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Thema: Wolfgang und Dietrich sind tot

  1. #1
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    Wolfgang und Dietrich sind tot

    Ich bin geschockt - gleich 2 Todesanzeigen auf der frontpage - Wolfgang Peter ist tot ! und Dietrich Mergner auch !
    Einige Tage war ich weg, habe schon lange nicht mehr auf die frontpage geschaut, eben wollte ich die Telefonnr. einer SHG raussuchen - und jetzt dies
    !!

    Bei der Rad-Tour-Zielankunft am Hamburger Michel haben wir Wolfgang neulich noch freudig begrüsst - was ist passiert, wie ist es Dir ergangen, was er dann erzählte ... und jetzt ein plötzlicher Tod. Mich hat beunruhigt, dass er beim BPS-Treffen in Hannover auch wieder nicht dabei war.

    Das ist ein Schock, Trauer erfasst mich, ich könnte schreien.
    Rudolf

  2. #2
    Harro Gast

    Wolfgang + Dietrich sind tot

    Hallo RuStra und alle Forumbesucher,

    auch ich bin zutiefst betroffen, habe ich doch Wolfgang vor ein paar Monaten noch in Mannheim bei einem Urologentag voller Power und Ratschläge erteilend erlebt.

    Was für ein Verlust für unsere umfangreiche Betroffenen-Familie.

    Bitte, lieber Super-Moderator erzähl uns ein wenig mehr über die letzten
    Tage unseres germeinsamen Freundes.

    In Trauer auch für Dietrich Hutschi

  3. #3
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    Das fährt einem richtig unter die Haut, denn ich habe beide gekannt.
    Mein Mitgefühl den Familien.

    In Trauer - Ludwig

  4. #4
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    Schon wieder zwei, die den Kampf verloren haben.
    Mein aufrichtiges Beileid an die Familien!
    Hans-W.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Hutschi Beitrag anzeigen
    Bitte, lieber Super-Moderator erzähl uns ein wenig mehr über die letzten
    Tage unseres germeinsamen Freundes.

    In Trauer auch für Dietrich Hutschi

    hallo Trauer-Gemeinde, alle, die Wolfgang Petter und/oder Dietrich Mergner kannten, und auch alle, die sie zwar nicht kannten, aber gern wissen möchten, was genau passiert ist.

    Zu den Umständen des Todes von Dietrich Mergner kann ich nichts sagen, aber zu Wolfgang Petter, der ja BPS-Vorsitzender war, habe ich als SHG-Leiter ein Schreiben von Franz Stadlbauer (für den Vorstand) und Kai Mielke (Geschäftsführer) bekommen, das ich hier doch auszugsweise wiedergeben möchte. Denn ich finde es überfällig, dass auch hier im Forum informiert wird.

    "Sehr geehrter Herr Stratmann,

    ... fällt es uns unendlich schwer, mit dem Gedanken leben zu müssen, dass uns Wolfgang Petter, der Vorsitzende des BPS, in der Nacht vom 13. auf den 14.Dezember für immer verlassen hat.

    ... informiert, dass Wolfgang eine Woche nach dem Einsetzen neuer Herzklappen in der Medizinischen Hochschule Hannover, in der Nacht zum 14.12.2006 gegen 1:00 Uhr von der Nachtschwester tot in seinem Bett liegend aufgefunden wurde. Die genauere Todesursache wird erst nach einer Obduktion zu erfahren sein.

    Die Nachricht hat uns umso härter getroffen, da Wolfgang auf dem Wege der Besserung in seiner unnachahmlichen Zuversicht der Freude Ausdruck gab, dass er Weihnachten bereits zu Hause bei seiner Familie verbringen könnte.

    Unsere aufrichtige Teilnahme gilt seinen Angehörigen.

    Uns wird seine integrative, auf Ausgleich bedachte Persönlichkeit als Vordenker und Motor des Bundesverbandes fehlen. Er war es, der sich im Mai 2000 nach einer turbulenten Sitzung in Frankfurt bereit erklärt hat, das "Unternehmen Prostatakrebs Selbsthilfe" mit Leben zu erfüllen. Wir sind dankbar, dass wir über sechs lange Jahre mit ihm diese Organisation aufbauen durften und dank seines unermüdlichen Einsatzes und seiner guten Kontakte auf ein wirtschaftlich tragfähiges Fundament stellen konnten. Seine Tatkraft und seine menschliche Nähe werden uns fehlen.

    Wolfgang wird am 22.Dezember in Gehrden beigesetzt."


    Traurige Grüsse aus HH,
    Rudolf

  6. #6
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    Niemals geht man so ganz...

    Hallo Trauergemeinde,
    auch wir sind natürlich geschockt und fassungslos über die Nachricht vom Tode Wolfgangs und Dietrich.
    Ich habe am Vorabend seines Todes noch mit ihm telefoniert, er war guter Stimmung, freute sich schon darauf, daß er in zwei Tagen entlassen werden sollte, und wir haben für den nächsten Abend noch eine Telefonaktion vorbereitet. Wenige Stunden später war er tot.
    Ich habe zwei Bilder, die am Vortag gemacht worden sind, diesen zeigen Wolfgang in bester Verfassung, fröhlich und bereits wieder voller Tatendrang schaut er in die Kamera, und nichts deutet darauf hin, daß der Tod bereits vor der Tür stand.
    Die Obduktion hat ergeben, daß eine Bakterien(Virus?)infektion zu einer tödlichen Gehirnschädigung geführt hat. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß Wolfgang friedlich und ohne Schmerzen oder Kämpfe entschlafen ist. Er, der immer Angst vor dem Sterben hatte, hat es nun fast schon mit Leichtigkeit geschafft. Wir hätten ihn aber gerne noch ein bißchen behalten.
    Falls ein Jenseits, einen Himmel oder ein Paradies gibt, ist Wolfgang sicher geraden dabei, eine SHG für die Seelen zu früh verstorbener zu gründen.
    Wir alle haben einen guten Freund verloren.
    Rewalli

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