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Thema: Ablehnung Kostenübernahme PSMA PET-CT

  1. #51
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    PSMA PET

    Moin,
    privat bedeutet mindestens GOÄ 2,3 bei habilitierten Ärzten eher höher. Selbstzahler bekommen an vielen Einrichtungen eine Art Sozialtarif.
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
    SHG Prostatakrebs Pinneberg
    Dies ist die Ansicht eines Betroffenen und keine fachärztliche Auskunft
    Serve To Lead

  2. #52
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    Hallo Uwe,

    dann bist Du mit Deiner Meinung voll auf der Linie von Bernd's Richter:
    Der Richter regte sich über diese Vorgehensweise der Klinik auf. Er diskutierte mit der Rechtvertreterin der Krankenkasse darüber, dass eine Klinik doch Unterschiede zwischen Privatpatient und selbstzahlenden Kassenpatienten macht und er wohl durch seine Beiträge das Krankenhaus und soche Unterschiede finanziert.
    Die Alternative wäre, dass alle - bis auf die gesetzlich versicherten - den PKV Tarif bezahlen. Das wünscht man sich auch nicht, denn wenn die PKV nicht zahlen will bekommt man manchmal Rabatt.

    Georg

  3. #53
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    Moin Georg,

    ist halt ein zweischneidiges Schwert als PKV Versicherter (nein, soll keine Gejammer sein...). Man muß aufpassen, dass man nicht in einen Diagnostik- und/pder Therapiemarathon gerät (weil ja vermeintlich alles bezahlt wird) und dann zahlen die PKV - teilweise - auch mehr für die gleiche Leistung, was wieder die Beiträge steigen lässt.

    Andererseits gibt es niedergelassene Ärzte, bei denen die PKV Versicherten maßgeblich zum Erhalt der Praxis beitragen, da die GKV längst nicht alles zahlen, was notwendig sein kann.
    Das ist aber ein ganz anderes Thema.

    Grüße

    Uwe

  4. #54
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    Hallo Uwe, soso, das sollte also kein Gejammer sein. Wenn ich alleine die Beiträge der GKV für mich hernehme, zahle ich so viel wie der Kollege Beamte von der PKV für seine ganze Familie. Dazu noch die Beiträge zur GKV und aus der Waisenrente des Schülers Stiefsohnes.

    Und dann bezahlen die GKV nicht mal so'n billiges wie etabliertes PET. Als Teil Deines Diagnostikmarathons musst Du das aber wirklich nicht über Dich ergehen lassen.

  5. #55
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    Moin Hermes,

    ich glaube, Du hast mich da doch mißverstanden...ich weiß schon, dass das Preis-/Leistungsverhältnis der PKV in den meisten Fällen besser ist (entsprechend niedriges Eintrittsalter vorausgesetzt). Dass allerdings die Beiträge für eine Familie in der PKV günstiger seien als in der GKV ist wohl dem Umstand geschuldet, dass der Kollege Beamter ist. Da kenne ich mich nicht aus, wir haben seinerzeit andere Erfahrungen gemacht, als meine Frau vor der Überlegung stand GKV oder PKV.

    Mit Diagnosemarathon war gemeint, dass es Fälle "geben soll", in denen PKV Versicherte eine Reihe von Untersuchungen mitgemacht haben, deren Nutzen - für den Patienten - zumindest fraglich ist.

    Aber das ist nach wie vor kein Thema für diesen Thread.

    Schönen Sonntag noch.

    Uwe

  6. #56
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    Hallo Hermes,

    Du kannst doch googeln oder einen ähnlichen Service in Anspruch nehmen

    Die PKV für Beamte via "Beihilfe" und die PKV für normale Menschen sind sowohl auf der Beitragsseite als auch auf der Leistungsseite zwei sehr verschiedene paar Schuhe. Erwas verkürzt haben Beamte die Vorteile der PKV ohne deren Nachteile. Von einer Mitversicherung von Kindern & Co. bspw. können PKV-Vollversicherte nur träumen.

    Das folg. werden mir die Beamten im Forum vermutlich übel nehmen: Bei der PKV via Beihilfe sind die Beamten auf ähnliche Weise im Vorteil wie bei der Altersversorgung. Während sich bei jedem normalen Ruheständler die Höhe der Rente nach den Einzahlungen/Einkommen im Laufe eines langen Arbeitslebens richtet, mit möglicherweise überdurchschnittlichen Anteilen von niedrigen Einkommen, ist die Bezugsgröße bei Beamten das letzte (und damit im Regelfall das höchste) Gehalt.

    Ich kenne einige Beamte im Ruhestand, meist angenehme Menschen, denen ich ihre nette Alters- und Krankenversorgung im individuellen Fall gönne. Ändert aber nichts an der grundsätzlichen Schieflage, an der sich, wenn Du Dir mal die Zusammensetzung der Parlamente ansiehst, auch kaum etwas ändern wird, jedenfalls nicht so lange wie wir leben...
    Gruß, Rastaman

  7. #57
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    Zitat Zitat von Rastaman Beitrag anzeigen
    wenn Du Dir mal die Zusammensetzung der Parlamente ansiehst, auch kaum etwas ändern wird, jedenfalls nicht so lange wie wir leben.
    Wenn wir in Berlin die Groko kriegen, dauert es nicht mehr lange und wir haben die Bürgerversicherung! Die FDP hätte das auf jeden Fall verhindert.
    R.

  8. #58
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    Zitat Zitat von Reinhold2 Beitrag anzeigen
    Wenn wir in Berlin die Groko kriegen, dauert es nicht mehr lange und wir haben die Bürgerversicherung!
    Lieber Reinhold,
    es wäre zu wünschen, dass alle Bundesbürger in eine vereinheitlichte Versicherung einzahlen, einschließlich Beamte und Selbständige - das wird aber aus den Gründen die Rastaman schon genannt hat, niemals passieren - Groko hin oder her. Oder glaubst du etwa an den Weihnachtsmann?

    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  9. #59
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    Reinhold,

    selbst wenn es so etwas wie eine Bürgerversicherung je geben sollte, wird es – jede, absolut jede Wette – eine Sonderregelung für Beamte geben. Ich habe die Zusammensetzung des jetzigen Bundestages nicht analysiert, aber in der Vergangenheit waren die Beamten immer die relativ größte Berufsgruppe. Wird die gegen ihre eigenen Interessen entscheiden?

    Ich kenne einige ansonsten durchaus vernünftige Menschen, die die Beamten für die o.g. Privilegien (derer sich kurioserweise die meisten dieser Spezies nicht mal bewußt sind) richtig hassen. Ich sehe das eher nüchtern. Würde ich mich gegen meine eigenen Interessen entscheiden? Ähmmmm – wahrscheinlich nicht. So sind die meisten, ich auch, nun mal gestrickt...
    Gruß, Rastaman

  10. #60
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    Zitat Zitat von Rastaman Beitrag anzeigen
    Die PKV für Beamte via "Beihilfe" und die PKV für normale Menschen sind sowohl auf der Beitragsseite als auch auf der Leistungsseite zwei sehr verschiedene paar Schuhe. Erwas verkürzt haben Beamte die Vorteile der PKV ohne deren Nachteile. Von einer Mitversicherung von Kindern & Co. bspw. können PKV-Vollversicherte nur träumen.
    Bin kein Beamter, möchte aber richtig stellen: Die Beihilfe zahlt ihren Anteil an den Rechnungen auch für Kinder und Ehepartner (das sind je nach Land und Stand 40-60% der Kosten), der Rest wird vom Beamten bezahlt, der in der Regel eine PKV dafür hat, die für jedes Kind und den Partner extra kostet. Das heißt, die PKV rechnet diesen Anteil genauso wie bei jedem anderen Privatversicherten. Kinder usw. sind also nur etwa zur Hälfte mitversichert.
    Zweitens: der Umfang der Leistungen in der gewöhnlichen PKV richtet sich nach den AVB "Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden
    und Arzneimittel, die von der Schulmedizin überwiegend anerkannt sind. Er leistet darüber hinaus für Methoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso erfolgversprechend bewährt haben oder die angewandt
    werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen..."
    Der Umfang der Beihilfe richtet sich nach den beamtenrechtlichen Regelungen. Ein Hauptziel ist hier die Wiederherstellung der Arbeitskraft, schließlich steht der Beamte in einem besonderen Verpflichtungsverhältnis zum Staat (z.B. auch kein Streikrecht). Die Wiederherstellung wird in der Regel am Besten mit schulmedizinischen Methoden erreicht, wenn nicht, dann geht es auch anders.
    Der Umfang der vom Beamten zur Deckung der von ihm zu tragenden Kosten abgeschlossenen PKV richtet sich entweder nach den von der Beihilfe bezahlten Leistungen oder er erweitert das gegen zusätzlichen monatliche Aufschläge auf etwa den Umfang der gewöhnlichen PKV.
    Die Leistungen der GKV richten sich nach dem Sozialgesetzbuch und den Vereinbarungen zwischen den Kassen und den Ärzten.
    Gewöhnliche PKVler können den Umfang der Leistungen durch Tarifwahl völlig frei auswählen. GKVler können über die Selbstverwaltung der Kassen bestimmen, welche Leistungen bezahlt werden (einheitlich für alle Versicherten einer Kasse), und sie können durch die freie Wahl der Kasse individuell in einem sehr begrenzten Rahmen ebenso Leistungsversprechen auswählen.
    Beamte haben bezüglich des Anteils der Beihilfe keinerlei Wahl- oder Mitspracherecht. Mangels Streikrecht können sie auch keinen Druck ausüben. Die Beamten haben also keineswegs nur Vorteile.

    Die "nette Altersversorgung" ist insoweit wirklich nur "nett", da sie schon immer zu 100% versteuert werden mußte, im Gegensatz zu Renten. In einigen Jahren gilt auch für jene die Vollversteuerung; dann ist dieser Nachteil weg. Für die "nette" Versorgung muss der Beamte in einigen Ländern 40-42 Stunden/Woche arbeiten und der Verdienst ist häufig geringer als in der freien Wirtschaft, allemal bei Vollbeschäftigung.

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