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Thema: Xofigo / Alpharadin

  1. #11
    SeppS58 Gast
    Danke Euch allen für Eure Antworten. - Jetzt hab ich doch gute Tipps bekommen.

    Auf Vitamin B 12 und Hämoglobin HB werde ich jetzt doppelt achten! Und jetzt ist mir auch klar, warum es mich so im ganzen Körper fröstelt, obwohl ich manchmal zur gleichen Zeit auch schwitze.

    Und ja, mein PSA Wert ist niedrig (aktuell 0,62, aber er war auch schon mal bei 326), nur die Metastasen sind in der gesamten Wirbelsäule (besonders stark im Hals- und Beckenbereich), im Becken, Schultern, .... - nachgewiesen durch Szintigramm und PSAM-PET CT ... und durch die Schmerzen!! - Kann Euch leider keine Bilder zeigen, aber Xofigo ist jetzt sicher richtig!
    (Dr. Tauber vom Klinikum r.d. Isar hier in München hat mir erklärt, dass der PSA Wert nicht immer in direktem Zusammenhang zu den Metastasen steht. Ich wäre anscheinend so eine Ausnahme.)

    Cannabidiol Öl mit 10% CBD habe ich auch schon mal ausprobiert, dann aber wieder weggelassen, weil es zusammen mit dem Methadon mich (fast) umgehauen hat. - Ich habe aber vor, wieder weg vom Methadon (jetzt L-Polamidon) zu gehen und vllt. auch Cannabis einzusetzen. Aber da brauche ich erst noch den richtigen Arzt dafür. (Siehe auch aktuellen Stern mit dem Cannabis Artikel.)

    Die genauen Daten meiner Bestrahlungen schreibe ich Euch morgen. Für heute bin ich zu müde. Und dann auch noch ein paar Sätze zur chirurgischen Kastration und meiner Testosteron Zufuhr per Creme (Dank an Prof. Schaller). Kann ich nämlich voll empfehlen!

    Danke für Eure Hilfe,
    Sepp

    P.S.: Ich habe fast das Gefühl, dass meine Krebszellen nicht einheitlich sind, sondern eher ein Konglomerat. Und pro Behandlung sterben da welche ab. Aber die schlechten überleben und breiten sich dann um so schneller aus. - Aber das ist nur so eine Idee ... gelesen aber schon mal in einem Geo-Heft 11 2016 ("Krebs: Warum wir ihn nicht besiegen sollten")

  2. #12
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    4.401
    Zitat Zitat von Sepp
    (Dr. Tauber vom Klinikum r.d. Isar hier in München hat mir erklärt, dass der PSA Wert nicht immer
    in direktem Zusammenhang zu den Metastasen steht. Ich wäre anscheinend so eine Ausnahme.)


    Ganz so ist das nicht, lieber Sepp.
    Es kann schon sein, dass deine Metastasen wenig PSA produzieren im Verhältnis etwa zu
    meinen oder jenen des Patienten X. Aber verdoppelt sich dein Tumorvolumen, wächst auch
    das PSA auf das Doppelte, nur eben auf verschiedenem Niveau. Solange dein Krebs auch
    nur ein Bisschen PSA sezerniert, kannst Du die Werte verwenden als Surrogat für Tumor-
    Volumen und -wachtum oder auch -rückgang unter Therapie.

    Bei Knochenmetastasen sind es nicht die Tumorzellen, die Schmerzen bereiten, sondern
    die Löcher oder das neugebildete Knochengewebe, die vom Tumor verursacht werden.
    Hast Du also so eine Knochenwucherung, verschwindet die nach Xofigo nicht einfach, sondern
    sklerotisiert. Sie wächst zumindest für einige Zeit nicht mehr weiter. Das kann immer
    noch weh tun, aber eben nicht mehr zunehmend.



    Zu deinem Geo-Artikel:
    Mit diesem Suchbegriff in der Adresszeile bekommt man einen pers. Link zum Geo-Artikel:
    blendle.com/i/geo/krebs-warum-wir-ihn-nicht-besiegen-sollten

    Der Artikel ist äusserst lesenswert, aber der Titel ist natürlich Quatsch:
    Selbstverständlich sollte man den Krebs (bei Aussicht auf Heilung) besiegen,
    sei dies mit Stahl oder Strahl oder sonstwie, bis jede einzelne Krebszelle im Körper
    zerstört ist. Damit ist dann der Krebs ohne Wenn und Aber "besiegt".

    Aber in entdifferenziertem, "unheilbaren" Krebs, wovon der Artikel handelt, befinden
    sich tausende Klone und bilden sich laufend neue, die zum Teil und rein zufällg gegen
    Medikamente resistent sind, lange bevor wir diese bekommen.



    Deswegen solle man Medikamente vorsichtig einsetzen, um den resistenten
    Zellen nicht zuviel Raum zu geben.
    Eine etwas naive Vorstellung, dass Krebszellen brav anstehen, bis sie dran sind mit der
    Teilung, wie queueing Engländer an der Busstation. Das geht eher zu wie in Burma, wo
    man sich eben auf das Dach des Busses hochkämpft, wenn es drinnen vollgestopft ist.
    Aber immerhin erklärt der toll illustrierte Artikel einleuchtend, warum für viele
    Krebsmediamente Resistenzen programmiert sind, die dann oft zugleich zu kürzeren
    Verdoppelungszeiten führen.
    Haha, setz mal eine ADT “vorsichtig" ein ...

    Konrad

  3. #13
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    Lieber Sepp,
    ich habe die Xofigo Therapie vom 7.3.17 - 25.7.17 bekommen.
    Die Symptome waren ähnlich wie bei dir, wobei mir der Durchfall am
    stärksten zu schaffen machte. Mein Blutbild verschlechterte sich
    ebenfalls, HB 11,2 ....
    Leider hat die Xofigo Therapie, außer den bekannten Nebenwirkungen,
    bei mir keinerlei Wirkung gezeigt. Sie wirkt anscheinend nur, wenn ein starker
    Knochenstoffwechsel stattfindet. Bei mir war die nicht der Fall:
    (alkalische Phosphatase lag immer unter 60)


    Dir alles Gute
    Horst Günter
    Some days it's hard to find motivation .....
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  4. #14
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    Hallo Horst Günter,

    mit stillschweigendem Einverständnis von Sepp grätsche ich hier einmal rein. Denn das ist hoch interessant.
    Horst, du hast die 6 Injektionen hintereinander genommen bei normalem AP. Weißt du noch ob der Kalzium Wert gezogen wurde und wenn, wie hoch er war?
    Hast du Zometa oder Denosumab (Xgeva) bekommen und wenn, wie lange schon.
    Es verhärtet sich der Verdacht, dass durch die Knochenversiegellung durch die Bi's-Rankl der AP sehr niedrig ist.
    Wenn jedoch Kalzium NICHT entsprechend freigesetzt ist, wo soll der Tracer denn andocken? Oder zumindest unbefriedigend.

    Folge:
    Der Erfolg der Therapie ist fragwürdig. Hier sind Unbekannte. Der Umstand muß in der Therapie geklärt werden. Diese Fälle häufen sich.

    Gruss
    Hans-J.

  5. #15
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    Liebe Kollegen,
    mir, als nur von Knochenmetastasen Betroffener, wurde empfohlen ein PSMA- aber gleichzeitig auch noch ein Sodium-Fluorid-PET durchzuführen. Je nachdem, was deutlichere Läsionen zeigen würde, wäre, in crPCA Stadien, entweder eine LU177-PSMA oder Alpharadin-Therapie sinnvoll. Erscheint mir nachvollziehbar. Soweit bin ich aber glücklicherweise noch nicht, deshalb erstmal nur eine theoretische Überlegung, die ich hier wiedergebe. Alpharadin bei normalen ALP bzw. bALP Werten erscheint mir nicht angebracht.
    if nothing's fails, it's not real life

  6. #16
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    Hallo Hans-J.,
    die Kalzium Werte wurden bei mir nicht gezogen und Denosumab(XGeva)
    hatte ich schon im April 2016 abgesetzt (Nebenwirkung, Versprödung
    der Knochen). Ich denke das LowRoad hier richtig liegt: "Alpharadin
    bei normalen ALP bzw. bALP Werten erscheint mir nicht angebracht. "
    Tja, hätte ich es vorher gewußt....
    Schönen Abend
    Horst Günter
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  7. #17
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    Günter,

    vielleicht haben wir beide vielleicht auch zu viel erwartet. Den zeitlichen Benefit habe ich wohl der intermittierenden Form der Therapie zu verdanken.
    Vielleicht melden sich noch andere und können Sepp noch einiges mitteilen.
    Tja, hätte ich es vorher gewußt.......
    schließe mich da an.

    Herzlichen Gruss
    Hans-J.

  8. #18
    SeppS58 Gast
    Hallo HGROES, Hallo LowRoad,

    mein ALP Wert ist derzeit 45 - also relativ nieder (Norm: 40 - 130). Ich zieh jetzt aber die 3 Injektionen bis zur Zwischenkontrolle durch, falls nicht die anderen Blutwerte total abfallen.

    Danke für Eure Tipps,
    Sepp

  9. #19
    SeppS58 Gast
    Lieber Uwes2403,

    BWK 3 - 11 wäre 2 Wirbel mehr als bei mir (BWK 4 - 10). Mir hat das schon ziemlich zugesetzt und meine Lunge ist immer noch nicht ganz in Ordnung.

    Hier sind meine Werte (laut Arztbrief):
    Zielvolumen: BWK 4 - 10 nach 3-D-Plan, mit 6/15 MV Photonen, 5x 2,5 Gy pro Woche bis zu einer Gesamtdosis von 35,0 Gy

    Hoffe, Du verträgst es besser!

    Liebe Grüße,
    Sepp

  10. #20
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    1.070
    Moin Sepp,
    Danke Dir. Bei mir sind es allerdings 3+11, nicht 3 bis 11. Insofern hoffe ich, dass sich die NW in Grenzen halten.

    Beste Grüße
    Uwe

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