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Thema: PSA- Anstieg nach LDR-Brachytherapie

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  1. #1
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    PSA- Anstieg nach LDR-Brachytherapie

    Mein Mann hatte im April 2017 seine LDR- Brachytherapie in der Martiniklinik Hamburg (Diagnose war in 2016, Gleason 3+3, PSA damals 8,9). Nach der Therapie ging der PSA- Wert runter. Zuletzt war er, am 16.10.2017, bei 2,5. Der neueste Wert ist nun 3,3.

    Jetzt bricht Panik aus bei und. War die Therapie erfolglos? Laut Arzt müsste der Wert sinken und nicht steigen. Jetzt wird nächste Woche nochmal gemessen. Sollte mein Mann ein CT machen lassen? Und was, wenn der Wert weiter steigt? Die innere Bestrahlung hält noch ca. 3 Monate an. Danke für eine Antwort. Ach noch was, er nimmt seit über einem Jahr Pollstimol, Tamsulosin und etwas ein Jahr Zyflamend Prostate, Löwenzahnwurzel und Granatapfelsaft.

  2. #2
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    Nach einer Brachytherapie kommt es sehr häufig, ich meine von bis zu 40% gelesen zu haben, zu einem "Bounce", d.h. einem vorübergehenden Anstieg des PSA Wertes. Siehe zum Bounce auch im Basiswissen. Der Bounce kann einige Monate dauern. Es ist nur leider so, dass man eben bei einem Anstieg nicht weiß, ist es ein Bounce oder steigt der PSA Wert von jetzt ab kontinuierlich.

    Man kann im Moment nur abwarten. Von einem Rezidiv würde man nach 2,5 +2 = 4,5 sprechen - und weiter steigend. Sollte der PSA Wert weiter steigen, z.B. über 5, muss man mit dem Arzt über eine Salvage Behandlung sprechen. Ich würde vorher dann ein PSMA PET/CT machen um zu sehen, wo noch verbliebene Tumorherde sind, damit man diese gezielt behandeln kann. Evtl. auch eine Zweitbegutachtung der Biopsie machen lassen, vielleicht ist es doch mehr als Gleason 3+3.

    Georg

  3. #3
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    Danke für die schnelle Antwort. Ich dachte immer, ein Bounce käme erst 1-2 Jahre nach Behandlung, falls er kommt. Eine Zweitmeinung der Biopsie wollten wir damals schon erstellen lassen. Nur wurde meinem Mann das Biopsiematerial nicht ausgehändigt. Das war laut Aussage der Uniklinik Heidelberg nicht möglich. Also ließen wir es dabei und gingen davon aus, eine Uniklinik wird schon eh mehr wissen....war vielleicht ein Fehler, aber wir wussten echt nicht, wie man da ran kommt und wie man da vorgeht. Die Ärzte in der Uniklinik halfen uns da nicht weiter.

  4. #4
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    Hallo cruserine,

    die Pathologen – egeal ob niedergelassen oder in einer Klinik tätig – sind verpflichtet, das Gewebematerial, ich glaube, zehn Jahre lang aufzubewahren, darum können sie es nicht an die Patienten herausrücken. Dies immerhin hätte man Euch sagen können.

    Ralf

  5. #5
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    Und wie funktioniert das dann mit der Zweitbegutachtung, wenn der Pathologe das Materialnicht herausgeben kann? Macht die Zweitbegutachtung des Biopsiematerials der selbe Pathologe? Und wer veranlasst dies?

  6. #6
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    Hier im Forum wird oft Prof. Bonkhoff in Berlin für eine Zweitbegutachtung erwähnt. Der Urologe oder man selbst schreibt dann dem Pathologen, er solle das Material an die Adresse von Prof. Bonkhoff (Postfach) für eine Zweitbegutachtung senden. Dieser schickt es nach seiner Begutachtung dann wieder an den Pathologen.

    Die Therapie ist ja schon über ein halbes Jahr her, da kann es schon einen Bounce geben.

    Georg

  7. #7
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    Zitat Zitat von cruserine Beitrag anzeigen
    Und wie funktioniert das dann mit der Zweitbegutachtung, wenn der Pathologe das Materialnicht herausgeben kann? Macht die Zweitbegutachtung des Biopsiematerials der selbe Pathologe? Und wer veranlasst dies?
    Mein Urologe hat die Pathologie angeschrieben, das Material an einen anderen Pathologen zu senden zwecks Zweitbegutachtung. Das hat dieser dann gemacht und das Material zurückgeschickt. Ging ganz easy

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