Hab Dank für den Link, Rudi, sehr aufschlußreich. Nach einer Herzuntersuchung wollte der Mediziner mir sofort Stents setzen, was ich spontan abgelehnt habe. Man bot mir deswegen eine Stress-MRT an, die sich dann wie folgt darstellte:

Befund der Radiologie und Neuroradiologie
ROMCV.STR - MRT des Herzens, Stressperfusi
Normale linksventrikuläre Funktion ohne regionale Wandbewegungsstörung. Auswurffraktion 60%, enddiastolisches Volumen 177 mlg (angeglichen 82ml/m²), enddiastolisches Volumen 90 ml (angeglichen 32 ml/m²), Schlagvolumen 107 ml (angeglichen 50 ml/m²). Septale Myocardhypertrophie: SWT 13 mm, PWT 9 mm, myocardiale Masse 160 g (angeglichen 74 g/m²). Der linke Ventrikel ist mit einem enddiastolischen Durchmesser von 59 mm leichtgradig vergrößert. MAPSE 0.4 cm.

Rechter Ventrikel und Vorhof sind nicht dilatiert. RVEDD 47 mm, RVESD 32 mm, RAD 49 mm.

In der first pass Perfusion sowohl unter Belastung mit Denosin als auch in Ruhe zeigte sich ein hypoenhancement septal ohne entsprechendes Korrelat in den late enhancement Aufnahmen und somit als Artefakt einzuordnen. Währed der Untersuchung keinerlei Beschwerden. In den kontrastmittelverstärkten Spätaufnahmen lässt sich keine late enhancement nachweisen.

Beurteilung:
Normale linksventrikuläre Funktion ohne Wandbewegungsstörung. Septale Myocardhypertrophie. Die Papillarmuskel und insbesondere der anterolaterale kommt sehr prominent zur Darstellung. MAPSE verkürzt und somit hinweisend auf eine gestörte longitudinale Funktion bei bek. arteriellen Hypertonus. Kein Perikarderguss. In den kontrastmittelverstärkten Spätaufnahmen lässt sich kein late enhancement nachweisen und somit MR tomographisch kein Hinweis auf abgelaufene Ischämien oder fibrotische veränderungen. Stress MR tomographisch kein Hinweis auf eine hämodynamisch relevante Koronarstenose.

Ich war sehr froh über dieses Resultat. Man hat mir aber damals prophylaktisch eben diese 100 mg ASS täglich empfohlen.

Gruß Harald