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Thema: Leibowitz hat es wieder geschafft...

  1. #1
    DieterH Gast

    Gelöscht

    Gelöscht...
    Geändert von DieterH (11.03.2007 um 16:25 Uhr)

  2. #2
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    Dr Bob

    Hallo Mitstreiter & Co
    Ich begrüsse es, dass die DHB des Dr. Bob in einer separaten Rubrik untergebracht ist. So dominieren diese Threads nicht das ganze Forum. Obwohl: Die neue Darstellungsform scheint der Lebendigkeit dieser Site nicht sehr zuträglich zu sein. Oder ist es bloss mein Eindruck? Wie es wohl statistisch im Vergleich zum Vorgänger- Programm aussieht?
    Gruss an alle
    Z.
    Geändert von zuerij (08.05.2006 um 12:12 Uhr) Grund: èberlegungen

  3. #3
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    Zitat Zitat von DieterH
    ... daß sein Name unübersehbar auf der Empfangsseite des Prostatakrebs-Diskussionsforum prangt:
    .


    .

    Toll Herr Doktor, wie Sie das immer wieder schaffen!
    Ist ja nicht so schwer, wenn einer seit 15 Jahren sich nahzu ausschließlich professionell mit Prostatakrebs befaßt und einer nichturologischen Berufsgruppe, nämlich den internistischen onkologischen hämatologischen Krebsspezialisten zugehört. Von solchen Ärzten mit der langjährigen Spezialisierung auf den Prostatakrebs gibt es nur eine Handvoll auf der ganzen Welt (gegenüber mehreren 100 000 Urologen). Und wenn man dann auch noch zwar schulmedizinische aber an der Biologie des Prostatakrebses bis zum (hoffentlich natürlichen Ende) durchgängig orientierte etwas andere Therapiekonzepte hat, darf man schon mal das Interesse von Prostatakrebspatienten geweckt haben.

    Um Mißverständnisse zu vermeiden: Dr. Leibowitz nimmt zur Zeit wieder mal gar keine internationalen Patienten in seiner Praxis zur Behandlung an. Das geht immer nur dann, wenn er einen eingearbeitetren Partner hat. Sein bisheriger Mitarbeiter und Partner, Dr. Steven Tucker, hat seine Praxis verlassen und ist jetzt Chef der Urologie in einer großen onkologischen Klinik in L.A. (The Angeles Clinic).
    Grüße
    Christian
    Geändert von cligensa (11.05.2006 um 13:30 Uhr)
    Christian (L)

  4. #4
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    Zitat Zitat von DieterH
    Es geht mir ausschließlich um die Frage, ob es sich Verband des deutschen Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen auf der Startseite seiner offiziellen Verbands-Homepage leisten darf, Reklame zu machen für den Verfechter einer experimentellen Hormonblockaden-Variante, welche von den Krankenkassen nicht anerkannt ist.
    Hallo Dieter,

    die "Startseite des Verbandes der deutschen Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen" ist http://www.prostatakrebs-bps.de/. Dort wird nicht für Dr. Leibowitz, wohl aber für das Buch von Dr. Stephen Strum und Donna Pogliano Werbung gemacht. Ist das in Deinen Augen auch ein Sündenfall?
    Wir haben im gemeinsamen Diskussionsforum von BPS und KISP eine Rubrik für Androgenentzugstherapien (Plural!) aufgemacht und im Untertitel Dr. Leibowitz erwähnt, weil er und die DHB nun mal in den Diskussionen im Forum eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Es geht, wie der Untertitel weiter aussagt, aber auch um weiterführende Therapien, wie sie z. B. nach dem Versagen "kurativer" Ansätze gefragt sind. Da hat die deutsche Schulmedizin nicht allzuviel zu bieten, und insbesondere dort sind wir der Ansicht, dass Dr. Leibowitz, wie auch sein Praxispartner bis September letzten Jahres, Dr. Tucker, vielversprechende Ansätze zu bieten haben. Lies dazu im Forumextrakt - Th-Erfahrungen - Chemotherapie.

    Zitat Zitat von DieterH
    Wieviele DHB's sind denn eigentlich bisher in Deutschland gemacht worden und wo gibt es Ergebnisse, die genauer Nachprüfung standhalten? Wer will beweisen, daß die Ergebnisse der "DHB" nicht auch mit einer üblichen einfachen HB erzielt worden wären?
    Dazu kann ich Dir (und allen) mitteilen, dass Christian L. und ich am Dienstag dieser Woche in Homburg (Saar) bei der Klinik für Urologie und Kinderurologie der Universitätskliniken des Saarlandes waren und uns dort 4½ Stunden lang mit zwei Herren unterhalten haben (eine Zeitlang war auch der Chef der Klinik dabei), die im Rahmen einer Studie eine Auswertung aller uns verfügbaren Patientenergebnisse an DHB-Patienten durchführen und daraus eine Ergebnisstatistik erstellen wollen. Es hat vor zwei Jahren schon einmal von einem anderen Institut ein ähnliches Angebot gegeben, dass dann im Sande verlief - aus welchen Gründen auch immer. Das hat uns mit dem Vorlegen einer Statistik jedenfalls für zwei Jahre ausgebremst, weil wir immer hofften, es käme noch etwas.
    SHG-Leiter können die Zeit schon einmal nutzen, um in ihren Gruppen zu fragen, wer die DHB durchführt/durchgeführt hat - mit welchem Ergebnis auch immer - und bereit ist, einmal im Jahr einen entsprechenden Fragebogen auszufüllen.
    Dazu mehr und Genaueres, wenn der Fragebogen fertig vorliegt (voraussichtlich Anfang Juni).

    Ralf

  5. #5
    Anonymous2 Gast
    Hallo Dieter,
    ich kann Dir nur beipflichten. Es ist schon bemerkenswert mit welcher Selbstverständlichkeit diese "Bezeichnung" gewählt wurde. Ganz offensichtlich möchten die Verfasser hier eine bestimmte Therapie forcieren. Richtig ist es auf keinem Fall. Wir werden es aber nicht beeinflussen können. Schade !

    Viele Grüße Franz

  6. #6
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    Hallo Dieter,

    Zitat Zitat von DieterH
    Wieviele DHB's sind denn eigentlich bisher in Deutschland gemacht worden und wo gibt es Ergebnisse, die genauer Nachprüfung standhalten? Wer will beweisen, daß die Ergebnisse der "DHB" nicht auch mit einer üblichen einfachen HB erzielt worden wären?
    Darauf habe ich Dir geschrieben, dass eine Studie, die u. a. diese Fragen beantworten soll, gerade anläuft. Dazu fällt Dir nichts Besseres ein als zu schreiben:

    Zitat Zitat von DieterH
    Hallo liebe Gruppensprecher, dann nutzt mal schön eure Zeit! Viel Spaß beim Fragen und Ausfüllen!
    Das heißt, Du sabotierst die Erhebungen zu der Studie, die Du selbst forderst, und stellst lieber eine Verschwörungstheorie auf ("durchsichtig, offenkundig und tendenziös").

    Damit erübrigt sich jede weitere Diskussion zu diesem Thema.

    Ralf

  7. #7
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    Hallo Forumsteilnehmer und Gäste,
    Wenn dies so weitergeht, werden wir hier bald dasselbe Pingpongspiel haben wie andernorts bereits gehabt.
    Ich begrüsse die Forumsunterteilung hier, wie sie auch benannt werden möge. Dies hat mir vorher manchmal aufgestossen, dass über weite Strecken nur noch Leibowitz- und Strum Zitate erschienen, wie wenn dies DIE Therapie der Zukunft wäre. Dass die einfache Hormontherapie als Standardtherapie vielen Mitstreitern Jahre guter Lebensqualität beschert hat, ging leider oft unter. Ich bin jetzt seit 9 Monaten auf PSA 0,1 und sehr zufrieden damit.
    Gruss an alle
    Z.

  8. #8
    Anonymous2 Gast
    Hallo Ralf !
    Bei aller Wertschätzung die ich Dir persönlich entgegenbringe, solltest Du aber fair bleiben.Es ist doch ganz offensichtlich, dass für Dich nur eine bestimmte Art der Hormonbehandlung vorhanden ist. Ich verfolgen diese
    Entwicklung nun schon über Jahre ! Für die Betroffenen ist es nicht optimal, wenn sie nicht über die versch. Modelle der Hormonbehandlung informiert werden. Die DHB nach Dr. L. ist in den letzten Jahren nach meinen Erkenntnissen nicht entscheidend vorangekommen. Woran dieses wohl liegt ?

    Viele Grüße Franz

  9. #9
    dieterdo Gast
    Hallo Dieter,

    ich habe mal einige Aussagen aus Deinen letzten Berichten zusammengestellt:
    ...Reklame zu machen für den Verfechter einer experimentellen Hormonblockaden-Variante, welche von den Krankenkassen nicht anerkannt ist.

    Daß dem BPS als Untertitel zum Forumszweig "Hormontherapien" nichs anderes und besseres einfällt als "DHB nach Dr. Leibowitz..., das halte ich zwar nicht für einen Sündenfall (was ist schon ein Sündenfall?), aber durchsichtig, offenkundig und tendenziös ist es allemal.

    Ein Sündenfall!

    Hallo liebe Gruppensprecher, dann nutzt mal schön eure Zeit! Viel Spaß beim Fragen und Ausfüllen!


    Du schreibst "...eine Studie läuft an...". Unter einer Studie verstehe ich etwas ganz anderes. Das, wovon Du schreibst, ist bestenfalls eine Erhebung, eine Befragung von Gruppenleitern. Wenn da Blödsinn reingeschrieben wird, sortierst Du das dann aus?
    Ich bin noch recht neu im Forum, aber verstehst Du das unter Toleranz, Sachlichkeit und fairen Umgang miteinander?

    Schau mal die Anzahl der Berichte an. Die Androgenentzugstherapien haben gegenüber anderen Therapieforemen eine sehr deutliche Überzahl, d.h. für mich, dass bei den Benutzern ein großes Interesse besteht!
    Ich wäre übrigens sehr froh gewesen, wenn mein Uro, sagen wir mal, etwas offensiver mit der DHB umgegangen wäre.

    Sollen im Forum nur noch Therapieansätze diskutiert werden, die von den Krankenkassen bezahlt werden?

    Für die Studie hat Ralf seine Gründe im alten Forum sehr ausführlich und plausibel dargestellt.
    Soll gewartet werden, bis in ein paar Jahren eine offizielle Studie veröffentlich wird?
    Was machen die Betroffenen in der Zwischenzeit, die eine Theraphie suchen?
    Hast Du einen anderen Vorschlag?

    Viele Grüße aus Siegen und alles Gute
    dieter


  10. #10
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    Zitat Zitat von SHGItzehoe u. Elmshorn
    ... Die DHB nach Dr. L. ist in den letzten Jahren nach meinen Erkenntnissen nicht entscheidend vorangekommen. Woran dieses wohl liegt ?

    Viele Grüße Franz
    Hallo Franz, Ralf, Dieterdo und DieterH.,

    ich würde sagen, dass man hier Äpfel mit Birnen vergleicht.

    Die DHB nach Leibowitz ist streng genommen eine reine und ausschließliche Ersttherapie beim PCa!

    Der Patient darf weder pharmakologisch anderweitig noch lokal an der Prostata wegen seines PKs vorbehandelt worden sein; es ist auch nicht erlaubt, zusätzliche lokale Therapien zur DHB einzusetzen.
    Der Behandlungszeitraum von 13 bis max. 15 Monaten, der PSA Nadir und der Abfall des Testosteronniveau auf < 0,2 ng/ml über einen klar definierten Zeitraum wird strengstens vorgeschrieben. Davon soll ja der Erfolg letztendlich abhängen.

    Insofern verstehe ich die Kritik von DieterH. z.T., denn andere Androgenentzugstherapien werden in der urologischen Praxis sicherlich häufiger angewendet, werden und dürfen mit lokalen Therapien kombiniert werden und beinhalten verschiedenste Protokolle.

    Das dürfte das Entscheidende auch an DieterH.'s Kritik sein.

    Die DHB ist in meinen Augen eine eigenständige Behandlungsalternative und eine eigenständige Therapieform, die nichts mit anderen Androgenentzugskonzepten gemeinsam hat und daher mit keinem anderen Androgenentzugskonzept vergleichbar ist.

    Was den langfristigen Erfolg anbelangt, wäre sie allerhöchstens vergleichbar mit der Wirksamkeit von rein lokalen Ersttherapien.


    Viele Grüsse,

    Carola-Elke
    Geändert von Carola-Elke (14.05.2006 um 20:26 Uhr)

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