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Thema: Ablehnung Kostenübernahme PSMA PET-CT

  1. #71
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    Moin,
    Zitat Zitat von reini99 Beitrag anzeigen
    Nein, leider auch dann nicht. Der MDK unterstützt die Meinung der TK. Bei mir RPE und Rezidiv. Man darf froh sein, wenn der Hinweis auf Berlin überhaupt erfolgt. (DTZ)
    Reinhard
    das verstehe ich gar nicht, habe erst im Januar den dritten von einem Rezidiv nach RPE Betroffenen bei der TKK via Berlin zum PSMA PET durchbekommen, den MDK reinzunehmen war nicht notwendig, da
    die TKK direkt positiv entschieden hat.
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
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  2. #72
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    Antrag des PET/CT Zentrums in Hamburg wurde von TK/MDK abgelehnt mit fadenscheinigen Gründen. Erst auf meine Beschwerde hin wurde die Möglichkeit zum DTZ Berlin aufgezeigt. 600km Fahrstrecke, obwohl hier bei mir in HH vorort das gleiche möglich war. Kopfschüttel auch von meinen Urologen.
    Das war gemeint- da kann mein Urologe noch soviel schreiben.
    Gruss
    Reinhard

  3. #73
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    Ich kämpfe auch schon seit 11/2017 mit der AOK. MDK sagt nein, Widerspruch erfolglos,nun sind wir vor dem Widerspruchsausschuss. Mal sehen, w
    as ich erreichen kann.
    Liebe Grüße
    Jürgen

  4. #74
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    Moin,
    Zitat Zitat von reini99 Beitrag anzeigen
    Antrag des PET/CT Zentrums in Hamburg wurde von TK/MDK abgelehnt mit fadenscheinigen Gründen. Erst auf meine Beschwerde hin wurde die Möglichkeit zum DTZ Berlin aufgezeigt. 600km Fahrstrecke, obwohl hier bei mir in HH vorort das gleiche möglich war. Kopfschüttel auch von meinen Urologen.
    Das war gemeint- da kann mein Urologe noch soviel schreiben.
    Gruss
    Reinhard
    wenn Du da was voraussetzt, das nicht im EBM enthalten ist, eine bis dato freiwillige Leistung nach Deinen Vorstellungen, und nicht bereit bist für Dein mögliches Überleben einige Euros und einen Tag Reisezeit in die Hand zu nehmen, dann ist Dir nicht zu helfen. Insoweit fadenscheinige Gründe ??
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
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  5. #75
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    Es sind hier zwei GRUNDLEGEND unterschiedliche Szenarien zu unterscheiden in der Indikation (und dann auch ggf. Kostenübernahme) der PSMA-PET/CT

    1. Rezidivdiagnostik nach Therapie/Ausbreitungsdiagnostik bei Hochrisiko-Patienten VOR Therapieentscheidung.
    hier kann schlüssig dargelegt werden, dass durch die PET sich ggf. die Therapie ändert.
    Dieses wird von den Leitlinien gestützt und kann daher in Einzelfallentscheidung von den Kassen genehmigt werden.

    2. Diagnostik VOR Biopsie
    hier ist nach dem ersten negativen Ergebnis inzwischen die multiparametrische diffusionsgewichtete MRT der Prostata als Fusionsbiopsie etabliert
    und konnte in zahlreichen Studien ihren Wert zeigen. In der Leitlinie aufgenommen und kann daher ebenfalls von den Kassen fallweise genehmigt werden
    Zu der PSMA-PET mit CT (ungeeignet für die Prostata) gibt es keine, in der Kombination als PET/MRT wenige Einzelfälle. Hier ist kein Konsens, keine Studie, keine Leitline
    = Neugier des Patienten = KEINE Kassenleistung die derzeitige Meinung. Eine Kostenübernahme darf (es gibt ja die MRT) nicht erfolgen
    ----------------------------------------------------------
    Meine Kommentare stellen keine verbindliche Auskunft dar,
    sondern spiegeln meine PERSÖNLICHE Meinung und Erfahrung
    wider und können keine direkte Beratung und Behandlung
    vor Ort ersetzen

    Gruss
    fs
    ----------------------------------------------------------

  6. #76
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    Moin,
    Zitat Zitat von wesoj55 Beitrag anzeigen
    Ich kämpfe auch schon seit 11/2017 mit der AOK. MDK sagt nein, Widerspruch erfolglos,nun sind wir vor dem Widerspruchsausschuss. Mal sehen, w
    as ich erreichen kann.
    bis dato lehnen die konsequent ab, nicht im EBM enthalten, schließ Dich mal mit Hartmut kurz, der klagt aktuell in SH.
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
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  7. #77
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    Zunächst möchte ich einmal auf diese Diskussion /Beiträge eingehen, die sehr interessant klingen.
    https://forum.prostatakrebs-bps.de/s...315#post103315

    So wird es wohl sein.

    Zitat Zitat von tomaso Beitrag anzeigen
    Ich wollte nur sagen, dass die TK es in meinem Fall NICHT zahlt.
    Nach einem Gespräch mit einem Mitarbeiter der TK werden die Kosten für die PET-CT nur übernommen, wenn der Patient bereits Krebs hatte sowie natürlich die Entfernung der Prostata UND wenn dann der Verdacht besteht, dass der Krebs noch da ist (oder schon wieder).
    .
    Das trifft heute auch noch zu, obwohl die Rechtsprechung da bereits etwas weiter ausholt.

    Zitat Zitat von silver dollar Beitrag anzeigen
    Moin,
    wenn Du da was voraussetzt, das nicht im EBM enthalten ist, eine bis dato freiwillige Leistung nach Deinen Vorstellungen, und nicht bereit bist für Dein mögliches Überleben einige Euros und einen Tag Reisezeit in die Hand zu nehmen, dann ist Dir nicht zu helfen. Insoweit fadenscheinige Gründe ??
    Das verstehe ich auch nicht.

    Ich denke, bei mir liegt der Fall etwas anders.
    Ich habe seit 4 Jahren eine Diagnose, und bin etwas von den Leitlinie abgewichen.

    Meine Klage ist sehr kompliziert, und läuft daher bereits seit Anfang 2017
    Es werden Schriftstücke gesammelt.
    In der Hauptsache soll geklärt werden, warum die AOK in Niedersachsen die PET zahlt, und in SH nicht.
    Warum viele andere Versicherungen bezahlen und die GKV nicht.
    Ich selbst habe zwei Zusatzversicherungen, die aber höchstens mal ein 2-Bett Zimmer im Nachhinein bezahlen.
    Das kann nicht richtig sein.

    Gruss
    hartmut

  8. #78
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    @ Hartmut
    Was Silver Dollar schrieb, habe ich so verstanden, dass Reini schon bereit sein sollte, ein paar Euro Reisekosten zu zahlen und die PSMA PET/CT in Berlin zu machen, wo es von seiner Kasse (obwohl nicht im EBM)wohl bezahlt werden würde.

    Ändert für mich aber auch nichts an der etwas unsinnigen Tatsache, dass jemandem aus Hamburg (na ja, fast) diese Leistung in Berlin bezahlt wird, in HH aber nicht, Vielleicht hat das auch etwas mit den Verträgen zwischen den Kassen und Leistungserbringern zu tun...

  9. #79
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    Zitat Zitat von uwes2403 Beitrag anzeigen
    @ Hartmut
    Was Silver Dollar schrieb, habe ich so verstanden, dass Reini schon bereit sein sollte, ein paar Euro Reisekosten zu zahlen und die PSMA PET/CT in Berlin zu machen, wo es von seiner Kasse (obwohl nicht im EBM)wohl bezahlt werden würde.
    Ja, das habe ich auch so verstanden!

    Ändert für mich aber auch nichts an der etwas unsinnigen Tatsache, dass jemandem aus Hamburg (na ja, fast) diese Leistung in Berlin bezahlt wird, in HH aber nicht, Vielleicht hat das auch etwas mit den Verträgen zwischen den Kassen und Leistungserbringern zu tun...
    Genau darum geht es!
    Wir sollten einmal diese Verträge genauer betrachten.
    Wird hier das Grundgesetz übergangen?
    Gruss
    hartmut



  10. #80
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    Die "Verträge zwischen den Kassen und Leistungserbringern" basieren auch auf dem Wettbewerb um Mitglieder und speziellen Verhandlungserfolgen der Ärztefachverbände. Während die PKV aus wirtschaftlichen Gründen (Beiträge niedrig halten für alle) junge und/oder gesunde Mitglieder aufnehmen will, nimmt die GKV aus ebenso wirtschaftlichen Gründen (gesetzlich geregelter Kostenausgleich; Ziele: Beiträge gleich halten für alle GKVler, egal in welcher Kasse) lieber Kranke. Beitragsgleichheit bei gleichzeitig politisch gewünschtem Wettbewerb über Leistungsunterschiede vertragen sich nicht und das Grundgesetz steht dann hinten an.

    Ich erinnere mich, dass eine Vasektomie je nach Bundesland völlig unterschiedlich vergütet wurde. Selbst da, wo der Urologe für eine ambulante Op gut bezahlt wurde, verlangten einige Zusatzzahlungen von den Patienten.

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