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Thema: PSA 8.9 und positives MRI, wie geht es weiter?

  1. #11
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    Also bei 50 Stanzen wird die trefferquote falls da was ist bei 99,9% liegen

  2. #12
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    Da ich ja darauf hingewiesen wurde, nun die Ergänzung des Befundes. Freitag rief mich der Arzt vom Spital an weil ich jeden Tag nach den Ergebnissen gefragt hatte und er meinte nur bei mir wurden diverse Ergebnisse bei der Biopsie gefunden von Gleason Score 4+3 bis zu 4+4. Also ne glatte 8. Die weiteren Details bekomme ich noch. Habe jetzt mal ein wenig gegoogelt zum Thema Gleason Score und speziell nach der 8. Schon erschreckend. Bin sicher jetzt kommt die Suche nach Metastasen als nächstes dran. Morgen nimmt er meinen Fall schon in TumorBoard und Freitag besprechen wir dann alles weitere.
    Aus einem entspannten selbst beim PSA Wert wurde nach der Biopsie ein angespanntes ich und jetzt stehe ich langsam unter Strom.

    PSA in der Klinik war jetzt nicht mehr 8.9 wie ein Monat zuvor sondern 12
    Biopsie Gleason Score = 8


    Irgendwie nicht gut alles habe ich so das Gefühl.

    Viele Grüsse Eric

  3. #13
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    Eric,

    rein theoretisch bräuchtest Du nicht unter Strom zu stehen, denn ändern lässt sich im Moment gar nichts. Der Arzt möchte sicher mit einer guten Therapieempfehlung aus dem Tumorboard kommen. Es ist viel besser, er schaltet ein Tumorboard ein als allein zu entscheiden.

    Bei einem Gleason 8 sollte man schon nach Metastasen suchen, das wird in Deutschland meist mit einem Knochenszintigramm gemacht. Das findet aber nur vergleichsweise wenige der vorhandenen Metastasen. Es könnten aber schon mit dem MRT/MRI welche gefunden worden sein, wenn sie in der Nähe der Prostata liegen.

    Mehr kann man erst nach dem Termin am Freitag sagen.

    Georg

  4. #14
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    Lieber Eric,
    es ist zwar gut, aber auch normal, dass am USZ wie in jedem
    Kantons- oder Unispital alle Fälle mit grösseren Veränderungen
    oder Untersuchungen im Tumorboard besprochen werden.
    Ich wäre nicht überrascht, wenn man ein PSMA-PET-CT oder -MRT
    zur Ausbreitungsdiagnostik einsetzen würde, stammt doch das
    PET-Verfahren ursprünglich vom USZ.

    Carpe diem!
    Knrad

  5. #15
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    So ein kleines Update. am 11.1.18 habe ich den ersten Besprechnungstermin mit dem Radiologen um eine Bestrahlung zu besprechen. Natürlich geht es mir hier um die Schonung der Nerven ob dies möglich ist bei dieser Therapie. Die OP kommt aktuell für mich nicht in Frage da keine Nervenschonende OP möglich ist. Ich hoffe die Bestrahlung kann "Sanfter" damit umgehen. Ebenso die anstehende Inkontinenz wäre ein Grund gegen die OP. Für mich wäre das in extrem großer Einschnitt in der Lebensqualität.
    Am 22.1.18 dann der Termin für das PSMA PET/CT. Hier gehen natürlich einmal mehr die Nerven durch. Aktuell hat das USZ zu wenig Kapazitäten für die Gallium Produktion. Ich frage mich wie wie hoch die Chance ist bei mir. Ich meine 52 Jahre, ein T2C mit Gleason 8. Was denkt ihr wie hoch sind die Chance nach der Erfahrungen hier im Forum das etwas gefunden werden wird? Und zu guter letzt eine Frage wieso wird bei PC so wenig Chemo gemacht? Ist diese nicht erfolgsverbrechend? Klar hast du temporär die entsprechenden Nebenwirkung aber wenigstens bleiben dir die Potenz und Kontinenz erhalten?

    Danke euch für euer Feedback.

    Viele Grüsse
    Eric

  6. #16
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    Lieber Eric

    Nun bitte keine Unruhe wegen des PSMA-PET.
    Du hast ja deinen Termin, und es wird ohnehin von der ersten Besprechung
    mit dem Radioonkologen über das Planungs-CT bis zum Beginn der Bestrahlung
    läner dauern, sodass ggf. die Erkenntnisse aus dem PET noch in eine
    Strahlentherapie einfliessen könnte.

    Ein Werweissen über deine Chancen ist jetzt überhaupt nicht angebracht,
    denn bereits in zwei Wochen hast Du mit dem PET die bestmögliche
    Ausbreitungsdiagnostik. Irgendwelche Prozentzahlen helfen Dir jetzt nicht,
    und dass in deiner Situation allerlei möglich ist, weisst Du selbst.

    Zur Chemotherapie:
    Die ist bei Prostatakrebs wohl niemals heilend, sondern dient der
    Verlängerung der Überlebenszeit und, in fortgeschrittenen Fällen,
    der Schmerzbekämpfung. In jüngerer Zeit wird sie in gewissen Fällen
    auch "früh" eingesetzt, also zusammen mit der Hormontherapie.
    Aber auch dafür ist es viel zu früh für Dich.


    Carpe diem!
    Konrad


    Hinweis zu den PSMA-PET-Wartezeiten:
    Die knappe Ga68-Produktionskapazität des USZ merken wir am KSSG auch.
    Das USZ sendet deshalb nur zwei Portionen wöchentlich nach St. Gallen,
    weswegen hier die Wartezeiten noch länger sind als die etwa drei Wochen in Zürich.
    PET-Kapazitäten gäbe es ja an beiden Standorten mehr als genügend ...

    Aber man kann die Ga68-Produktion nicht in kleinen Schritten anpassen, weil so ein
    Ge68/Ga68-Generator eine fixe Kapazität hat. Das ist eine extrem simple Apparatur,
    die kontinuierlich aus dem langsam zerfallenden Germanium68 das rasch zerfallende
    Gallium68 erbrütet. Das 68Ga-PSMA-PET wird am USZ erst seit anderthalb Jahren
    gemacht. Die wurden wohl von der Nachfrage überrascht. Den nächsten Generator
    kaufen die hoffentlich nicht nur eine, sondern zwei Nummern grösser, sodass die
    Ausbreitungsdiagnostik in der Schweiz künftig vermehrt per PSMA-PET erfolgen kann.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gallium-68-Generator

  7. #17
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    Hallo Eric,
    für die PC-OP gibt es ein Prognosentool : https://www.mskcc.org/nomograms/prostate/pre_op
    Auch wenn du z.Zt. eine OP nicht in Erwägung ziehst kannst du damit Wahrscheinlichkeiten ( Statistik) ermitteln.
    Gruß Skipper

  8. #18
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    Danke für den Link. Rein Statistisch sieht das gut aus. Aber eben die Lebensqualität bzw. deren Verlust.

    Viele Grüsse
    Eric

  9. #19
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    Im Februar bekommen sie im USZ zwei neue Generatoren, wenigstens wird es ab dann etwas entspannter.

  10. #20
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    Hallo Eric,
    provokant gefragt: geht dir Lebensqualität vor Heilung ?
    Du wirst keine Behandlungsform finden , bei der es keine Nebenwirkungen, Risiken oder Spätfolgen gibt.
    Vereinfacht gesagt hast du bei einer OP die Collateralschäden sofort ,falls sie denn eintreten, bei einer Bestrahlung folgen sie meist nach einigen Jahren.

    Besorg dir das Buch: Ein Ratgeber zum Protatakrebs von Dr.med. Stephen B.Strum , nicht mehr ganz aktuell , aber von einem echten Spezialisten geschrieben.
    Wünsche dir eine für dich gute Entscheidung mit möglichst wenig Nebenwirkungen !!
    Gruß Skipper

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