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Thema: Brustbestrahlung vor Androgenentzug?

  1. #11
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    Zitat Zitat von LowRoad Beitrag anzeigen
    Ich hatte auch eine Brustbestrahlung mit Elektronen, die nur sehr wenig in die Haut eindrigen. Wegen Erfolglosigkeit rechtzeitig noch eine ambulante operative Entfernung der Brustdüsen nachgelegt, keine große Sache. Das hat dann schon sehr viel besser funktioniert.
    Mir stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, warum die operative Entfernung der Brustdrüsen so selten genannt wird?

  2. #12
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    Ich kann mir vorstellen,das die operative Entfernung mit mehr negativen Vorstellungen belastet ist (belastende Narkose,Skalpel,blutig,Wundschmerzen uswDu hast es machen lassen,berichte bitte mal wie das läuft.Zahlt das die Kasse,braucht man Narkose,wie lange dauert der Eingriff,wo lässt man das machen usw.

  3. #13
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    Sorry, ich habe das nicht machen lassen. Ich habe das nur durchaus in positivem Zusammenhang bereits gelesen

  4. #14
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    Offenbar scheint sich die Brustvergrößerung (gynecomastia) durch 20 mg Tamoxifen häufig in drei Monaten wieder zurückzubilden. Diese Artikel geben entsprechende Hinweise:

    Prevention and management of bicalutamide-induced gynecomastia and breast pain

    THE ROLE OF TAMOXIFEN IN REDUCING BICALUTAMIDE-INDUCED GYNAECOMASTIA AND BREAST PAIN

    Georg

  5. #15
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    Das sich eine manifestierte Gynäkomastie durch Einnahme eines SERMs, wie beispielsweise Tamoxifen, zurückgeführt werden kann, halte ich für ein Gerücht! Da ist Prävention gefordert, oder man muss operieren.

    Ob zur Prävention eine Bestrahlung, eine Operation oder eine medikamentöse Therapie die beste Vorgehensweise darstellt, muss und soll jeder selbst entscheiden. Es ist halt auch ein Unterschied, ob man eine Hormontherapie (ADT) nur kurzfristig/vorübergehend macht, beispielsweise begleitend zu einer kurativ intendierten Strahlentherapie, oder in metastasierten Situationen eher zeitlebens einsetzen muss. Ich würde nicht gerne über viele Jahre hinweg auch noch Tamoxifen einnehmen müssen.

    Wie läuft nun so eine operative Entfernung der Brustdrüsen ab? Bei mir war es eine ambulante Angelegenheit. Morgens nüchtern (seufz) hin und um 14:00 Uhr wieder entlassen. Übernächsten Tag wieder im Büro. Es wurde kleine U-förmige Schnitte unter den Brustwarzen gemacht, um an das Drüsengewebe zu kommen. Nach 5 Tagen kam die Dränage raus, nach 10 Tagen Fäden gezogen. Von der Optik her, ist das völlig unauffällig. Schmerzen waren praktisch nicht vorhanden, aber schön ist auch was anderes – ohne Not macht das keiner!
    prepare for the unexpected and expect to be unprepared

  6. #16
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    Wie läuft nun so eine operative Entfernung der Brustdrüsen ab? Bei mir war es eine ambulante Angelegenheit. Morgens nüchtern (seufz) hin und um 14:00 Uhr wieder entlassen. Übernächsten Tag wieder im Büro. Es wurde kleine U-förmige Schnitte unter den Brustwarzen gemacht, um an das Drüsengewebe zu kommen. Nach 5 Tagen kam die Dränage raus, nach 10 Tagen Fäden gezogen. Von der Optik her, ist das völlig unauffällig. Schmerzen waren praktisch nicht vorhanden, aber schön ist auch was anderes – ohne Not macht das keiner!
    Bei mir lief es am 11. September 2001 ähnlich ab.
    Erst die eine Seite, 1 Jahr später die Andere.
    Tagesklinik 7.00h rein (nüchtern und rauchfrei), Aufklärungsgespräch, 12.00h wieder raus.
    Täglicher Verbandwechsel nach 2 Tagen, keine Dränage.
    Ich hatte damals zu viel Sport getrieben.
    Die GKV hat alles bezahlt.
    Auflagen: Nur noch leichten Sport treiben (z.B. Schach spielen)

    Die OP hatte ca. 1 Std. gedauert. Die Narkose war wohl eher eine Leichtere, weil ich nach dem Aufwachen sofort wieder fitt war.
    Ausgeführt wurde die OP hier:
    http://www.sek-kiel.de/

    Nachteil: Wenn die Partnerin die Dinger mal krault, fehlt das Kribbeln.

    Gruss
    hartmut

  7. #17
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    Zitat Zitat von LowRoad
    Das sich eine manifestierte Gynäkomastie durch Einnahme eines SERMs, wie beispielsweise Tamoxifen, zurückgeführt werden kann, halte ich für ein Gerücht!
    Ich kann nur berichten was ich gelesen habe, die angegebenen Studien erwähnen dies. Und der von Dir öfter erwähnte Tall Allen schrieb in diesem Thread: "20 mg can be used to reverse any gynecomastia already there." Dies hatte mich erst darauf aufmerksam gemacht.

    Generell würde ich lieber versuchen drei Monate Tamoxifen zu nehmen als mich operieren zu lassen.

    Georg

  8. #18
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    Hallo
    ich hatte aufgrund der anstehenden Behanlung den sehr dringenden Rat zur Bestrahlung bekommen, habe das Elektronenfeld gewählt. Nach etwa 1 1/2 Jahren Bica deutliches Wachstum (geschätzt: Verdopplung)- gehöre also zu den statistischen 30 %, bei denen eine Betrahlung weniger wirksam war. Zustand im Brustbereich ansonsten unauffällig. Frühmorgens beim Aufstehen kurzzzeitig ziehende Schmerzen, sonst Schmerzfrei. Nerven erfreulicherweise unbeeinträchtigt. Beim Sport muß man sich natürlich etwas vorsehen. Beim Baden im Sommer hilft ein T-Shirt- ist sowieso wegen UV immer sinnvoll. Keine OP!
    Mit freundlichem Gruß
    Uli

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