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Thema: Inkontinenz nach RPE 2006

  1. #11
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    Wenn eine Hand einmal verletzt sein sollte kann man die Pumpe abschalten, dann ist alles wieder so wie vor der Inplantation, also wieder Inkontinent. Das Abschalten ist nur ein kleiner Handgriff.
    Da es so ein Vorteil ist wenn der künstliche Schliesmuskel eingestezt ist würde ich wenn es sein muss auch früher wieder ein neues Inplantat einsetzen lassen. Das kann man wirklich nur beurteilen wenn man es selbst erfahren hat wie super es ist.

  2. #12
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    Hallo Werner,
    Ich habe im März einen Termin UK SH Kiel ,plötzlich kommt mir zum Bewusstsein, vor dieser doch radikalen Entscheidung warum versuche ich es nicht ernsthaft
    mit dem Schließmuskeltraining , ich habe es doch mal gelernt aber nicht so durchgehalten.2-3 mal am Tag versuche jetzt ich zu üben. das Ergebnis werde ich berichten.
    Außerdem könnte ich die Vibrationsplatte meiner Frau benutzen. Habe gehört das Ver4suche gelaufen sind in Bayern. Hat jemand nähere Informationen.
    Viele Grüsse
    Jürgen

  3. #13
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    Hallo Jürgen,
    Training kann sicher nicht schaden - solange Du nicht übertreibst. Ich habe ein halbes Jahr genau nach Vorgabe aus der Reha trainiert. Das Ergebnis war sehr bescheiden.
    Ich habe zum Thema "Inkontinenz" eine etwas andere Theorie:
    - bei der RPE muß der Operateur die Prostata freilegen , entsprechende Schnitte sind erforderlich. Mein Operateur sagte nach der Op: "Die Op war extrem schwierig, da die Prostrata aufgrund der vielen Biopsien mit dem Darm verwachsen war. Für mich klingt dies nach mehr Schnitten als üblich. Dadurch wurde die Harnröhre aus ihrer Halterung gelöst. Es ist mir aus der Literatur bekannt, daß die Lage der Harnröhre einen großen Einfluß auf die Kontinenz hat.
    - eine Schädigung des Schließmuskels wurde bei der zweiten Blasenspieglung nicht festgestellt. Durch die Implantation des ADVANCE-Bandes wurde die Harnröhre angehoben und ich war (zumindest für kurze Zeit) total kontinent. Bei einer Schwäche/ einem Schaden des Schließmuskels wäre dieser Befund für mich nicht zu verstehen.
    - Meine Schlußfolgerung: Der Schließmuskel allein entscheidet nicht über Kontinenz oder Inkontinenz.
    - mit meiner "Theorie" spreche ich nicht gegen das Training des Schließmuskels - in vielen Fällen sicher ein wichtiger Schritt zur Kontinenz.
    Führe Dein Training konsequent durch und berichte bitte über das Ergebnis.
    Gruß Werner
    Meine Daten und Berichte unter http://www.myprostate.eu/?req=user&id=109

  4. #14
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    Hallo Werner,

    die Aussage des Operateurs lässt die Vermutung zu, dass es bei Dir zu einer Irritation, wenn nicht gar zu einer Verletzung des N. pudendus gekommen sein könnte. Wenn dem so ist, werden aber trotzdem durch das Beckenbodentraining des Mannes, evtl. verletzte Fasern dieses Nervengeflechtes angeregt, ihre normale Tätigkeit wieder aufzunehmen. Das kann zwar sehr lange dauern, ist aber sicher einer operativen Straffung von Bändern und Muskulatur vorzuziehen. Deshalb würde ich einer operativen Korrektur der Beckenbodenmuskulatur erst dann zustimmen, wenn konservative Maßnahmen innerhalb eines Jahres keine Besserung gebracht haben.

    Hier findest Du eine ausführliche Erklärung darüber welche Aufgaben der Nervus pudendus im Zusammenhang mit der Kontinenz erfüllt.
    Da findest Du zu allen anatomisch/physiologischen Abläufen im menschlichen Körper kostenfreie Antworten. Nach Anmeldung sehr ausführlich auch ohne Premiummitgliedschaft!
    Gruß Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

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