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Thema: Was sagt man zu einem Krebspatienten (besser nicht)

  1. #21
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    Vielleich mach ich mir nicht soviel Gedanken wie andere. Machen kann man sowieo nicht viel. Man muß damit Leben und das mache ich so wie immer. Zur Zeit gibt es keinen Unterschied.

  2. #22
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Vielleich mach ich mir nicht soviel Gedanken wie andere.
    Den Eindruck hab ich schon lange :-).

    Die Reaktionen, die ich erwähnt habe, kamen im Jahr nach der Diagnose, und sie kamen teils von engen Verwandten, teils von Freunden. In meiner Familie gab es bis dahin noch keine Krebserkrankungen, niemand wusste damit umzugehen. Und ich war nach Diagnose, OP, Bestrahlung etc. sicherlich etwas überempfindlich, hatte ich doch einiges durchgemacht.
    Natürlich gab es auch positive Reaktionen, die mir weiterhalfen. Überraschend war, wer wie reagierte. Mein "bester Freund" war völlig hilflos, er vermied das Thema und brachte den Spruch mit dem "Rumkrebsen", sollte mich wohl erheitern.
    Meine Exfrau, die in Belgien lebt und selbst mal Verdacht auf Hirntumor hatte, war mir per Email eine große Hilfe, gab Mut, Rat und seelische Unterstützung. Ihr bin ich heut noch dankbar dafür.

    Heute sehe ich das alles gelassener und kann auch blöde Reaktionen gut wegstecken.

    Detlef

  3. #23
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    Detlef, da erinnerst mich wieder an etwas. Ich habe ja 1999 auch schon einen Hirntumor der operiert werden musste überstanden. Zwar habe ich Schreiben, Gehen und Autofahren wieder neu erlernen müssen da ich ein halbes Jahr halbseitig gelähmt war aber auch da hab ich mich unterkriegen lassen. Als alles so weit überstanden war und mir nur noch eine halbseitige Gesichtlähmung zurückgeblieben ist habe ich auch alle Möglichkeuten ausgeschöpft die mir wieder einen einigermaßen normalen Gesichtsausdruck zurückgegeben hat. Ging auch nur mit eine "Schönheits OP". Habe dann meine Reissetätigkeit wieder aufgenommen. Vielleich nehme ich deswegen alles lockerer.

  4. #24
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Vielleich mach ich mir nicht soviel Gedanken wie andere.
    Und genau das finde ich sympathisch. Wenn ich lese, was du schon alles durchgemacht hast und dir dein sonniges Gemüt nicht hast nehmen lassen. Auch das ist ein Weg... und vielleicht nicht der schlechteste! Ich muss jedenfalls immer schmunzeln, wie elegant du die süffisanten Bemerkungen ignorierst.

    Ein lieber Gruße
    Christine

  5. #25
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    Zitat Zitat von Weibsbild Beitrag anzeigen
    Ich muss jedenfalls immer schmunzeln, wie elegant du die süffisanten Bemerkungen ignorierst.
    Du meinst also das dies absichtlich geschieht?
    prepare for the unexpected and expect to be unprepared

  6. #26
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    Ich lass mich halt nicht provozieren. Ganz einfach.

  7. #27
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    Zitat Zitat von LowRoad Beitrag anzeigen
    Du meinst also das dies absichtlich geschieht?
    Ist das wichtig?

  8. #28
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Ich lass mich halt nicht provozieren. Ganz einfach.
    Und das ist auch gut so. :-)

  9. #29
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    Zitat Zitat von Michi1 Beitrag anzeigen
    Ich lass mich halt nicht provozieren. Ganz einfach.
    - aber provozierst selbst mit dem Satz: "Aus welchen Büchern habt ihr das?"

    Christine hat recht, dein Weg mit Krankheiten umzugehen ist sicherlich nicht die schlechteste Variante. Es gibt aber unzählige andere Methoden einer Krankheitbewältigung. Fortlaufende Kommentare nach dem Motto "Ich weiß überhaupt nicht was ihr habt, ich trink ein oder zwei Weizen, brauch keine Bewegung, die hab ich in meinem Garten,....,". sind für andere Betroffene, die so nicht handeln können oder wollen, wenig hilfreich.

    Nochmals Capeau, wie du mit deinen durchlittenen Krankheiten umzugehen verstehst.

    Gruß
    Roland
    Lerne mit Deinen Beschwerden zu leben, versuche gelassen zu bleiben und gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um - dann hast Du schöne Tage.

  10. #30
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    Zitat Zitat von rolando Beitrag anzeigen
    - Es gibt aber unzählige andere Methoden einer Krankheitbewältigung. Fortlaufende Kommentare nach dem Motto "Ich weiß überhaupt nicht was ihr habt, ich trink ein oder zwei Weizen, brauch keine Bewegung, die hab ich in meinem Garten,....,". sind für andere Betroffene, die so nicht handeln können oder wollen, wenig hilfreich.

    Nochmals Capeau, wie du mit deinen durchlittenen Krankheiten umzugehen verstehst.

    Gruß
    Roland
    Sehe ich auch so. Jeder muss seinen eigenen Weg finden.

    So wie auch jeder die Frage nach dem momentanen Empfinden mit "Wie geht es dir?" anders empfindet.

    BG
    Christine

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