Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Vitamin D Überdosis

  1. #1
    Registriert seit
    22.12.2017
    Beiträge
    2

    Vitamin D Überdosis

    Hallo an alle,ich war immer eine aktive ältere Frau und ging zu einem Knochendichte Test...diese soll ziemlich schlecht abgeschnitten haben...also hat mich mein Arzt zum Endokrinologen geschickt und sie hat mir Vitamin D verschrieben einige Tage später. Ich fühlte mich dann aber als hätte ich eine Überdosis, weil ich auf einmal Symptome bekam, die ich vorher noch nie hatte...also zurück zur Ärztin und sie verschrieb mir 2 statt 3 mal die Woche Vitamin D. Doch das hatte ich schon und ich dachte mir: das ist immer noch zuviel, weil ich ja auch noch Calcium mit Vitamin D drin nahm....Also gibt es sowas wie eine Überdosis an Vitamin D ? Meine Beine oder Muskeln fühlen sich wie Gummi an...und als ich Vitamin D einschränkte fühlten sich die Beine schon besser an....kann ich eine Überdosis haben und niemand weiß das außer mir selbst?
    Elvira

  2. #2
    Registriert seit
    25.11.2012
    Ort
    Ibbenbüren, Nähe Osnabrück
    Beiträge
    579
    Hallo Elvira,

    ich glaube, Du bist hier falsch. Hier schreiben keine müden alten Frauen, sondern müde alte Männer über Prostatakrebs.

    Dennoch viele Grüße

    WernerE

  3. #3
    Registriert seit
    15.04.2006
    Ort
    Landschaft Angeln
    Beiträge
    2.724
    Hallo Elvira,

    Du müsstest uns schon verraten, welche Dosis an Vitamin D Du täglich einnimmst. Ein gängiges Präparat ist Vigantoletten 500 und 1000 (internationale Einheiten, IU). Bis 4.000 IU pro Tag soll ungefährlich sein, mit einer Tablette à 1.000 IU pro Tag bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite, und von Nebenwirkungen bei dieser Dosierung habe ich noch nie gehört.

    Ralf

  4. #4
    Registriert seit
    07.09.2016
    Ort
    in der Oberpfalz
    Beiträge
    169
    hallo Elvira,
    hallo RalfDm,

    als Nierenkranker kann ich etwas dazu beitragen:
    - bei verschreibungspflichtigen Vitamin D Präparaten, z. B. Alfacalcidol wie ich sie zu Dekristol mit einnehme (Dekristol 21.000IE per Woche, Alfacalcidol mittlerweile 1ng/Tag) sind bei Alfacalcidol als Nebenwirkungen beschrieben (und darum sollte dieses Präparat auch langsam steigernd von 0,25ng und Blutwertüberwachung eingenommen werden):
    Welche Nebenwirkungen kann Alfacalcidol haben?

    Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Alfacalcidol. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.
    Seltene Nebenwirkungen:
    Leichte, vorübergehende Erhöhung der Blutkonzentrationen von Calcium und Phosphat, Müdigkeit, verstärktes Durstgefühl, Übelkeit und Erbrechen, Juckreiz, Überempfindlichkeitsreaktionen (Rötung, Bläschenbildung auf der Haut).

    Besonderheiten:
    Insbesondere bei Langzeitbehandlung in hoher Dosierung sind Calcium-Ablagerungen in Blutgefäßen und der Augenhornhaut möglich. Das Risiko für die Bildung von Calcium-haltigen Nierensteinen ist erhöht.

    Eine andauernde Überdosierung kann die Calcium- und Phosphat-Konzentrationen im Blut stark ansteigen lassen und zu Kopfschmerzen, Muskel-, Knochen- und Gelenkschmerzen sowie zu Herzrhythmusstörungen und Herzrasen (Tachykardie) führen.



    Welche Wechselwirkungen zeigt Alfacalcidol?

    Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.
    Gleichzeitig mit Alfacalcidol dürfen keine weiteren Vitamin-D-Abkömmlinge angewendet werden, um eine Überdosierung zu vermeiden.
    Östrogen-haltige Arzneimittel (zum Beispiel zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden) können die Alfacalcidol-Wirksamkeit verstärken.
    Barbiturate, Glukokortikoide und Antiepileptika (wie Carbamazepin, Phenytoin oder Diphenylhydantoin) können die Wirkung von Alfacalcidol abschwächen.
    Gallensäure-bindende Mittel (wie Colestyramin oder Colestipol), Sucralfat sowie Aluminium-haltige Arzneimittel können die Aufnahme von Alfacalcidol beeinträchtigen und sollten daher mit einem Abstand von mindestens zwei Stunden eingenommen werden.
    Patienten, die Herzglykoside erhalten, müssen verstärkt überwacht werden, da ein erhöhter Calcium-Spiegel im Blut Herzrhythmusstörungen auslösen kann.
    Calcium-Präparate und Thiazide und thiazidartige Entwässerungsmittel können die Calcium-Konzentration im Blut zusätzlich erhöhen und das Risiko für Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen oder Herzrasen (Tachykardie) steigern.
    Insbesondere Dialyse-Patienten sollten während der Alfacalcidol-Therapie keine Magnesium-haltigen Arzneimittel (zum Beispiel bestimmte Abführmittel) einnehmen, da sonst der Magnesium-Blutspiegel stark ansteigen kann und Störungen im Mineralhaushalt möglich sind.



    Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen


    • Während der Behandlung, insbesondere von Dialyse-Patienten, müssen Calcium- und Phosphat-Blutspiegel, Sauerstoff- und Kohlendioxid-Gehalt im Blut sowie der pH-Wert regelmäßig ärztlich kontrolliert werden.
    • Bei Dialyse-Patienten muss vom Arzt ein eventueller Calcium-Einstrom aus der Dialyseflüssigkeit berücksichtigt werden.

    Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

    So stehts im Beipackzettel!Mein Nephrologe hat mich langsam steigernd von 0,25ng auf nun 1ng gebracht innerhalb von 2 Monaten, dabei das Blutbild überwacht.

    Mit Dekristol und den 3.000IE umgerechnet pro Tag habe/hatte ich nie Probleme, nehme diese seit etwa 3 Jahren, das Alfacalcidol erst seit Anfang November 2017 und bisher ohne Nebenwirkungen.

    Alfacalcidol ist ein Vitamin D Analoga -also Vitamin D ähnlicher Stoff- und wird zur Unterstützung des Vitamin D zur Erhöhung der Phospat und Calcium Werte mit eingesetzt, zumindest bei mir.

    Mir wurde gesagt, das der Körper mit Vitamin D nicht überdosiert werden kann, da er dann dieses zu viel einfach nicht aufnimmt und wieder ausscheidet. Ob dies -als Überdosierung oder auch Unverträglichkeit- aber Nebenwirkungen erzeugt, entzieht sich meiner Kenntnis.

    lg
    Flüstermann alias Harald (nomen est omen)
    http://de.myprostate.eu/?req=user&id=733&page=graphic

  5. #5
    Registriert seit
    20.07.2011
    Beiträge
    4.823
    Das Thema ist so neu nicht

    bitte - hier - nachlesen

    Harald


    -

  6. #6
    Registriert seit
    21.01.2013
    Ort
    Köln
    Beiträge
    355
    Zitat Zitat von WernerE Beitrag anzeigen
    Hallo Elvira,

    ich glaube, Du bist hier falsch. Hier schreiben keine müden alten Frauen, sondern müde alte Männer über Prostatakrebs.

    Dennoch viele Grüße

    WernerE
    Also...müde und alt fühle ich mich zumindest nicht ;-)
    Schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch
    Achim

  7. #7
    Registriert seit
    25.11.2012
    Ort
    Ibbenbüren, Nähe Osnabrück
    Beiträge
    579
    Moin Achim,

    ganz so war´s auch nicht gemeint. Allen schöne Feiertage.

    WernerE

  8. #8
    Registriert seit
    22.12.2017
    Beiträge
    2
    Zitat Zitat von flüstermann Beitrag anzeigen
    hallo Elvira,
    hallo RalfDm,

    als Nierenkranker kann ich etwas dazu beitragen:
    - bei verschreibungspflichtigen Vitamin D Präparaten, z. B. Alfacalcidol wie ich sie zu Dekristol mit einnehme (Dekristol 21.000IE per Woche, Alfacalcidol mittlerweile 1ng/Tag) sind bei Alfacalcidol als Nebenwirkungen beschrieben (und darum sollte dieses Präparat auch langsam steigernd von 0,25ng und Blutwertüberwachung eingenommen werden):
    Welche Nebenwirkungen kann Alfacalcidol haben?

    Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Alfacalcidol. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.
    Seltene Nebenwirkungen:
    Leichte, vorübergehende Erhöhung der Blutkonzentrationen von Calcium und Phosphat, Müdigkeit, verstärktes Durstgefühl, Übelkeit und Erbrechen, Juckreiz, Überempfindlichkeitsreaktionen (Rötung, Bläschenbildung auf der Haut).

    Besonderheiten:
    Insbesondere bei Langzeitbehandlung in hoher Dosierung sind Calcium-Ablagerungen in Blutgefäßen und der Augenhornhaut möglich. Das Risiko für die Bildung von Calcium-haltigen Nierensteinen ist erhöht.

    Eine andauernde Überdosierung kann die Calcium- und Phosphat-Konzentrationen im Blut stark ansteigen lassen und zu Kopfschmerzen, Muskel-, Knochen- und Gelenkschmerzen sowie zu Herzrhythmusstörungen und Herzrasen (Tachykardie) führen.



    Welche Wechselwirkungen zeigt Alfacalcidol?

    Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.
    Gleichzeitig mit Alfacalcidol dürfen keine weiteren Vitamin-D-Abkömmlinge angewendet werden, um eine Überdosierung zu vermeiden.
    Östrogen-haltige Arzneimittel (zum Beispiel zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden) können die Alfacalcidol-Wirksamkeit verstärken.
    Barbiturate, Glukokortikoide und Antiepileptika (wie Carbamazepin, Phenytoin oder Diphenylhydantoin) können die Wirkung von Alfacalcidol abschwächen.
    Gallensäure-bindende Mittel (wie Colestyramin oder Colestipol), Sucralfat sowie Aluminium-haltige Arzneimittel können die Aufnahme von Alfacalcidol beeinträchtigen und sollten daher mit einem Abstand von mindestens zwei Stunden eingenommen werden.
    Patienten, die Herzglykoside erhalten, müssen verstärkt überwacht werden, da ein erhöhter Calcium-Spiegel im Blut Herzrhythmusstörungen auslösen kann.
    Calcium-Präparate und Thiazide und thiazidartige Entwässerungsmittel können die Calcium-Konzentration im Blut zusätzlich erhöhen und das Risiko für Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen oder Herzrasen (Tachykardie) steigern.
    Insbesondere Dialyse-Patienten sollten während der Alfacalcidol-Therapie keine Magnesium-haltigen Arzneimittel (zum Beispiel bestimmte Abführmittel) einnehmen, da sonst der Magnesium-Blutspiegel stark ansteigen kann und Störungen im Mineralhaushalt möglich sind.



    Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen


    • Während der Behandlung, insbesondere von Dialyse-Patienten, müssen Calcium- und Phosphat-Blutspiegel, Sauerstoff- und Kohlendioxid-Gehalt im Blut sowie der pH-Wert regelmäßig ärztlich kontrolliert werden.
    • Bei Dialyse-Patienten muss vom Arzt ein eventueller Calcium-Einstrom aus der Dialyseflüssigkeit berücksichtigt werden.

    Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheke Online.

    So stehts im Beipackzettel!Mein Nephrologe hat mich langsam steigernd von 0,25ng auf nun 1ng gebracht innerhalb von 2 Monaten, dabei das Blutbild überwacht.

    Mit Dekristol und den 3.000IE umgerechnet pro Tag habe/hatte ich nie Probleme, nehme diese seit etwa 3 Jahren, das Alfacalcidol erst seit Anfang November 2017 und bisher ohne Nebenwirkungen.

    Alfacalcidol ist ein Vitamin D Analoga -also Vitamin D ähnlicher Stoff- und wird zur Unterstützung des Vitamin D zur Erhöhung der Phospat und Calcium Werte mit eingesetzt, zumindest bei mir.

    Mir wurde gesagt, das der Körper mit Vitamin D nicht überdosiert werden kann, da er dann dieses zu viel einfach nicht aufnimmt und wieder ausscheidet. Ob dies -als Überdosierung oder auch Unverträglichkeit- aber Nebenwirkungen erzeugt, entzieht sich meiner Kenntnis.

    lg

    Viele Informationen, Danke!

  9. #9
    Registriert seit
    27.09.2017
    Beiträge
    20
    Ganz wichtig scheint mir an dieser Stelle die klare Aussage, dass Vitamin D sehr wohl überdosiert werden kann und dies im Extremfall mit schlimmen Folgen. Das passiert sicher ausgesprochen selten, ist theoretisch aber durchaus denkbar. Die eingangs erwähnte Therapiedauer erscheint dafür möglicherweise etwas zu gering, das ist aber, wie von anderen Teilnehmern schon erwähnt, von der Dosis abhängig. Hier wäre wirklich zu empfehlen, darüber mit dem Behandler zu sprechen, um sicher zu sein. Im Zweifelsfall könnte man beispielsweise entsprechende Blutuntersuchungen machen.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •