianne, also … nee. Was ist eigentlich dein Problem? Wie können wir Dir helfen?
    Lutz

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