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Thema: ADT steht vor der Tür ...

  1. #41
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    Zitat Zitat von Franzlxaver Beitrag anzeigen
    @Ralf: Welchen der drei Docs meinst du denn?
    den, von dem dies stammt:
    In der Klinik dann der Hinweis "Wenn schon, dann Zometa/Denosumab (falls die Zähne mitspielen) und gleich noch was gegen die Knochenmetastasen machen"
    Ralf

  2. #42
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    OK, das war jetzt kein wörtliches Zitat, das genau so fiel sondern ne verkürzte Wiedergabe. Ich hatte bei der ersten Chemogabe auf die (kurz vorher diagnostizierte) Osteopenie hingewiesen und dass mein Hausarzt (also der Allgemeinmediziner) mir die Alendronsäure nebst Dekrisol verschrieben hat. Daraufhin kam die Erklärung, dass sich bei mir (mit Knochenmetastasen) das im Vergleich zur Alendronsäure ~10x stärkere Zometa bzw. Denosumab anbieten würde. Das würde nicht nur die Osteoporoseprophylaxe übernehmen sondern auch noch gegen die Knochenmetastasen helfen. Wichtig wäre dabei aber, meinen Zahn-/Kieferzustand abzuklären. Vielleicht ist es jetzt deutlicher geworden? Oder kann ich das falsch verstanden haben?

    Es geht ja um zwei getrennte Themen: Diagnostizierte Osteopenie und daraus erforderlicher Prophylaxe einerseits und "Bekämpfung" der Knochenmetastasen andererseits.

    Neben Basiswissen mit (ich nenn es mal) "Bedenken" zum Einsatz von Zometa und Xgeva findet sich ja bspw. hier https://www.krebsgesellschaft.de/onk...etastasen.html eine Übersicht an Behandlungswegen: Bestrahlung, die Hormontherapie, die Chemotherapie, die Bisphosphonat-Therapie, die Antikörper-Therapie und die chirurgische Therapie. Bestrahlung und chirurgisch heb ich mir auf. ADT in Kombi Chemo läuft. Bliebe also die Bis- oder Antikörpertherapie (also Zometa/Denosumab). Ich kann meinen Urologen verstehen, wenn er Bedenken hat, dass dies zuviel sein könnte bei laufender ADT/Chemo-Kombi. Aber brauch ich dann gar nix bei diagnostizierter Osteopenie? Resp. die Lösung von LowRoad dann?
    LG Franzl

  3. #43
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    Bergfest ;-)
    Mittwoch ist die vierte Chemogabe. Chemo läuft soweit gut. 8ter Tag nach Gabe rauschen die Leukos in den Keller. Mit ner Neupogen-Spritze sind sie dann am nächsten Tag wieder im Normbereich. Außer Schmerzen Tag 2-5 und nach der Neupogen keine weiteren (nennenswerten) Nebenwirkungen. Toitoitoi ...
    Heute war Blutentnahme mit erstmals wieder PSA-Messung seit Anfang Januar ... von 1,74 auf aktuell 0,58. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich mit dem Wert anfangen soll. Klar, deutlich besser. Aber mit Trenantone-Spritze im Dezember und 3x Chemo hätte ich mir irgendwie "mehr an Abnahme" erwartet. Zu früh dafür?
    Testo im nichtmessbaren Bereich (<0,087 nmol/L bzw. <0,03 µg/L).



  4. #44
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    Zitat Zitat von Urologe Beitrag anzeigen
    Beim Mammakarzinom (leider nicht beim PCA bewiesen) 16% weniger Progress unter Zometa.
    Gemerell wird man zurückhaltender mit der Dosierung. Statt vierwöchentlich nur noch dreimonatlich.
    Und als Osteoporoseprophylaxe unter Hormontherapie reicht sogar einmal jähröich.
    Hier würde ich gerne nochmal rückfragen, ob das mit den Abständen eigene Erfahrungswerte sind oder es zusätzlich Studien/Statistiken dazu gibt? Danke vorab. Ich würde nämlich bei mir auch gerne mit dem Denosumab/Xgeva von 4 auf 6 Wochen, dann drei Monate und letztendlich jährlich wechseln wollen.

    Und dann würde mich generell die Einschätzung von allen interessieren, ob der PSA bei ADT mit Chemo nicht auf 0,0x sinken sollte. Und wenn ja, in welchem Zeitraum? Und wenn nein, warum nicht?

    Danke und schönes Wochenende
    Franzl

  5. #45
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    OK, da dies hier ja ein Diskussions-Forum und kein Doku-Archiv ist und zu meinen Fragen aus dem letzten Post keine Antwort kommen, werde ich künftig weiter im myprostate-Profil dokumentieren. Wen es interessiert, darf dort auch gerne Kontakt aufnehmen.
    Kommende Woche ist die vorletzte Chemogabe. Zweites Xgeva ist gesetzt. Zweites Trenantone steht auch an. Und dann schauen wir mal Mitte Mai, wo der PSA steht. Empfohlen wurde ein Vergleichs-PET zu November 2017, so dass man (auch im weiteren Verlauf) sieht, was die Chemo bis dahin bewirkt hat. LG an alle und gute Zeit ...

  6. #46
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    Lieber Franzlxaver
    grad am Freitag hab ich mich mit meiner Professorin über Denosumab/Xgeva unterhalten
    und die Dosierung. Sie hat mich auf eine entsprechende Phase-III-Studie hingewiesen,
    bei der die Patienten randomisiert werden auf Denosumab alle 4 Wochen oder alle 12 Wochen.
    Geprüft wird, ob die längeren Abstände der Standarddosierung alle 4 Wochen nicht unterlegen
    sei.


    Guck: Studienliste KSSG, Prostatakrebs, Studie EKSG 14/057 bzw. SAKK 96/12
    http://www.onkologie.kssg.ch/home/fo...rz18_clean.pdf

    Und detaillierte Auskunft:
    http://sakk.ch/de/die-sakk-bietet/un...ore/sakk-9612/
    Das Projekt SAKK 96/12 soll zeigen, dass eine weniger häufige Dosierung von Xgeva® mindestens gleich wirksam ist wie die zugelassene Standarddosierung. Das Projekt wurde lanciert, weil Studiendaten nahelegen, die zugelassene Therapie mit Xgeva® hinsichtlich Dosierung, Toxizität und Kosten-Nutzen-Verhältnis zu hinterfragen. Neben der Wirksamkeit werden auch Nebenwirkungen und Lebensqualität genau beobachtet, da angenommen wird, dass eine seltenere Verabreichung insgesamt zu weniger Nebenwirkungen und somit auch zu einer besseren Lebensqualität führt.
    Diese Studie auch an einigen Zentren in Deutschland angeboten, auf der Karte ist aber
    nur die Uniklinik Düsseldorf eingetragen, in der Liste gar keine.

    Konrad

  7. #47
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    Hallo Konrad,
    Danke für den Link zur Studie. Bei mir wäre das dann tatsächlich Basel oder Düsseldorf. Beides ziemlich aufwändig. Ich behalte es mal auf dem Schirm und telefoniere nächste Woche dazu.
    LG Franzl

  8. #48
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    So, morgen steht die sechste und somit letzte Chemogabe an. Von den Nebenwirkungen her würde ich es wieder machen. Ein paar Fragen sind aber immer noch offen ...
    • PSA-Wert gestern war 0,5 nach 0,58 Anfang März. Müsste nach 5 Monaten ADT und Chemo der Wert nicht niedriger sein?
    • Was sind die nächsten Schritte? PSAM-PET/CT in sechs Wochen? Um nen Vergleich zu haben zum November? Und ob und was die Chemo "bewirkt" hat?
    • Bei der letzten Trenantone Spritze in der Uro-Praxis hatte ich im Nachlauf am Bauch nen großen Bluterguss und Verhärtung unterhalb der Bauchdecke. Kann laut erstem Rat passieren. Wurde die Spritze aber zu schnell gesetzt und "durchgedrückt"? Lässt sich das optimieren?
    • Interessant fand ich den Hinweis von der Leiterin des onkologischen MVZ, wo ich zwischenzeitlich auf Reisen Blut messen ließ, dass es auch Depotspritzen gäbe, die ein rapides Absinken der Leukos (bei mir immer Tag 5-9 nach Gabe; z.T. bis auf 1,6 runter) verhindern würden. Somit könne man sich die Neupogen-Spritzen (und die damit verbundenen Schmerzen) sparen. Kennt das jemand?

    Allen eine sonnige Woche
    Franzl

  9. #49
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    Einige Antworten

    Zitat Zitat von Franzlxaver Beitrag anzeigen
    • PSA-Wert gestern war 0,5 nach 0,58 Anfang März. Müsste nach 5 Monaten ADT und Chemo der Wert nicht niedriger sein?
    • Was sind die nächsten Schritte? PSAM-PET/CT in sechs Wochen? Um nen Vergleich zu haben zum November? Und ob und was die Chemo "bewirkt" hat?
    • Bei der letzten Trenantone Spritze in der Uro-Praxis hatte ich im Nachlauf am Bauch nen großen Bluterguss und Verhärtung unterhalb der Bauchdecke.
    • Deine ADT scheint nicht so gut zu laufen.
    Ist denn das Testosteron brav im Kastrationsbereich von <0.7nmol/l?
    Doch gesamthaft ist dein PSA auf einen Siebtel des Ausgangswertes gefallen, anstatt sich
    in der gleichen Zeit mehrfach zu verdoppeln. Das ein beachtlicher Erfolg!
    Wie nachhaltig das sei, wird man im weiteren Verlauf sehen.

    • Mit einen PSMA-PET könnte man durchaus sehen, wo und wie die Chemo gewirkt habe.
    Ich würde das aber nicht "in sechs Wochen" planen, sondern erst auf die Zeit nach dem
    PSA-Nadir. Dann bekommt man eine Vorstellung, was wieder wie schnell wachse und vielleicht
    lokal therapiert werden könne. Bei deinen kurzen PSA-Verdoppelungszeiten vor der Therapie
    solltest Du mindestens monatlich messen.

    • Bei Spritzen ins Bauchfett kommt es schon mal vor, dass eine kleine Ader getroffen wird,
    was dann eben einen Bluterguss macht. Selbst mit den sehr dünnen und kurzen Nadeln
    der täglichen Heparinspritze hatte ich immer mal wieder einen 'Treffer', bis nach einem
    halben Jahr der ganze Bauch blau und knotig war (und ich auf Pillen umstellen durfte).

    Konrad

  10. #50
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    Lieber Konrad,
    Danke für die Anmerkungen. "Zeit nach PSA Nadir" ist hoffentlich noch ganz weit weg. Testo war Anfang März tief, so dass ich gestern nicht schon wieder bestimmen ließ. Sollte ich mir vielleicht angewöhnen...
    Dir weiter Guten Verlauf
    LG Franzl

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