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Thema: Prostatalogenbestrahlung: Vorbereitung, Erfahrungen, med. Unterstützung

  1. #1
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    Prostatalogenbestrahlung: Vorbereitung, Erfahrungen, med. Unterstützung

    Nach einem PSA-Wert von 0,24 habe ich mich letztlich für eine perkundante Bestrahlung der Prostataloge entschieden.
    Vorbereitend wurde ein PSMA-PET/CT erstellt, mit einem sichtbaren lokalen Rezidiv am linken Rand der Loge.
    Eine gezielte Behandlung durch HIFU (Prof. Schostak) und sterotaktischer Bestrahlung wurde ausgeschlossen/verworfen.

    Meine Bestrahlung wird an der Universitätsklinik Rostock durchgeführt.
    Linearbeschleuniger: VERO (siehe Info).
    Bestrahlung mit 35 x 2 Gray = 70 Gray + 2 x 2 Gray auf das sichtbare Lokalrezidiv.

    Begleitende Medikamentation: 4 Wochen vor, während der Bestrahlung und für 9 Monate danach 2 x 500 mg Metformin (siehe meinen gesonderten Thread).

    Massnahmen gegen Nebenwirkungen der Strahlenbelastung:
    Vitamin D3: Dekristol 20.000 I.E. 8 Tage lang tgl. 1 Kapsel,
    danach 1 x pro Woche.
    Selen: an den Bestrahlungstagen 1.000 ug, an den Wochenenden 200 ug.
    Enzyme: 4 Tabletten Equizym MCA.
    Erektile Dysfunktion: täglich 5 mg Cialis

    Bisheriger Verlauf: Notwendige Blasenfüllmenge wegen der Hitze nicht immer erreichbar, deshalb Erhöhung der Trinkmenge von 1 auf 1,5 Liter 1 Stunde vor der Bestrahlung.

  2. #2
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  3. #3
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    Kleiner Hinweis nebenher. Vitamin D3 wird nach aktueller Studienlage kontinuierlich, täglich eingenommen, damit es wirkt. http://www.vitamind.net/interviews/d...in-d-taeglich/


    Prof. Spitz vertritt die selbe Meinung.
    https://www.youtube.com/watch?v=hIHC...-+Energieschub

  4. #4
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    Danke Wolfgang,
    ich werde die Einnahme von Vitamin D3 auf täglich 3.000 I.E. umstellen.

    Viele Grüsse

    Lothar

  5. #5
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    Ich hoffe, du lässt den Vitamin-D3-Spiegel prüfen. Ich benötige ca. 12.000 I.E. pro Tag um auf ca. 65 ng/ml zu kommen.

    Gruß Wolfgang

  6. #6
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    Die Dosierungen von D3 und Selen wurden ärztlich verordnet; nach Bestimmung der jeweiligen Blutspiegeln.
    Viele Grüße
    Lothar

  7. #7
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    Das einzige das ich gemacht habe ist eine Stunde vor der Bestrahlung einen halben Liter Wasser getrunken. Keine Tablette und auch keine Nebenwirkungen gemerkt.

  8. #8
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  9. #9
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    Sorry, der Trinkplan sieht ausdrücklich vor, eine Stunde vor jeder Bestrahlung und vor jedem Planungs-CT 1 Liter Wasser zu trinken und nicht zur Toilette zu gehen!
    Die Blase sollte möglichst ganz gefüllt sein. Sonst würden Bestrahlungs-Nebenwirkungen der Blase entstehen (chronische Blasenentzündung).
    Gruss
    Lothar

  10. #10
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    Viel größere Probleme, als dem Harndrang zu widerstehen (vor allem wenn es wegen technischer oder sonstiger Probleme Wartezeiten vor der Bestrahlung gab) machte mir neben der Ernährungsumstellung (nix Blähendes) die Einhaltung der Empfehlung, den (End-) Darm vor der Bestrahlung möglichst zu entleeren. Hilfreich war für mich, dass ich Rückmeldungen vor der Bestrahlung bekam, ob die Blase voll genug und der Darm leer genug waren. Gegebenenfalls hätte ich zwecks Schonung von Darm und Blase vor der Bestrahlung mehr trinken bzw. den Darm entleeren müssen, was zum Glück nicht nötig war. Ich hatte nach der Bestrahlung nur leichte Schmerzen beim Stuhlgang, die inzwischen 3 Wochen nach Bestrahlungsende so gut wie weg sind.
    Gruß
    Hans

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