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Thema: 2018 ASCO Meeting Abstracts

  1. #21
    Harald_1933 Gast
    Lieber Andi,

    das mit der ablativen Strahlentherapie hat auch mich recherchieren lassen:

    https://www.degro.org/lungenkrebs-st...zur-operation/

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/16...orm-verbessert

    http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/v...diss14_076.pdf

    Professor Lohr hat übrigens damals den Bestrahlungsplan für meine IGRT bei Professor Wenz erstellt und hat das auch mehrfach nachkontrolliert.

    Und die Entwicklung geht sicher weiter!

    Gruß Harald

  2. #22
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    Lu-177-PSMA vs PSMA-Ac-225 radioligand therapy

    Heute ein kleiner indirekter Vergleich der zwei hauptsächlich angebotenen PSMA Radioliganden Therapien. Dabei wird das auf Lu-177 basierende Verfahren schon recht lange angeboten. Eine kleine Studie aus München beschreibt das Vorgehen und die Ergebnisse:


    Methoden:
    Alle Patienten wurden im Rahmen eines von der Ethikkommission genehmigten Protokolls behandelt. Die Zulassungskriterien für die 177Lu-PSMA-Therapie umfassten eine vorangegangene Behandlung mit Abirateron(Zytiga®) oder Enzalutamid(Xtandi®), eine vorherige Taxan-basierte Chemotherapie oder eine Untauglichkeit für Taxane sowie eine positive 68Ga-PSMA-Tracer-Aufnahme von Metastasen in einem früheren PSMA-PET-Scan. Die intravenöse Behandlung mit 177Lu-PSMA wurde alle 6-8 Wochen mit einer Aktivität von 7,4GBq mit bis zu 6 Zyklen bei Patienten ohne klinische oder radiologische Progression gegeben. Wir berichten über einen Rückgang des prostataspezifischen Antigens (PSA), das PSA-progressionsfreies Überleben (PSA-PFS), das klinisch progressionsfreie Überleben (cPFS) und das Gesamtüberleben (OS) sowie die Toxizitäten.

    Ergebnisse:
    Das mittlere Alter betrug 72 Jahre (Bereich 46-85) und der mediane PSA-Wert lag bei 164ng/ml. Knochen-, Lymphknoten- und viszerale Metastasen waren bei 94%, 85% bzw. 33% der Patienten vorhanden. Die mediane Anzahl der vorherigen Behandlungsschemata für mCRPC war 3 und 84% der Patienten wurden mit Chemotherapie vorbehandelt. Zum Zeitpunkt der Auswertung wurden 286 Zyklen mit 177Lu-PSMA angewendet (Im Mittel 2 Zyklen pro Patient), während die Behandlung bei 27% der Patienten noch nicht abgeschlossen war. Insgesamt wurden 4 und 6 Zyklen bei 33 bzw. 15 Patienten angewendet. Der PSA-Abfall ≥30%, ≥50% und ≥90% wurde bei 40%, 32% bzw. 9% der Patienten erreicht. Das mediane PSA-PFS betrug 3,4 Monate, das mediane cPFS 4,1 Monate und das mediane OS 12,2 Monate (95% CI 8,8-15,7). Die behandlungsbedingten hämatologischen Toxizitätsgrade 3/4 waren Anämie bei 7%, Thrombozytopenie bei 5% und Neutropenie bei 4% der Patienten. Grad 3/4-nicht-hämatologische Toxizitäten wurden nicht beobachtet. Die hauptsächlichen nicht-hämatologischen Toxizitäten der Garde 1/2 waren Mundtrockenheit bei 18%, Müdigkeit bei 16% und Appetitlosigkeit bei 9% der Patienten.

    Schlussfolgerungen:
    Radioligand-Therapie mit 177Lu-PSMA scheint sicher und aktiv in späten Stadium des mCRPC.



    Dann im indirektem Vergleich die Daten aus Heidelberg mit allerdings nur 11 Patienten:


    Hintergrund:
    Das Prostata-spezifisches Membran-Antigen (PSMA) ist ein ideales Ziel für die Radioligandentherapie (RLT) bei Patienten (pts) mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs (mCRPC). Das Alpha-emittierende Radioisotop Actinium-225 (Ac-225) könnte aufgrund der höheren Rate von Doppelstrang-DNA-Brüchen in Prostatakrebszellen wirksamer sein als das beta-emittierende Lutetium-177, mit weniger Gewebepenetration und minimalen Bystander-Effekten in PSMA-negativen Zellen. Über die klinische Wirksamkeit und Nebenwirkungen von PSMA-Ac-225 RLT in mCRPC-Patienten sind nur begrenzte Daten verfügbar. Hier beschreiben wir unsere bisherigen klinischen Erfahrungen damit.

    Methoden:
    Zwischen Februar 2016 und Oktober 2017 wurden 11 Personen in Heidelberg, Deutschland, einer PSMA-Ac-225 RLT unterzogen. Das Ansprechen des Prostataspezifische Antigen Wertes (PSA) wurden alle zwei Wochen gemessen. Die Patienten wurden zuvor durch eine PSMA PET/CT vor und nach der RLT untersucht. Bei den teilnehmenden Patienten wurden Gewebe und Blut für translationale Biomarker-Studien gesammelt, einschließlich gezielter Next Generation Sequenzierung bzw. vollständiger Genomsequenzierung, um Biomarker und Mechanismen der RLT-Resistenz zu entdecken. Zusätzlich erhielten die Patienten strukturierte Fragebögen über Lebensqualität und Xerostomie (Mundtrockenheit).

    Ergebnisse:
    Alle Patienten wurden erheblich vorbehandelt, im Mittel mit vier Therapien vor der PSMA-Ac-225 RLT. Den Patienten wurde im Mittel 3 RLT-Zyklen mit etwa 8 MBq (6-10 MBq) injiziert. Fünf Patienten (45%) waren zum Zeitpunkt der Analyse verstorben. Das mediane Gesamtüberleben seit Beginn der RLT betrug 12,6 Monate. Der mediane Baseline-PSA Wert betrug 878ng/ml. Acht von elf Patienten zeigten ein PSA-Ansprechen>50%, im Mittel 87%. Nach PCWG3-Kriterien waren 6 Patienten auswertbar, wobei 5 von 6 ein PSA Ansprechen zeigten, und ein Patient mit stabiler Krankheit nach RLT. Es trat keine hämatologische Toxizität vom Grad 3-4 auf. Grad 2-3 Xerostomie wurde von allen Patienten erwähnt. Patienten mit neuroendokrinen Prostatakrebs-Merkmalen (NEPC) zeigten eine geringere Reaktion auf die RLT, wobei während der RLT Blut-basierte NEPC-Biomarker zunahmen.

    Schlussfolgerungen:
    PSMA-Ac-225 RLT führte zu bemerkenswerten klinischen, biochemischen und radiologischen Reaktionen bei Patienten mit terminalem mCRPC und kann als vielversprechende Therapie für mCRPC-Patienten angesehen werden.



    Eigenen Anmerkungen
    Stellt man die beiden Studien nebeneinander, falle Gemeinsamkeiten, aber auch Differenzen auf.

    • Der Basis PSA Wert lag mit Lu177 bei 164ng/ml und bei 878ng/ml wenn Ac-225 eingesetzt wurde.
    • Die Vorbehandlung war etwa vergleichbar
    • Die PSA Ansprechrate war bei Ac-225 deutlich höher mit 72% mit ≥50% PSA↓ vs. 32% bei Lu-177 bei allerdings etwa mehr Zyklen bei Ac-225.
    • Die Grad 3/4 Toxizität war vergleichbar, ebenso wie das Gesamtüberleben: 12.6 Monate vs. 12.2 Monate (Lu-177 vs. Ac-225), trotz deutlich besserem Therapieansprechen!


    Für mich ist das alles ein schöner Baustein bei der Therapie des Prostatakrebses, aber offensichtlich noch nicht die Lösung.
    if nothing's fails, it's not real life

  3. #23
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    SaRT

    Erst mal noch ein Beitrag zu SaRT:

    Das a für "Ablativ" (abtragend) trifft für jede onkologische Stralentherapie zu,
    selbst für die alte Box aus zwei rechteckigen Feldern mit der Kobaltbombe,
    die uns Spätgeborenen glücklicherweise erspart bleibt.

    Das S für "stereotaktisch" ist entscheidend: koordinatenbasiert.
    Der Patient wird also nicht nur mittels aufgemalter Kreuze und Laser-
    Fadenkreuz so gut wie eben möglich gelagert und mit dümmlichen
    Anweisungen versorgt, wie die Blase gut voll und den Darm leer zu halten.
    Sondern der Tumor (z.B. die Prostata), wird laufend per Bildgebung
    überwacht und per Bewegung der Liege immer wieder ins exakte
    Koordinaten-Null des Bestrahlungsplanes bewegt, egal, wie voll die
    Blase sei. Dabei orientiert sich das System mit Röntgenbildern je
    nach Ziel an Knochenstrukturen oder an implantierten Goldmarkern.

    Weitere Möglichkeit fortgeschrittener SBRT:
    Bewegt sich das Ziel zufolge Puls oder Atems, wartet das System, bis
    das Ziel wiedermal im Koordinaten-Null vorbeikommt. Dann schiesst es
    ein Beamlet (Strählchen) und wartet dann die nächste Gelegenheit ab.

    Zweck der aufwändigen Übungen ist es stets, den von älteren Radioonkologen
    so gerne 'verkauften' toxischen Sicherheitsrand wegzumachen.
    Damit werden Nebenwirkungen reduziert (z.B. Darmtoxizität) oder
    Therapien überhaupt erst ermöglicht (Lungenherde).

    Mehr hier am Zentrum für SBRT, SCRT, SaRT des Inselspitals:
    http://www.radioonkologie.insel.ch/d...nsbestrahlung/
    Dieselben Prinzipien wurden am nahen PSI auch für den Protonenstrahl adaptiert.

    Konrad



    Etwas anschaulicher, mit mir auf der Liege:



    Rechts oben im Bild eine der beiden Röntgen-Röhren.
    Die zugehörigen Röntgenplatten sind beidseits der Liege im
    Boden eingelassen. Goldpantöffelchen steht grad drauf.
    Über die gekreuzten Röntgenbilder wird die Roboterliege
    ständig so bewegt, dass der Tumor im Koordinaten-Null
    des Bestrahlungsroboters gehalten wird, selbst wenn der
    Patient unruhig liegt.
    Der Bestrahlungsroboter im Hintergrund selbst arbeitet
    tumb den Bestrahlungsplan ab, ohne die Patientenbewegung
    zu kennen. Die kompensiert ja der Liegeroboter.

    Das ganze System inkl. Steuerung heisst CyberKnife.
    Es kann SaRT, also SBRT und auch SCRT an Kopf und Hirn.

  4. #24
    Harald_1933 Gast
    Zitat Zitat von Hvielemi
    und mit dümmlichenAnweisungen versorgt, wie die Blase gut voll und den Darm leer zu halten.
    Lieber Konrad,

    jetzt ist es wieder an der Zeit, den Ball mal flach zu halten.

    Die als dümmlich bezeichneten Anweisungen kamen vom begnadeten Strahlentherapeuten Professor Wenz, der international als Experte geschätzt wird.

    Auszug aus meiner PKH unter www.myprostate.eu:

    Vom 26.3.2007 bis 18.5.2007 IGTR gesteuerte IMRT-Bestrahlung im Klinikum Mannheim bei Prof. Wenz mit 44 Gray auf Prostata, Samenblasen und die pelvinen Lymphknotenstationen. Anschließend wurde mittels integrierter Boosttechnik die Prostata und die Samenblasen bis zu einer Gesamtdosis von 74.29 Gy - entspricht biologisch 78 Gy - aufgesättigt.

    Die radiotherapeutische Behandlung erfolgte durchgehend in IMRT-Technik über 9 Einstrahlrichtungen unter täglicher Lokalisation des Zielvolumens mittels stereotaktischem Ultraschall oder Linearbeschleuniger-assoziiertem cone-Beam-System.

    Zitat Zitat von Hvielemi
    Zweck der aufwändigen Übungen ist es stets, den von älteren Radioonkologen so gerne 'verkauften' toxischen Sicherheitsrand wegzumachen.
    Ab welchem Alter gilt man in der Schweiz als älterer Radionkologe?

    Lass es gut sein. Dir wünsche ich weiterhin Erfolg, egal mit was für einer Teletherapie.

    Gruß Harald

  5. #25
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    Lieber LowRoad,
    deine Übersetzungen samt eigenen Bemerkungen sind von hohem Wert,
    nicht nur theoretisch, sondern immer wieder für den Krebsalltag.
    Danke!


    Und dann ein paar Bemerkungen zu den PSMA-RLT mit beta- und alpa-Strahlern:

    Ich hab ja beides bekommen im Verlaufe der letzten anderthalb Jahre
    und dabei die folgenden Beobachtungen gemacht betreffend der Wirkung.
    (Siehe auch Daten, Grafik und Bericht auf myprostate.eu, Anhänge [1], [2])

    beta-Strahler, also Yttrium90 und das übliche Lutetium90, wirken umso besser,
    je höher das PSA bzw. je grösser die Metastasen sind.
    Grund: Die Betastrahler reichen über einige Millimeter, womit wenig Energie
    per Strecke abgebaut wird. Sind die Metastasen klein, strahlt viel Energie über
    das Zielvolumen hinaus und geht verloren oder richtet gar Nebenwirkungen
    in benachbarten Organen an. Die rund 11mm Reichweite von Y177 reichten
    aus, mir erhebliche Darmprobleme zu verursachen. Lu90 strahlt nur etwa
    2mm weit und ist somit deutlich schonender für benachbarte Organe.

    So hab ich mit Y90 bei einem PSA von 30ng/ml einen Nadir von 2.1 erreicht,
    entsprechend etwa 7% des Ausgangswertes.
    Mit Lu90 ging es von 5.5 runter auf 1.3, also nur grad ein Viertel. Hätte ich
    länger zugewartet, bis etwa 50ng/ml erreicht worden wären, wäre das PSA
    deutlich mehr gesunken. Das nächste mal bei 53ng/ml hatte ich mich aber
    überschwätzen lassen, bereits nach zwei Monaten die nächste Therapie folgen
    zu lassen. Da war das PSA bei 2.4, entsprechend 4.5%. Von da sank in der Folge
    das PSA trotz neuer Dröhnung nur noch auf 0.49, also grad mal ein Fünftel.
    Diese letzte Lu177-Therapie war für wohl die Katz; Dies bei voller Dröhnung
    auf Tränen- und Speicheldrüsen.

    Mit Actinium225 spielt die Höhe des PSA bzw. der Ø der Metastasen wohl nur
    eine geringe Rolle: Die Strahlung reicht im Gewebe nur wenige μm weit,
    geht also auch in einer Micrometastase nicht nach aussen verloren.
    So habe ich bei einem PSA von nur 4.8 einen Nadir von 0.5 erreicht, also
    einen Zehntel des Ausgangswertes. Dies ohne jegliche Nebenwirkungen im
    Bereich der Metastasen. Grund für die frühe Therapie: Actinium225 gibt es
    nur alle zwei Monate, und so lange konnte ich nicht warten.


    Was anderes sind die Nebenwirkungen auf Tränen- und Speicheldrüsen,
    Nasenschleimhäuten etc. Leider wird auch hier PSMA gebunden (Mein Rat:
    Man warte einen höheren PSA-Wert ab und lasse sich die PSMA-Lu90-RLT
    verabreichen. Damit erreicht man wohl die gleiche prozentuale und zeitliche
    Wirkung wie mit Ac225.
    Auch hier gilt: Je kürzer die Strahlenweite im Gewebe, desto mehr
    Wirkung. Xerostomie (Mundtrockenheit) und ausgetrocknete Tränendrüsen
    sind mit Ac225 deutlich heftiger, als mit Lu90 oder Y90.

    Dies ist der Grund, warum PSMA-Ac225 in Heidelberg nur weit fortge-
    schrittene Patienten verabreicht wird. Sonst verwendet man wie überall
    das 'mildere' Lu177. (Y90 halte ich aufgrund der hohen Strahlweite und
    damit Toxizität für veraltet, auch wenn ich damit gute Werte erreichte.)


    Ein Vorteil von Ac225 für Selbstzahler und Eilige sei trotzdem nicht verschwiegen:
    In reduzierter Dosis bekommt man das ambulant, ohne teuren Quarantäneaufenthalt.

    Dafür hat Lu 90 den Vorteil, dass es auch Gammastrahlen emittiert,
    mit denen man die Bindung im Szintigramm bildlich darstellen kann.



    Das kann kein anderes Radioisotop.


    Mein Rat:
    Man warte einen höheren PSA-Wert ab und lasse sich die PSMA-Lu90-RLT
    verabreichen. Damit erreicht man wohl die gleiche oder gar bessere
    prozentuale und zeitliche
    Wirkung wie mit Ac225.

    Konrad



    Bitte an LowRoad:
    Dürfen wir die Quelle deiner Übersetzungen haben?
    Meine Beiträge schreibe ich als CRPCa-betroffener Laie.

    [1] Mein PSA-Verlauf graphisch auf myprostate.eu
    [2] Meine PK-Historie auf Myprostate.eu
    [3] PSA-Verlaufsanalyse 2003-2013 nach Glättli (Was ist PSA-Alert?)
    [4] PSMA-PET/CT vom 04.07.2012: Paraaortale Lymphmetastase
    [5] PSMA-PET von 08.2016 vor PSMA-RLT, danach 03.2017, sowie 05.2017

  6. #26
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    OK, Harald,
    man streiche** oben die Wörter "dümmlich" und "von älteren Onkologen so gerne 'verkauften' ".
    Ohne Stereotaxie, also mit älteren Maschinen geht es nicht anders. es sind also nicht die
    älteren Onkologen, sondern die älteren Maschinen 'dümmlich' aus heutiger Sicht.

    Deine Therapie hab ich nicht in Frage gestellt.
    Die Professoren haben das damals Beste gemacht und vor Allem:
    Sie waren erfolgreich mit ihrer ausgeklügelten Teletherapie.

    Konrad


    **Die Bearbeitungsfrist ist abgelaufen. Ändern kann ich es leider nicht mehr.

  7. #27
    Harald_1933 Gast
    Zitat Zitat von Hvielemi
    Deine Therapie hab ich nicht in Frage gestellt.
    Die Professoren haben das damals Beste gemacht und vor Allem:
    Sie waren erfolgreich mit ihrer ausgeklügelten Teletherapie.
    Hi Konrad,

    meine Uhr und die Forumsuhr zeigen 20.31 h an. Die Bearbeitungsfrist war noch nicht abgelaufen. Aber Du hattest doch alles schon wieder eingerenkt oder aufs richtige Gleis gebracht!

    Gruß Harald

  8. #28
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    Hallo Konrad,

    der Beitrag #25 ist sehr interessant. Ich glaube PSMA-Lu90-RLT wird aber nur in Heidelberg angeboten? Sonst habe ich nur von Lu177 gelesen.

    Georg

  9. #29
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    Lu177-PSMA-RLT

    Oh, lieber Georg, das ist Quatsch von meiner Seite.
    Das Atomgewicht von betastrahlendem Lutetium ist natürlich 177,
    nicht 90 wie bei Yttrium.

    Gemeint in meiner Empfehlung ist also PSMA-Lu177, das,
    was sich in Deutschland, Australien und zögerlich auch andernorts
    durchgesetzt hat und was auch in den kommenden Studien der
    Pharmaindustrie verwendet werden wird.

    Erst wenn ein anderer Ligand als PSMA gefunden wird, der spezifisch
    nur an Krebszellen bindet statt auch an Speicheldrüsen, wird Actinium225
    wieder interessant. Dann gibt es vielleicht doch mal, was ich schon
    2012 formuliert hatte:

    "Spritze rein, und gut ist"

    Konrad

  10. #30
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    Zitat Zitat von Hvielemi Beitrag anzeigen
    Bitte an LowRoad:
    Dürfen wir die Quelle deiner Übersetzungen haben?
    Lieber Konrad,
    ich hatte schon vermutet, dass Dich das Thema PSMA Radioliganden Therapie besonders interessiert. Deine Anmerkungen dazu sind sehr wertvoll und machen den Sachverhalt lebensnäher – nicht so abstrakt. Die ASCO Abstracts, um die es dabei ging findest Du _hier_ und _hier_. Wer sich allgemein informieren will, was auf dem ASCO-2018 in Bezug auf Prostatakrebs besprochen wurde wird _hier_ fündig. Sehr gerne dürfen sich auch weitere Betroffene und Interessierte einbringen! In den 630 Abstracts wird sich doch was Interessantes finden lassen?

    Konrad,
    "…May your heart hold true
    And your nights run long"
    if nothing's fails, it's not real life

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