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Thema: PSA- Anstieg nach LDR-Brachytherapie

  1. #21
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    Liebe Monnika,
    Du hast hier schon gute Informationen von erfahrenen Forumsschreibern erhalten.
    Nun bin ich hier kein Experte , habe aber eigene Erfahrungen mit dieser Therapie.
    Anfang 2003 , also vor 15 Jahren wurde bei mir die Brachy-Seeds-Therapie begonnen.
    In den ersten 2 Jahren hatte ich extreme PSA- Anstiege, einmal sogar bis zu einem Wert von 11,1 !!!
    Mein Urologe ging deshalb von einem Rezidiv aus und schlug eine intermittierende Hormonblockade vor.
    2 x eine 3-Monatsspritze Zoladex dann nach Pausen jeweils das Ganze noch dreimal HB jeweils 6 Mon.
    Nach dieser Zeit war der PSA- Wert bei 0,03 angelangt und die HB beendet.
    Seither ist alles im grünen Bereich und inzwischen schon jahrelang bei 0,01
    Hinterher meinte der Uro dass wohl doch nur heftige Bounce` die Ursache waren ?
    Ob auch die HB geholfen ist mir nun egal.
    Mir geht es richtig gut und ich kann trotz meines Alters von Mitte Achtzig noch sportlich aktiv sein
    bei wunderschönen Radturen und Bergwanderungen sowie derzeit beim Skilanglauf.
    Gerne bin ich bereit für detaillierte Auskünfte evt. über PN oder ähnl.
    Herzl. Grüße und alles Gute Dir und deinem Mann , Carlos

  2. #22
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    https://www.berlin-dtz.de/de/startseite.html

    In diesem Zentrum in Berlin wurde mir gesagt, dass die Techniker (aber nicht die BARMER) eine PSMA-PET/CT zahlt.

    Gruß
    Wolfgang

  3. #23
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    Moin,
    zutreffend, hatte im Dezember und im Januar je einen Betroffenen meiner SHG zum PSMA PET in Berlin, PSMA PET Kosten hat die TKK übernommern, über die Fahrtkosten ICE Spartarif HH - B hin und zurück
    muss man streiten.
    Gruss aus Tornesch
    Guenther
    SHG Prostatakrebs Pinneberg
    Dies ist die Ansicht eines Betroffenen und keine fachärztliche Auskunft
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  4. #24
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    Vielen Dank für eure Antworten. Mein Mann ist nervlich ziemlich fertig und beschäftigt sich schon mit Rezidiv oder Metastasen. Darum will er dieses PET-Ct machen lassen. Dazu geht es nach Berlin, Heidelberg wurde abgelehnt. PSA wird in vier Wochen wieder gemessen. Ich meine ja, er sollte auch zum Psychoonkologen, da er sehr durchdreht momentan. Das lehnt er aber ab. Er hätte jetzt andere Sorgen. Jetzt muss man die Untersuchung und die Blutwerte abwarten. Er wusste zwar vor der Behandlung, dass er gute Nerven braucht. Wenn man dann aber in der Situation drin ist, sieht es anders aus...
    Vielen Dank euch allen und alles Gute für euch!
    LG Monika

  5. #25
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    Monika,

    bei einem Gleason 6 sind Metastasen ausgesprochen selten. Aber selbst wenn, kann man auch mit Metastasen lange leben. Klaus (A) hat Gleason 6 und ist im Jahre 1995 operiert worden. Heute, 23 Jahre später, ist er immer noch hier im Forum aktiv.

    Georg

  6. #26
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    PSA damals 8,9). Nach der Therapie ging der PSA- Wert runter.

    PSA am 04.07.2017 4,8
    PSA am 16.10.2017 2,8
    PSA am 06.02.2018 2,8

    (PSA Hausarzt 12.01.2018 3,3)

    PSA am 27.02.2018 3,1
    Liebe Monika

    Die Therapie läuft erst in einem Jahr langsam aus, weil die Seeds weiterstrahlen
    mit abnehmender Intensität. Ruthenium z.B. hat eine Halbwertszeit von einem
    Jahr, das heisst, dass die Seeds auch nach zwei Jahren noch strahlen mit einem
    Viertel der ursprünglichen Intensität.

    Nun ist das PSA einmal gestiegen mit einer Verdoppelungszeit (VZ) von fünf Monaten.
    Das heisst erstmal gar nichts, denn die möglichen Ursachen für so einen Messwert
    sind vielfältig, Bump, Messungenauigkeit (siehe Wert beim Hausarzt) Prostata-
    entzündung etc.

    Zu tun ist vorläufig gar nichts, denn ein Wert ohne Bestätigung ist kein Wet.
    Daher Nachmessen nach etwa der halben PSA-VZ, also etwa Ende April.
    Wenn der Anstieg "echt" wäre, müsste man einen Wert von
    rund 3.1ng/ml x 1.4 erwarten, also so um 4.3ng/ml.
    Erst wenn das wider Erwarten so wäre, wäre weitere Diagnostik angesagt,
    wie Urologe FS vorschlägt ein CT oder, falls das keine klare Aussage brächte,
    eben ein PSMA-PET. Aber so weit wird es kaum kommen.


    Fliegt erstmal auf eine warme Insel und geniesst die Mandelblüte!
    Konrad

  7. #27
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    Hallo,

    gerade hat mein Mann den neuesten PSA-Wert erfahren. 3,7, vom 12.04.2018. Jetzt fährt er nach Berlin, zum PET-CT, die Techniker KK übernimmt die Kosten, aber nur dort.
    Jetzt muss man warten, was da rauskommt. Seine Nerven sind angespannt, ist ja klar. Die Brachy ist am 18.04.2018 genau ein Jahr her.

    Das waren die Werte bisher:

    PSA am 04.07.2017 4,8
    PSA am 16.10.2017 2,8
    PSA am 06.02.2018 2,8

    (PSA Hausarzt 12.01.2018 3,3)

    PSA am 27.02.2018 3,1
    PSA am 12.04.2018 3,7

    Viele Grüße Monika

  8. #28
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    Liebe Monika

    Nun ist der Anstieg bestätigt, etwas langsamer, als ich abgeschätzt hatte.
    Offiziell ist das zwar noch kein Rezidiv (PSA-Nadir nach Bestrahlung+ 2ng/ml),
    es könnte auch ein PSA-Bounce sein, doch scheint mir dafür der Nadir zu hoch.
    Ein PSMA-PET sollte bei diesem Wert deutlich zeigen, wo die Quelle steckt.
    Es wird wohl eine Ecke der Prostata sein, die von den Seeds nicht
    erreicht worden war.

    Gute Reise nach Berlin,
    Konrad

  9. #29
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    Lieber Konrad,

    herzlichen Dank für Deine rasche Antwort. Kann man dann, wenn in der Prostata ein Bereich durch die Seeds nicht erreicht wurde, nochmal ein paar Seeds dorthin "stecken"? Oder was macht man denn dann? Eine OP ist ja nicht mehr möglich. Von außen bestrahlen? Was kommt denn jetzt?

    Viele Grüße und alles Gute
    Monika

  10. #30
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    Was kommt denn jetzt?
    Naja, liebe Monika,
    genau um diese Frage zu beantworten, fährt dein Mann nach Berlin.
    Denkbar wären Nachbessern mit Seeds, fokale Therapien, z.B. HIFU,
    perkutane Bestrahlung, auch fokal mit dem Cyberknife, aber eben:
    Erst Diagnostik, dann Therapie ...

    Konrad

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