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Thema: Prostatalogenbestrahlung: Vorbereitung, Erfahrungen, med. Unterstützung

  1. #51
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    Zitat Zitat von MartinWK Beitrag anzeigen
    Eine gefüllte Blase verhindert auf jeden Fall, dass die der Strahlenquelle gegenüberliegende Blasenwand etwas abbekommt.
    Danke, Martin, das rettet mich über den Tag

    Ansonsten sehe ich natürlich gerne von Dir, welche Dosis beim Dünndarm kritisch ist, wie das dann bei IMRT oder IGRT (statt der 3D Technik wie in der von mir referierten Studie) aussieht, ob Goldmarker das verbessern, usw. usw., bin gespannt...
    if nothing's fails, it's not real life

  2. #52
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    Hallo LowRoad, "prepare for the unprepared" or what?
    Sorry, ich hatte dich so verstanden, dass du Ralfs zitierter Begründung widersprochen hast auf der Basis der Studie unter Verwendung der Ergebnisse für das Rektum - Ralf sprach jedoch vom Dünndarm, und da gibt die Studie eher das Gegenteil an.
    Kann leider nicht mit Details zum Dünndarm dienen. Mal abgesehen davon, dass das wieder nur Computerberechnungen wären - man kann schließlich nicht Dutzende von Sensoren in und um den Dünndarm implantieren...

  3. #53
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    Lieber Martin, lieber Ralf, lieber Lowroad,
    also: MEIN DÜNNdarm schließt direkt an den Magen an, er ist der erste Teil des Darms nach dem Magen. Nach MEINEM DÜNNdarm kommt dann erst einmal der DICKdarm, und dann schließlich, wie der Name sagt: der ENDdarm. Dieser liegt, von der Seite betrachtet, auf einer Höhe mit der Harnblase. Ich glaube nicht, dass ich eine anatomische Ausnahme bin. Wie soll denn eine gefüllte Blase den Dünndarm vor Bestrahlung schützen können? Damit das möglich wäre, müsste der Dünndarm ja gehörig nach unten rutschen. Ich fürchte, hier liegt eine Begriffsverwirrung vor. Richtig erscheint mir die Annahme, dass eine gefüllt Blase den ENDdarm schützen kann, und nicht den DÜNNdarm.
    Grüße
    Hans

  4. #54
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    Hans,

    in der von LowRoad angegebenen Studie steht: "The rationale for this choice [full-bladder] is well established, being based on better sparing of the bladder and small bowel".

    Also sollen durch eine volle Blase sowohl die Blase selbst als auch der Dünndarm geschont werden. Ob diese schon immer so von den Strahlenärzten vertretene Meinung unumstößlich ist, wird dann in der Studie weiter diskutiert.

    Georg

  5. #55
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    Lieber Hans, ein Teil des Dünndarms liegt/hängt ganz unten. Guckst du hier: https://www.dr-gumpert.de/html/abbildung_duenndarm.html

  6. #56
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    Lieber Martin,
    Dank für den link. Leider sieht man auf dem Bild nicht die Lage der Blase im Verhältnis zum Darm. Auf einem anderen Bild (http://www.anatomie-physiologie.de/a.../anato060.html) sieht es auf dem Schema links oben so aus, dass die Blase deutlich unterhalb des Dick- und Dünndarms und auf gleicher Höhe wie der Enddarm liegt. Da die Blase ja hinter dem Schambein liegt, ist ja wohl kein Platz mehr davor für den Darm.
    Gruß Hans

  7. #57
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    Bei leerer Blase wird der Darm der Prostata nahe kommen, auch wenn er oberhalb der Blase liegt. Der Enddarm wird natürlich viel mehr abbekommen und dort werden die meisten Nebenwirkungen registriert. Aber wie die Studie gezeigt hat, drückt die volle Blase den Enddarm weg und versetzt wohl auch die Prostata ein wenig.

  8. #58
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    Hallo Hans,
    Zitat Zitat von Hans B. Beitrag anzeigen
    Auf einem anderen Bild (http://www.anatomie-physiologie.de/a.../anato060.html) sieht es auf dem Schema links oben so aus, dass die Blase deutlich unterhalb des Dick- und Dünndarms und auf gleicher Höhe wie der Enddarm liegt.
    mal ernsthaft gefragt: Wo hast Du die Blase eigentlich vermutet?

    Ralf

  9. #59
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    Hallo, vieleicht noch ein Gedanke zur Blasenfüllung.

    Wir sprechen ja hier von der Prostataloge, also einem imaginären leeren Raum, welcher bei gefülltem Darm zum Teil von ihm ausgenutzt wird. Besonders deshalb muss der Enddarm von einer gut gefüllten Blase nach hinten abgedrängt werden. Das ganz abgesehen davon, dass die gefüllte Blase durch die höheren Halbwertschichten, den Einfluss der ionisierenden Strahlen auf den darüber liegenden Dünndarm deutlich verringern.

    Heribert

    Vollständige PK-Historie seit 2005 bei
    myProstate.eu
    Menschen sind Engel mit nur einem Flügel.
    Sie müssen sich umarmen um fliegen zu können.



    (Luciano de Crescenzo)

  10. #60
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    Lieber Ralf,
    mal ernsthaft geantwortet: spätestens nach 36 Bestrahlungen mit prallvoller Blase weiß man, wo diese liegt.
    Hans

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