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Thema: Jetzt habe ich auch PK mit 46

  1. #11
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    Wenn ich deine Geschichte lese, werde ich wieder sauer und fühl mich hilflos.
    Bei mir war die Situation sehr ähnlich, nur dass ich halt bei den ersten Symptomen 39 war
    und sich dann bei der Diagnose PCa schon Lymphknoten- und Knochenmetastasen gebildet hatten.


  2. #12
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    Hallo
    Danke an alle.
    So ich habe am Dienstag meinen Termin in Hamburg gehabt.
    Leider mussten wir lange warten.
    Wir waren die letzten an diesem Tag.
    Die Ärztin war über mein Alter und meinen Krebs sie verwundert das sie an diesem Tag keine Therapie anbieten kann.
    Das müsse sie erst in der großen Runde besprechen.
    Dann am Mittwoch der Anruf aus Hamburg.
    Wir haben eine Therapie für sie.
    Wir Operieren und nehmen so viel raus
    wie möglich.
    Was raus ist raus und danach eine Bestrahlung.
    Das andere Krankenhaus sagt nur Bestrahlung von innen.
    Jetzt weiß ich auch nicht was richtig ist.
    Habt ihr Erfahrung was besser ist.
    Lyfknoten sind befallen .
    Knochen noch nicht.
    Bitte um Rat.
    Gruss

  3. #13
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    Zitat Zitat von Ralf 1000 Beitrag anzeigen
    Hallo
    Danke an alle.
    So ich habe am Dienstag meinen Termin in Hamburg gehabt.
    Leider mussten wir lange warten.
    Wir waren die letzten an diesem Tag.
    Die Ärztin war über mein Alter und meinen Krebs sie verwundert das sie an diesem Tag keine Therapie anbieten kann.
    Das müsse sie erst in der großen Runde besprechen.
    Dann am Mittwoch der Anruf aus Hamburg.
    Wir haben eine Therapie für sie.
    Wir Operieren und nehmen so viel raus
    wie möglich.
    Was raus ist raus und danach eine Bestrahlung.
    Das andere Krankenhaus sagt nur Bestrahlung von innen.
    Jetzt weiß ich auch nicht was richtig ist.
    Habt ihr Erfahrung was besser ist.
    Lyfknoten sind befallen .
    Knochen noch nicht.
    Bitte um Rat.
    Gruss
    Wirklich etwas raten möchte ich nicht, allerdings würde ich in der Situation wohl den Ärzten der Martiniklinik vertrauen. Die haben die größte Erfahrung mit dieser Krankheit, denke ich. Die OP und Bestrahlung müssten auch nicht zwingend dort geschehen, auch wenn diese Klinik für die OP sicherlich sehr geeignet wäre. Mein Urologe nennt auch immer Gronau, Leverkusen und Homburg als gute Beispiele für niedrige Komplikationsraten (und NW). Wegen der Bestrahlung habe ich auf ein möglichst modernes Strahlenzentrum geachtet, das zudem gut zu erreichen war. Immerhin muss man über30 mal dorthin (täglich also)...
    Gruß Achim

  4. #14
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    Ich würde auch der Martini-Klinik vertrauen. Die haben eine sehr gute Operationstechnik mit Schnellschnittuntersuchung. D.h. es wird während der Operation überprüft, ob man auch alles rausgeschnitten hat.

    Den Patienten empfehlen Sie häufig anschließend eine Bestrahlung zu machen. Ich habe aber einen Vortrag von einem Arzt der Martini-Klinik gehört, dass wohl über 50% der Patienten dieser Empfehlung dann doch nicht folgen. Das kannst Du Dir also nach der Operation noch überlegen.

    Georg

  5. #15
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    Hallo Florian
    Und wie seid deine Behandlung aus.
    Gruß Ralf

  6. #16
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    Hallo Ralf,
    also ich werde mich hüten dir zu sagen , was du machen sollst...
    aber eine " Bestrahlung von innen " wäre meiner Meinung nach Untertherapie und bei deinen Werten auch überhaupt nicht angebracht.
    du bist noch blutjung und solltest jetzt mit aller Kraft und Wucht gegen deinen Untermieter vorgehen.
    Bei allem was ich hier die Jahre mitgelesen habe, klingt der Rat der Martini-Klinik vernünftig.
    Die operieren da am Fliessband ausschließlich Prostata-Karzinome und sind mit Sicherheit eine gute Adresse.
    Rede da erstmal mit dem Arzt, der die Op auch machen würde und lass dich da noch einmal vernünftig von ihm beraten.
    Wichtig ist , dass du dem vertraust und dich mit einiger Überzeugung auf die Therapie einlässt.
    Gruß
    Rembert

  7. #17
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    Die "Bestrahlung von innen" ist wohl eine LDR-Brachytherapie. Diese ist an sich für Patienten mit niedrigem Risiko geeignet. Die Leitline (Langfassung) schreibt auf S. 121: "Als ideal geeignet für die LDR-Monotherapie werden Patienten mit einem PSA-Wert unter 10 ng/ml, einem Gleason-Score unter 7 sowie einem cT1c- bis cT2-Tumor angesehen." Das trifft auf Dich nicht zu. Bei höherem Risiko konnte sich die Leitlinienkommission nicht auf eine Empfehlung für die LDR-Brachytherapie einigen.

    Georg

  8. #18
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    Was raus ist raus und danach eine Bestrahlung.
    Das andere Krankenhaus sagt nur Bestrahlung von innen.
    Jetzt weiß ich auch nicht was richtig ist.
    Habt ihr Erfahrung was besser ist.
    Ich bin der Empfehlung der Martiniklinik gefolgt.
    Was daraus geworden ist, kannst du auf myprostate nachlesen (siehe link unten).

    Alles Gute für dich!
    Detlef

  9. #19
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    Hallo Ralf,

    Zitat Zitat von Ralf 1000 Beitrag anzeigen
    Hallo Florian
    Und wie seid deine Behandlung aus.
    Meine Therapie wurde vom Tumorboard vom Münchner Krankenhaus Rechts der Isar erarbeitet.
    Da ich bereits weit gestreute Metastasen habe, war zunächst eine systemische (den ganzen Körper betreffende) Therapie angesagt.
    Es wurde nahezu gleichzeitig eine Chemotherapie und eine Hormonentzugstherapie begonnen.
    Nachdem die Chemotherapie beendet worden ist, hat man mir (weil ich schon vor Diagnose nur noch mit Katheter Wasser lassen konnte) die Entfernung der Prostata angeboten.
    Dies habe ich dankbar angenommen.

    Die Hormonentzugstherapie wird fortgesetzt.

    Viele Grüße
    Florian

  10. #20
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    Hallo jetzt nehme ich seid ca. zwei Woche Tabletten und habe am Donnerstag die erste Spritze bekommen Hormonentzug.
    Jetzt habe ich richtige schmerzen und ziehen im Unterbauch was vor den Tabletten nur ein leichtes Grummeln war.
    Ich nehme jetzt Schmerz Tabletten.
    Habt ihr auch solche Schmerzen gehabt?
    So am Dienstag werde ich erstmal in die Klinik nach Bad Oeynhausen fahren dort lasse ich mir eine Ader veröden am Herzen.
    Und werde mich dann im September mich auf dem Weg nach Hamburg machen und mich Operieren lassen.
    Gruss Ralf

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