Seite 2 von 16 ErsteErste 123412 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 154

Thema: Prostatalogenbestrahlung: Vorbereitung, Erfahrungen, med. Unterstützung

  1. #11
    Registriert seit
    14.03.2013
    Ort
    Nähe Kiel
    Beiträge
    2.041
    Nach einem PSA-Wert von 0,24 habe ich mich letztlich für eine perkundante Bestrahlung der Prostataloge entschieden.
    Vorbereitend wurde ein PSMA-PET/CT erstellt, mit einem sichtbaren lokalen Rezidiv am linken Rand der Loge.
    Moin Lothar,

    wird bei dir nur die linke Seite, das Sichtbare bestrahlt, oder auch die andere Seite der Loge blind bestrahlt?

    Ich bin ja in der gleichen Situation. Im PET wurde links in der Loge etwas entdeckt.
    Bei mir sollte nun die ges. Loge bestrahlt werden, da sonst nicht auszuschießen wäre, dass sich später auch auf der anderen Seite etwas neu bilden könnte.

    Ich habe es vorerst abgelehnt, weil mein PSA bei 3.XX liegt, und ich nichts über die Erfolgsaussichten finden konnte.

    Gruss
    hartmut

  2. #12
    Registriert seit
    02.04.2012
    Ort
    Rheinland
    Beiträge
    563
    Moin Hartmut,
    bei mir wird die ganze Loge bestrahlt und zusätzlich (2x2 Gray) das sichtbare Lokalrezidiv.
    Ich hatte die gleichen Bedenken wie Du.
    Urteil meines sehr guten und bekannten Urologen und von zwei Radiologen:
    Es ist keinesfalls auszuschließen, dass sich sich noch andere, nicht sichtbare, Rezidive in der Prostataloge befinden.
    Das „boosten“ auf das sichtbare Rezidiv dürfte m.E. die Heilungschancen verbessern.
    Ich hatte nach der OP vor 6 Jahren einen unklaren Randbefund (Rx).
    Die PSA-Entwicklung war schwankend und leicht ansteigend (siehe mein Profil).
    Letzte PSA-Werte: 0,24; 0,2; 0,24; 0,207;.
    Zur Absicherung des PET-Befundes wurde noch ein MRT gemacht, das das sichtbare Lokalrezidiv bestätigte (höhere Stoffwechseltätigkeit).

    Gruss
    Lothar

  3. #13
    Registriert seit
    14.03.2013
    Ort
    Nähe Kiel
    Beiträge
    2.041
    Zur Absicherung des PET-Befundes wurde noch ein MRT gemacht, das das sichtbare Lokalrezidiv bestätigte (höhere Stoffwechseltätigkeit).
    Hi, Lieber Lothar,

    genau dieses wurde bei mir auch im MRT bestätigt.

    Du wirst alles richtig machen.
    Ich wünsche Dir einen entsprechend guten Erfolg!

    Die Bestrahlung hat schon was.
    Bei mir hatte sie im Nachhinein, sogar ohne Begleitende AHT (Bica 50 mg) auch gewirkt.

    Die befallenen L-Knoten sind angeblich weg.
    Niemand hatte an die Prostataloge gedacht.
    Nun habe ich Zeit, es mir zu überlegen, ob ich das mache, was du nun machst.
    (Sarkastisch gesagt, ich warte nun erst einmal ab, ob es bei dir klappt)

    So bin ich.
    Meinen Humor habe ich noch nicht verloren.

    Ab August versuche ich es erst einmal mit Bicalutamid 150 mg von Heumann.
    Man hatte mir versichert, dass dann eine Bestrahlung bei mir immer noch machbar sei.
    Ich „erwarte“, dass mein PSA von 3.x runter kommt, und dann eine Bestrahlung sinnvoller wäre.

    Nun meldet sich zum Glück bestimmt Georg, um mir etwas nicht so sehr angenehmes zu schreiben.
    Ich finde es gut!
    Vielleicht kann er dir auch noch einen oder zwei Tipps geben.

    Gruss
    Hartmut

  4. #14
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    2.327
    Hallo Hartmut,

    Lothar's Plan ist doch sehr vernünftig, daran kann man wohl nichts aussetzen.

    Das Für und Wider einer Bestrahlung in Deinem Fall haben wir ja diskutiert. Wenn Du jetzt Bicalutamid nimmst und Dich dann zu einer Bestrahlung entscheidest, so ist dies eine neoadjuvante Hormontherapie, wie man sie vielfach bei einer Bestrahlung macht. Dies schadet also nicht sondern hilft nur - wenn man nicht allzu lange mit der Bestrahlung wartet.

    Eine Studie mit Aussagen zu einer Bestrahlung der Prostataloge nach ausgedehnter Lymphadenektomie und Lymphknotenbestrahlung wird sich nicht finden lassen. Was vielleicht am nächsten kommt, ist die Studie von Shipley. Dort erhielten Patienten ohne Lymphknotenmetastasen (die hast Du ja z.Z. nicht mehr) mit einem PSA Wert von bis zu 4 ng/ml eine Logenbestrahlung als Salvage Bestrahlung in Kombination mit Bicalutamid. Dort heißt es: "Das Gesamtüberleben nach 12 Jahren in der Bicalutamidgruppe betrug 76,3%". Die Patienten haben also von der Behandlung profitiert.

    Die Studie passt natürlich nicht ganz auf Deine Situation und ich ahne schon, dass es Protest gibt. Aber einen allgemeinen Hinweis auf eine Vorteilhaftigkeit dieser Therapie-Kombination kann man der Studie wohl entnehmen.

    Georg

  5. #15
    Registriert seit
    14.03.2013
    Ort
    Nähe Kiel
    Beiträge
    2.041
    Nein, kein Protest, lieber Georg.
    Diese Studie, ich kenne sie durch Günther, ist nicht nur für mich interessant.

    Was ich eigentlich sagen wollte,
    Lothar versorgt uns regelmäßig mit guten Apps.
    Vielleicht haben wir ja noch Tipps, außerhalb des Basiswissens, die Lothar helfen könnten.
    Der Titel ist ja, Prostatalogenbestrahlung: Vorbereitung, Erfahrungen, med. Unterstützung.

    Gruss
    hartmut

  6. #16
    Registriert seit
    02.04.2012
    Ort
    Rheinland
    Beiträge
    563
    Hallo Harmut,
    hallo Georg!
    Meine Maßnahmen ergänzend zur Basistheapie:
    Wärmebehandlung,
    hochdosierte Vitamin C-Infusionen,
    später Curcumainfusionen.
    Homäopatische Mittel zur Strahlenbehandlung.
    Gruss
    Lothar

  7. #17
    Registriert seit
    02.04.2012
    Ort
    Rheinland
    Beiträge
    563
    Lieber Hartmut,
    eine Reduzierung Deines PSA-Wertes vor der Bestrahlung insbes. durch eine Hormonbehandlung
    finde ich sehr sinnvoll bzw. angezeigt.
    Grüsse
    Lothar

  8. #18
    Registriert seit
    02.04.2012
    Ort
    Rheinland
    Beiträge
    563
    Zu hochdosierten Vitamin C Infusionen vielleicht folgender Link:

    https://www.carstens-stiftung.de/art...stherapie.html

    Grüsse

    Lothar

  9. #19
    Registriert seit
    02.04.2012
    Ort
    Rheinland
    Beiträge
    563
    Zur (supplementären) Hyperthermie-Behandlung bei Krebs folgender Link eines Beitrags der Deutschen Krebsgesellschaft:

    https://www.krebsgesellschaft.de/onk...ehandlung.html

    Grüsse

    Lothar

  10. #20
    Registriert seit
    06.09.2015
    Ort
    NRW
    Beiträge
    2.327
    "Cancer patients who use alternative medicine die sooner, study finds"

    Lothar,

    die Schlagzeile vereinfacht zu sehr. Die Studie ermittelte, dass Patienten, die die Standard-Therapien ablehnen um sich auf alternative Mittel zu verlassen, eher sterben. Wenn man aber die Standard-Therapien durchführt und mit alternativen Mitteln ergänzt, so wird dies nicht zu einem schnelleren Versterben führen.

    Aber sei gewarnt!

    Georg

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •